Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Es ist ähnlich wie mit Paderborn letzte Saison. Die konnten sich auch eine Zeit lang auf Tabellenmitte halten.
Darmstadt und Ingolstadt konnten nun jeweils in 7 Spielen den Gegnern eine Menge Punkte abnehmen:
Darmstadt: Sieg:2, Remis:4, Nied.:1
Ingolstadt: Sieg:3, Remis:2, Nied.:2

Die jeweiligen Gegner haben in 14 Spielen also nur 15 von 42 möglichen Punkten geholt. Wobei Darmstadt gegen Bayern und Dortmund spielen durfte.
 
Unsere besten Spiele, sowohl diese wie auch letzte Saison, zeigen wir wenn wir im harten Pressing auf den Gegner gehen UND uns im Hinblick auf mögliche Ballverluste vorausschauend postieren und gegenseitig absichern. Verliert ein Spieler den Ball holt ein anderer ihn zurück und es entsteht die Chance zum Umschalten. Das sind dann vielleicht Spiele mit nur 35% BB oder so, aber da haben wir dann einige schnelle und gut ausgespielte Konter bei denen Ballverluste nicht schmerzen weil viele zweite Bälle geholt werden. Ich glaube, gegen Leverkusen wurde nicht ein einziger zweiter Ball geholt, egal wo auf dem Feld. Gegen Gladbach hingegen wurde das sehr stark gemacht, auch deswegen hat Gladbach kein Bein auf den Boden bekommen. DAS sind die Auftritte wo wir spielerisch gut sind, für ballbesitzorientiertes Spiel fehlt uns das Personal, also sollten wir das gar nicht erst groß versuchen. Genau dieser Umstand ist natürlich der Grund weshalb wir gegen Teams wie Gladbach (und auch eine Halbzeit lang gegen Leverkusen!) gut aussehen, gegen Teams wie Ingolstadt hingegen eher bieder. Darmstadt hätte uns eigentlich mit ihrem aggressiven Stil sehr gut liegen müssen, da hat es Werder aber nicht sonderlich gut gemacht (sprich, das notwenidge Pressing vermissen lassen. Gegner unterschätzt, nehme ich an, da wollte man die spielerische Lösung suchen) um sich dann auch noch selbst zu besiegen.

Lange Rede kurzer Sinn: Werder hat gute spielerische Elemente, aber NICHT um selbst das Spiel zu machen. Also braucht es den Kampf um an die eigenen Stärken zu kommen.

:tnx:
 
Also laut PK sieht sich VS in der Favoritenrolle vs Hannover. Nach den Darbietungen über diese Saison sowie zum Ende letzter Saison eine mutige Ansage. Gute Motivation für Hannover, wenn sie noch eine benötigt haben!

Wollen wir hoffen, dass ihn die Realität in Form einer Niederlage nicht einholt!
 
Also laut PK sieht sich VS in der Favoritenrolle vs Hannover. Nach den Darbietungen über diese Saison sowie zum Ende letzter Saison eine mutige Ansage. Gute Motivation für Hannover, wenn sie noch eine benötigt haben!

Wollen wir hoffen, dass ihn die Realität in Form einer Niederlage nicht einholt!

Laut kicker.online hat er das wohl geäussert. Na dann. Good Luck.

Ich finde die Einschätzung berechtigt.

Mal sehen, wie unser Team mit der Favoritenrolle diesmal umgehen wird!?
 
Berechtigt??? Nach den Vorstellungen in dieser Saison inklusive Pokal in WÜ beim Drittligisten???
Es ist ein Versuch, neue Wege zu gehen. Aber der Schuss kann voll nach Hinten losgehen.
Wir werden sehen, wie und ob die Mannschaft diese Favoritenrolle annimmt!

In Relation zu Hannover 96 ist sie imho absolut berechtigt. Die haben 2 Punkte, wir haben 7, könnten von denen also selbst bei einer Niederlage nicht überholt werden. Der auf 96 lastende Druck ist mindestens genauso groß wie unserer. Deren Stammelf ist nicht besser als unsere, eher im Gegenteil. Imho haben die eine sehr schlechte Transferphase hinter sich.

Der einzige Vorteil ist ggf. der des Heimspiels. Aber, selbst dabei glaube ich an einen sehr starken Werder-Support und denke, dass wir selbst derzeit auswärts besser agieren als zuhause.

Ob es klug war, die Favoritenrolle öffentlich zu deklarieren, wird man sehen. Skripnik weiß, dass er jetzt auch stark als Psychologe gefragt ist und hatte wohl das Gefühl, das Team jetzt starkreden zu müssen.

Schaun'mer mal.
 
Unsere besten Spiele, sowohl diese wie auch letzte Saison, zeigen wir wenn wir im harten Pressing auf den Gegner gehen UND uns im Hinblick auf mögliche Ballverluste vorausschauend postieren und gegenseitig absichern. Verliert ein Spieler den Ball holt ein anderer ihn zurück und es entsteht die Chance zum Umschalten. Das sind dann vielleicht Spiele mit nur 35% BB oder so, aber da haben wir dann einige schnelle und gut ausgespielte Konter bei denen Ballverluste nicht schmerzen weil viele zweite Bälle geholt werden. Ich glaube, gegen Leverkusen wurde nicht ein einziger zweiter Ball geholt, egal wo auf dem Feld. Gegen Gladbach hingegen wurde das sehr stark gemacht, auch deswegen hat Gladbach kein Bein auf den Boden bekommen. DAS sind die Auftritte wo wir spielerisch gut sind, für ballbesitzorientiertes Spiel fehlt uns das Personal, also sollten wir das gar nicht erst groß versuchen. Genau dieser Umstand ist natürlich der Grund weshalb wir gegen Teams wie Gladbach (und auch eine Halbzeit lang gegen Leverkusen!) gut aussehen, gegen Teams wie Ingolstadt hingegen eher bieder. Darmstadt hätte uns eigentlich mit ihrem aggressiven Stil sehr gut liegen müssen, da hat es Werder aber nicht sonderlich gut gemacht (sprich, das notwenidge Pressing vermissen lassen. Gegner unterschätzt, nehme ich an, da wollte man die spielerische Lösung suchen) um sich dann auch noch selbst zu besiegen.

Lange Rede kurzer Sinn: Werder hat gute spielerische Elemente, aber NICHT um selbst das Spiel zu machen. Also braucht es den Kampf um an die eigenen Stärken zu kommen.

Exakt :tnx:
 
Ob es klug war, die Favoritenrolle öffentlich zu deklarieren, wird man sehen. Skripnik weiß, dass er jetzt auch stark als Psychologe gefragt ist und hatte wohl das Gefühl, das Team jetzt starkreden zu müssen.

Ich halte das zumindest für erfolgversprechender als Dutts Ansatz, die Mannschaft möglichst schwach zu reden - auch wenn Skripnik solche Aussagen sehr schnell auf die Füße fallen können, wenn es auch gegen H96 schief gehen sollte. Immerhin scheint es ihm das Risiko wert zu sein, wenn es denn verspricht, der Mannschaft zu helfen. :daumen:
 
was mich noch ganz explizit stört ist folgendes: skripnik hat mal die aussage getätigt, dass man vorallem auch bei klärungsaktionen, abgefangenen pässen, kopfballduellen usw.. die möglichkeiten im blick haben soll wie der ball an den eigenen mann kommen kann. diese aktionen zum ballgewinn also gezielt setzen soll, weil die spieler bisher viel zu häufig nur auf klärung statt auf direkte einleitung zum gegenangriff oder zumindest zum eigenen ballbesitz aus waren. ich glaube das war direkt nach dem spiel gegen gladbach. er hat da mehr mut und mehr weitblick eingefordert und anschließend wurde das auch um ein vielfaches besser. meiner ansicht nach einer der schlüssel zu der darauffolgenden siegesserie.
da hat man sich mittlerweile wieder klar zurückentwickelt. vielleicht auch kein wunder mit lukimya in der innenverteidiger. der steht für mich wie kein zweiter dafür den vollen fokus lediglich auf die bereinigung einer mehr oder auch weniger gefährlichen situation zu legen. ich erinnere mich noch genau an das spiel gegen leverkusen. es steht 2:1 für werder und die mannschaft hat alles im griff. einige gegenstöße bei denen das 3. tor in der luft liegt. elementar bei diesen gegenstößen: die immer wieder gezielt zum eigenen mann gesetzten klärungsaktionen. häufig auch durch den sehr starken galvez. der muss dann aber verletzungsbedingt ausgewechselt werden. lukimya kommt rein, macht das rein von der defensivleistung nicht schlecht, im übergang zur offensive aber nur wild und unkontrolliert (wie beinahe immer). es gibt kaum entlastung mehr, gefährliche gegenzüge sowieso nicht.
wobei ich das problem auch nicht nur bei luki sehe. ohne es also zu hoch hängen und es als einzigen grund der schwachen spiele zuletzt ansehen zu wollen: ich hoffe sehr, dass galvez wieder in form kommt.
 
Ich halte das zumindest für erfolgversprechender als Dutts Ansatz, die Mannschaft möglichst schwach zu reden - auch wenn Skripnik solche Aussagen sehr schnell auf die Füße fallen können, wenn es auch gegen H96 schief gehen sollte. Immerhin scheint es ihm das Risiko wert zu sein, wenn es denn verspricht, der Mannschaft zu helfen. :daumen:

Ist ja alles richtig. Doch wir schreiben hier über einen Verein, der im 6. Jahr hintereinander gegen den Abstieg kämpft. Der im gleichen Zeitraum negative Jahresergebnisse im hohen Bereich ausweist und auf dem Transfermarkt aus Geldknappheit kaum agieren kann. Der teilweise seine Spieler verschenken muss oder sie mit Geld abfindet, damit sie nicht länger auf seiner Gehaltsliste stehen. Wo ist denn da die Position der Stärke?
Der psychologische Moment mag mit den vollmundigen Ansagen und Aussagen richtig sein, doch die Wahrheit liegt auf dem Platz. Daran wird auch ein VS gemessen werden. Und die nächsten Aufgaben versprechen nicht gerade eine Siegesserie.
Was mich daran stört ist, dass VS einen Motivationsschub für die verunsicherten Hannoveraner gibt. Er spielt damit Frontzeck in die Karten.
Hoffen wir das Beste für Morgen, aber...
 
Natürlich ist Werder in diesem Spiel Favorit.
Sowohl punktemäßig, als auch vom Tabellenstand.
Ich verstehe hier die Aufregung nicht. Soll VS auch so rumheulen, wie es einige hier machen, wie scheiße Werder doch derzeit ist?
 
Dass es deutlich bessere Zeiten gab, sollte unzweifelhaft sein. Trotzdem ist man gegen Hannover im Vorteil, weil man besser gestartet ist. Nun geht es darum, dieser Rolle auch gerecht zu werden. Viele haben deswegen Zweifel, ist auch legitim.
Drei Punkte fest einzuplanen wäre zu leichtfertig. Aber wenn Skripnik sagen würde, wir fahren zum Tabellenletzten und verlieren da...... würden auch alle meckern. Und das zurecht. Denn das schlechteste Team der Liga ist Werder nicht.
 
Machs gut Skripnik, war schön mit Dir. Ich hatte große Hoffnungen in dich gelegt und auch als einer der ersten gefordert du sollst übernehmen, jetzt muss ich aber zugeben: Das war ein Fehler.
Dein Widerspruch von Vorbereitung zu Alltag hat dir das Genick gebrochen. Alles gute trotzdem.
 
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