Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Nochmal ein kleiner Auszug aus der Vergangenheit, da wurde die Vergangenheit, wo wir von 13,9 Mio aus 2011/12 minus auf 7,9 Mio Verlust geschrumpft ist als Konsolidierungskurs verkauft.... zu Recht in der damaligen Situation.

http://fussball-geld.de/werder-bremen-mit-verlust/

Nun ist der Verlust nachweislich wieder gestiegen...Zufall oder Fehlkalkulation? :D

Die Prognose im neuen GJ 2014/15 ist negativ, wenn nicht die sportliche Leitung ihre Hausaufgaben gemacht hätte..und 8,7 Mio Transferüberschuß erwirtschaftet hätte.

Sorry für alle Befürworter von KF...für mich ist er nur ein überbezahlter Finanzbuchhalter.
:tnx:

Meine Rede.
Mir ist das einfach zu billig, das Ganze immer mit den sportlichen Erfolg bzw. sportlichen Misserfolg zu verknüpfen.
Right - wenn du das damit verbindest, dann kannst da wirklich jeden an die Stelle setzen.
Ausreißer nach oben, wenn Talfahrt angesagt ist und trotzdessen interessante Deals getätigt werden...oder es gibt einen Boom und marketingmäßig passiert nichts.

WERDER ist immer noch ein großer Name zu dem auch immer noch gute, überdurchschnittliche Talente finden und dabei andere namhafte Vereine links liegen lassen.

Aber weiß hier jemand überhaupt in den vielen Jahren, in denen Filbry hier tätig war, von einem Deal, der mal echt zum Zungeschnalzen war??

Also der Infront-Deal, bei dem man sich für kleines Geld bis ins nächste Jahrtausend verdingt hat, kann es ja wohl nicht gewesen sein.*fg*
Wie man sowas besser handhabt, hat uns wohl gerade Mainz vorgemacht.^^ :(

Für mich ist Filbry alles andere, als ein typischer Vertreter aus dem Bereich Marketing.
Das sieht man alleine schon, wenn er die Bühne betritt.
Sorry...
 
Zitat von WilderSüden;3157314:
:tnx:

Meine Rede.
Mir ist das einfach zu billig, das Ganze immer mit den sportlichen Erfolg bzw. sportlichen Misserfolg zu verknüpfen.
Right - wenn du das damit verbindest, dann kannst da wirklich jeden an die Stelle setzen.
Ausreißer nach oben, wenn Talfahrt angesagt ist und trotzdessen interessante Deals getätigt werden...oder es gibt einen Boom und marketingmäßig passiert nichts.

WERDER ist immer noch ein großer Name zu dem auch immer noch gute, überdurchschnittliche Talente finden und dabei andere namhafte Vereine links liegen lassen.

Aber weiß hier jemand überhaupt in den vielen Jahren, in denen Filbry hier tätig war, von einem Deal, der mal echt zum Zungeschnalzen war??

Also der Infront-Deal, bei dem man sich für kleines Geld bis ins nächste Jahrtausend verdingt hat, kann es ja wohl nicht gewesen sein.*fg*
Wie man sowas besser handhabt, hat uns wohl gerade Mainz vorgemacht.^^ :(

Für mich ist Filbry alles andere, als ein typischer Vertreter aus dem Bereich Marketing.
Das sieht man alleine schon, wenn er die Bühne betritt.
Sorry...

Hier auch nochmal eine kleine Anekdote:

Interview mit Bild: 10.10.2014

http://www.bild.de/sport/fussball/werder-bremen/soll-mehr-wert-sein-als-vor-5-jahren-38094042.bild.html

BILD: Werder hat eine große Verwaltung und mittlerweile acht Direktoren. Gibt es da Sparpotenzial?
Filbry: „Wir sparen im aktuellen Geschäftsjahr ohne Entlassungen in der Verwaltung etwa drei Millionen Euro. Wir sind professionell aufgestellt und im Vergleich zu den Wettbewerbern vergleichbar besetzt.“

Nur mal diese Aussage...klingt ja gut....nun aber

dieser vorher erschiene Artikel 04.06.2014

http://www.bild.de/sport/fussball/werder-bremen/will-3-mio-sparen-36248168.bild.html

Nach 4 Jahren erkennt KF, das man doch im Einkauf für Büromaterialien einsparen kann.

Da gab es wohl vorher eine Managerseminar, wo diese Selbstverständlichkeiten erwähnt wurden, KF verkauft es als "Erfolg".

Schlimm wenn man den Kontext und die zeitliche Abfolge der Aussagen beachtet.

Her Calmund, so polemisch er ist bzw. war, der Junge war ausgeschlafen. Als es darum ging die besten DDR Nationalspieler (Thom, Kirsten) zu verpflichten, war er einfach eher zur Stelle, als die wirtschaftlich stärkeren Bayern.

http://www.welt.de/sport/fussball/article5130529/Wie-Calmund-DDR-Star-Thom-zu-Bayer-lockte.html



...und genau das vermisse ich.....Innovation, Cleverness und Schnelligkeit.
 
Du könntest auch einfach näher begründen, warum KF nun schlechte Arbeit macht. Wirklich Einblick in das was er macht, hat doch hier niemand. Wir wissen nur, dass das Ergebnis nicht schön ist, nicht aber, ob Filbry daran nun unbedingt was ändern konnte.


Wenn nicht er wer dann???

Sorry, aber die Geschäftsführung ist nunmal für solch dasaströse Ergebnisse verantwortlich. Und der ASR hat die Geschäftsführung zu kontrollieren und zu überwachen.

Es ist mehr als ersichtlich, das bei uns der Fisch ganz oben stinkt, und zwar ganz gewaltig.

Das ein Großteil der finanziellen Probleme aus dem Mißmanagement vergangener Jahre stammt (vor allem der völlig dilettantisch "geplante" Stadionumbau) ist zwar fraglos richtig, aber seit Jahren ist auch bei der aktuellen Geschäftsführung kein wirklicher Plan zu erkennen, diese in den Griff zu kriegen.

Das EK ist nun vollständig aufgebraucht, die Gehaltskosten des Kaders wurden drastisch heruntergefahren, dennoch gehen diese Defizite in schwindelerregender Höhe munter weiter.

Jeder hier kann sich ausrechnen, was das für die Zukunft bedeutet. Sportlich sind wir zwar auf einem guten (und richtigen) Weg, von EL oder gar CL (und damit Zusatzeinnahmen) aber noch weit entfernt.
Wir werden abhängig sein von möglichst teuren Verkäufen. Und wehe dem, wenn wir diese nicht tätigen (können)...

Bei der nächsten JHV müßte eigentlich der Baum brennen. Und es wäre vielleicht auch mal heilsam, wenn es so käme. Wenn eine Entlastung verweigert wird, ein Filbry mal in Frage gestellt wird.
In diesem Punkt ist es schade, das wir so eine provinzielle Medienlandschaft haben. Denn gerade die Medien könnten für den Wirbel sorgen, der eigentlich mal nötig ist.

ASR und Mitglieder werden eh wieder brav mit dem Kopf nicken und artig Beifall klatschen, wenn Filbrys Märchenstunde in der JHV beendet ist...:mad:

Interessant übrigens der Deal von Mainz 05 (einem Verein, der in etwa aktuell mit Werder vergleichbar ist) mit Infront.
Lt. Videotext generieren die in zehn Jahren 250 Mios (25 pro Jahr) + 10 Mios Direktzahlung aus dieser Zusammenarbeit.
Mich würden hier mal die Vergleichzahlen von Werder interessieren...

Zum Schluß noch ein DANKE für die vielen guten Beiträge von den Usern Klunz und syker1983, die schonungslos die Tatsachen wiedergeben. Während ein Mod wie Eisbaer erst einmal den -sicherlich etwas reißerisch aufgemachten- Artikel der Welt wegen KNB zunächst mal ins Reich der Fabel verwies, trotz beinhalteter klarer TATSACHEN.
 
Ganz ehrlich. Wenns so schlimm um werder stehen würde, hätte man keinen weiteren Stürmer verpflichtet sondern einen weiteren Nachwuchs oder zweitliga-stürmer eingebaut. Kein verein gibt 4,5 Mio. aus wenn man kurz vor der Insolvenz stehen würde.

Natürlich steht es finaziell um werder nicht gut. Ich glaube dennoch das man mit dem Konsolidierungskurs auf einem guten Weg ist. Ich würde weiter dazu raten, zu versuchen den Kader weiter zu verschlanken. Er ist auch nach all den Abgängen zu groß.

Makiadi und Heyrovic sind weitere Verkaufskandidaten. Bei Pavlovic würde ich abwarten. Und dann im DFB Pokal zwei Heimspiele gegen Zweitligisten wäre eine Erlösung.
 
Nur so mal nebenbei bemerkt:
Was wurde hier der AR kritisiert weil er noch verhandelt und den Vertrag mit Eichin nicht einfach was das Gehalt betrifft klein beigibt und verlängert.
Für mich als unwissender macht es den Eindruck, dass es verständlich ist, dass hier verhandelt wird.
 
Müsste die ganze Geschichte mit der Finanzierung des Stadions nicht mal irgendwie offengelegt werden können??

Was ich auch nicht so ganz verstehe:
Es heisst, dass das Stadion so viel Geld verschlingt, weil ein paar Heimspiele fehlen. Kämen also diese Heimspiele hinzu, wären man bei + - Null!??
Sollte ein Stadion aber nicht eher ein ordentliches Plus bringen??
Wer plant denn sowas?
 
Werder ist nicht insolvent, nur weil KNB so etwas in seinem Artikel andeutet. Werder hat den negativen Einkünften immer noch einiges an Gegenwert gegenüber zu stellen.
Trotzdem ist die Lage ernst.
Zur Erinnerung:
- 2004 Doublesieg
- jahrelange Teilnahme an der CL
- Schaffung von 60 Mio€ Eigenkapital
- Werder als Marke etabliert usw.
Das steht bzw stand auf der Habenseite.
Jetzt:
- Stadionumbau ohne geeignetes Gegenfinanzierungsmodell
- sportlich Abstiegskandidat seit 2010/11
- viel zu teurer Kader
- Verpflichtung von angeblichen Potentialkickern Avdic, Akpala, Elia etc.
- nun negatives Eigenkapital

Das eine ist die Vergangenheit und das andere die Gegenwart. In Bremen vermischt man Beides gerne. Liest sich dann auch besser.
Aber man bewegt sich nun einmal in einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb, in dem man sich für die Vergangenheit nichts kaufen kann. Wer es nicht glaubt, darf sich gerne in u.a. Kaiserslautern erkundigen.
Dem ASR damals wie heute kommt die Aufsichtsfunktion über die jeweilige GF zu. Auch ein Allofs hat nie im luftleeren Raum gearbeitet, auch wenn ihm heute alle Fehlentwicklungen zugeschrieben werden. Er hat sicherlich einen sehr großen Anteil an der jetzigen Misere und das bestellte Feld, welches er hier laut eigenem Bekunden hinterlassen hat, war in Wirklichkeit verbrannte Erde.
Daher ist dem ASR und seinen Mitgliedern eine erhebliche Teilschuld zuzuweisen.
GF Filbry Finanzen tritt am 1.1. 2010 an und wollte damals innovative Konzepte einbringen. 5,5 Jahre später ist daraus eine Kaderkostenreduktion, Setzen auf Transferüberschüsse und die vage Hoffnung auf sportlich bessere Ergebnisse (= somit mehr Fernsehgelder) mit einem qualitativ schwächeren Kader geworden.
Kommanditist nicht in Sichtweite, Ausbau des lokalen Sponsoring eher vernachlässigt, lediglich Verlängerung des Infront-Vertrages mit Signing Fee Herbst 2014, um finanziell über die Runden zu kommen.
Auf der nächsten JHV darf unter den Voraussetzungen der ASR als Kontrollorgan auf gar keinen Fall entlastet werden, weil er seiner Aufsichtspflicht ungenügend nachgekommen ist.
Das würde Werder nicht lähmen, aber es würde eine Diskussion anschieben, die hier längst überfällig ist.
Leider wird das nicht passieren und so werden wir auch dieses Jahr den 90. Geburtstag mit den Worten feiern: "The same procedure as last year, Miss Sophie? The same procedure as every year, James."
 
Das schlimmste ist doch, dass durch den Umbau zwei Dinge passiert sind:
a) die Laufbahn wurde entfernt, dadurch ist das Stadion nicht mehr geeignet um Konzerte stattfinden zu lassen, eine Einnahmequelle also futsch...

wäre ja nicht schlimm, dafür haben wir ein reines Fussballstadion, aber
die Veränderungen sind ja auch noch völlig fehlerhaft
b) wenn man sich anschaut, was das gekostet hat und sich dann das Ergebnis ansieht....man kann nur noch mit dem kopf schütteln..diese Überlappung an den Rändern der Ostkurve...sowas hätte einfach nie passieren dürfen...
 
E. Prognosebericht

Für die laufende Saison 2014/2015 wurde aus sportlicher Sicht das Ziel eines gesicherten Mittelfeldplatzes ausgegeben. Auch in dieser Saison soll die sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft im Fokus stehen, die in den ersten Spielen deutlich zu erkennen ist. Diese konnte bisher allerdings noch nicht in Punkte umgesetzt werden. Trotz guter Leistungen in den bisherigen fünf Saisonspielen, steht die Mannschaft mit nur drei Punkten auf dem 16. Tabellenplatz.

Positiv ist die Integration der beiden Nachwuchsspieler aus dem eigenen Leistungszentrum, Marnon Busch und Davie Selke, zu nennen, die in den bisherigen Spielen mit guten Leistungen überzeugten und zu den Stammspielern gehören. Mit beiden Spielern wurden bereits neue Arbeitsverträge mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2018 abgeschlossen.

Die wirtschaftlichen Planungen der Gesellschaft für diese Saison gehen derzeit von einem Jahresfehlbetrag von TEUR 8.100 aus. Erträge aus potentiellen Wintertransfers sind dabei nicht berücksichtigt. Auch Erträge aus dem möglichen Erreichen weiterer Runden im DFB-Pokal sind nicht enthalten.

Das Planergebnis beinhaltet einen Rückgang der Umsatzerlöse, insbesondere aus dem Bereich Transfer, unter Berücksichtigung von Restbuchwertabgängen, um rd. TEUR 3.000 auf rd. TEUR 78.000. Trotz der geringeren Umsatzerlöse wird die Gesellschaft den Jahresfehlbetrag im Vergleich zum Berichtsjahr reduzieren können. Durch die Einführung einer Kostenstellenrechnung mit Zielwertvorgaben für die Kostenstellenverantwortlichen werden in allen Unternehmensbereichen signifikante Einsparungen erzielt, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ergebnissituation beitragen. Die Überwachung der Zielwerte erfolgt laufend, um bei negativen Abweichungen frühzeitig gegensteuern zu können.

Auf Basis der Bilanz zum 30.06.2014 und der derzeitigen Planung für die Saison 2014/2015 wird das Eigenkapital der Gesellschaft zum 30.06.2015 negativ sein.

Die Liquidität ist entsprechend der monatlichen Liquiditätsplanung durchgängig durch die zur Verfügung stehenden Kontokorrentzusagen zweier Kreditinstitute gesichert. Hierbei sind Investitionen in Höhe von rd. TEUR 3.000 berücksichtigt. Mögliche negative Planabweichungen können durch die Kreditlinien ebenfalls noch abgedeckt werden. Zusätzlich werden aktuell durch die Geschäftsführung weitere Maßnahmen zur Liquiditätsbeschaffung geprüft.

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Inwieweit da die Transfers eingeplant sind, weiß ich nicht. Ohne diese hat die sportliche Leitung 8,7 Mio in der Hinterhand, die aufgrund von Transfererlösen abzgl. Abgaben erwirtschaft wurden.

Wieso steht doch drin im Bericht. Habe ich nochmals Fett unterstrichen. Demnach dürfte der Selke Transfer nicht berücksichtigt sein. Oder?
 
Zitat von neuegrünewelle;3157333:
Es gibt tatsächlich Dinge, an denen niemand etwas ändern kann.
Ob Filbry hier Fehler gemacht hat, ist zumindest für mich nicht klar ersichtlich.

Ich bleibe bei meiner Aussage. Werder hat zwei Möglichkeiten.
1. Investor finden
2. Versuchen wieder sportlich erfolgreich zu werden ohne Investor und ohne große Ausgaben.

Da Punkt 1 eher schleppend verläuft mangels sportlichem Erfolg, muss eben Punkt 2 versucht werden, wobei Werder gerade ist. Ist man wieder erfolgreich, kommt vielleicht auch ein Investor.
 
Es gibt tatsächlich Dinge, an denen niemand etwas ändern kann.
Ob Filbry hier Fehler gemacht hat, ist zumindest für mich nicht klar ersichtlich.

Ich bleibe bei meiner Aussage. Werder hat zwei Möglichkeiten.
1. Investor finden
2. Versuchen wieder sportlich erfolgreich zu werden ohne Investor und ohne große Ausgaben.

Da Punkt 1 eher schleppend verläuft mangels sportlichem Erfolg, muss eben Punkt 2 versucht werden, wobei Werder gerade ist. Ist man wieder erfolgreich, kommt vielleicht auch ein Investor.

ad 1: Werder und Investor??? Das wollen die nicht. Die sehen und sahen sich immer als das Gegenmodell zu den Bayern. Lemke war in Zeiten des Erfolges nicht müde zu betonen, dass man den Erfolg auch anders erreichen kann. Sie gefielen sich in der Rolle, dass die anderen Vereine sie als Modell wahrgenommen haben. Dieser Narzissmus hat aber in Zeiten der Misserfolge leider dazu geführt, dass sie nie den Turnaround mit vollem Herzen herbeigeführt haben.
Beispiel: Als Allofs ging, verkündete Lemke, dass jetzt TS einen Vertrag auf Lebenszeit bekommt und dann wird sich das Rad wohl wieder in die richtige Richtung drehen? Die Ereignisse um TS und seine Ergebnisse haben ihn dann einen Quereinsteiger Eichin für relativ kleines Geld verpflichten lassen. Aber gleichzeitig sollte schön alles beim Alten bleiben.
ad 2: hier wird immer auf Augsburg verwiesen. Aber das ist die absolute Ausnahme. Mit schwächerer Qualität besseren Fußball zu spielen, ist kaum zu erreichen. Geld schiesst sehr wohl Tore. Prinzip Hoffnung. Selbst im Falle eines Erfolges wird Werder im darauffolgenden Jahr nicht umhin kommen, seine besten Spieler allesamt zu verkaufen, um das Defizit auszugleichen. Das ist nicht zu kompensieren.
 
http://www.t-online.de/sport/fussball/id_74602030/themenwoche-fussball-und-kommerz-50+1-regel-nicht-zu-halten.html

Mal ein Ausblick von einem Ökonomen Prof. Dr. Volker Tolkmitt.

Dabei sein oder nicht, wird die zentrale Frage für WB sein.

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Wobei sich der Zusammenhang mir nicht erschließt, warum ein Investor nur einen erfolgreichen Klub übernehmen will, das kostet ihn ja deutlich mehr Investition. (Einkauf in den Club) Gerade Leipzig, 1860 und Hoffenheim haben ja gezeigt, daß Investoren sich in "nicht erfolgreiche" Klubs einkaufen.

Möchte nicht wissen, was ein Investor bei einem Einstieg bei B. München, auf den Tisch legen müsste.
 
Werder ist sehr selten (ich finde zu selten) ins Risiko gegangen. Wenn man es getan hat, dann kurioserweise bei Wundertüten wie Carlos Alberto, Elia und Arnautovic. Und warum? Weil die Ablöse zwar recht hoch war, aber die Gehaltsforderungen vergleichsweise moderat. Das Problem, das habe ich schon mehrfach geschrieben, war in diesen Fällen, dass man bei Spielern ins Risiko gegangen ist, die meist noch keinerlei Namen hatten. Als Folge davon stand man vor dem Problem, dass der Wiederverkaufswert immens gering war und man dadurch automatisch Probleme hatte, wenn einer dieser Spieler nicht eingeschlagen hat. Bsp.: wenn Du damals einen Huntelaar gekauft hättest und der hätte bei Werder nicht Fuß gefasst, hätte es genug Interessenten gegeben, die einem mindestens einen Großteil der ursprünglichen Ablöse bezahlt hätten. Bei unseren Wundertüten war dies nicht der Fall. Und weil das bei Diego und Özil so toll geklappt hat, war man irgendwann der naiven Meinung, das würde immer so weitergehen. Letzlich sind es die drei oben genannten Transfers, die uns eine Last beschert haben, die wir seitdem mit uns herumtragen. Aus diesem Grund konnte man sich umso mehr nur noch irgendwelche Wundertüten leisten und der Teufelskreis war im Gange...

Welche Gründe nun noch verantwortlich sind oder nicht, spielt eigentlich keine Rolle. Fakt ist, dass etwas schiefgelaufen ist. Jedes Unternehmen, das einst zu den Marktführern gehört hat und dann einen so rasanten Abstieg mit Vernichtung des kompletten Eigenkapitals erlebt hätte, müsste eingestehen, dass es massive Fehler begangen hat. Und das muss Werder auch.
 
ad 1: Werder und Investor??? Das wollen die nicht.
Das ist doch das, was ich gestern schon am KNB-Artikel kritisiert habe. Filbry und co. werden doch nicht müde zu erwähnen, dass man schon seit Ewigkeiten nach einem Investor sucht. Nur sind die Ansprüche da entsprechend hoch. Man orientiert sich da eher an den Bayern als an HSV oder Hoffenheim. Und das ist auch das Problem - Wir sind nicht Bayern München. Ohne Erfolg also auch kein Investor.
 
http://www.t-online.de/sport/fussball/id_74602030/themenwoche-fussball-und-kommerz-50+1-regel-nicht-zu-halten.html

Mal ein Ausblick von einem Ökonomen Prof. Dr. Volker Tolkmitt.

Dabei sein oder nicht, wird die zentrale Frage für WB sein.

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Wobei sich der Zusammenhang mir nicht erschließt, warum ein Investor nur einen erfolgreichen Klub übernehmen will, das kostet ihn ja deutlich mehr Investition. (Einkauf in den Club) Gerade Leipzig und Hoffenheim haben ja gezeigt, daß Investoren sich in "nicht erfolgreiche" Klubs einkaufen.

Möchte nicht wissen, was ein Investor bei einem Einstieg bei B. München, auf den Tisch legen müsste.

Zum Thema Hopp:
Der Mann ist ein Sonderfall, weil er bei all seinem Erfolg ein sehr hohes soziales Engagement zeigt. Das wird gerne wegen Hoffenheim ausgeblendet, gibt ein verzehrtes Bild auf seine Person ab. So ein Mann mit der Attitüde wäre für Bremen ein Glücksfall.
Problematisch sind solche Leute wie Kühne und Mateschitz, die ihr Engagement mit starken wirtschaftlichen Interessen verknüpfen. Dadurch nehmen sie starken Einfluss auf Entscheidungsprozesse, was im Fall Kühne nicht gerade fruchtbar ist.
Auf der anderen Seite muss man diese Leute auch verstehen, denn wer das Geld hat, bestimmt den Weg.
Der Blick in D ist ingesamt verklärt. Die 50+1 Regel ist den Puristen geschuldet, wobei jeder Fußballfan wünscht sich den maximalen Erfolg für seinen Verein.
Durch die PL und deren Fernsehvertrag in Kombination mit den Investoren, wird die Bundesliga nicht umhin kommen, diese Regel abzuschaffen, was sie ja im Falle Lev, WOB, Hoffenheim, H96 und RBL schon längst vollzogen hat.
Die Spitzenspieler werden in Bälde in großer Zahl die Liga verlassen und sich den Fleischtöpfen anderer Ligen zuwenden. Wer will es ihnen verdenken, auch wenn es schmerzt.
 
@ Eisbaer
Kann es sein, dass Du etwas träumst? (nicht bös gemeint)
Ein Investor wie Du und auch andere immer wieder hier Vorschlagen ist doch kein Sportbegeisterter Geld verschenk er!!
Ein Investor also jemand der investieren soll! Derjenige wird nur dann investieren, wenn die Investition ihm Vorteile (große) oder wenn er eine Rendite durch seine Investition erwirtschafte.
Ein Investor ist also nichts anderes als ein Kreditgeber und ich bediene mich eines solchen nur dann, wenn ich dadurch eine preisgünstigere Kapitalbeschaffung degenüber dem Kapitalmarkt bekomme oder mir verspreche.
Aber wird Werder dadurch seine für mich nicht richtig erkennbare Wirtschaftlichkeit sprich (die Einnahmen Seite/Aktiva gegen über der Ausgaben Seite/Passiva) ändern können? Noch besser gefragt, warum sollte durch ein Investor sich bei Werder was das nachhaltige wirtschaften betrifft was ändern?
Klar ist das durch neu beschafftes Geld Verluste ausgeglichen werden können und auch Transfer getätigt werden können die so vielleicht nicht möglich wären. Ohne Frage könnte sowas zum sportlichen Steigerung und dadurch auch zu mehr Einnahmen führen. Aber würde dadurch sich im Innen Verhältnis bei Werder was sich geändert haben? Oder haben wir in 5 – 10 Jahren wieder Bedarf an einen zweiten Investor?

Investor:
Ein Investor ist nicht immer ein Förderer, sondern einer der Investieren soll. Also frage ich mich in was soll hier bei Werder investiert werden, was Werder nicht alleine finanziert bekommt!
Ich würde zum Beispiel mir Werder genau ansehen. Wo kommt Werder her? Wo steht Werder momentan? Wo möchte Werder in Zukunft sein? Wie soll dieser Weg genau, nachhaltig und streng wirtschaftlich kalkuliert aussehen.
Und schon sind wir wieder bei der Philosophie! Für was steht die Marke Werder eigentlich (aus Unternehmerische Sicht)?
Womit kann Werder punkten oder pokern? Bei der Suche nach einen Investor (Stand heute).
Womit kann Werder den Investor ködern, damit er sein Geld bei Werder investiert und gleichzeitig eine bessere Rendite gegenüber dem Kapitalmarkt erwirtschafte (kurz wie langfristig).
Stand heute sehe ich die Möglichkeit für Werder was ein Investor betrifft als schwierig an, weil erst die Basis dafür geschaffen werden müsste. (Siehe streit Thema Wiesenhof und wie schwer Werder sich in dieser Vermarktung tut um noch bessere Einnahmen zu erzielen).
 
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