Das ist alles schön und gut und sicherlich kurz- bis mittelfristig ein Problem (wie schon erwähnt). Trotzdem hat der HSV Investoren, die schon angekündigt haben, auch im Falle eines Abstiegs weiter in den HSV zu investieren, oder es schon getan haben. Diesen Luxus haben nicht viele Zweitligisten.
Zudem ist dieser Wert von 100 Millionen Schulden misverständlich, weil er sich komplexer zusammensetzt als bei Herrn Max Mustermann, der sein Auto nicht bezahlen kann. Das ist kein Kontostand, den es in der nächsten Saison auszugleichen gilt. Entscheidender ist die Neu-Verschuldung, auch da hat der HSV keinen guten Job gemacht in den letzten Jahren, dazu wären sie aber in jedem Fall gezwungen in der nächsten Saison (aufgrund der von dir genannten Gründe).
Auch ich traue dem HSV zu, in der zweiten Liga nur im Mittelfeld rumzugurken, das ändert aber nichts daran, dass im Hintergrund noch immer mehr Geld sitzt als bei den meisten anderen Vereinen.