Allgemeiner Politik Thread

Eine kleine Partei der Mitte hat es logischerweise allein schon deshalb schwer, wenn sich beide großen (ehemaligen) Volksparteien auch in Richtung Mitte bewegen.
Mitte? das war einmal.

Wie definiert man die Mitte oder links und rechts? Menschen- und Bürgerrechte sind die eine Seite, die andere ist die Wirtschaftspolitik. In Bezug auf die Wirtschaftspolitik bewegt sich die FDP inzwischen am absolut äußersten rechten Rand. Um zur Mitte zurück zu finden, müsste die FDP sich quasi neu erfinden und von fast allen gegenwärtigen Funktionsträgern trennen.
 
(...)

Die ganze "junge Generation" der FDP widert mich geradezu an. Die sind nur noch dem eigenen Geldbeutel und einem radikalen Sozialdarwinismus verpflichtet, aber sicherlich nicht dem Gemeinwohl.(...)

Wer kennt schon führende Politiker persönlich? (....)

Wenn du so etwas wie dort oben schreibst, dass die ganze "junge Generatione" der FDP dich anwiedert - übrigens zähle ich mich auch noch zu den jungen -, dann solltest du davon schon ein paar persönlich kennen, um dir ein Bild zu machen.

Die von Dir verlinkte Statistik bewegt sich übrigens zwischen unerheblich und Eigentor!

Nach dieser Statistik ist die Presse keineswegs rot-grün, sondern grün-gelb!

Denn nur FDP und Grüne haben demnach mehr Fürsprecher unter den Journalisten als ihrem jeweiligen Stimmenanteil bei der letzten Bundestagswahl entsprechen würde.

Beschweren könnten sich da nur SPD, CDU und die Linke, die sämtlich krass unterrepräsentiert sind.

Du solltest an deiner Leseschwäche arbeiten. Aber ich schreibs dir noch mal auf:

36,1 % gaben an keine Parteipräferenz zu haben

26,9 % präferien die Grünen

15,5 % die SPD

9 % CDU/CSU

7,4 % die FDP

4,2 % die Linke

0,9 % Sonstige

Rechnet man also SPD und Grüne zusammen, dann kommt man 42,4 %. Nimmt man die Linke noch hinzu, dann ist man bei 46,6 %. Die Richtung wird klar, oder?

@Bremen: Wie Reprsäsentativ die Umfrage ist, weiss ich nicht. Es wurden 743 Politikjournalistinnen und - journalisten befragt. Halte das für einen sehr aussagekräftigen Wert, wenn man das mit den Sonntagsfragen vergleicht.
 
...Wie Reprsäsentativ die Umfrage ist, weiss ich nicht. Es wurden 743 Politikjournalistinnen und - journalisten befragt. Halte das für einen sehr aussagekräftigen Wert, wenn man das mit den Sonntagsfragen vergleicht.

Selbst wenn die Umfrage repräsentativ ist, sagt sie imho nicht so sehr viel über das tatsächliche Wahlverhalten aus. Es gibt das Phänomen, dass sich Wähler linker Parteien viel offensiver und vernehmlicher in der Öffentlichkeit äußern als solche der konservativen Parteien. Warum auch immer...?! Was tatsächlich gewählt wurde, dürfte imho weiterhin weitestgehend der Berufung aufs Wahlgeheimnis unterliegen.
 
Selbst wenn die Umfrage repräsentativ ist, sagt sie imho nicht so sehr viel über das tatsächliche Wahlverhalten aus. Es gibt das Phänomen, dass sich Wähler linker Parteien viel offensiver und vernehmlicher in der Öffentlichkeit äußern als solche der konservativen Parteien. Warum auch immer...?! Was tatsächlich gewählt wurde, dürfte imho weiterhin weitestgehend der Berufung aufs Wahlgeheimnis unterliegen.

Geht um Parteipräferenzen und nicht um Wahlverhalten.

Ist mir ehrlich gesagt auch egal. Aussagen wie die von der Mika gestern reichen mir eigentlich auch völlig aus, um zu wissen was Sache. Es gibt zum Glück noch ein paar anständige Journalisten, die zum Glück auch keinen Standesdünkel verbreiten sondern auch kritisch gegenüber der eigenen Zunft sind.
 
Das schlimme ist, dass da noch so Leute wie Mr. "Demokratieabgabe" Schöneborn oder eben Peter Frey gibt. Unerträgliche Selbstdarsteller, die von einer Zwangsabgabe leben. Ohne diese wären die Herren wahrscheinlich nicht so wirklich gut situiert.

Zu den beiden anderen wie zu vielen weiteren möchte ich jetzt nichts sagen, das würde zu weit führen.

Mika aber fällt zunehmend mehr durch imho schlampige Äußerungen, Klassenkampfgehabe und Beleidigungen auf. Das geht im seriösen Journalismus mMn überhaupt nicht.
 
Du solltest an deiner Leseschwäche arbeiten. Aber ich schreibs dir noch mal auf:

36,1 % gaben an keine Parteipräferenz zu haben

26,9 % präferien die Grünen

15,5 % die SPD

9 % CDU/CSU

7,4 % die FDP

4,2 % die Linke

0,9 % Sonstige

Rechnet man also SPD und Grüne zusammen, dann kommt man 42,4 %. Nimmt man die Linke noch hinzu, dann ist man bei 46,6 %. Die Richtung wird klar, oder?
Leseschwäche?
Die Zahlen aus der von Dir hier eingeführten Umfrage belegen eindeutig, dass die FDP mehr Anhänger unter den Journalisten hat als ihrem Stimmenanteil bei der Bundestagswahl entsprechen würde. Die einzige andere Partei, auf die das ebenfalls zutrifft sind die Grünen, während CDU, SPD und Linke (teilweise krass) unterrepräsentiert sind!

Ab welchen Zahlen wäre die Presselandschaft denn für Dich ausgewogen? Wenn sich 50 Prozent der Journalisten zu einer Splitterpartei wie der FDP bekennen?
 
@Bremen: Wie Reprsäsentativ die Umfrage ist, weiss ich nicht. Es wurden 743 Politikjournalistinnen und - journalisten befragt. Halte das für einen sehr aussagekräftigen Wert, wenn man das mit den Sonntagsfragen vergleicht.

Um eine solche Statistik als aussagekräftig zu werten, sollte man sich nicht allein auf die "nackten" Zahlen verlassen. Es wurden zwar 743 Politikjournalist(Inn)en berfragt; schön und gut, aber wie hoch ist denn der personelle Gesamtstand dieses Berufsstandes? 1.000? 2.500? 5.000?

Gemäß dieser Studie des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (S.6+7) (auch wenn die Erhebung schon ein paar Jahre älter ist, ab so steht einem zumindest eine einigermaßen realistische Rechengrundlage zur Verfügung), beläuft sich die Anzahl Politikjournalist(Inn)en auf ungefähr 5.500 Personen. Unter diesem Aspekt machen die befragten 743 Politikjournalist(Inn)en gerade einmal einen Anteil von ca. 13,5% aus.

Natürlich lassen sich Umfragewerte entsprechend hochrechnen, denn das ist ja auch die übliche Vorgehensweise der Demoskopen. Aber für eine verläßliche Hochrechnung eines Meinungsbilds ist es zwingend erforderlich, daß die Umfragen auch entsprechend repräsentativ gewesen sind. Davon ist in der verlinkten Statistik jedoch nicht zu erkennen, so daß Zweifel an ihrer Aussagekraft bleiben.
 
Natürlich lassen sich Umfragewerte entsprechend hochrechnen, denn das ist ja auch die übliche Vorgehensweise der Demoskopen. Aber für eine verläßliche Hochrechnung eines Meinungsbilds ist es zwingend erforderlich, daß die Umfragen auch entsprechend repräsentativ gewesen sind. Davon ist in der verlinkten Statistik jedoch nicht zu erkennen, so daß Zweifel an ihrer Aussagekraft bleiben.


Richtig!

Ich weise zudem darauf hin, dass sich die parteipolitische Präferenz eines Journalisten nicht notwendigerweise in seinen Publikationen wiederfinden muss.

Es wäre naiv, davon auszugehen, dass bspw. der Journalist einer Zeitung oder eines Magazins schreiben könnte, was er wollte, ohne die Ausrichtung seines Verlages oder die Vorgaben seines Ressortleiters/Chefredakteurs berücksichtigen zu müssen.
 
Leseschwäche?
Die Zahlen aus der von Dir hier eingeführten Umfrage belegen eindeutig, dass die FDP mehr Anhänger unter den Journalisten hat als ihrem Stimmenanteil bei der Bundestagswahl entsprechen würde. Die einzige andere Partei, auf die das ebenfalls zutrifft sind die Grünen, während CDU, SPD und Linke (teilweise krass) unterrepräsentiert sind!

Ab welchen Zahlen wäre die Presselandschaft denn für Dich ausgewogen? Wenn sich 50 Prozent der Journalisten zu einer Splitterpartei wie der FDP bekennen?
Felissilvestris meinte natürlich die absoluten Zahlen der Journalisten ohne Bezug auf Wahlergebnisse. Andernfalls würden erst Journalisten schreiben, nachdem ihre Partei gewählt wurde. So würden kaum neue Parteien entstehen, weil sie praktisch nicht bekannt sind.
 
Die FDP wurde von Comedians auch gerne als "Die Lieberlabern" bezeichnen. Ich finde das nicht so witzig. Hinter dieser Partei verbirgt sich hinter dem Deckmantel des Liberalismus die alte Faschisten und Nazigarde, die zum Teil die Regierungen der Bundesregierungen mitgebildet hat. Leute wie Hamm-Brücher - die hat ihre stramme Deutschnationale Haltung nie aufgegeben und ihr Vorschlag zur Behandlung der Stasi-Akten war: "Aufbrennen und Schwamm drüber!". Gegen von Stahl als Genaralbundesanwalt war selbst Kanther ein Softie. Lambsdorff und Genscher haben nie Hehl um ihre Deutschnationale Seite gemacht und waren die Eintreiber der Parteispenden, die Lambsdorff den Wirtschaftsministerposten kosteten (Flick Skandal) und die Vorantreiber des Misstrauensvotums.

Der einzige Liberale, abgesehen von Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, der diesem Wort Ehre tat, war Heinemann, der wg. Wiederbewaffnungbefürwortung den CDU-Laden verließ, und sich der FDP nie anschloss, die verfluchte er genauso wie CDU und SPD.

Unser "Gründungsbundespräses" Theodor Heuss war auch so ne Type - Altnazi durch und durch.

Das wird gern unter den Teppich gekehrt, weil da ja ziemlich beleumundete Politiker bei waren, bei der FDP, Genschman und so.
 
Die FDP wurde von Comedians auch gerne als "Die Lieberlabern" bezeichnen. Ich finde das nicht so witzig. Hinter dieser Partei verbirgt sich hinter dem Deckmantel des Liberalismus die alte Faschisten und Nazigarde, die zum Teil die Regierungen der Bundesregierungen mitgebildet hat...
Wenn alle Ex SED Politiker tot sind, ist es mir auch egal was hinter dem Deckmantel "Linkspartei" steht. (ob nun WASG / PDS / SED / Stasi / Mauermord-Partei)
Einzig und alleine das Programm und die real umgesetzten Gesetze zählen.
 
Wir können uns über die Vergangenheit oder das Hier und Jetzt unterhalten. Aber ist schon spannend wie man die Diskussion Abseits jeglicher Inhalte führen will. Etwas was einem nicht nur vom Wahlkampfstand nur zu bekannt ist, wenn es an Argumenten mangelt.

Vergleicht man die Bundesrepublik mit der DDR, dann erkennt man einen ziemlich deutlichen Unterschied im Umgang mit der Vergangenheit. Dass nicht wenige Politiker und Beamte in der Nachkriegszeit eine Vergangenheit in der NSDAP hatten, ist nicht unbekannt und keine Neuigkeiten. Diese fanden sich in allen Parteien.
Wie man es anders hätte machen könne, sieht man im Irak. Wo man neben der Führungebene der Baath-Partei auch alle anderen Funktionsträger und Beamte entfernt hat und den Irak so in totale Lähmung versetzt hat. Mal ganz davon abgesehen, dass man Hundertausende in die Arbeitslosigkeit und damit in den Widerstand geschickt hat. Ob das besser gewesen wäre, lasse ich mal bewusst dahinstehen.
 
Wir können uns über die Vergangenheit oder das Hier und Jetzt unterhalten. Aber ist schon spannend wie man die Diskussion Abseits jeglicher Inhalte führen will. Etwas was einem nicht nur vom Wahlkampfstand nur zu bekannt ist, wenn es an Argumenten mangelt.

Vergleicht man die Bundesrepublik mit der DDR, dann erkennt man einen ziemlich deutlichen Unterschied im Umgang mit der Vergangenheit. Dass nicht wenige Politiker und Beamte in der Nachkriegszeit eine Vergangenheit in der NSDAP hatten, ist nicht unbekannt und keine Neuigkeiten. Diese fanden sich in allen Parteien.
Wie man es anders hätte machen könne, sieht man im Irak. Wo man neben der Führungebene der Baath-Partei auch alle anderen Funktionsträger und Beamte entfernt hat und den Irak so in totale Lähmung versetzt hat. Mal ganz davon abgesehen, dass man Hundertausende in die Arbeitslosigkeit und damit in den Widerstand geschickt hat. Ob das besser gewesen wäre, lasse ich mal bewusst dahinstehen.

DANKE! DANKE! DANKE! Vor allem für den Eingangssatz! Typisches Politiktheater, wichtig ist was die anderen in der Vergangenheit falsch gemacht haben, nicht wie man die Zukunft ERNSTHAFT besser gestaltet.
 
Die ganze "junge Generation" der FDP widert mich geradezu an. Die sind nur noch dem eigenen Geldbeutel und einem radikalen Sozialdarwinismus verpflichtet, aber sicherlich nicht dem Gemeinwohl.

:lol::lol:

der witz des jahres. natürlich haben wir politiker, denen es um das gemeinwohl geht... ich schmeiss mich gleich vor lachen weg.

jeder politiker denkt zuerst einmal an seine bezüge und ansonsten an gar nix. das hat nix mit FDP zu tun.
 
Leute wie Hamm-Brücher - die hat ihre stramme Deutschnationale Haltung nie aufgegeben und ihr Vorschlag zur Behandlung der Stasi-Akten war: "Aufbrennen und Schwamm drüber!".


Kann es sein, daß du hier etwas verwechselst? Denn die Vita von Hildegard Hamm-Brücher lässt alles andere als eine deutschnationale Haltung erkennen: Das Internat in Salem mußte sie Ende der 1930er Jahre verlassen, weil ihre Großmutter Jüdin war, in der FDP gehörte die zum linken Flügel und ist deshalb aus der Partei ausgetreten, weil diese sich ihrer Meinung nach den antiisraelischen Positionen von Jürgen Möllemann annährte. Außerdem war/ist HHB Mitglied Kuratoriums am Jüdischen Zentrum München, ist Ehrenmitglied bei der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, fördert den anti-rechtsextremen Verein "Gesicht Zeigen!" und wurde u.a. mit dem Heinz-Galinski-Preis ausgezeichnet.
 
jeder politiker denkt zuerst einmal an seine bezüge und ansonsten an gar nix. das hat nix mit FDP zu tun.

Die meisten "Politiker" in diesem Land sind ehrenamtlich tätige. Neben der Zeit, die sie aufwenden, legen sie für ihre Tätigkeit meist sogar finanziell noch etwas drauf.
Als Beiratsmitglied in einem der Bremer Stadtteilbeiräte bekommst du eine geringe Auwandsentschädigung. Zu meiner Zeit betrug sie 20,45 Euro pro Sitzung. Wenn man dort als Einzelkämpfer sitzt und alle Sitzungen selbst vor- und nachbereitet, dann bleibt da für das eigene Protmonait nichts übrig.
Ähnlich verhält es sich in vielen Kommunalparlamenten.

Für die Mitgliedschaft in Parteigremien gibt es auch keinen Cent. Wenn man Glück hat, dann bekommt man vielleicht von der Partei die Fahrtkosten zu Sitzungen in Berlin erstattet. War bei mir damals aber auch nur der Fall, weil ich es als Student nicht so dicke hatte und die Reisen zu Sitzungen des Bundesfachausschuss Soziales oder zu anderen Treffen mich sonst finanziell überfordert hätte.
Auch die Anreise und Übernachtung bei Parteitagen oder ähnlichem zahlt man natürlich selbst.

Anders ausgedrückt es gibt nur sehr wenige Politiker (Regierungschefs, Minitster, Abgeordnete des Bundestages und der Landtage), die tatsächlich von der politischen Tätigkeit leben.
 
Die meisten "Politiker" in diesem Land sind ehrenamtlich tätige. Neben der Zeit, die sie aufwenden, legen sie für ihre Tätigkeit meist sogar finanziell noch etwas drauf.
Als Beiratsmitglied in einem der Bremer Stadtteilbeiräte bekommst du eine geringe Auwandsentschädigung. Zu meiner Zeit betrug sie 20,45 Euro pro Sitzung. Wenn man dort als Einzelkämpfer sitzt und alle Sitzungen selbst vor- und nachbereitet, dann bleibt da für das eigene Protmonait nichts übrig.
Ähnlich verhält es sich in vielen Kommunalparlamenten.

Für die Mitgliedschaft in Parteigremien gibt es auch keinen Cent. Wenn man Glück hat, dann bekommt man vielleicht von der Partei die Fahrtkosten zu Sitzungen in Berlin erstattet. War bei mir damals aber auch nur der Fall, weil ich es als Student nicht so dicke hatte und die Reisen zu Sitzungen des Bundesfachausschuss Soziales oder zu anderen Treffen mich sonst finanziell überfordert hätte.
Auch die Anreise und Übernachtung bei Parteitagen oder ähnlichem zahlt man natürlich selbst.

Anders ausgedrückt es gibt nur sehr wenige Politiker (Regierungschefs, Minitster, Abgeordnete des Bundestages und der Landtage), die tatsächlich von der politischen Tätigkeit leben.

:tnx:

...und die wenigsten davon entscheiden sich für diese Karriere um des Geldes Willen. Zumal es in der freien Wirtschaft für die meisten von ihnen viel mehr zu verdienen gäbe.

Politiker ist nicht irgendein "Job". Viele sehen es als Berufung, oft geleitet von einer Art "Helfersyndrom". Die meisten wollen etwas verändern, auch für sich. mehr aber noch für andere. Sie wollen gestalten, positiven Einfluss ausüben.

Zu den bekannten Verhaltensweisen kommt es oft erst im Lauf der Karriere. Für ein Spitzenamt sind Ellenbogen und Fußspitze oft wichtiger als gute Ideen. Politik ist ein Knochenjob, ein wenig mehr Respekt vor der Arbeit, unabhängig von der Partei, wäre oftmals angebracht. Eigentlich braucht es vielmehr der Anerkennung, damit auch zukünftig vernünftige Personal für diese wichtigen Funktionen zur Verfügung steht.
 
Anders ausgedrückt es gibt nur sehr wenige Politiker (Regierungschefs, Minitster, Abgeordnete des Bundestages und der Landtage), die tatsächlich von der politischen Tätigkeit leben.

natürlich meine ich die. und das sind bestimmt nicht wenige, wenn man den EU quatsch noch mit hinzuzieht.

der gesamte politik und beamtenladen verursacht gigantische laufende kosten. mit den lenbenslangen hohen pensionen wird das in zukunft unbezahlbar sein.

die basis mag ja kostenneutral oder für lau arbeiten, aber wird doch eh nicht angehört. angehört wird doch nur die lobby, die auch gesetzestexte vorbereitet und weitergibt. der politwitzladen unterschreibt nur noch und übernimmt sogar rechtschreibfehler. verstehen tun sie es sowieso nicht.

und wenn dann intern in den parteien so glorreiche vorschläge kommen wie "aussitzen" anstatt sich mal zu stellen, na dann gute nacht deutschland.

kritik am vorhandenen apparat wird mundtot gemacht. und der brave gutbürger glaubt und schluckt den käse auch noch.

unglaublich.
 
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