Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

Ich bin immer noch begeistert von dem Transfercoup. Kurz vor Weihnachten verlängert...einen Monat später schon sehr zielgerichtet, daß Ding mit RB eingefädelt und 8+x Mio ausgehandelt für ein noch unfertiges Talent.

Für mich eine Meisterleistung in Zeiten, wo Handgeld und vorzeitiges Abwerben aktuell sind.
Sehe ich von der Richtung her sehr ähnlich... :tnx:

Wenn man alleine schaut, wer unter Klausi und den Auswirkungen seiner Verhandlungen noch nach dieser zeit so alles ablösefrei den Verein verließ, überkommt einen ein gewisses Schaudern.

Und wie man z.Zt. erkennen kann, versucht gerade hier an vorderster Front ein Eichin den Hebel umzudrehen.
Das kann freilich nicht in jedem Fall gelingen, aber ich habe die Hoffnung, auch hinsichtlich Eichins Einstellung zu diesem Sachverhalt, dass ihm das immer öfters gelingen wird.

Ein klare "Weiter so!"
Meinen Segen hat er jedenfalls erst einmal... :D ;)
 
3 Zitate, 3 kurze Einschätzungen:

1.: "Ran an die Sahne", "wir wollen den Abstand zu Hoffenheim aufholen und (sinngemäß) die sich bietenden Chancen nutzen". "Es muss wieder eine Einstellung her, als wenn es um Leben und Tod ginge".

:tnx: Abgesehen von der offenbar gern verwendeten martialischen Rhetorik ist die Einstellung/Zielvorgabe imho genau richtig. :daumen:

2.:"Die TV-Geld-verteilung muss überarbeitet und an weiche Faktoren angepasst werden".

:tnx: Den wiederholten Vorstoß halte ich ebenfalls für genau richtig, sinnvoll und gerecht, auch wenn er schwer umzusetzen sein wird. Eine Lösung wie z.B. in England muss auch in Deutschland möglich sein. :daumen:

3.: "Robin Dutt war nach der Ära Schaaf genau der richtige Trainer für Werder."

:unfassbar: Das kann er unmöglich ernst meinen. Es geht um den Verein, nicht um Dutt und auch nicht um Eichin selbst. Dass er persönlich einen Rechtfertigungszwang verspürt, ist nachvollziehbar. In diesem Fall hätte er aber mal wieder lieber schweigen sollen. :zweifeln:
 
3.: "Robin Dutt war nach der Ära Schaaf genau der richtige Trainer für Werder."

:unfassbar: Das kann er unmöglich ernst meinen. Es geht um den Verein, nicht um Dutt und auch nicht um Eichin selbst. Dass er persönlich einen Rechtfertigungszwang verspürt, ist nachvollziehbar. In diesem Fall hätte er aber mal wieder lieber schweigen sollen. :zweifeln:

Er war dafür zu gebrauchen, dass wir wieder einen aus den eigenen Reihen, also mit Stallgeruch, als ideale Lösung ansehen.

Jetzt mal ehrlich, nachdem Schaaf völlig durchgelutscht war, hätte man den Fans schwer Skripnik verkaufen können. Er hätte es auf jedenfall schwerer gehabt, als so wie es jetzt gelaufen ist.

Fussballerisch war es verlorene Zeit...
 
Gab es denn, wenn man sich schon dazu entschließt, sich vom eigenen Trainer zu trennen, auf dem gesamten Markt, nur die Alternativen Dutt und Skripnik? :zweifeln:
 
3.: "Robin Dutt war nach der Ära Schaaf genau der richtige Trainer für Werder."

:unfassbar: Das kann er unmöglich ernst meinen. Es geht um den Verein, nicht um Dutt und auch nicht um Eichin selbst. Dass er persönlich einen Rechtfertigungszwang verspürt, ist nachvollziehbar. In diesem Fall hätte er aber mal wieder lieber schweigen sollen. :zweifeln:

Zumindest war die Verpflichtung durchaus nachvollziehbar und wurde von vielen (auch von mir) begrüßt. Und ob ein Skripnik in der Situation besser gewesen wäre, weiß man nicht. Vermutlich wäre aber der Trainerjob bei den Profis zu früh gekommen. Insofern kann man schon davon sprechen, dass Dutt damals die richtige Entscheidung gewesen ist.
 
Gab es denn, wenn man sich schon dazu entschließt, sich vom eigenen Trainer zu trennen, auf dem gesamten Markt, nur die Alternativen Dutt und Skripnik? :zweifeln:

Manchmal muss man eben einen Schritt zurück gehen, um zwei nach vorne zu kommen. Vielleicht wäre es mit einem anderen Trainer besser gelaufen, vielleicht schlechter, aber in jedem Fall war Dutt die ideale Zwischenlösung zu Skripnik. Zumindest kann es derzeit kaum besser laufen als mit ihm.
 
Außer, dass wir durch das "Experiment Dutt" mehr als 1Jahr verschenkt/verloren haben, ja.

Das Jahr war fussballerisch verschenkt, es war aber keine Vollkatastrophe, sonst müsste Werder Sonntag in Aalen spielen und nicht in Stuttgart.

Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es für Skripnik nach der Schaaf-Ära so einfach geworden wäre. Und jetzt sieht die Welt doch wieder ein wenig rosiger aus...;)
 
Manchmal muss man eben einen Schritt zurück gehen, um zwei nach vorne zu kommen. Vielleicht wäre es mit einem anderen Trainer besser gelaufen, vielleicht schlechter, aber in jedem Fall war Dutt die ideale Zwischenlösung zu Skripnik. Zumindest kann es derzeit kaum besser laufen als mit ihm.

Sportlich war RD wohl eher weniger eine ideale Zwischenlösung. Aber wenn man die Definition "ideale Zwischenlösung" darauf beschränkt, daß der direkte Nachfolger eines langjährigen Trainers es ohnehin sehr schwer hat (insbesonders dann, wenn wie Fall Werder 2013 ein sportlich bestenfalls mäßig bestellten Feld hinterlassen wurde), so daß man dessen Scheitern schon beinahe "braucht", um wieder sportlich bessere Zeiten zu erleben, dann hat diese Definition ihre Berechtigung.
 
Sportlich war RD wohl eher weniger eine ideale Zwischenlösung. Aber wenn man die Definition "ideale Zwischenlösung" darauf beschränkt, daß der direkte Nachfolger eines langjährigen Trainers es ohnehin sehr schwer hat (insbesonders dann, wenn wie Fall Werder 2013 ein sportlich bestenfalls mäßig bestellten Feld hinterlassen wurde), so daß man dessen Scheitern schon beinahe "braucht", um wieder sportlich bessere Zeiten zu erleben, dann hat diese Definition ihre Berechtigung.

Eben, aber auch nur dann. ;)

Dass man "Scheitern braucht, um wieder sportlich bessere Zeiten zu erleben", ist nicht mehr als ein künstliches, nachträgliches Rechtfertigungs-Konstrukt für eine klassische Fehlentscheidung. ;)
 
Das Jahr war fussballerisch verschenkt, es war aber keine Vollkatastrophe, sonst müsste Werder Sonntag in Aalen spielen und nicht in Stuttgart.
:tnx:

Die Mission Klassenerhalt, sprich um das von Dir genannte Szenario zu verhindern, hat RD in 13/14 schließlich erfüllt. Was dann ab dem 4. Spieltag dieser Saison unter ihm lief bzw, nicht mehr lief, steht auf einem anderen Blatt.

Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es für Skripnik nach der Schaaf-Ära so einfach geworden wäre. Und jetzt sieht die Welt doch wieder ein wenig rosiger aus...;)
Sehe ich auch so. Als direkter Nachfolger von TS hätte es VS wahrscheinlich auch schwerer gehabt.
 
Vollkommender Unsinn, ..... RD war die krasseste Fehlbesetzung, die nur möglich war. Mit ihm wären wir abgestiegen. Einzige frappierende Fehlentscheidung unseres Managers, der ansonsten einen guten Job macht. Aber bei RD weiß jeder inklusive TE, daß das ein absoluter Bock war im Nachhinein. Das macht aber keinen Sinn in seiner Position das zu sagen bzw. darf er das gar nicht. Aber ich darf das und ES WAR EIN KAPITALER FEHLSCHUß :ugly::ugly::ugly:
 
@beckstown:

Immerhin dürfte Eichin das Thema aber elegant "umschiffen", wenn es ihm laege bzw. sein Ego dieses zuließe, anstatt diesen Fehlschuss im Nachhinein auch noch als "genau richtige Lösung in der Post-Schaaf-Aera" zu verkaufen.
 
... 3.: "Robin Dutt war nach der Ära Schaaf genau der richtige Trainer für Werder."

:unfassbar: Das kann er unmöglich ernst meinen. Es geht um den Verein, nicht um Dutt und auch nicht um Eichin selbst. Dass er persönlich einen Rechtfertigungszwang verspürt, ist nachvollziehbar. In diesem Fall hätte er aber mal wieder lieber schweigen sollen. :zweifeln:
Ich sehe es als "erlaubte Nettigkeit" in der Öffentlichkeit an.

Insgeheim wird Eichin wohl 3 Kreuze machen, dass das Kapitel Dutt bei Werder beendet ist. ;)

Aber gegen solche Sätze in der Öffentlichkeit ist meinem Gefühl nach nichts gegen einzuwenden.
Er hat ihn ja geholt, als Ideallösung angepriesen und zudem waren die beiden wohl auch so freundschaftlich auf einer Ebene.

Für mich kein Thema...alles im grün-weißen Bereich. :cool:

Freuen wir uns doch einfach, dass Dutti jetzt anderen Vereinen "hilft"... :p :D
 
Eben, aber auch nur dann. ;)

Dass man "Scheitern braucht, um wieder sportlich bessere Zeiten zu erleben", ist nicht mehr als ein künstliches, nachträgliches Rechtfertigungs-Konstrukt für eine klassische Fehlentscheidung. ;)

Wenn das beinahe oligatorische "Vakuum", "die großen Fußstapfen" (oder wie man es auch immer nennen mag) welches ein langjähriger Trainer hinterläßt, um seiner Argumentation willen einfach ausblendet, dann kann man zu der Einschätzung eines Rechtfertigungs-Konstrukt sicherlich gelangen.;)


Aber es kommt ja nicht von ungefähr, warum einige direkte Nachfolger von langjährigen Trainern früh gescheitert sind, wie z.B. Aad de Mos bei Werder, Wolf Werner (MG, Jupp Heynckes), Nevio Scala (BVB, Ottmar Hitzfeld), Frank Neubarth (S04, Huub Stevens), Josip Skoblar (HSV, Ernst Happel), Jörg Berger (KSC, Winnie Schäfer), Peter Pacult (1860, Werner Lorant), Kaspar Hjulmand (Mainnz, Tuchel)... ;)
 
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