Unterwegs... mit dem Flugzeug

Na ja, man könnte sich noch andere Szenarion vorstellen, z.B. dass der Copilot einen oder mehrere der Passagiere umbringen wollte (z.B. wegen einer verschmähten Liebe) und dafür seinen eigenen Tod in Kauf nahm. Bisher zwar sehr unwahrscheinlich, aber es muss sich nicht immer gleich um einen Terroranschlag handeln.

Ich glaube, es ist auch etwas voreilig den Co-Piloten jetzt schon zu verurteilen. "Schweres Atmen" kann auch von einem epileptischen Anfall o.ä. herrühren... Und den Sinkflug bekommt man vielleicht auch anders erklärt.
 
also ich habe gerade gelesen das der co-pilot eine ruhige atmung hatte und dadurch ein herzinfarkt oder ähnliches ausgeschlossen wird. Folgerichtig können wir den co-piloten verurteilen!
 
also ich habe gerade gelesen das der co-pilot eine ruhige atmung hatte und dadurch ein herzinfarkt oder ähnliches ausgeschlossen wird. Folgerichtig können wir den co-piloten verurteilen!

Ich denke, man sollte wirklich abwarten, bis alle anderen Möglichkeiten zu 100% ausgeschlossen sind. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, kann es vielleicht doch noch eine andere Erklärung geben, an die man bisher gar nicht denkt ... auch wenn mir gerade keine einfällt.

Wie heftig für die Angehörigen des Co-Piloten. Erst die Trauer über den Verlust und dann müssen sie sich auch noch anhören, dass ausgerechnet ihr Sohn, Mann, Bruder, Freund an dem Absturz Schuld ist. Und ich will gar nicht wissen, wieviel Wut von anderen Angehörigen denen entgegenschlägt, auch wenn diese selbst wohl gar nichts damit zu tun haben. :unfassbar:
 
Und da ich kein Pilot bin, weiß ich auch nicht, welche anderen Gründe er gehabt haben könnte, den Sinkflug einzuleiten.

bei irgendwelchen technischen problemen hätte er vermutlich wohl die tür geöffnet und den kontakt zur flugsicherung nicht verweigert.

es gilt natürlich trotzdem abzuwarten, was die ermittlungen noch ergeben, die bisherigen ergebnisse deuten allerdings schon recht deutlich in eine richtung.
 
Ich denke, man sollte wirklich abwarten, bis alle anderen Möglichkeiten zu 100% ausgeschlossen sind. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, kann es vielleicht doch noch eine andere Erklärung geben, an die man bisher gar nicht denkt ... auch wenn mir gerade keine einfällt.

Wie heftig für die Angehörigen des Co-Piloten. Erst die Trauer über den Verlust und dann müssen sie sich auch noch anhören, dass ausgerechnet ihr Sohn, Mann, Bruder, Freund an dem Absturz Schuld ist. Und ich will gar nicht wissen, wieviel Wut von anderen Angehörigen denen entgegenschlägt, auch wenn diese selbst wohl gar nichts damit zu tun haben. :unfassbar:
:tnx: Ich finde es auch grenzwertig, den Namen jetzt schon in den Medien zu sehen. Natürlich kann man ihn mit ein wenig Recherche auch so rausfinden. Aber so finde ich das etwas vorschnell.

Ich möchte nicht wissen, von wie vielen aufgebrachten Angehörigen - besonders verzweifelten Eltern - die Angehörigen des Co-Piloten jetzt Drohungen etc. erhalten, während sie selbst trauern.

@ dieeeter: Ich war zu dem Zeitpunkt noch von Ohnmacht ausgegangen.
 
also ich habe gerade gelesen das der co-pilot eine ruhige atmung hatte und dadurch ein herzinfarkt oder ähnliches ausgeschlossen wird. Folgerichtig können wir den co-piloten verurteilen!

Es bleibt nach diesen Aussagen ja kaum noch eine andere Möglichkeit, als ein absichtliches Agieren des Copiloten anzunehmen. Ist das heftig!

Unternehmen wie Lufthansa unterziehen ihre Bewerber und somit potentiellen künftigen Piloten einer sehr sorgfältigen Prüfung, die auch ein psychiatrisches Gutachten beinhaltet, eben um Selbstmordszenarien auszuschließen.

Schlimm.
 
Ich schätze, es werden noch Handys gefunden. Mit Videosequenzen. Von Passgieren aufgenommen. Das wird noch grausam.

edit: besser, alles ist verbrannt.
 
Es bleibt nach diesen Aussagen ja kaum noch eine andere Möglichkeit, als ein absichtliches Agieren des Copiloten anzunehmen. Ist das heftig!

Unternehmen wie Lufthansa unterziehen ihre Bewerber und somit potentiellen künftigen Piloten einer sehr sorgfältigen Prüfung, die auch ein psychiatrisches Gutachten beinhaltet, eben um Selbstmordszenarien auszuschließen.

Schlimm.
Ich habe einen Kumpel, der gerade ein Pilotenausbildung absolviert. Der meinte, dass - seinem Kentnissstand nach - das psychologische Gutachten nur einmalig durchgeführt wird und danach nur routinemäßige Gesundheitschecks folgen. Das kann ich mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen.
 
Oder die haben gleich mehrere Fluggesellschaften unterwandert und es folgen noch 2-3 solche Manöver. Bei den kranken Hirnen, die da am Werk sind, kann man sowas leider nicht ausschließen..

Aber denen geht es - wie anderen Terrororganisationen auch - nicht um das Töten an sich, sondern darum, durch die Tat eine (mediale) Wirkung zu erzielen.

Gerade WENN die es gewesen wären, und noch mehrere Täter in der Hinterhand hätten - würden sie das verbreiten.
 
Aber denen geht es - wie anderen Terrororganisationen auch - nicht um das Töten an sich, sondern darum, durch die Tat eine (mediale) Wirkung zu erzielen.

Gerade WENN die es gewesen wären, und noch mehrere Täter in der Hinterhand hätten - würden sie das verbreiten.

Bei einem terroristischen Motiv würde ich eher erwarten, dass der CoPi den Flieger in eine Stadt, auf der Route käme z.B. Monaco infrage, setzen würde.

Zum Einleiten des Sinkfluges durch den Autopiloten müssen zwei Knöpfe betätigt werden, Flughöhe und Sinkrate. Oder man schaltet den Autopiloten ab und leitet den Sinkflug manuell ein. Beides geht nicht, wenn man bei einem Nickerchen mit dem Kopf gegen das Bedienpanel stößt, das muss man wollen.

Lt. Liveticker wird das Haus der Angehörigen des CoPi inzwischen wohl durch die Polizei behütet.
 
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