Das Thema Mandzukic hätte sich vorher eh schon erledigt gehabt, da er mehrheitlich von den Fans abgelehnt worden wäre...
Wenn ein Verein nicht unbedingt den Unmut und da Unverständnis der Fans auf sich ziehen will, dann hört er auch ein wenig auf die allgemeine Stimmungslage in den einschlägigen Foren. Die jedenfalls tendierte mit 70-80% gegen Mandzukic.
Das muss und ist bestimmt nicht immer der beste Ratgeber, doch einen Spieler gegen den Willen der Fans zu verpflichten würde keiner Seite einen Gefallen tun. Vor allem dann, wenn es nicht so läuft wie gewünscht.
@Dwight Fry
Ich kann es auch nicht mehr hören dieses Schönreden, manch einer würde sagen "positives Denken". Das Spiel gegen D'dorf hat gezeigt, man ist keinen Schritt weiter. Man hat mit Kampl zwar eine weitere starke Option im OM, doch leider immer noch kein Rezept, dichte Abwehrreihen zu knacken, ohne dabei selbst in Gefahr zu raten.
Das Spiel nach vorne ist nach wie vor zu statisch und am gegnerischen Strafraum neigt man nach wie vor zur Klümpchenbildung, anstatt die gegnerische Abwehr durch eine ordentliche Raumaufteilung, vor allem durch Nutzung der Außenbahnen, auseinander zu ziehen.
In der Defensive gibt es immer noch genug Schusseligkeiten oder zu riskantes Spiel, wodurch man den Gegner herzlich zu Toren einlädt. Einfach einmal den Ball wegzudreschen würde ja auch der Ästhetik widersprechen.
Vor allem was Klopp sich dabei denkt Großkreutz weiterhin im OM aufzustellen, bleibt sein großes Geheimnis.
Also ich sehe KG als Backup auf den beiden AV-Positionen oder auch als Abräumer vor der Abwehr, jedoch im OM ist er zumeist uneffektiv und ein Garant für einen schnellen Ballverlust.
Weiterhin kann ich es auch nicht nachvollziehen, weshalb man im Trainingslager wiederum nur Gegenpressing und Umschaltspiel trainiert hat und nicht wirklich Optionen gegen tiefstehende Gegner ausprobiert und trainiert hat.
Ich meine gegen tiefstehende Gegner muss und sollte man nicht so konsequent pressen, wenn dann mit den 3-4 Spielern in den vorderen Reihen.
Zum einen drängt man das Spielgeschehen auf einen kleinen Raum, wenn man den Gegner so einschnürt, womit wir deutlich nicht zurecht kommen. Zum anderen schafft man durch das komplette Aufrücken mit der Mannschaft natürlich auch genügend Platz zum Kontern für den Gegner.
Das was man beim Gegenpressing in Laufarbeit investiert, sollte man gelegentlich besser in eine gute Offensivarbeit stecken. Freilaufen, rochieren, die Abwehr somit auseinander ziehen und sich Räume schaffen.
Beim Gegenpressing rennen sie immer wie die Hasen dem Ball oder Ballführenden hinterher, doch im Angriff ist das alles total statisch und ausrechenbar.