Raphael Wolf (Fortuna Düsseldorf)

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Ich habe irgendwo gelesen, dass der Vertrag von Mielitz nicht verlängert wird, wenn Wolf die Nummer 1 bleibt, weil Mielitz als Nummer 2 dann zu teuer ist. Es gab ja auch Überlegungen, dass das ebenfalls die Entscheidung von Dutt pro Wolf mitbeinflusst hat, weil man einen Keeper von der Gehaltsliste haben wollte, in dem Fall Mielitz, weil dessen Vertrag auslief.

Dass das natürlich als "neue Herausforderung" kommuniziert wird, ist klar. Nach dem Wechsel nach Mainz wurden auch sofort die Verlängerungsgespräche mit Eichin abgebrochen, allerdings von seiten Eichins.

Ich finde den Artikel leider nicht, aber ich bin mir 100 Prozent sicher, dass Mielitz damals "gegangen" wurde, sein Vertrag wäre definitiv nicht verlängert worden nach seiner Degradierung.

Hier ein Artikel der Kreiszeitung kurz nach der Entscheidung für Wolf als langfristige neue Nr. 1 im Januar 2014. Damals wurde darüber spekuliert, dass sowohl Werder als auch Mielitz nicht weiter zusammenarbeiten wollten. Vorstellbar ist demnach beides.

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/wolf-bleibt-drin-mielitz-draussen-3324402.html

In diesem Bericht aus dem Sommer,...

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/werder-bremen-wolf-schreibt-sich-gluecklich-3705506.html

...wird über die Angleichung des Gehalts für Wolf an "1.-LIga-Niveau" berichtet.

Meinst Du, dass Mielitz als Stammkeeper vorher mehr verdient hat als Wolf jetzt? Meinst Du, dass man Wolf hinsichtlich seines Gehalts solange hingehalten hat, bis man z.B. aufgrund eingesparten Schaaf-Gehalts wieder liquider war, obwohl man schon im Januar langfristig mit ihm geplant hat?

Ich glaube nachwievor, dass Miele eine Chance gehabt hätte, zu bleiben, wenn er es gewollt und sich im Training entsprechend eingebracht hätte.
 
Meinst Du, dass Mielitz als Stammkeeper vorher mehr verdient hat als Wolf jetzt? Meinst Du, dass man Wolf hinsichtlich seines Gehalts solange hingehalten hat, bis man z.B. aufgrund eingesparten Schaaf-Gehalts wieder liquider war, obwohl man schon im Januar langfristig mit ihm geplant hat?

Nein. Aber man wollte keine zwei Keeper mit 1.Liga-Gehalt. Also musste einer gehen. Mielitz' Vertrag lief aus, Wolfs Vertrag lief noch länger. Wen bekommt man einfacher los?

Es wurde damals klar kommuniziert, dass man Mielitz nicht halten würde als Nummer 2... Werder von Gehalt, Mielitz von der Position. Ebenfalls wurde da klar kommuniziert, dass es keine Chance für Mielitz gibt, die 1 zurück zu erobern.

Daran können sich jetzt schon 4 Leute erinnern.
 
Ich glaube nachwievor, dass Miele eine Chance gehabt hätte, zu bleiben, wenn er es gewollt und sich im Training entsprechend eingebracht hätte.[/QUOTE]

Sehe ich nicht so, unter Dutt hätte Miele keine Chance gehabt.
 
Nein. Aber man wollte keine zwei Keeper mit 1.Liga-Gehalt. Also musste einer gehen. Mielitz' Vertrag lief aus, Wolfs Vertrag lief noch länger. Wen bekommt man einfacher los?

Es wurde damals klar kommuniziert, dass man Mielitz nicht halten würde als Nummer 2... Werder von Gehalt, Mielitz von der Position. Ebenfalls wurde da klar kommuniziert, dass es keine Chance für Mielitz gibt, die 1 zurück zu erobern.

Daran können sich jetzt schon 4 Leute erinnern.

Wenn es eine finanzielle Entscheidung war, hätte sie in erster Linie Eichin zu verantworten. Dutt wäre praktisch nur "ausführendes Organ" gewesen. Ihn für die "Ausbootung" Mieles zu kritisieren, wäre in dem Fall mehr als unfair.

Wäre es eine langfristig sportlich motivierte Entscheidung gewesen, hätte sich Dutt spätestens seit dieser Saison auch hinsichtlich der Torwartfrage "verzockt"!

Die Entscheidung, Wolf damals für einen schwachen Mielitz zu bringen, war dennoch absolut richtig. Letztendlich ist Mielitz an seinem "Schicksal" bei Werder aber nicht schuldlos.
 
Wenn es eine finanzielle Entscheidung war, hätte sie in erster Linie Eichin zu verantworten. Dutt wäre praktisch nur "ausführendes Organ" gewesen. Ihn für die "Ausbootung" Mieles zu kritisieren, wäre in dem Fall mehr als unfair.

Wäre es eine langfristig sportlich motivierte Entscheidung gewesen, hätte sich Dutt spätestens seit dieser Saison auch hinsichtlich der Torwartfrage "verzockt"!

Die Entscheidung, Wolf damals für einen schwachen Mielitz zu bringen, war dennoch absolut richtig. Letztendlich ist Mielitz an seinem "Schicksal" bei Werder aber nicht schuldlos.

Der Wechsel war vielleicht nachvollziehbar weil Mielitz mit den Nerven unten war, aber im Winter hätte man zwingend zurückwechseln müssen.

Verbockt haben das Eichin (Finanzen) und Dutt, der Wolf aufgrund eines soliden Spiels den Freifahrtsschein ausgestellt hat.
Dass Mielitz vor einem fairen Zweikampf geflohen ist, ist aber nicht wahr, denn den hätte es nicht gegeben.

Ja, das ist hier mittlerweile ein Mielitz 2.0 Thread das liegt aber auch an den Leistungen von Wolf und an den Entscheidungen von Dutt /Echin.

Richtig... Alle Beiträge haben mit Bezug zu Wolf. Finde es befremdlich dass man in den Spieler-Threads so eingeengt werden soll, dass man nicht über positionsgleiche Spieler und/oder Vorgänger diskutieren sollte. Wem das nicht passt, und nur darüber meckert, sollte dem Thread fernbleiben.
Ich bin mittlerweile für jede sachliche Diskussion hier, wie mit DR AKR sehr froh.
 
Uns gehen so langsam die Torhüter aus.

:roll:








Reinke, Wiese durfte nicht auf's Rasenflies, kann auch Elfer halten... :eek:
 
Ich glaube nachwievor, dass Miele eine Chance gehabt hätte, zu bleiben, wenn er es gewollt und sich im Training entsprechend eingebracht hätte.

NEIN hätte er nicht gehabt. Das hat Dutt sogar quasi zugegeben. Und zwar in dem er in einer Talkrunde gesagt hat, das er hofft nicht noch einmal den Torhüter wechseln zu müssen. Das sagt für mich alles und ist für mich auch eine Offenbarung was die Entscheidung von Dutt angeht.
 
NEIN hätte er nicht gehabt. Das hat Dutt sogar quasi zugegeben. Und zwar in dem er in einer Talkrunde gesagt hat, das er hofft nicht noch einmal den Torhüter wechseln zu müssen. Das sagt für mich alles und ist für mich auch eine Offenbarung was die Entscheidung von Dutt angeht.

Puuuh, da sehe ich nicht unbedingt einen Zusammenhang. Natürlich hofft irgendwo jeder Trainer, den Torhüter nicht wechseln zu müssen. Sei es aus Verletzungs- oder eben aus Leistungsgründen. Das heißt imho aber noch lange nicht, dass er Mielitz nicht mehr gebracht hätte, wenn dieser sich schon damals aufgedrängt und/oder Wolf geschwächelt hätte.
 
Das heißt imho aber noch lange nicht, dass er Mielitz nicht mehr gebracht hätte, wenn dieser sich schon damals aufgedrängt und/oder Wolf geschwächelt hätte.

So, wie Dutt das in dem Talk (in dem der Weserkurier-Reporter Dutt erst auf die Idee gebracht hat, Di Santo doch mal im Sturmzentrum zu bringen und nicht nur auf dem Flügel) gesagt hat, war klar, das er Miele nur im Falle einer Verletzung Wolfs bringen würde.

Er hat die 14 Gegentreffer in den ersten 3 Spielen Wolfs völlig ausgeklammert und sich nur auf das "starke Leverkusenspiel" berufen, in dem die starke Abwehrleistung aber mehr an Prödl und dessen Kopfballstärke lag, da quasi keine gefährlichen Flanken bei den gegnerischen Stürmern angekommen waren, wie in den Spielen zuvor, in denen gefühlt 90% aller Tore nach Flanke + Kopfball gefallen sind.
 
Es wurde auch so von Eichin kommuniziert, dass Mielitz als Nummer 2 in keinem Fall gehalten wird.
 
Puuuh, da sehe ich nicht unbedingt einen Zusammenhang. Natürlich hofft irgendwo jeder Trainer, den Torhüter nicht wechseln zu müssen. Sei es aus Verletzungs- oder eben aus Leistungsgründen.
Warum ist das eigentlich so? Warum wird ein Wechsel des Torhüters als zehnmal schwerwiegender empfunden als der Wechsel eines IV oder eines Stürmers?

Wahrscheinlich, weil Deutschland das Land der Torhüter ist. Nicht nur im Fußball, sondern auch im Handball, Hockey, Eishockey und sogar Wasserball. Man geht einfach davon aus, dass ein deutscher Torhüter gut sein muss. Patzer werden verziehen, da er ja quasi per definitionem gut sein muss.

Patzt dieser Torhüter ein paar Mal, hatte er einen schlechten Tag. Patzt er weiterhin, hat er natürlich nur eine Pechsträhne.

Vergibt ein Stürmer 3 100%tige nacheinander, ist er draußen. Der Torwart darf erstmal drinbleiben, wenn er sich einen Ball nach dem anderen quasi selbst reinschmeißt. Warum eigentlich?
 
Wenn dieser die Entscheidung über die Besetzung der Nr.1 quasi auch entschieden hat (weil Miele bei auslaufendem Vertrag besser loszuwerden war), muss man Dutt in diesem Fall weitestgehend von der Schuld freisprechen.

Dutt hat jede Schuld daran, das wir nun mit einem unterklassigen Torhüter dastehen. Er hat gegen den Rat des Torwarttrainers gehandelt hat und einen Torhüter ins Tor gestellt von dem der Experte nicht überzeugt war. Und einen soliden Torhüter hat er vergrault.
 
Dutt hat jede Schuld daran, das wir nun mit einem unterklassigen Torhüter dastehen. Er hat gegen den Rat des Torwarttrainers gehandelt hat und einen Torhüter ins Tor gestellt von dem der Experte nicht überzeugt war. Und einen soliden Torhüter hat er vergrault.

:tnx::tnx:

Der finanzielle Aspekt hat letztendes dann verhindert, dass auch nach unterdurchschnittlichen Leistungen von Wolf zu Mitte des Jahres Mielitz keine Chance mehr bekommen hat.
 
Warum ist das eigentlich so? Warum wird ein Wechsel des Torhüters als zehnmal schwerwiegender empfunden als der Wechsel eines IV oder eines Stürmers?

Wahrscheinlich, weil Deutschland das Land der Torhüter ist. Nicht nur im Fußball, sondern auch im Handball, Hockey, Eishockey und sogar Wasserball. Man geht einfach davon aus, dass ein deutscher Torhüter gut sein muss. Patzer werden verziehen, da er ja quasi per definitionem gut sein muss.

Patzt dieser Torhüter ein paar Mal, hatte er einen schlechten Tag. Patzt er weiterhin, hat er natürlich nur eine Pechsträhne.

Vergibt ein Stürmer 3 100%tige nacheinander, ist er draußen. Der Torwart darf erstmal drinbleiben, wenn er sich einen Ball nach dem anderen quasi selbst reinschmeißt. Warum eigentlich?

Ich glaube, es hat mehrere Gründe:

Einen Torhüter darf man pro Spiel nur einmal wechseln, Feldspieler mehrmals. Im Extremfall könnte das bedeuten, dass ich z.B. auf einer Innenverteidiger-Position 4 verschiedene Spieler bringen kann, notfalls sogar einen Spieler von einer anderen Position dorthin beordern, ohne eklatante Leistungsunterschiede hinnehmen zu müssen.

Noch wichtiger: Die Torhüter-Position ist im Fußball eine der, wenn nicht die neuralgischste(n) Position(en) überhaupt. Hier wünscht sich jeder Trainer größtmögliche Sicherheit und Konstanz. Deshalb werden sich die meisten Trainer, sofern sie nicht zwei ebenbürtige Keeper im Kader haben, die Besetzung der Position sehr genau überlegen.

Ein Torhüter lebt vie stärker als ein Feldspieler von der Unterstützung durch den Trainer. Ein Fehler des Torhüters führt sehr häufig direkt zu einem Gegentor. Ein Trainer muss seinem "auserwähltem" Torhüter immer auch das Gefühl geben, Fehler machen zu dürfen, um ihm und letztendlich dem Team mittelfristig Sicherheit zu geben. Ich perönlich halte auch gar nichts davon, einen Keeper im Öiga-Betrieb zu bringen, den anderen im Europapokal, wie es z. B. Casillas zuletzt erging. Torhüter brauchen imho, um Situationen gut abschätzen zu können. häufige Spielpraxis.

Ja, letztendlich ist es in Deutschland wohl auch so, dass es eine große Tradition an ausgezeichneten Torhütern gibt, dass man sich auf der Position jahrzehntelang schon als "Weltmarktführer" sehen darf und dass deshalb die Besetzung dieser Position sehr genau beobachtet und Fehler bei der Torhüter-Auswahl stärker kritisiert werden als anderswo.
 
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