Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Sorry, dass ich nicht in einer grün weissen Welt mit rosaroten Farbtupfern lebe und mir denke: Unter Viktor können wir gar nicht absteigen. Aber ich find es gut, dass du diesen Part übernimmst. Wenn es am Schluss hilft und so kommt. Freuen wir beide uns.

den part übernehme ich nicht. klar können wir unter skripnik absteigen. ich habe ja auch schon mehrfach geschrieben, dass skripnik lediglich ein talentierter trainer ist aber noch keinerlei erstligaerfahrung besitzt. auch unter ihm wirds hier einige (böse) niederlagen geben. zudem sind 4 punkte aus 9 spielen erstmal ein fettes handycap im abstiegskampf welches nun ein "novize" ohne richtige vorbereitungsphase mit der mannschaft aufzuholen hat. da ist ein abstieg wohl kaum unwahrscheinlich.
mir ist es aber wichtig, dass die mannschaft langsam wieder versucht fußball zu spielen und dabei eine gewisse struktur aufzeigt. mir ist es wichtig, dass sich spieler endlich mal wieder weiterentwickeln. das war zuvor nicht gegeben. die trennung von dutt war mehr als nur überfällig.
 
Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte selbst Viktor hätte mit dem Auftaktprogramm nicht mehr Punkte geholt als derer 4. Köln und HSV gleicht sich unterm Strich aus, hätte man beide gewinnen müssen. Freiburg sind 2 Punkte zuwenig. Aber ansonsten sehe ich da nicht viel mehr Punkte für unsere Würste.:cool:

Genau, zuhause gegen Köln ist ja das gleiche wie auswärts beim HSV :ugly:
 
Ich hatte hier maßgeblich gegen das Kesseltreiben gegen Dutt opponiert! :tnx:

Dieser Kader ist zu großen Leistungsschwankungen unterworfen.
Ehemalige Leistungsträger wie Garcia und Caldirola fallen in ein Loch.
Novizen wie Ayçiçek und Selke sind zeitweise überfordert.
Leistungsträger wie Calves, Bartels oder Junuzović rennen sich die Lunge aus dem Hals,
ohne von ihren Mannschaftkameraden ausreichend unterstützt zu werden.
Solche die es werden wollen wie Luki erreichen oft kein BL Niveau.
Einige sind guter BL Durchschnitt wie Kroos, Wolf oder TGS.
Der vermeintliche Rest (Bargfrede, Obraniak, Prödl, Fritz, di Santo) ist verletzt oder gelb / rot gesperrt. Oder z.Z. aussortiert: Hajrović, Elia sowie Petersen. :unfassbar:

Scrippo fordert zu recht Neuzugänge, weil er Realist ist und genau weiß, was dieser Kader leisten kann und was genau eben nicht.

Werder hat sich einen Sparkurs verordnet, die Teppichetage schafft es nicht, Geldgeber zu organisieren. Spieler die unter solchen Bedingungen "unbedingt" zu Werder wollen, sind nicht zu sehen und auch gerüchteweise nicht zu hören bzw. zu lesen. :wink:
Hoffungsvolle Transfers wie Ruiz werden vom AR Paten WL atomisiert.

Scrippos Job gleicht einem Himmelfahrtskommando ! :tnx:

Die letzten Urgesteine haben, mit KDF dieses Jahr und mit AR Pate WL 2016, das sinkende Schiff Werder verlassen ohne eine "bestelltes Feld" zu hinterlassen. :tnx:
Die erste Weichenstellung dafür wurden durch Bode durchgeführt, nur befürchte ich, das all dies zu spät kommt, bis es seine Wirkung entfalten kann. :zweifeln:

Ich finde es gut, das Scrippo Neuzugänge fordert, nur vermisse ich dabei die Unterstützung durch Eichin. Auch er muss für seine Transfers gerade stehen und darf sich nicht zum Abnicker des Sparkurses machen lassen. :tnx:

Sonst befürchte ich, das die Rückrunde für Werder zur Abschiedstournee aus der 1. Fussball Bundesliga wird. :kotz:
 
Und nun vergleiche mal den Fußball den beide Mannschaften gespielt haben.

Kleiner Tipp: Der HSV hat sich schwer getan, aber Köln hat überhaupt keinen Fußball gespielt. Gegen die zu verlieren, das war schon eine Kunst.
 
wo welcher gegner nun genau stärker war, bzw wo man eher hätte punkte holen müssen, ist doch sowieso kaum evaluierbar. der hsv hat zb. gegen bayern zuhause 0:0 gespielt, gegen leverkusen 1:0 gewonnen, gegen paderborn aber 0:3 verloren. ist auch vieles frage der tagesform und wie verschiedene taktiken in wechselwirkung zueinander stehen. zudem auch wie ein spiel durch bestimmte ereignisse geprägt wird.
ich fand zb. hoffenheim, hertha, freiburg, köln und insbesondere das schalke der ersten halbzeit gegen uns schwach und absolut schlagbar. am ende stehen aber 0 siege aus 9 spielen und auf skripniks seite 3 siege aus 5 spielen. und das obwohl letzterer eben keinerlei bundeslugaerfahrung und keine vorbereitungsphase mit der mannschaft hatte. mehr braucht man nicht zu sagen.
viel mehr als die ausbleibenden siege, hat mich an dutt aber gestört, dass er die mannschaft spielerisch und taktisch eher zurück- als weiterentwickelt hat. dass die mannschaft auch die letzte struktur verloren hatte, nachdem hunt weggefallen ist und dass sich auch kein spieler unter dutt weiterentwickelt hat. vielleicht der schlechteste trainer, den ich bisher bei werder erlebt habe. und das nicht nur weil er die wenigsten punkte pro spiel aller bisherigen werdertrainer geholt hat, sondern wegen oben genannten.
ich bin weit davon entfernt in skripnik eine art trainergott zu sehen. der hat doch auf dem niveau keinerlei erfahrung, der muss selbst noch viel lernen und sich entwickeln. aber er bringt ne menge potential mit, konnte in der kürze der zeit schon an ein paar stellen ansetzen. bis die volle wirkung entfaltet wird, man nicht mehr so häufig zu befreiungsschlägen neigt, sondern einen plan hat hinten herauszuspielen, bis spieler sich weiterentwickelt haben, einstudierte automatismen greifen wirds noch dauern. die kleinen verbesserungen machen mir dahingehend schon hoffnungen. klar wird skripnik fehler machen, klar wird die mannschaft fehler machen, nur muss daraus gelernt werden. sowohl von seiten skripniks als auch von seiten der mannschaft. das blieb unter dutt aus. trotz ner menge 1. ligaerfahrung als trainer, 15 monatiger amtszeit und 3 vollen vorbereitungen plus mitgestaltung des kaders (hallo makiadi!).
 
:tnx:
Ich glaube kaum,dass Skripnik die Demontage einzelner Spieler im Sinn hat,wenn er klar benennt,wo sich dringend etwas ändern muss.
Mit seiner Kritik steckt er seine Duftnoten ab,wieweit er geht,die Einzelinteressen oder Verhaltensweisen auf dem Platz zu akzeptieren,und wo die Grenzen sind,übergeordnete Interessen des Vereins darauf abzustimmen.
Hier geht es inzwischen knallhart um Sein oder Nichtsein!
Am 14.Spieltag muss jedem klarsein,dass es nicht mehr um Animositäten gehen kann,wie sensibel ein Spieler persönlich bei Ingwertee und Schokoladenplätzchen angesprochen werden möchte.

Wichtig ist,dass Skripnik auch entsprechende Konsequenzen zieht,mutige Entscheidungen trifft und sich nicht selbst in Widersprüche verstrickt.
Denn das wäre in der jetzigen Situation der Super-Gau!!

Auch ein Skripnik hätte in der 2.Halbzeit mal an der Aussenlinie mehr Pfeffer unterm Hintern einfordern können,anstatt mit verschränkten Armen leblos auf der Bank zu verharren.
Auch wenn er immer schon so war.Aber BL ist nicht 4.Liga!


Man muss vorleben,was man erwartet!

Zum großen Teil Zustimmung. Allerdings ist nicht jeder ein Klopp, der wie ein Derwisch an der Außenlinie seine Kreise dreht. Ob das nun den entscheidenden Unterschied ausmacht, wage ich zu bezweifeln.
Ich glaube, dass der Einfluss eines Trainers während des Spieles begrenzt ist?!
Das VS neue Spieler fordert, ist zwar berechtigt, nur wo soll das Geld herkommen?
Im Abstiegskampf braucht man neben Verletzungsfreiheit, Nerven und unbedingtem Willen einen Haufen Glück.
Werder hat in den letzten Jahren diesbezüglich sehr viel davon gehabt. Wollen wir alle hoffen, dass sich dieses Glück nicht dreht!!!
 
Ich finde das Herumhampeln an der Seitenlinie, wie Klopp es praktiziert, nur peinlich. Ein Trainer sollte meiner Ansicht nach Ruhe und Contenance ausstrahlen, in einem Stadion mit über 40.000 Zuschauern ist bereits genug Gebrüll und Lärm. Und konfus waren die Spieler auch alleine, ohne dass da einer rumbrüllt.

Nein, man wird die Verbesserungen nur darüber erzielen können, dass wir endlich, 16 Monate zu spät, den Fokus auf das Aufbau- und Passspiel legen. Das erfordert harte, kontinuierliche Trainingsarbeit und kein Gehampel an der Seitenlinie.

Der Vorteil besteht dieses Jahr darin, dass der Abstiegskampf ausgeglichen ist, das bedeutet, dass es viele Mannschaften treffen kann und wenn wir an unseren Problemen arbeiten, werden wir noch die nötigen Siege holen, davon bin ich überzeugt.
 
Zum großen Teil Zustimmung. Allerdings ist nicht jeder ein Klopp, der wie ein Derwisch an der Außenlinie seine Kreise dreht. Ob das nun den entscheidenden Unterschied ausmacht, wage ich zu bezweifeln.
1899% Zustimmung :tnx:

Ich glaube, dass der Einfluss eines Trainers während des Spieles begrenzt ist?!
Sehe ich ähnlich. Nicht umsonst sollen ein Kapitän bzw. Führungsspieler generell als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz fungieren.

Das VS neue Spieler fordert, ist zwar berechtigt, nur wo soll das Geld herkommen?
Aus der Infrontzahlung ist ja auch ein Teil Spielertransfers eingeplant. Und vllt. kann TE auch noch Elia "verscherbeln"; in Wolfsburg und Frankfurt sitzen bekanntermaßen Entscheider, die wohl mal von ihm überzeugt waren...:ugly:

Im Abstiegskampf braucht man neben Verletzungsfreiheit, Nerven und unbedingtem Willen einen Haufen Glück.
Werder hat in den letzten Jahren diesbezüglich sehr viel davon gehabt. Wollen wir alle hoffen, dass sich dieses Glück nicht dreht!!!

Auch hier 1899% Zustimmung :tnx:
 
Bei Werder werden die Gehälter in den nächsten zwei Jahren sinken, weil teure Verträge der CL-Ära dann irgendwann endlich alle ausgelaufen sind. Man muss sich überlegen, ob man jetzt im Vorgriff auf diese Zeit eine begrenzte Verschuldung in Kauf nimmt, um den nötigen Umbruch voranzutreiben, oder ob man darauf hofft, auch ohne einen solchen Vorgriff auszukommen. Der Vertrag mit Infront deutet für mich darauf hin, dass man ersteres tun möchte.

Wichtig ist allerdings, dass wir dann das Geld nicht für satte, 30jährige Altstars verpulvern, sondern Spieler verpflichten, die uns dieses Geld zumindest potentiell einmal zurückbringen können, dass wir also jüngere Spieler der altersklasse 20-26 holen, die man bei entsprechender Entwicklung auch wieder loswird. Wenn man einen erfahrenen Mann dazuholt, dann sollte der auch entsprechend nichts kosten.
 
Bei Werder werden die Gehälter in den nächsten zwei Jahren sinken, weil teure Verträge der CL-Ära dann irgendwann endlich alle ausgelaufen sind. Man muss sich überlegen, ob man jetzt im Vorgriff auf diese Zeit eine begrenzte Verschuldung in Kauf nimmt, um den nötigen Umbruch voranzutreiben, oder ob man darauf hofft, auch ohne einen solchen Vorgriff auszukommen. Der Vertrag mit Infront deutet für mich darauf hin, dass man ersteres tun möchte.

Wichtig ist allerdings, dass wir dann das Geld nicht für satte, 30jährige Altstars verpulvern, sondern Spieler verpflichten, die uns dieses Geld zumindest potentiell einmal zurückbringen können, dass wir also jüngere Spieler der altersklasse 20-26 holen, die man bei entsprechender Entwicklung auch wieder loswird. Wenn man einen erfahrenen Mann dazuholt, dann sollte der auch entsprechend nichts kosten.

100% Zustimmung; aber was Du forderst, ist die Quadratur des Kreises.
Ich befürchte nur, dass der Verein eben genau das o.g. Szenario mit älteren Spieler eintreten lässt, weil mir bislang der SVW wenig Anlass gegeben hat, dass er einen Masterplan hat!
Gerade, weil die Situation so ist, wie sie ist, agiert man nicht unverständlicherweise hektischer und oftmals im Aktionszwang.
Zielführend ist das aber nicht und hat nur kurzfristige Effekte, wo langfristige gefordert sind.
 
Die Bänke anderer Vereine sind voll mit Spielern, bei denen irgendwas nicht passt, die aber zu Werder passen könnten. Sowas ähnliches hat auch Eichin gesagt. Ich glaube Eichin pokert nach aussen, indem er sagt, dass wir nicht zwingend neue Spieler brauchen. Er will halt den Preis drücken.
Ich erwarte in der WP ein oder zwei günstige Neuzugänge.
Aber es wird sehr viel Last auf Skripnik liegen, aus der bestehenden Mannschaft das Beste zu machen. Die Zeiten wo wir teure Welt-Trainer hatten, die sich Spieler wünschen durften, sind seit ein paar Wochen wohl erstmal vorbei (erstmal, weil aus Skripnik ja mal ein Grosser werden könnte :cool:)
Also ich bin mit dem derzeitigen vorsichtigen Kurs einverstanden. Hauptsache nicht tief verschuldet absteigen. Man muss auch den Pan B und Handlungsfähigkeit für einen evtl. Abstieg haben. Siehe Braunschweig, die haben letztes Jahr schön ihre Kohle zusammengehalten.
Wobei ich nach wie vor optimistisch bin, dass wir nicht absteigen.
 
ich fand zb. hoffenheim, hertha, freiburg, köln und insbesondere das schalke der ersten halbzeit gegen uns schwach und absolut schlagbar. am ende stehen aber 0 siege aus 9 spielen und auf skripniks seite 3 siege aus 5 spielen. und das obwohl letzterer eben keinerlei bundeslugaerfahrung und keine vorbereitungsphase mit der mannschaft hatte. mehr braucht man nicht zu sagen....

...ich bin weit davon entfernt in skripnik eine art trainergott zu sehen. der hat doch auf dem niveau keinerlei erfahrung, der muss selbst noch viel lernen und sich entwickeln. aber er bringt ne menge potential mit, konnte in der kürze der zeit schon an ein paar stellen ansetzen. bis die volle wirkung entfaltet wird, man nicht mehr so häufig zu befreiungsschlägen neigt, sondern einen plan hat hinten herauszuspielen, bis spieler sich weiterentwickelt haben, einstudierte automatismen greifen wirds noch dauern. die kleinen verbesserungen machen mir dahingehend schon hoffnungen. klar wird skripnik fehler machen, klar wird die mannschaft fehler machen, nur muss daraus gelernt werden. sowohl von seiten skripniks als auch von seiten der mannschaft.
Die Vorbereitungsphase zur Saisonpause wird oftmals überbewertet.
Betrachtet man die letzten 5..6 Bundesliga Saisons, dann gab es im Schnitt 16 Trainerwechsel pro Saison. Die meisten finden während der Saison statt, und damit fällt die angeblich so wichtige Vorbereitungsphase weg. Man könnte auch das Pferd von hinten aufzäumen:
Hätte Werder gegen Mainz/Stuttgart gewonnen, wenn Viktor bereits seit Sommer Chef-Trainer wäre ?

Auf den Vergleich Skripnik(3/5 Siege) zu Dutt(0/9) Siege möchte ich nur kurz eingehen. Einige rechnen linear hoch:
=> Aus Dutts 0/9 wären dann 5/9 Siege unter Skripnik geworden, und wir stünden nun auf einem CL Platz! (bei 3/5 Verhältnis mit Hochrechnung auf 9 Spiele)

Momentan steht für mich noch vieles in den Sternen.
1.) Wie viel Einfluss hatte der Trainereffekt nach dem Köln Spiel ?
2.) Wie erfolgreich ist wirklich die angeblich so erfolgsversprechende langfristige Mannschaftsentwicklung ? ...bisher nur Vermutungen aus Ableitung Werder II.
3.) Wie überschaubar ist Viktors Spielstil auf lange Sicht ? (detailliertere Gegner-Analysen in der 1. Bundesliga)
4.) Wie viel besser entwickelt sich die Balance der Mannschaftsteile gegenüber Dutt ?
5.) Wie entwickelt sich das Konterspiel unter Viktor ?
 
weil andere trainer auch mitten in der saison eine mannschaft übernehmen müssen und daher ohne vorbereitungsphase starten müssen, wird die vorbereitungsphase überschätzt? zusammenhang? logik?
wer im ernst meint, dass vorbereitungsphasen bei profimannschaften nicht wichtig wären, wird von mir halt nicht ernstgenommen.
auch rechne ich nicht linear hoch und denke, dass skripnik genau 5 siege aus 9 spielen geholt hätte. vielmehr hat er nunmal 3 aus 5 geholt und dutt 0 aus 9. dass es zeit braucht um skripniks arbeit vernünftig bewerten zu können ist doch klar und habd ich ebenfalls erwähnt. beim bisher gesehenen gefallen mir gewisse dinge, die ich unter dutt nicht wahrgenommen habe und die habe ich benannt.
ich hab auch eigentlich keinen bock mehr über dutt zu schreiben. nur wenn hier welche das frankfurt spiel heranziehen um zu behaupten dutt hätte schon beinahe das optimum aus der mannschaft herausgeholt und das angesichts von 4 punkten aus 9 spielen und vollkommen ignorierend, dass in der post-dutt zeit erst die siege eingefahren wurden, die überhaupt noch ne chance auf den klassenerhalt erhalten dann juckt es mich angesichts offensichtlichem schwachsinns in den fingern.
 
Zum großen Teil Zustimmung. Allerdings ist nicht jeder ein Klopp, der wie ein Derwisch an der Außenlinie seine Kreise dreht. Ob das nun den entscheidenden Unterschied ausmacht, wage ich zu bezweifeln.
Ich glaube, dass der Einfluss eines Trainers während des Spieles begrenzt ist?!
Das VS neue Spieler fordert, ist zwar berechtigt, nur wo soll das Geld herkommen?
Im Abstiegskampf braucht man neben Verletzungsfreiheit, Nerven und unbedingtem Willen einen Haufen Glück.
Werder hat in den letzten Jahren diesbezüglich sehr viel davon gehabt. Wollen wir alle hoffen, dass sich dieses Glück nicht dreht!!!
Ich rede ja nicht davon,dass Skripnik den Zappelphillip machen soll.
Aber nach dem 1:2 drohte das Spiel zu kippen.In einer solchen Phase können aufmunternde Zeichen an der Linie schon motivierend wirken,zumal die Spieler das Tor und den Torwartverlust so schnell wie möglich aus den Köpfen kriegen mussten.
Ich habe auch nicht gefordert,dass Skripnik jetzt den Kloppo machen soll.
Ebensowenig sprach ich davon,dass es spielentscheidenden Einfluss haben könne.Aber ich habe auch noch nie davon gehört,dass es einer Mannschaft geschadet hat,wenn sie an der Linie von ihrem Trainer angefeuert wird,jetzt erst recht nicht aufzugeben.
 
weil andere trainer auch mitten in der saison eine mannschaft übernehmen müssen und daher ohne vorbereitungsphase starten müssen, wird die vorbereitungsphase überschätzt? zusammenhang? logik?
Der Zusammenhang besteht darin, weil natürlich Trainereffekte bewusst ausgenutzt werden.
Warum wird ein Mirko Slomka/Jens Keller erst im Sep/Okt gefeuert, und erschwert damit seinen Nachfolgern die Vorbereitungsphase ?
Natürlich, weil der Trainereffekt höher gestellt ist, als eine durchschnittliche Vorbereitungsphase eines Bundesliga-Vereins.
 
Der Zusammenhang besteht darin, weil natürlich Trainereffekte bewusst ausgenutzt werden.
Warum wird ein Mirko Slomka/Jens Keller erst im Sep/Okt gefeuert, und erschwert damit seinen Nachfolgern die Vorbereitungsphase ?
Natürlich, weil der Trainereffekt höher gestellt ist, als eine durchschnittliche Vorbereitungsphase eines Bundesliga-Vereins.

Das ist in der Tat eine sehr komische Logik.

Aber vermutlich werden die Einschätzungen eines Trainers welche Spieler und Spielertypen er noch gebrauchen kann, auch niedriger eingeschätzt als der "Wechseleffekt"...
 
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