Klaus-Dieter Fischer (Ehrenpräsident)

wann hat eichin das denn so gesagt?

und nur weil es bei de bruyne ganz gut funktioniert hat, heißt das ja nicht, dass das die regel ist. ausgeliehene spieler beinhalten doch das risiko, dass sie sich überhaupt nicht mit dem verein identifizieren, sondern komplett auf sich gerichtet sind. zudem soll hier ja langfristig wieder was aufgebaut werden, mit leihspielern ist das nicht möglich. und 3-4 gute spieler, die uns auf anhieb weiterhelfen, zum leihen zu finden, dürfte auch nicht gerade leicht sein.

Na er hat gesagt, dass das so wie bei DB nicht mehr gemacht werden soll. Also weitestgehend keine Leihen mehr...
Sind wir doch mal ehrlich: Wer identifiziert sich denn heute noch wirklich mit einem Verein? Das ist ganz ganz selten der Fall... In der Regel geht es heute nach der Kohle.
Was Langfristiges aufbauen ist ja schön und gut, aber bestimmt nicht in der 2. Liga. Kann ich mir nicht vorstellen, dass das so schwierig ist. Manche Clubs haben dutzende Lizenzspieler und eigentlich werden nur 16-17 wirklich gebraucht.
 
es ist aber von der identifikation her immer noch ein großer unterschied, ob du hier einen festen vertrag beim verein hast oder ob du von deinem eigentlichen verein nur ein jahr hierhin abgeschoben wurdest und weißt, dass du nächstes jahr eh wieder woanders spielen wirst.
 
es ist aber von der identifikation her immer noch ein großer unterschied, ob du hier einen festen vertrag beim verein hast oder ob du von deinem eigentlichen verein nur ein jahr hierhin abgeschoben wurdest und weißt, dass du nächstes jahr eh wieder woanders spielen wirst.

Also wenn du Profi durch und durch bist, sollte dir das eigentlich egal sein. Die Hauptsache, du machst das, was du liebst: Fußball spielen und nicht auf der Bank sitzen... Abgesehen davon, hast du bei allen in unserer Mannschaft den Eindruck, dass sie wirklich immer alles geben? Ich nicht und die haben hier langjährige Verträge...
 
WERDER.DE: Für Irritationen hat ein Artikel in der Kreiszeitung gesorgt, in dem drei Unternehmen namentlich genannt wurden, die angeblich bei Werder Bremen investieren wollen. Herr Filbry, was ist da dran?
Klaus Filbry: "Es ist schade, dass solche Gerüchte in die Welt gesetzt werden. Das hilft weder den genannten Unternehmen, noch Werder Bremen. Denn diese drei Firmen standen und stehen mit uns in diesem Zusammenhang nicht in Verbindung."
WERDER.DE: Seit gestern nun wird in einem Artikel eines anderen Mediums geäußert, Sie, Herr Fischer, hätten die Namen der Unternehmen an die Kreiszeitung lanciert.
Klaus-Dieter Fischer: "Die Redaktion der Kreiszeitung bestätigt jedem, dass dies die Unwahrheit ist. Mehr muss man zu dieser Art von Journalismus in dem anderen Medium nicht sagen."
Da läuft irgendwas ganz gehörig schief. Irgendwer will da Stunk machen.
 
Da läuft irgendwas ganz gehörig schief. Irgendwer will da Stunk machen.
Naja...bisher kennt man ja nur einen, der da im Hintergrund wühlt und alte Rechnungen begleichen möchte.

Das heißt an dieser Stelle aber nicht, dass der von mir Angesprochene da in diese Machenschaften involviert bzw. der Drahtzieher war.
Da muss man sehen, wie sich das in der nächsten Zeit entwickelt und ob wir was überhaupt darüber gewahr werden...
 
Ich halte die Äußerungen von Fischer für falsch und populistisch. Werder ist in den letzten Jahren bereits Risiko gegangen, wie die Millionenverluste zeigen. Vereine wie Augsburg konnten und können von Transfers in den Dimensionen von Obraniak, Ekici, Makiadi und Petersen nur träumen. Das Problem ist nicht, dass Werder in den vergangenen Jahren nicht investiert hätte (Das Gegenteil ist der Fall), sondern dass der Verein falsch investiert hat.

Aus Verlusten die Konsequenz zu ziehen, noch mehr zu investieren und Schulden zu machen, ist der falsche Weg. Dieses Konzept basiert auf dem Prinzip Hoffnung und ist schon von vielen Vereinen praktiziert worden. Teilweise sind diese Vereine jetzt pleite, teilweise in die Bedeutungslosigkeit verschwunden.
 
Ich halte die Äußerungen von Fischer für falsch und populistisch. Werder ist in den letzten Jahren bereits Risiko gegangen, wie die Millionenverluste zeigen. Vereine wie Augsburg konnten und können von Transfers in den Dimensionen von Obraniak, Ekici, Makiadi und Petersen nur träumen. Das Problem ist nicht, dass Werder in den vergangenen Jahren nicht investiert hätte (Das Gegenteil ist der Fall), sondern dass der Verein falsch investiert hat.

das sollte dem AR eigentlich auffallen können......
 
Ich halte die Äußerungen von Fischer für falsch und populistisch. Werder ist in den letzten Jahren bereits Risiko gegangen, wie die Millionenverluste zeigen. Vereine wie Augsburg konnten und können von Transfers in den Dimensionen von Obraniak, Ekici, Makiadi und Petersen nur träumen. Das Problem ist nicht, dass Werder in den vergangenen Jahren nicht investiert hätte (Das Gegenteil ist der Fall), sondern dass der Verein falsch investiert hat.

Aus Verlusten die Konsequenz zu ziehen, noch mehr zu investieren und Schulden zu machen, ist der falsche Weg. Dieses Konzept basiert auf dem Prinzip Hoffnung und ist schon von vielen Vereinen praktiziert worden. Teilweise sind diese Vereine jetzt pleite, teilweise in die Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Na ja, ich kann deine Bedenken verstehen, doch sehe ich es schon so, dass wir diesen Sommer kaum Geld in die Hand genommen haben. Jedenfalls nicht in Ablösesummen. Ich denke schon, dass man Geld investieren muss, um qualität und wieder Geld zu bekommen. Dass man mit manchen Profis flasch lag ist ja vielleicht auch richtig (wird ja eventuell noch was), aber man merkt schon, dass wir auf 1-2 Schlüsselpositionen zu schwach besetzt sind (Mittelfeld defensiv und offensiv).
 
Auch ein Dampfplauderer... Erst über den HSV und Kühne lästern vor einigen Wochen, und dann Lemke absägen lassen, weil der Geldgeber es will... :crazy:
 
Auch ein Dampfplauderer... Erst über den HSV und Kühne lästern vor einigen Wochen, und dann Lemke absägen lassen, weil der Geldgeber es will... :crazy:
Für mich macht KDF auch zur Zeit den schlechtesten Eindruck. Er bleibt ein Überbleibsel mit einem (meiner Meinung nach) missglückten und überteuerten Stadionumbau, diversen missglückten Außendarstellungen und jetzt mit einem öffentlichen Dolchstoß.
Unsere Geschäftsführung versucht dadurch, ihr Versagen dem Kontrollgremium zuzuschieben. Dass man ihn jetzt noch zum Ehrenpräsidenten macht, ist in meinen Augen auch eine Farce. Ganz traurige Gestalt...
 
KDF ist für mich ein guter Typ, der nun aus seiner langjährigen Leidenschaft kürzer Tritt. Das war ja bereits offen angekündigt.

Ich glaube nicht das es zwischen Lemke und Fischer so ein derart großer Grabenkampf gibt. Klar hier und da gibt es "Reibungspunkte" aber nicht der riesen Knartsch.
Ich glaube eher das viel von den Medien ausgeht, besonders die "großen" (gewisse Fernsehen und deutschlandweite Z) und weniger die "kleinen" (wie Z.B. die lokale KrZ).

Fragt Euch doch mal: Hat man wirklich bei den beiden betreffenden Personen das Interesse, wenn man in nähester Zeit ohnehin die großen General-Schlüssel abgibt, den Verein so in Unruhe zu bringen?
Ich glaube eher nicht.
Wenn das so wäre, würde ich das in der Form nicht verstehen.
 
http://www.sport.de/medien/42ca8-207853-548f-71/werder-bremen-vorwuerfe-und-ein-erneutes-minus.html

Gab es Bestechungsversuche bei Werder? :(

Der ausgeschiedene Präsident Klaus-Dieter Fischer hielt vor der Wahl seines Nachfolgers Hubertus Hess-Grunewald dennoch vor 334 Mitgliedern und der kompletten Profi-Mannschaft des Fußball-Bundesligisten eine flammende Rede. "Das ist unsere Stärke, dass wir gerade dann, wenn es so aussieht, dass Werder Bremen am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) der Welt ist, dass wir dann zusammenhalten", rief Fischer.


...Fischer hatte an seinem letzten Tag als Werder-Chef zu Beginn der Veranstaltung von "einer bösen Geschichte" berichtet. Es gebe Beweise dafür, dass jungen Mitgliedern Geld dafür geboten worden sei, "wenn sie gegen Willi Lemke protestierten", sagte Fischer. Nach Angaben des langjährigen Werder-Funktionärs habe es auch "Aufforderungen gegeben, Transparente zu zeigen".


...Der 73-Jährige war seit 1970 in der Führung des Clubs tätig und verabschiedete sich mit den Worten: "Es waren 45 geile Werder-Jahre.
 
War eine flammende Rede gestern abend.

Dass er rhetorisch besonders gewandt ist, wissen wir ja nun, aber seine Ausschweifungen bis zurück ins Jahr 1955, wo er erzählte aus welchem Grund der 14-jährige KDF Werder- Mitglied wurde, über 1981, als sich KDF nach dem Assauer-Abschied gegen einige Widerstände im Verein durchsetzte und Lemke wie auch Böhmert einstellte, die nicht aus dem Fussball kamen.
Wie er Skripnik vor ein paar Jahren überredete, eben nicht U21-Trainer der Ukraine zu werden, sondern bei Werder zu bleiben mit der Chance, vielleicht einmal BL-Trainer zu werden. usw., usf.

Neben mir saßen Vertreter anderer Abteilungen wie Prellball, Turnen, Schach, usw., die mit Fussball eher wenige zu tun, aber in höchsten Tönen von ihm sprachen, von Zeiten, in denen KDF diese Abteilungen ins Leben gerufen, gefördert und aufgebaut hat.

Er ist eben gerade nicht nur der Fussball-Präsident, sondern hat sich immer und vor allem als der des Sportvereins Werder Bremen verstanden.

Oder dass sogar ein Mitglied von Cailliera am Mikrofon die immer offene und ehrliche Konversation Fischer`s mit den Ultras lobte und sich bedankte.

Mir ist auf der JHV erstmals wirklich bewusst geworden, was der Mann für diesen Verein geleistet hat.

- 60 Jahre Mitglied
- 57 Jahre aktiv im Verein
- 45 Jahre in Führungsgremien

Danke, KDF!

:daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :daumen: :schal: :schal: :schal::schal: :schal:



Übrigens, einer hat in den Diskussionen an Top 11 angedacht, dass Werder und seine Mitglieder KDF für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen sollten. Ich glaube, mit dem Titel "am Bande" wäre das angesichts der besonderen Leistungen möglich.
 
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