Alles rund um Schule & Lehrer

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas matt
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Sehr Interessante Erfahrungen ! ich überlege noch ob ich nach der AUsbildung noch eben das Wirtschaftsgym Durchziehe und mit dem Fachabi dann Studiere aus dem kuriosen Grund, dass ich dann länger noch ne ganze menge mehr Geld bekäme was ich wiederum ansparen und später mit sicherheit gut gebrauchen kann..... :D

allerdings wenn ich schon höre dass es normal ist dass die hälfte die Sache nicht packt, dann ist mir das nicht so ganz geheuer :D wobei ich eigentlich gerade was BWL, ReWe und EDV angeht durch die Ausbildung mehr als genug vorwissen haben müsste :cool:

magst du da ggf. mal son paar themenschwerpunkte nennen?

dann vergleich ich das mal mit meinem Ausbildungsplan :D
 
Ich nehme an, dass du zuvor auf der Realschule gewesen bist, wenn du momentan eine Ausbildung absolvierst?

Natürlich sind die Zahlen, die ich weiter oben genannt habe, nicht unbedingt ermutigend. Dennoch ist das Fachabitur -auch für ehemalige Realschüler, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann- durchaus machbar. Wichtig ist eben, dass du mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehst, von Anfang an Gas gibst und dich eben auch mal von allein und ohne Aufforderung hinsetzt und wiederholst, lernst (ist schwierig, ich weiss...:D).Darauf wird auf der BBS -im Gegensatz zum Gymnasium bzw. im deutlich extremeren Maße- im Übrigen großer Wert gelegt. Hausaufgaben bekommt man entsprechend eher selten auf, allerdings wird dafür erwartet, dass man das im Unterricht durchgenommene noch einmal selbst verfestigt. An Hand deiner Beiträge hier im Forum -sofern eine Einschätzung dadurch überhaupt möglich ist-, mache ich mir, was deine Einstellung betrifft, allerdings keine Sorgen. Auch durch dein Vorwissen durch die Ausbildung dürftest du ersteinmal keine Probleme haben, es muss dir allerdings bewusst sein, dass das Tempo zu Beginn der 12. Jahrgangsstufe, wo dann hoffentlich alle SchülerInnen einer Klasse auf etwa gleichem Stand sind bzw. sein sollten, nocheinmal stark angezogen wird.

Wenn du dir zutraust, dein Abitur noch nachzuholen, würde ich das by the way auf jeden Fall machen, nicht nur wegen dem Grund, den du genannt hattest. Dürfte später auf jeden Fall von Vorteil sein, zumal potentielle Arbeitgeber es mittlerweile ohnehin gerne sehen, teilweise schon fordern, dass man Ausbildung+Abitur gemacht hat. :beer:

Themenschwerpunkte zu nennen ist momentan noch etwas schwierig, gerade in den neuen Fächern...

BRC orientiert sich bei uns momentan noch sehr stark am Praxis-Unterricht bzw. wir haben bislang hauptsächlich praktisch gearbeitet (Buchungssätze bilden und Ähnliches), ehe wir jetzt langsam auch auf rechtliche Dinge eingehen. Da wird es nun ersteinmal über die verschiedenen Klassifizierungen gehen - GmbH, usw-, also ab wann eine Firma/ein Unternehmen als XY geführt wird. Da wir aber BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und HGB (Handelsgesetzbuch) kaufen sollten, wird das sicherlich noch viel detaillreicher werden. Wenn du magst, schreibe ich da dann nochmal was zu...:beer: In VWL ging es bis dato um Bedürfnisse (Bedürfnishierarchie nach Maslow), Bedarf, Nachfrage, außerdem: ökonomisches Prinzip, Güter, Rivalitätsprinzip, Ausschlussprinzip, Minimalprinzip, Maximalprinzip, Produktionsmöglichkeitenkurve, Produktionsfaktoren, Güterknappheit...

Das klingt doch schonmal positiv :)

ja Ich hab den REalschulabschluss und ja mit dem Lernen tu ich mich jetzt schon etwas schwer :D aber spätestens ab Februar wenn es in die Heiße Phase vor der Abschlussprüfung geht, muss ich mich da durchbeißen... wenn ich mir das da angewöhne hoffe ich, dass es auch später klappt :D

wie genau sieht dieses "anziehen" in der 12. aus ? hast du da mal rumgefragt ?

die genannten Themen hatte ich bereits eigentlich alle auch in der Berufsschule :) aber ich glaube wir quatschen im Februar nochmal wieweit das mit den Gesetzen ist, weil ich glaube nach 8 stunden gestze lesen am Stück würde ich erstmal kotzen und mich dann Fragen was ich da eigentlich mache :D

aber vielen Dank erst einmal! :)

Ich informiere mich mal weiter und werde mal sehen wie es sich entwickelt.... :)
 
Dein Werdegang in Deutsch hört sich ähnlich wie bei mir an. Bis zur 10. Klasse fand ich das immer recht langweilig. In der 11. hab ich dann (ebenfalls LK) ne neue Lehrerin bekommen und war fortan mündlich und schriftlich so gut, wie in sonst keinem Fach. Der Unterricht war so spannend (kann kaum glauben, dass ich das sage), dass ich für die Abiprüfung überhaupt nicht lernen musste, weil ich jedes Wort aufgesogen habe. Ich vergleiche meine Lehrerin - vom Wissen her - immer gern mit Herrn Reich-Ranicki, wobei ich bezweifle, dass der ihr in Sachen Literaturkenntnisse das Wasser hätte reichen können. Die brannte wirklich für ihren Job und hat uns sogar ein Jahr unbezahlt mit Sondergenehmigung unterrichtet, da sie eigentlich in Rente hätte gehen müssen.
Hat dann auch immerhin zu 14 Pkt. in der Prüfung gereicht, was bei der Lehrerin wohl auch erst wenige geschafft haben. Aber irgendwie mochten beide Korrekteure (heißt das so?) meinen Schreibstil und haben mir ans Herz gelegt, "schriftlich schöpferisch" aktiv zu werden, was mir aber irgendwie für die Zukunft recht unsicher erschien...

Was ich sagen will: Besonders im Deutschunterricht hängt vieles vom Lehrer ab. Ich hätte nicht gedacht, dass das so spannend sein kann. :eek:
 
Wie ist die Abiprüfung in Deutsch so? Deutsch gilt ja als so ziemlich das schwierigste Prüfungsfach und meine Lehrerin dort auf der BBS meinte schon im Vorfeld, dass man nicht besonders viele Hobbies haben dürfe, wenn man Deutsch-LK wählen würde. :D
Naja, da du die Themen wählen kannst und ja quasi schon vorher weißt, was ungefähr rankommt, hält sich der Lernaufwand (wie gesagt) in Grenzen. Ich hab mir nur Goethes Lebenslauf angeguckt, da ich wusste, dass Sturm und Drang ein Wahltema sein wird. Interpretieren konnte ich schon immer super. :D Meine Lehrerin fand die "abgespaceten" Ideen von mir und meinem Banknachbarn teilweise so gut, dass sie ihre eigenen Interpretationen nochmal hinterfragt hat. Im Gegensatz zu anderen Lehrern, die nur eine meinung akzeptieren. MMn sind die meisten Gedichte mehrdeutig.

Könnte mir auch gut vorstellen, etwas in der Richtung zu studieren. Germanistik vielleicht, wobei ich nicht genau weiss, was ich damit zukünftig anfangen sollte. :confused: Außerdem wollte ich mir mein Interesse für Sprache; Literatur auch etwas als Hobby bewahren und nicht zum Beruf machen.
Ich hab damals ein Praktikum bei unserer Lokalzeitung gemacht und fand das auch echt toll. Die waren auch sehr zufrieden mit mir. Nur sind halt 90% der Journalisten freischaffend, was mir zu unsicher ist. Lektor fand ich auch spannend. Aber auch die halten sich nur mit Mühe über Wasser. Und von den Autoren werden auch nur die richtig guten reich...
 
Irgendwie hat sich das Schulleben scheinbar komplett geändert in den letzten 10 Jahren. Ich war immer froh, wenn die Lehrer mir meine Ruhe liesen und die neue Schüler-Genereation steht auf individuelle Förderung. :D

Und bei uns waren Sprachen, egal ob Deutsch oder Englisch oder was auch immer, die Fächer in denen man gar nix gemacht hat für ne Arbeit oder fürs Abi :confused:
 
Irgendwie hat sich das Schulleben scheinbar komplett geändert in den letzten 10 Jahren. Ich war immer froh, wenn die Lehrer mir meine Ruhe liesen und die neue Schüler-Genereation steht auf individuelle Förderung. :D

Und bei uns waren Sprachen, egal ob Deutsch oder Englisch oder was auch immer, die Fächer in denen man gar nix gemacht hat für ne Arbeit oder fürs Abi :confused:

Da hat sich nicht viel geändert. Bis auf Deutsch hab ich auch alles auf einer Backe abgesessen. ;)

Und für Englisch und Deutsch hab ich selbst für die Prüfungen (LKs) nur jeweils 30 min gelernt. Also alles beim Alten!
 
Da hat sich nicht viel geändert. Bis auf Deutsch hab ich auch alles auf einer Backe abgesessen. ;)

Und für Englisch und Deutsch hab ich selbst für die Prüfungen (LKs) nur jeweils 30 min gelernt. Also alles beim Alten!

Dann bin ich ja beruhigt :tnx:

In Sprachen ist es natürlich generell schwer in den Einser-Bereich zu kommen, weil es kein richtig oder falsch gibt, aber entweder man hat ein Sprachtalent oder man hat es nicht. Viel Aufwand bringt da imho wenig.
 
In Sprachen ist es natürlich generell schwer in den Einser-Bereich zu kommen, weil es kein richtig oder falsch gibt, aber entweder man hat ein Sprachtalent oder man hat es nicht. Viel Aufwand bringt da imho wenig.

In der Beziehung bin ich gesegnet.

In Deutsch hat es zu 14 Pkt. in der Prüfung und in Englisch zu 12 (ansonsten 13er Schnitt) gereicht. In Spanisch hab ich trotz 2 Jahren Rückstand (3. Fremdsprache) noch 12 geschafft.
 
Dead Poets Society ist aber auch ein bescheuertes Buch, eines der wenigen Beispiele, in denen der Film tausen mal besser ist. Aber wen wundert es, es gab den Film tatsächlich zuerst, das Buch wurde dann nur noch geschrieben, um Schüler damit zu quälen. ;)
 
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