Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Bei aller Diskussion und hin und her steht für mich unterm Strich eines fest: TS hat sich Eintracht Frankfurt mit Bedacht ausgewählt. Ich denke, er hat mit Bruchhagen einen felsenfesten Rückhalt, der steht und nicht nach drei oder vier schlechten Ergebnissen einknickt und der auch für Kontinuität steht. Das dürfte bei seiner Vereinswahl ausschlaggebend gewesen sein. Eintracht Frankfurt an sich ist....Geschmackssache.....
 
Auch wenn das natürlich ein großer Sack voll Namen ist, hat es doch den Anschein, dass man bei der Eintracht zuletzt eher darum bemüht war, längerfristig mit einem Übungsleiter zu arbeiten.

Man kann davon ausgehen, daß jeder Club grundsätzlich daran interessiert ist, langfristig mit einem Coach arbeiten zu wollen. Nur ist an anderen Standorten im Falle des Mißerfolgs die Geduld bei Vereinführung und/oder Umfeld nicht so ausgeprägt wie bei Werder Bremen, und da bildet Eintracht Frankfurt auch keine Aussnahme. Denn wenn man die Auflistung der Eintracht-Trainer mit der Entwicklung der Mannschaft vergleicht, dann kippt auch in Frankfurt (Ausnahme 2003/04 bei Willi Reimann) bei akuter Absteigsgefahr der Trainerstuhl.
 
Nur wegen einer Einzelperson gönnt man einem anderen Verein den Erfolg genauso wie dem eigenen Team (...)
Die bei anderen Vereinen tätigen "Einzelpersonen" prägen - jedenfalls für mich - ganz entscheidend, ob ich dem Verein Erfolg gönne oder nicht. Dieses schwarz-weiß Denken à la "ich freue mich über Dortmunder Niederlagen, weil ich die schon immer scheiße fand", kenne ich nicht. Auch die Bayern sind für mich stets nur so "scheiße" wie die dort handelnden Personen (Kicker und Verantwortliche). Und selbst die dort handelnden Personen haben für mich immer die Chance, aus einer Ecke rauszukommen, wenn sie sich nachhaltig ändern. Derzeit finde ich z.B. Dortmund relativ "scheiße", weil ich den Klopp mit seiner pseudo-witzigen aggro-Art absolut nicht ausstehen kann. Wenn ich da sympathiemäßig zwischen Klopp und "Pep" wählen soll, fällt mir die Wahl nicht schwer. Und selbst ein Spieler wie Robben, den ich lange Zeit zum Kotzen fand, hat bei mir inzwischen einige Sympathiepunkte sammeln können, da er sich regelmäßig reinhängt und sein vormaliges divenartiges Gehabe weitgehend abgelegt hat.

Ich habe nicht mehr gesagt, als dass ich einer Werder-Niederlage gegen Frankfurt (wenn sie denn "verdient" wäre) wenigstens etwas Positives werde abgewinnen können, weil ich Thomas Schaaf den Erfolg gönne. Wer bei einer solchen Aussage "Vaterlandsverrat" wittert, hat halt andere Grundwerte. Jedem das Seine.

Und - an traumatischen Erlebnissen mit gegnerischen "Fans" würde ich auch nur bedingt etwas festmachen. Ich habe in Bremen schon so viele Vollpfosten mit Werderklamotten erlebt, dass das Anlass genug wäre, den SV Werder scheiße zu finden (wenn es danach ginge). Diese Leute heften sich halt an jeden Verein, da kann man nichts machen. Manche haben - gefühlt - mehr davon, manche weniger. Aber - auch das kann natürlich jeder so halten, wie er mag.
 
Bevor Otto Rehhagel zu Rehhakles von Griechenland wurde, hat sich für die griechische Nationalmannschaft auch niemand interessiert. Dass man ihnen gerade wegen Rehhagel den Europameister-Titel gegönnt hat, kann ich gut nachvollziehen.

Den "Deutscher Meister -Titel" mit Kaiserslautern, hat man ihm auch gegönnt, auch wenn Lautern ein direkter Gegner Werdes war und viele natürlich eine engere Bindung zu Werder als zur Nationalmannschaft (und dem Konkurrenten Griechenland) haben.

Ähnlich wird es sich auch bei Schaaf und Frankfurt verhalten. Wenn Hz die besser spielen als Werder, wird man ihnen den Erfolg gönnen, solange es nicht um die direkten Duelle geht.
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Griechenland ist kein direkter Konkurrent Werders in der Liga. Mit dem 1.FCK sympathisierte ich schon vor Rehhagels Zeit dort, liegt an der mittlerweile eingeschlafenen Fanfreundschaft, die ich sehr bewusst noch im Stadion erlebt habe. Zudem war die Geschichte vom Aufsteiger, der Meister wurde und die bösen Bayern ärgerte, einfach zu spannend. Des Weiteren war der FCK so nett und hat im Meisterjahr 98 gegen uns nicht gewonnen (wenn ich mich recht entsinne), zumindest in Lautern haben wir gewonnen. Eine solche schöne Geschichte wird sich mit der Eintracht und TS sicher nicht wiederholen.



Die bei anderen Vereinen tätigen "Einzelpersonen" prägen - jedenfalls für mich - ganz entscheidend, ob ich dem Verein Erfolg gönne oder nicht. Dieses schwarz-weiß Denken à la "ich freue mich über Dortmunder Niederlagen, weil ich die schon immer scheiße fand", kenne ich nicht. Auch die Bayern sind für mich stets nur so "scheiße" wie die dort handelnden Personen (Kicker und Verantwortliche). Und selbst die dort handelnden Personen haben für mich immer die Chance, aus einer Ecke rauszukommen, wenn sie sich nachhaltig ändern. Derzeit finde ich z.B. Dortmund relativ "scheiße", weil ich den Klopp mit seiner pseudo-witzigen aggro-Art absolut nicht ausstehen kann. Wenn ich da sympathiemäßig zwischen Klopp und "Pep" wählen soll, fällt mir die Wahl nicht schwer. Und selbst ein Spieler wie Robben, den ich lange Zeit zum Kotzen fand, hat bei mir inzwischen einige Sympathiepunkte sammeln können, da er sich regelmäßig reinhängt und sein vormaliges divenartiges Gehabe weitgehend abgelegt hat.

Ich habe nicht mehr gesagt, als dass ich einer Werder-Niederlage gegen Frankfurt (wenn sie denn "verdient" wäre) wenigstens etwas Positives werde abgewinnen können, weil ich Thomas Schaaf den Erfolg gönne. Wer bei einer solchen Aussage "Vaterlandsverrat" wittert, hat halt andere Grundwerte. Jedem das Seine.
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Zu den Einzelpersonen: sehe ich überhaupt nicht so. Da hat sich bei mir über die Jahre ein subjektives Bild aus Fanerlebnissen und Fußballhistorie zusammengefügt. Die Eintracht mag ich nicht wg.ihrer aggresiven Prollfans (so habe ich sie kennengelernt). Den BVB mag ich seit 95 nicht (zu Klopp: :tnx::tnx:), die Bayern seit dem Augenthalerfoul und Kutzops Elfer nicht.
Zur letzten zitierten Aussage: Das klang im Originalpost zwischen den Zeilen etwas schärfer als "etwas Positives abgewinnen" und mehr nach:"in diesen Duellen gegen TS ist es mir fortan Latte, ob Werder oder TS gewinnt". Mag sein, dass ich das falsch interpretiert habe. Das hätte ich in der Tat als merkwürdig empfunden. Ebenso war es mir nie egal, ob Werder gegen Rehhagel verliert und das Anfeuern von Lautern 1991 (obwohl damals Werder selbst noch hätte Meister werden können!) fand ich ganz daneben.
 
. Ebenso war es mir nie egal, ob Werder gegen Rehhagel verliert und das Anfeuern von Lautern 1991 (obwohl damals Werder selbst noch hätte Meister werden können!) fand ich ganz daneben.

Diese Chance bestand aber nur noch rein mathematisch. Denn vor der Partie gegen Lautern am 31. Spieltag hatte Werder schon 6 Punkte Rürckstand auf die Pfälzer und 4 auf die Bayern (die über eine deutlich bessere Tordifferenz verfügten), was bei der damals gültgen 2-Punkte-Regel schon als fast uneinholbar schein. Zudem hatte die Rehhagel-Truppe aus den 11 Partien zuvor nur einen Sieg geholt, so daß wohl nur noch die kühnsten Optimisten an ein Wunder von der Weser glaubten.

Etwas Hoffnung keimte nach der Werder-Führung dann doch auf, aber als die Lauterer 10 - 15 Min. den Ausgleich erzielten, kippte auch die Stimmung im Weserstadion pro Lautern, und als Wattenscheid kurz vor Ende der Partie den Siegtreffer erzielten, bedankten sich die Lauterer Spieler mit einer Ehrenrunde beim (Gros des) Bremer Publikum, was Uli H. mit "Das ist eine neue Dimension des Bayern-Hasses" kommentierte.

Sorry für OT
 
Ja, so war es. Dennoch: eine mathematische Chance bestand noch. Dass man nach dem Spiel zusammen feierte, in Ordnung. Währenddessen war es mir dennoch zu viel.
 
war das nicht dieser ominöse Spieltag, an dem Thorsten Fink den Bayern in allerletzter Minute den Todesstoß versetzte?

:applaus::applaus::applaus:
 
:tnx:
Das ist genau die Befürchtung die ich schon geäußert habe... Auch wenn es wahrscheinlich nicht den größten Teil betreffen wird, werden es glaube ich dennoch genug Leute im Umfeld und im Stadion geben die ihre "Liebe" zu TS der heutigen Mannschaft vorziehen.
Da hoffe ich dann auf den harten Kern der Fans das die vorbeugend vorgehen werden...

Blut ist dicker als Wasser. Werderfan bleibt Werderfan, mag sein das man da entzweien könnte, aber letztlich müssen wir uns selbst behaupten und uns treu bleiben, dem W auf dem Trikot.

:schal:
 
Wenn nicht Thomas Schaaf zu Werderfamilie gehört, wer dann?
Deshalb, und nur wegen "TS", gönne ich den Frankfurtern eine ziemlich erfolgreiche Saison. Und wenn sie immer brav einen Zähler unter dem SVW bleiben, könnte ich sie sogar lieb gewinnen...
 
Keine Querpässe in der Verteidigung? Nicht so hoch stehen wollen? Hat er sich die letzten Jahre doch nochmal vor Augen geführt?:bier:
 
"Das Ergebnis ist mir egal. Wichtig waren mir andere Erkenntnisse, die ich gewonnen habe. Wir haben in den letzten Wochen extrem hart trainiert, die Intensität war sehr hoch und das hat man heute auch gesehen. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge besser gemacht, wir haben auch einige Dinge ausprobiert."

:applaus: Er hat sich nicht geändert.

Hatte der tatsächlich Wiedwald aufgestellt und Trapp erst eingewechselt? Bin mal gespannt, ob Wiedwald da einen Werder-Bonus hat...
 
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