Eurovision Songcontest (ESC)

Ich finde es abscheulich, wenn jemand zwei "aber" Konjunktionen in einem Satz benutzt, von denen mindestens eine kompletter Schwachsinn ist.

:roll:
 
Komm mal wieder runter!
Ich verunglimpfe niemanden. Wer sich selber Wurst nennt, gibt doch schon die Vorlage für das Würstchen. Bei allem Hype, der jetzt um diese Figur gemacht wird, darf es auch ein bisschen Kritik geben. Oder hört da Deine Toleranz auf? Was ist daran so schlimm, wenn jemand nicht mit in diesen Jubelchor einstimmt?

Was Du sagst, stimmt ja: Travestie gibt es schon seit Ewigkeiten.
Und genau deswegen ist es alles andere als originell. Es ist ausgelutscht. Seit vielen Jahren sind solche Leute in den Medien präsent, als Beispiel nenne ich nur Lilo Wanders oder Olivia Jones. Mir ist schleierhaft, was daran (heutzutage noch) witzig oder originell sein soll. Mich ödet es nur an. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Es gibt ja auch Leute, die Bierduschen bei einer Meisterschaft originell oder witzig finden. Ich gehöre nicht dazu.

Aber Du fühlst Dich wohl persönlich auf den Schlips getreten, nur weil jemand Deine Begeisterung für diese belanglose Figur nicht teilen mag.

Ich hoffe, dass der Hype bald nachlässt, denn künstlerisch steckt ja nichts dahinter.

Das wiederum finde ich nicht. Wenn Leute die Gleichberechtigung sexueller Orientierungen feiern und propagieren wollen, so ist das ihr gutes Recht. Ich bewerte da jedes Phänomen einzeln. Dana International, die konnte ja toll singen, da war die Travestie Neben- und die Musik Hauptsache. Hier ist es umgekehrt, weil die Wurst nicht singen kann.

:tnx::tnx::tnx:

Man kann das nur dick und fett unterstreichen. Zum Glück habe ich den Samstagabend auf einer wunderbaren Familienfeier mit guter Musik zugebracht und der diesjährige ESC ist eigentlich gänzlich an mir vorbeigegangen. Ganz ging es dann doch nicht, denn bereits am Sonntagmorgen wurde ich von der "Wurst" genervt! Dann habe ich dieses Lied in der Radioversion gehört und fand es ehrlich gesagt ziemlich schlecht. Aber gut. Mein Geschmack ist es meist eh nicht, was beim ESC triumphiert.

Aber so etwas geht dann doch zu weit. Und dieser Vorwurf wird ja nicht nur der deutschen Jury gemacht. Wenn man dieses Produkt "Conchita Wurst" nicht bejubelt, dann sei man ja schon intolerant. Sorry, aber ich habe selten so eine schrottige Figur gesehen wie "Conchita Wurst". Fand ja "Cindy aus Marzahn" schon immer ziemlich mies. Auch mit "Atze Schröder" wusste ich immer wenig anzufangen. Aber bei die sind ja noch richtige Highlights gegen das "Würstchen". Und da werde ich mir sicherlich nicht das Maul verbieten lassen.
 
Aber so etwas geht dann doch zu weit. Und dieser Vorwurf wird ja nicht nur der deutschen Jury gemacht. Wenn man dieses Produkt "Conchita Wurst" nicht bejubelt, dann sei man ja schon intolerant. Sorry, aber ich habe selten so eine schrottige Figur gesehen wie "Conchita Wurst". Fand ja "Cindy aus Marzahn" schon immer ziemlich mies. Auch mit "Atze Schröder" wusste ich immer wenig anzufangen. Aber bei die sind ja noch richtige Highlights gegen das "Würstchen". Und da werde ich mir sicherlich nicht das Maul verbieten lassen.


Nur weil man Chonchita Wurst nicht gewählt hat, ist man mit Sicherheit nicht homophob. :tnx:
Jeder, der solche Vorwürfe aufgrund einer Nichtwahl erhebt, hat ein Spatzenhirn oder n Vakuum, kann man sich gerne aussuchen.

Hab den Contest auch nicht gesehen, da überwiegend Musik gespielt wird, die nicht dem entspricht, was ich gerne höre.

Jeder, der abstimmt, stimmt ja aus einem Grund ab:
Seine Nr. 1, aus welchem Grund auch immer, zu wählen.
Sei es aus musikalischer Sicht oder aus politischer oder einem Mix aus beidem.

Beleidigungen und Beschimpfungen, egal in welche Richtung, sollten dabei außen vor bleiben.
MMn ist dieses Ergebnis ein politisches, überwiegend zumindest.
Finde ich ne gute Sache.

Alleine die Diskussion (Beleidigungen von beiden Extremen aus) im Nachhinein zeigt ja, das noch eine Menge Arbeit und Zeit benötigt wird, bis offen ausgelebte Sexualität, die nicht der Masse entspricht, auch einfach akzeptiert werden kann.
 
@FF:

Du hast auch musikalisch nicht wirklich was verpasst!

Habe den Conrest bis zur Hälfte gesehen. Island ging mMn ins Ohr und war echt cool, da es ja um ein menschliches Thema ging. Auch die musikalische Umsetzung war gut.

C. Wurst ist wg des allgemeinen Auftritts hängen geblieben. Gut gesungen, "politischer Auftritt" - der Auftritt blieb hängen.

Der Rest bis dahin war entweder voll scheiße oder voll lachhaft (das runde Keyboardding). Deutschland war nicht besonders, die Sängerin hat es in meinen Augen am Ende Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).

Man hat echt nichts verpasst...
 
Du verwechselst "künstlich" mit "künstlerisch".

Ähm....Nein.....schon alleine ob der Tatsache, dass sich du andere Experten hier im Forum stundenlang das Maul zerreissen, hat der kleine Neuwirth bereits Kunst geschaffen indem er kontroversielle Diskussionen über gesellschaftspolitische Themen entfacht hat. Die "Conchita Wurst" ist eine Kunstfigur, da originell und punkto gesanglicher Darbietung zählte er am Samstag auf jeden Fall zu den Besseren.
 
Die Tatsache, dass Leute, die Conchita Wurst gut finden oder auch für sie gestimmt haben, sich dadurch als tolerant ansehen und ganz toll finden ist ja schon peinlich genug. Je mehr man sowas betonen muss, desto intoleranter ist man.
Aber das die deutsche Jury jetzt als homophob bezeichnet wird, nur weil sie den Auftritt nicht punktewürdig fand ist ja ein absoluter Witz und eine Frechheit.

Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass Frau Wurst gewonnen hat, weil Europa sich auf die Schulter klopfen will.
 
Die Tatsache, dass Leute, die Conchita Wurst gut finden oder auch für sie gestimmt haben, sich dadurch als tolerant ansehen und ganz toll finden ist ja schon peinlich genug. Je mehr man sowas betonen muss, desto intoleranter ist man.
Aber das die deutsche Jury jetzt als homophob bezeichnet wird, nur weil sie den Auftritt nicht punktewürdig fand ist ja ein absoluter Witz und eine Frechheit.

Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass Frau Wurst gewonnen hat, weil Europa sich auf die Schulter klopfen will.

:tnx::tnx::tnx:

Natürlich geht es darum, dass sich Europa jetzt schön auf die Schulter klopfen kann. Übrigens wird das ja jetzt auch ein Fingerzeig in Richtung Putin gewertet, weil ja wohl die Osteuropäer die Wurst auch ganz toll fanden. Habe mich dieses Jahr eben nicht mit dem ESC beschäftigt. Mich beschäftigt lediglich der Nachgang, der mir ziemlich auf den Kecks geht.

Übrigens sehe ich durch den Sieg auch keine gesellschaftspolitische Diskussion angestoßen, welche in meinen Augen nicht ohnehin in bestimmten Kreisen geführt wird, die sich für besonders tolerant halten. In den Kreisen in denen ich mich so aufhalte wird darüber gar nicht diskutiert. Lebt ohnehin jeder wie er möchte ohne darüber groß zu reden.
 
:tnx::tnx::tnx:

Natürlich geht es darum, dass sich Europa jetzt schön auf die Schulter klopfen kann. Übrigens wird das ja jetzt auch ein Fingerzeig in Richtung Putin gewertet, weil ja wohl die Osteuropäer die Wurst auch ganz toll fanden. Habe mich dieses Jahr eben nicht mit dem ESC beschäftigt. Mich beschäftigt lediglich der Nachgang, der mir ziemlich auf den Kecks geht.

Übrigens sehe ich durch den Sieg auch keine gesellschaftspolitische Diskussion angestoßen, welche in meinen Augen nicht ohnehin in bestimmten Kreisen geführt wird, die sich für besonders tolerant halten. In den Kreisen in denen ich mich so aufhalte wird darüber gar nicht diskutiert. Lebt ohnehin jeder wie er möchte ohne darüber groß zu reden.

Dass du das anders siehst, war mir klar.;)
 
Aber das die deutsche Jury jetzt als homophob bezeichnet wird, nur weil sie den Auftritt nicht punktewürdig fand ist ja ein absoluter Witz und eine Frechheit.

Das ist so, ja.

Jeder darf immer noch selbst entscheiden, was er gut und was schlecht findet. Zum Glück haben wir noch Meinungsfreiheit.

Wie gesagt, mir gehen beide Extremen auf den Keks.
Die, die sagen, das jeder, der nicht dafür gestimmt hat, homophob und intolerant sei
und die, die Leute beleidigen, weil sie dafür gestimmt haben.

Aber, alleine die Tatsache, das beide Extreme in den Medien, in den Foren in der allgemeinen Öffentlichkeit auftreten zeigt mMn, das wir noch einen großen Schritt davon entfernt sind, tatsächlich so tolerant zu sein, wie viele immer behaupten.
 
Ich erkenne neidlos an, dass Frau Wurst es clever ausgenutzt hat, dass Europa eben noch lange nicht so tolerant ist, wie es sich gerne gibt und dass man mit einem solch völlig harmlosen Auftritt derart Schlagzeilen machen kann. Ob das letztendlich den Ausschlag für den Sieg gegeben hat und ob der Sieg verdient ist oder nicht, ist mir auch völlig egal und kann ich auch nicht beurteilen, da ich kein einziges Lied gehört habe (Unser Forenmitglied aus der Alpenrepublik darf sich daher auch wieder beruhigen. Woher Frau Wurst kommt spielt dabei mal überhaupt keine Rolle und keiner will dem geheiligten Österreich was böses ;)).
Was mich nervt, sind die Wellen, die das Ganze in der Öffentlichkeit schlägt. Was interessiert es mich denn wie jemand aussieht, wie er sich anmalt, was er sich anklebt oder abklemmt, wie er sich nennt, welche Neigungen er hat. Das ist doch völlig egal. Wie man mit derart einfachen Mitteln ganz Europa tagelang beschäftigen kann ist echt erstaunlich.
 
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