Robin Dutt

Denn der Kader hat, gerade offensiv, deutlich mehr Potential, die Tordifferenz und die Zahlen zu Ballbesitz und Passgenauigkeit sind desaströs und nicht mit der Kaderqualität zu erklären, die in etlichen Bereichen, gerade in der Offensive, durchaus brauchbar ist.


Die Tordifferenz ist imho nur bedingt ein Indikator für die Arbeit von Trainer und Mannschaft, auch wenn bei einer so hohen Differenz wie der unsrigen die Alarmglocken schrillen. In der Saison 08/09 z.B. hatten wir eine Differenz von +14 (die sogar noch besser ausgefallen wäre, wenn man in Gedanken an den bevorstehenden DFB- UEFA-Cup-Endspielen sich beim neuen Meister Wolfsburg nicht mit 1:5 hätte abschlachten lassen), und trotzdem blieb man in der Liga weit unter den eigenen Ansprüchen.
 
Die Tordifferenz ist ein sehr guter Indikator für die fußballerische Leistungsfähigkeit. In jener saison standen wir in zwei Finals, holten einen Titel und wurden im nächsten Jahr Dritter.
 
Das wir aktuell zwei Trainerteams zahlen entspricht aber nur dem Status quo und hat sich bald erledigt. Der Trainerwechsel sollte sich, so der Plan, langfristig auszahlen.

Ich kann nachvollziehen, wenn einige ein nachhaltiges Konzept hinter Dutts Arbeit anzweifeln. Demgegenüber steht dann aber der unzweifelhaft negative Trend der Arbeit KATS der letzten drei Jahre. Wie man diesen Trend ausblenden, weiterhin Hoffnung in die Arbeit von TS stecken kann und nun aber,bei nahezu unveränderten Vorzeichen den Untergang herbeiredet, das verstehe ich nicht. Langfristig lässt sich über Dutts Arbeit bei Werder schließlich noch keine Aussage treffen. Auf die Arbeit von TS traf das hingegen zu.

Und wir haben diese Saison nicht erst vergangene Woche angefangen Fußball zu spielen. Dazwischen gab es weitere mehr oder weniger überzeugende Spiele. Das diesem Fußball ein in Bremen vielleicht ungewohnter Pragmatismus innewohnt, war bereits vor der Saison kommuniziert und von nahezu allen erwünscht.


1899% Zustimmung zu diesem und auch zu deinem vorherigen Beitrag :tnx:

Daß TS aufgrund seiner langen Zugehörigkeit und seiner Erfolge einen Bonus hatte, ist vollkommen legitim. Nur wird leider oft vergessen, daß diese Erfolge bzw. auch "nur" der attraktive Fußball auch nicht über Nacht gekommen sind, sondern das Ergebnis einer behutsamen Aufbauarbeit, bei der es auch die unvermeidlichen Rückschläge gegeben hat. Dennoch wäre zumindest in dieser Saison bei aller berechtigter Kritik ein wenig mehr Geduld mit RD wünschenswert, denn im Vergleich zu vor 14 Jahren mußte RD mit einem deutlich schwächeren Kader in wesentlich größere Fußstapfen seines unmittelbaren Vorgängers treten.
 
Die Tordifferenz ist ein sehr guter Indikator für die fußballerische Leistungsfähigkeit.

Ich habe geschrieben "bedingt", d.h. es kann ein guter Indikator sein oder eben nicht. Denn wenn z.B. eine Mannschaft von 7 Spielen 5 mit nur einem Tor Unterschied gewinnt, aber bei zweimal 0:4 verliert, so hat sie trotz einer negativen Tordifferenz in 7 Partien 15 Punkte geholt. Wären diese 15 Punkte dann etwa keine fußballerische Leistungsfähigkeit?
 
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Daß TS aufgrund seiner langen Zugehörigkeit und seiner Erfolge einen Bonus hatte, ist vollkommen legitim. Nur wird leider oft vergessen, daß diese Erfolge bzw. auch "nur" der attraktive Fußball auch nicht über Nacht gekommen sind, sondern das Ergebnis einer behutsamen Aufbauarbeit, bei der es auch die unvermeidlichen Rückschläge gegeben hat. Dennoch wäre zumindest in dieser Saison bei aller berechtigter Kritik ein wenig mehr Geduld mit RD wünschenswert, denn im Vergleich zu vor 14 Jahren mußte RD mit einem deutlich schwächeren Kader in wesentlich größere Fußstapfen seines unmittelbaren Vorgängers treten.

Naja. In einer Hinsicht hat RD unverschämtes Glück: die Siege kamen zur rechten Zeit. Das war in der HR gegen Lev und jetzt aktuell vs Hannover.
Daher wird hier derzeit alles mit dem Mantel der Liebe zugedeckt.
Insgesamt sehr dürftige Auftritte über die Saison gesehen.
Das in der kommenden Saison eine Besserung eintritt, vermag ich allenfalls ob der Abgänge (Hunt zB) erhoffen.
 
Naja, das stimmt so nicht. Schaaf wurde und wird ja von vielen als Hauptursache für den Niedergang Werders gesehen, wenn es gerade passend war oder ist, auch als der Alleinschuldige.
Der gesamte negative Trend wurde und wird mit schlechter Arbeit von Schaaf begründet. Am Ende hatte sich bei doch so einigen, wenn nicht sogar vielen, die Meinung durchgesetzt, dass es JEDER besser könne als Schaaf, also auch Dutt. Egal ob es Auswechselungen, Aufstellungen, taktische Vorgaben, fehlende Basics (Passgenauigkeit, Abschlüsse etc.) oder sonst was waren.
Diese Saison ist aber ein deutliches Indiz dafür, dass es eben nicht alleine an Schaaf gelegen hat, sondern das es neben einem Trainer auch andere Faktoren gibt, die für die positive oder eben negative Entwicklung einer Fußballmannschaft entscheidend sind. Erst dann entsteht ein gesamtheitliches Bild einer Organisation.

Auch wenn ich persönlich Dutt als unsympathisch empfinde, so gilt für ihn das gleiche wie für Schaaf: trotz einiger offensichtlicher fragwürdiger Dinge, wie zum Beispiel die Aufstellung und Ausrichtung gegen Freiburg, ist nicht Robin Dutt derjenige, der keine Ahnung hat oder an dem es nun tatsächlich vollumfänglich scheitert. Er ist eben nur derjenige, der am schnellsten, u.U. aus blindem Aktionismus heraus, ausgetauscht werden kann. Deshalb ist es jetzt mMn auch wichtig, ihm auch die nächste Saison zu geben und ihm und Eichin zu vertrauen, den ein oder anderen Faktor für den negativen Trend zu beseitigen.
 
Naja, das stimmt so nicht. Schaaf wurde und wird ja von vielen als Hauptursache für den Niedergang Werders gesehen, wenn es gerade passend war oder ist, auch als der Alleinschuldige.
Der gesamte negative Trend wurde und wird mit schlechter Arbeit von Schaaf begründet. Am Ende hatte sich bei doch so einigen, wenn nicht sogar vielen, die Meinung durchgesetzt, dass es JEDER besser könne als Schaaf, also auch Dutt. Egal ob es Auswechselungen, Aufstellungen, taktische Vorgaben, fehlende Basics (Passgenauigkeit, Abschlüsse etc.) oder sonst was waren.
Diese Saison ist aber ein deutliches Indiz dafür, dass es eben nicht alleine an Schaaf gelegen hat, sondern das es neben einem Trainer auch andere Faktoren gibt, die für die positive oder eben negative Entwicklung einer Fußballmannschaft entscheidend sind. Erst dann entsteht ein gesamtheitliches Bild einer Organisation.

Auch wenn ich persönlich Dutt als unsympathisch empfinde, so gilt für ihn das gleiche wie für Schaaf: trotz einiger offensichtlicher fragwürdiger Dinge, wie zum Beispiel die Aufstellung und Ausrichtung gegen Freiburg, ist nicht Robin Dutt derjenige, der keine Ahnung hat oder an dem es nun tatsächlich vollumfänglich scheitert. Er ist eben nur derjenige, der am schnellsten, u.U. aus blindem Aktionismus heraus, ausgetauscht werden kann. Deshalb ist es jetzt mMn auch wichtig, ihm auch die nächste Saison zu geben und ihm und Eichin zu vertrauen, den ein oder anderen Faktor für den negativen Trend zu beseitigen.

Das auf JEDEN Fall! :daumen: Unseren Verein hat von jeher eine gewisse Ruhe im Umfeld und daraus resultierend eine gewisse Nachhaltigkeit ausgezeichnet! Wenn man sich die vielen, vielen Beispiele anderer Bundesligisten so anschaut, dann fällt auf, dass in der großen Masse im Endeffekt der Trainerwechsel, verglichen mit der Ära Schaaf oder Rehhagel, nur ein kleines Strohfeuer war und diese Trainer schneller gefeuert wurden als man "piep" sagen konnte. Bei Werder versteht man Fussball noch zu großen Teilen als das was es ist: Ein SPORT und im Sport braucht man auch eine gewisse Geduld damit sich Dinge entwickeln können ...
 
Naja. In einer Hinsicht hat RD unverschämtes Glück: die Siege kamen zur rechten Zeit. Das war in der HR gegen Lev und jetzt aktuell vs Hannover.
Daher wird hier derzeit alles mit dem Mantel der Liebe zugedeckt.
Insgesamt sehr dürftige Auftritte über die Saison gesehen.

:tnx:
Ich verstehe auch nicht, wie man diesen Grottenfußball schönreden kann. Einigen scheint alles andere egal zu sein, wenn wenigstens Punkte geholt werden. Mir ist das zu wenig.
Der Sieg gegen Hannover bringt leider nicht nur 3 Punkte, sondern sichert wohl auch den Arbeitsplatz von Dutt und garantiert uns weiterhin fußballerische Magerkost.
 
Naja. In einer Hinsicht hat RD unverschämtes Glück: die Siege kamen zur rechten Zeit. Das war in der HR gegen Lev und jetzt aktuell vs Hannover.
Daher wird hier derzeit alles mit dem Mantel der Liebe zugedeckt.
Insgesamt sehr dürftige Auftritte über die Saison gesehen.
Das in der kommenden Saison eine Besserung eintritt, vermag ich allenfalls ob der Abgänge (Hunt zB) erhoffen.

Auch wenn es nur ein schwacher Trost ist: solange eine Mannschaft noch ("dreckig") punktet , wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht, sind es immerhin noch Lebenszeichen; ohne diese Zeichen wären wir tabellarisch vermutlich auf Augenhöhe mit dem HSV.

Mit dem Wort Glück macht man es sich dagegen hier etwas sehr einfach. Ich habe ja erst vor kurzem geschrieben, daß in den Jahren zuvor hier oft über das mangelnde Glück lamentiert wurde, und jetzt, wo auch etwas Glück dabei gewesen ist - welches die Truppe sich frei nach dem Volksmund "Jeder ist seines Glückes Schmied" erzwungen und somit auch verdient hat - werden diese (Teil-)Erfolge relativiert und somit wird letztlich mit dem Mantel der Liebe die Vergangenheit zugedeckt, die ja zu dem Trainerwechsel führte. Und von dieser Unter-den-Teppich-kehren-Mentalität halte ich gar nichts, denn diese hat imho auch einen Betrag zu der Negativentwicklung der letzten Jahre beigetragen.

Mit der Art und Weise der Darbietungen bin ich auch alles andere als zufrieden, aber damit kann ich zumindest für diese Übergangssaison leben. Das impliziert aber auch, daß ich in Punkto des spielerischen Auftreten der Mannschaft für die kommende Saison deutliche Fortschritte erwarte, die sich tabellarisch in Richtung gesichertes Mittelfeld bewegen sollte. Der Verlust von Hunt hat sicherlich Gewicht, aber es bietet auch die Chance für einen Neuanfang. Ob diese Lücke kompensiert werden kann, wird die Zukunft zeigen; die finanziellen Mittel dafür sind leider knapp, auch weil man schon seit Jahren international zugucken muß.

Apropos: zu Beginn dieser Serie ohne Europapokaleinnahmen wurde dies hier stellenweise noch als Betriebsunfall abgetan, so daß man doch erst die nächste Saison abwarten sollte - in der man bekanntermaßen sich auch nicht für Europa qualifizieren konnte, so daß der Qualitätsverlust im Kader seine Eigendynamik bekam und deshalb Werder fast bei Null beginnen muß und RD und natürlich auch TE entsprechend in der Pflicht stehen, ihren nicht unerheblichen Beitrag zum Rauskommen aus dieser Talsohle beizutragen.
 
Das auf JEDEN Fall! :daumen: Unseren Verein hat von jeher eine gewisse Ruhe im Umfeld und daraus resultierend eine gewisse Nachhaltigkeit ausgezeichnet! Wenn man sich die vielen, vielen Beispiele anderer Bundesligisten so anschaut, dann fällt auf, dass in der großen Masse im Endeffekt der Trainerwechsel, verglichen mit der Ära Schaaf oder Rehhagel, nur ein kleines Strohfeuer war und diese Trainer schneller gefeuert wurden als man "piep" sagen konnte. Bei Werder versteht man Fussball noch zu großen Teilen als das was es ist: Ein SPORT und im Sport braucht man auch eine gewisse Geduld damit sich Dinge entwickeln können ...

1899% Zustimmung :tnx::tnx::tnx:
 
Auch wenn es nur ein schwacher Trost ist: solange eine Mannschaft noch ("dreckig") punktet , wenn sie mit dem Rücken zur Wand steht, sind es immerhin noch Lebenszeichen; ohne diese Zeichen wären wir tabellarisch vermutlich auf Augenhöhe mit dem HSV.

Mit dem Wort Glück macht man es sich dagegen hier etwas sehr einfach. Ich habe ja erst vor kurzem geschrieben, daß in den Jahren zuvor hier oft über das mangelnde Glück lamentiert wurde, und jetzt, wo auch etwas Glück dabei gewesen ist - welches die Truppe sich frei nach dem Volksmund "Jeder ist seines Glückes Schmied" erzwungen und somit auch verdient hat - werden diese (Teil-)Erfolge relativiert und somit wird letztlich mit dem Mantel der Liebe die Vergangenheit zugedeckt, die ja zu dem Trainerwechsel führte. Und von dieser Unter-den-Teppich-kehren-Mentalität halte ich gar nichts, denn diese hat imho auch einen Betrag zu der Negativentwicklung der letzten Jahre beigetragen.

Mit der Art und Weise der Darbietungen bin ich auch alles andere als zufrieden, aber damit kann ich zumindest für diese Übergangssaison leben. Das impliziert aber auch, daß ich in Punkto des spielerischen Auftreten der Mannschaft für die kommende Saison deutliche Fortschritte erwarte, die sich tabellarisch in Richtung gesichertes Mittelfeld bewegen sollte. Der Verlust von Hunt hat sicherlich Gewicht, aber es bietet auch die Chance für einen Neuanfang. Ob diese Lücke kompensiert werden kann, wird die Zukunft zeigen; die finanziellen Mittel dafür sind leider knapp, auch weil man schon seit Jahren international zugucken muß.

Apropos: zu Beginn dieser Serie ohne Europapokaleinnahmen wurde dies hier stellenweise noch als Betriebsunfall abgetan, so daß man doch erst die nächste Saison abwarten sollte - in der man bekanntermaßen sich auch nicht für Europa qualifizieren konnte, so daß der Qualitätsverlust im Kader seine Eigendynamik bekam und deshalb Werder fast bei Null beginnen muß und RD und natürlich auch TE entsprechend in der Pflicht stehen, ihren nicht unerheblichen Beitrag zum Rauskommen aus dieser Talsohle beizutragen.

das trifft den Kern des ganzen mMn sehr gut!!! :daumen::tnx::beer::applaus:
 
Ich denke, es wird auch noch etwas dauern, bis wir einen Trend erkennen können. Die Ära Schaaf spielt in den Bewertungen doch immer erst ab 2003/2004 eine Rolle. Das Schaaf da bereits 4 Jahre Trainer war, mit stetigen Aufs und Abs zu kämpfen hatte, teilweise auch nicht unumstritten war, wird oft vergessen.
Ich kann mich noch an furiose Hinrunden und unglaublich schlechten Rückrunden erinnern. Im Meisterjahr hatte man zu Beginn 2004 auch so seine Bedenken, ob man nicht wieder den Rückrundenauftakt verschläft.

Diese Aufs und Abs wird es auch bei Dutt geben, bzw. wir haben sie ja bereits jetzt schon. Nach 2 Niederlagen wird sein Kopf gefordert und Alternativen gehandelt und nach einem Sieg in letzter Minute bekommt er wieder seine Chance in der nächsten Saison - um es jetzt mal extrem dazustellen ;)
Im Fussball läuft nicht immer alles so, wie es eigentlich geplant ist. Sonst würden nicht Woche für Woche tausende Fans in die Stadien strömen.
Ich glaube schon, nein ich bin mir sicher, dass Dutt eine genaue Vorstellung hat, wie er hier Fussball spielen möchte. Ich halte Dutt immer noch für einen absoluten Fachmann und sehr guten Fussballtrainer. Nur wird er eine Zeit brauchen, bis hier gewisse ineinander Greifen. Dazu gehören aber Rückschläge oder vermeintliche Fehleinschätzungen wie Makiadi zum Beispiel.

Das Problem ist doch, dass wir Fans viel zu Emotional auf Tagesereignisse reagieren und die Situation schwer auf längere Sicht beurteilen können.
 
Naja, das stimmt so nicht. Schaaf wurde und wird ja von vielen als Hauptursache für den Niedergang Werders gesehen, wenn es gerade passend war oder ist, auch als der Alleinschuldige.
Der gesamte negative Trend wurde und wird mit schlechter Arbeit von Schaaf begründet. Am Ende hatte sich bei doch so einigen, wenn nicht sogar vielen, die Meinung durchgesetzt, dass es JEDER besser könne als Schaaf, also auch Dutt. Egal ob es Auswechselungen, Aufstellungen, taktische Vorgaben, fehlende Basics (Passgenauigkeit, Abschlüsse etc.) oder sonst was waren.

Andersum kann man auch argumentieren, dass selbst der ach so blinde Dutt es nicht schlechter hinbekommt. Für viele müsste das doch eigentlich ein großes Qualitätsmerkmal sein

Der Sieg gegen Hannover bringt leider nicht nur 3 Punkte, sondern sichert wohl auch den Arbeitsplatz von Dutt und garantiert uns weiterhin fußballerische Magerkost.

Und am Ende garantiert er uns vielleicht sogar den Klassenerhalt :(

Und nein, die finanziellen Mittel sind dafür (gesicherter Mittelfeldplatz, perspektivisch mitspielen um die EL-Plätze), mehr als ausreichend, sogar sehr gut.

Langfristig gebe ich dir recht. Wir sollten diese Mittel absolut haben. Aber kurzfristig in Anbetracht eines Kaders, der in 3 Jahren zweimal nur knapp den Abstieg verhinderte und weiterhin ein Konsolidierungskurs zur Kaderkostenreduzierung gefahren muss?
 
Wenn User wie maddin oder mezzo diese Kritik äußern, finde ich das auch richtig und auch ziemlich konsequent, haben diese doch vor einem Jahr bereits ebenso gemeckert.

Wenn diese Kritik aber von Usern stammt, die den letztjährigen Trainer bis zum bitteren Ende verteidigt haben, dann kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen.

Mit welcher Begründung denn? Weil der Fußball schlechter aussieht? Stimmt nicht, der ist mehr oder weniger ebenso unansehlich wie vergangene Saison. Mit einer Saison sind übrigens i.d.R. 34 Bundesliga-Spiele gemeint, nicht nur die ersten 10. Weniger Punkte holen wir auch nicht.

Insofern finde ich die Kritik von einigen Usern tatsächlich lächerlich, brachte man schließlich im vergangenen Jahr für nahezu dieselbe Situation noch Unterstützung auf.

Das halte ich so für Unsinn.

Du hast sicher recht, wenn du bei manchen die Gründe für die momentane Kritik in Zweifel ziehst, aber du kannst doch nicht Usern das Recht auf Kritik absprechen, nur weil sie nicht schon in der letzten Saison lautstark gemeckert haben.

Die letzte Saison ist Geschichte, ebenso wie die Beweggründe, warum manche Schaaf mehr und andere ihn weniger stark kritisiert haben. Jetzt und in diesem Thread geht es aber um Dutt und seine Arbeit; wer daran etwas zu kritisieren hat, der sollte das ohne Wenn und Aber tun dürfen - genauso wie bei Spielern und Verantwortlichen.
 
Das halte ich so für Unsinn.

Du hast sicher recht, wenn du bei manchen die Gründe für die momentane Kritik in Zweifel ziehst, aber du kannst doch nicht Usern das Recht auf Kritik absprechen, nur weil sie nicht schon in der letzten Saison lautstark gemeckert haben.

Die letzte Saison ist Geschichte, ebenso wie die Beweggründe, warum manche Schaaf mehr und andere ihn weniger stark kritisiert haben. Jetzt und in diesem Thread geht es aber um Dutt und seine Arbeit; wer daran etwas zu kritisieren hat, der sollte das ohne Wenn und Aber tun dürfen - genauso wie bei Spielern und Verantwortlichen.

Hoppla. Wir sind direkt mal einer Meinung! Selten genug, dass es einer besonderen Erwähnung meinerseits bedarf. :wink:
 
Ich glaube schon, nein ich bin mir sicher, dass Dutt eine genaue Vorstellung hat, wie er hier Fussball spielen möchte.

Das mag so sein, aber indem er dies auf den St. Nimmerleinstag verschiebt, wird es nicht realistischer, jemals bei diesem Fußball anzukommen. In Leverkusen, wo er ideale Voraussetzungen für guten Fußball hatte, wurde es im Problemfall auch extrem unansehnlich. Das scheint bei Dutt immer der Notfallplan zu sein, wenn seine Konzepte nicht greifen und da er viel zu oft auf ihn zurückgreifen muss, spricht das meiner Meinung nach dagegen, dass er gut darin ist, seine Vorstellung von Fußball, so sie denn besser aussieht, umzusetzen.
 
Ich denke, es wird auch noch etwas dauern, bis wir einen Trend erkennen können. Die Ära Schaaf spielt in den Bewertungen doch immer erst ab 2003/2004 eine Rolle. Das Schaaf da bereits 4 Jahre Trainer war, mit stetigen Aufs und Abs zu kämpfen hatte, teilweise auch nicht unumstritten war, wird oft vergessen.
Ich kann mich noch an furiose Hinrunden und unglaublich schlechten Rückrunden erinnern. Im Meisterjahr hatte man zu Beginn 2004 auch so seine Bedenken, ob man nicht wieder den Rückrundenauftakt verschläft.

Diese Aufs und Abs wird es auch bei Dutt geben, bzw. wir haben sie ja bereits jetzt schon. Nach 2 Niederlagen wird sein Kopf gefordert und Alternativen gehandelt und nach einem Sieg in letzter Minute bekommt er wieder seine Chance in der nächsten Saison - um es jetzt mal extrem dazustellen ;)
Im Fussball läuft nicht immer alles so, wie es eigentlich geplant ist. Sonst würden nicht Woche für Woche tausende Fans in die Stadien strömen.
Ich glaube schon, nein ich bin mir sicher, dass Dutt eine genaue Vorstellung hat, wie er hier Fussball spielen möchte. Ich halte Dutt immer noch für einen absoluten Fachmann und sehr guten Fussballtrainer. Nur wird er eine Zeit brauchen, bis hier gewisse ineinander Greifen. Dazu gehören aber Rückschläge oder vermeintliche Fehleinschätzungen wie Makiadi zum Beispiel.

Das Problem ist doch, dass wir Fans viel zu Emotional auf Tagesereignisse reagieren und die Situation schwer auf längere Sicht beurteilen können.

:tnx:So wankelmütig ist die Gunst des Volkes
 
Das mag so sein, aber indem er dies auf den St. Nimmerleinstag verschiebt, wird es nicht realistischer, jemals bei diesem Fußball anzukommen. In Leverkusen, wo er ideale Voraussetzungen für guten Fußball hatte, wurde es im Problemfall auch extrem unansehnlich. Das scheint bei Dutt immer der Notfallplan zu sein, wenn seine Konzepte nicht greifen und da er viel zu oft auf ihn zurückgreifen muss, spricht das meiner Meinung nach dagegen, dass er gut darin ist, seine Vorstellung von Fußball, so sie denn besser aussieht, umzusetzen.
Leverkusen ist ja auch ein Sonderfall. Die hatten mit Jupp Heynckes 2 herausragende Jahre. Wenn dann ein ambitionierter Fussballlehrer kommt und "seinen" Fussball spielen lassen möchte, kann das schon mal gewaltig in die Hose gehen. Das hatte ich aber schon angesprochen, als er hier als Trainer vorgestellt wurde.
Auf seinen anderen beiden Stationen hatte er mit etwas Anlauf nachweißlichen Erfolg. Das er hier im Moment noch einen Spagat proben muss, kann ich nachvollziehen....
 
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