Robin Dutt

Zitat von Fliegenfänger;2904743:
Ich behaupte mal, wenn wir da Fußball gespielt hätten, wären wir nicht mit 6 Punkten gestartet und wären jetzt 16. oder 17.

Wir haben damals genauso "gespielt" wie in den Rückrunden-Spielen und können Stoßgebete zum Himmel senden, dass es damals 5 Punkte mehr waren als zuletzt.

Man hätte schon damals viel offensiver auftreten müssen!
 
Wir haben damals genauso "gespielt" wie in den Rückrunden-Spielen und können Stoßgebete zum Himmel senden, dass es damals 5 Punkte mehr waren als zuletzt.

Man hätte schon damals viel offensiver auftreten müssen!

Offensiver mit einer Truppe, die absolut gar kein Selbstvertrauen hatte und kein sichtbares taktisches Konzept? Wie denn das?
Irgendwie kein Gegentor fressen und vorne hilft der Fußballgott.
Absolut ok in den ersten Spielen.

Das daraus nichts gemacht wurde, kein Selbstvertrauen aufgebaut, kein System entwickelt, keine Entwicklung der Mannschaft stattgefunden hat, ja, das darf und muss man kritisieren.

Mit den Auftritten in der Rückrunde mMn nicht vergleichbar, alleine schon weil besonders gegen Braunschweig Dutt an der Linie aufgrund fehlender Wechsel versagt hat in meinen Augen.

Dieser eine Punkt war im Grunde eine klare Niederlage und damit ein derber Rückschlag.
 
Du willst TERD weghaben, hast aber keine Alternative dazu anzubieten.
Also - ich habe doch recht gut umrissen, wie ich mir die Alternative vorstelle. Einen festen Namen kann ich natürlich nicht nennen - das Profil habe ich aber genannt. Und da gibt es ganz bestimmt Trainer, die dieses Profil erfüllen könnten. Wenn nicht, würde mich das sehr überraschen. Das hat auch nichts mit "Aktionismus" zu tun. Das ist einfach nur eine längst überfällige Entscheidung, die man besser bereits vor der Winterpause getroffen hätte (aber da kam ja dann der Sieg gegen Leverkusen "dazwischen"). Und je länger man diese Entscheidung jetzt aufschiebt, desto schwieriger dürfte es werden, einen engagierten Trainer zu gewinnen, der mehr kann, als Sprüche klopfen.

Ob TE jetzt mit geht oder nicht, ist für mich nicht kriegsentscheidend. Ich halte zwar auch ihn nicht unbedingt für eine gewinnbringende Neuverpflichtung. Aber für die Arbeit mit der Mannschaft ist sein Wirken ja im Moment nicht entscheidend - bis eben auf den Job, nach dem missglückten Trainerversuch I einen weiteren - hoffentlich gewinnbringenderen - Versuch an den Start zu bringen. Nur wenn er diese wichtige Personalie aussitzen sollte, bis nichts mehr geht, müsste auch er m.E. ebenfalls seinen Hut nehmen.
 
Also - ich habe doch recht gut umrissen, wie ich mir die Alternative vorstelle. Einen festen Namen kann ich natürlich nicht nennen - das Profil habe ich aber genannt. Und da gibt es ganz bestimmt Trainer, die dieses Profil erfüllen könnten. Wenn nicht, würde mich das sehr überraschen. Das hat auch nichts mit "Aktionismus" zu tun. Das ist einfach nur eine längst überfällige Entscheidung, die man besser bereits vor der Winterpause getroffen hätte (aber da kam ja dann der Sieg gegen Leverkusen "dazwischen"). Und je länger man diese Entscheidung jetzt aufschiebt, desto schwieriger dürfte es werden, einen engagierten Trainer zu gewinnen, der mehr kann, als Sprüche klopfen.

Ob TE jetzt mit geht oder nicht, ist für mich nicht kriegsentscheidend. Ich halte zwar auch ihn nicht unbedingt für eine gewinnbringende Neuverpflichtung. Aber für die Arbeit mit der Mannschaft ist sein Wirken ja im Moment nicht entscheidend - bis eben auf den Job, nach dem missglückten Trainerversuch I einen weiteren - hoffentlich gewinnbringenderen - Versuch an den Start zu bringen. Nur wenn er diese wichtige Personalie aussitzen sollte, bis nichts mehr geht, müsste auch er m.E. ebenfalls seinen Hut nehmen.

Das überzeugt mich nicht. Das ordne ich unter "allgemeine Unzufriedenheit mit der Gesamtsituation ein". Kann ich verstehen. Bin auch sehr unzufrieden. Nur: Wer so ins Horn bläst wie Du, sollte dann auch was in petto haben. Sonst setzt er sich dem Vorwurf aus, nur Luft im Spind zu haben....
 
Zitat von Fliegenfänger;2904753:
Offensiver mit einer Truppe, die absolut gar kein Selbstvertrauen hatte und kein sichtbares taktisches Konzept? Wie denn das?
Irgendwie kein Gegentor fressen und vorne hilft der Fußballgott.
Absolut ok in den ersten Spielen.

Das daraus nichts gemacht wurde, kein Selbstvertrauen aufgebaut, kein System entwickelt, keine Entwicklung der Mannschaft stattgefunden hat, ja, das darf und muss man kritisieren.

:tnx::tnx:
Und dabei fand ich die erste halbe Stunde am vierten Spieltag in Gladbach, mannschaftstaktisch sehr stark. Da haben wir gespielt, wie ich mir das gewünscht habe. Das nach einem Gegentor dann alles zusammengebrochen ist und man die Woche darauf gegen Frankfurt derart desolat weitermachte, ist für mich schwer nachzuvollziehen.
 
Also - ich habe doch recht gut umrissen, wie ich mir die Alternative vorstelle. Einen festen Namen kann ich natürlich nicht nennen - das Profil habe ich aber genannt. Und da gibt es ganz bestimmt Trainer, die dieses Profil erfüllen könnten. Wenn nicht, würde mich das sehr überraschen. Das hat auch nichts mit "Aktionismus" zu tun. Das ist einfach nur eine längst überfällige Entscheidung, die man besser bereits vor der Winterpause getroffen hätte (aber da kam ja dann der Sieg gegen Leverkusen "dazwischen"). Und je länger man diese Entscheidung jetzt aufschiebt, desto schwieriger dürfte es werden, einen engagierten Trainer zu gewinnen, der mehr kann, als Sprüche klopfen.

Ob TE jetzt mit geht oder nicht, ist für mich nicht kriegsentscheidend. Ich halte zwar auch ihn nicht unbedingt für eine gewinnbringende Neuverpflichtung. Aber für die Arbeit mit der Mannschaft ist sein Wirken ja im Moment nicht entscheidend - bis eben auf den Job, nach dem missglückten Trainerversuch I einen weiteren - hoffentlich gewinnbringenderen - Versuch an den Start zu bringen. Nur wenn er diese wichtige Personalie aussitzen sollte, bis nichts mehr geht, müsste auch er m.E. ebenfalls seinen Hut nehmen.

Nenne doch mal einen Namen. Wenn würdest du hier gerne auf der Trainer-Bank sehen?
 
Zitat von Fliegenfänger;2904753:
Offensiver mit einer Truppe, die absolut gar kein Selbstvertrauen hatte und kein sichtbares taktisches Konzept? Wie denn das?
Irgendwie kein Gegentor fressen und vorne hilft der Fußballgott.
Absolut ok in den ersten Spielen.

Das daraus nichts gemacht wurde, kein Selbstvertrauen aufgebaut, kein System entwickelt, keine Entwicklung der Mannschaft stattgefunden hat, ja, das darf und muss man kritisieren.

Mit den Auftritten in der Rückrunde mMn nicht vergleichbar, alleine schon weil besonders gegen Braunschweig Dutt an der Linie aufgrund fehlender Wechsel versagt hat in meinen Augen.

Dieser eine Punkt war im Grunde eine klare Niederlage und damit ein derber Rückschlag.

In Hamburg ist man nach zuvor zwei desolaten Schlappen (Gladbach, Frankfurt) auch offensiver aufgetreten und hat dort verdient gewonnen.

Die völlig unverdienten Siege zu Saisonbeginn können auch im Nachhinein nicht als Begründung/Entschuldigung für völlig katastrophale Spielanlagen dienen . Das war reines Glück.
 
:tnx::tnx:
Und dabei fand ich die erste halbe Stunde am vierten Spieltag in Gladbach, mannschaftstaktisch sehr stark. Da haben wir gespielt, wie ich mir das gewünscht habe. Das nach einem Gegentor dann alles zusammengebrochen ist und man die Woche darauf gegen Frankfurt derart desolat weitermachte, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Ja, eine gute Viertelstunde hilft aber nicht, wenn das System nicht gefestigt ist. (wie gesehen in der Hinrunde)
Am Anfang war ich von Dutt sehr angetan, mittlerweile kann ich alle Leverkusener verstehen, die am Ende froh waren, als er nicht mehr deren Trainer war.

Er dreht sich mMn zu sehr mit dem Wind, er lässt sich zu schnell aus dem Konzept bringen und von Außen beeinflussen.
Ist von seinen Entscheidungen selbst nicht voll überzeugt und hofft einfach drauf, das er was richtig macht. (erinnert mich an so manche "Taktik" unseres Bundesschals :unfassbar:)
´
Hoffe, das Eichin seine Arbeitsweise vom Eishockey nicht so sehr verändert hat und einen Plan B immer in der Tasche hat...
 
In Hamburg ist man nach zuvor zwei desolaten Schlappen (Gladbach, Frankfurt) auch offensiver aufgetreten und hat dort verdient gewonnen.

Die völlig unverdienten Siege zu Saisonbeginn dienen auch im Nachhinein nicht als Begründung/Entschuldigung für völlig katastrophale Spielanlagen. Das war reines Glück.


Ja, Hamburg ist auch Derby. Das zählt nicht wirklich in dieser Aufzählung.
Da fighten und brennen unsere Jungs immer wie Teufel, weil unsere Jungs im Gegensatz zu den Hamburgern wissen, was Derby heißt.

Jedes andere Spiel wäre verloren worden.

Das Spiel in der Rückrunde gegen den HSV werden wir garantiert auch gewinnen, egal wie viele Spiele wir vorher noch verlieren...
 
Ob TE jetzt mit geht oder nicht, ist für mich nicht kriegsentscheidend. Ich halte zwar auch ihn nicht unbedingt für eine gewinnbringende Neuverpflichtung. Aber für die Arbeit mit der Mannschaft ist sein Wirken ja im Moment nicht entscheidend - bis eben auf den Job, nach dem missglückten Trainerversuch I einen weiteren - hoffentlich gewinnbringenderen - Versuch an den Start zu bringen. Nur wenn er diese wichtige Personalie aussitzen sollte, bis nichts mehr geht, müsste auch er m.E. ebenfalls seinen Hut nehmen.

Gestern im DOPA hat er sich in der Trainerfrage doch klar positioniert: "Ich bin zu 100 Prozent von ihm und seinem Trainerteam überzeugt. Robin Dutt soll mit dem Team mitwachsen und unseren neuen Grundgedanken umsetzen. In Zukunft werde ich Fragen über diese Personalie nicht mehr beantworten!"
 
Auch wenn ich Dutt aktuell aufs schärfste kritisiere, sehe ich die ersten Saisonspiele immer noch absolut unkritisch. Es war alternativlos, sich nur irgendwie möglich Erfolgserlebnisse zu holen nach der letzten Rückrunde, was Gott sei Dank auch gelungen ist. Und auch die Art und Weise der Siege war für den damaligen Zeitpunkt imho absolut ok. Nur was daraus gemacht wurde, ist absolut unbefriedigend.

:tnx::tnx::tnx:

Zitat von Fliegenfänger;2904743:
Ich behaupte mal, wenn wir da Fußball gespielt hätten, wären wir nicht mit 6 Punkten gestartet und wären jetzt 16. oder 17.

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Zitat von Fliegenfänger;2904753:
Offensiver mit einer Truppe, die absolut gar kein Selbstvertrauen hatte und kein sichtbares taktisches Konzept? Wie denn das?
Irgendwie kein Gegentor fressen und vorne hilft der Fußballgott.
Absolut ok in den ersten Spielen.

Das daraus nichts gemacht wurde, kein Selbstvertrauen aufgebaut, kein System entwickelt, keine Entwicklung der Mannschaft stattgefunden hat, ja, das darf und muss man kritisieren.

Mit den Auftritten in der Rückrunde mMn nicht vergleichbar, alleine schon weil besonders gegen Braunschweig Dutt an der Linie aufgrund fehlender Wechsel versagt hat in meinen Augen.

Dieser eine Punkt war im Grunde eine klare Niederlage und damit ein derber Rückschlag.

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Bis auf den letzten Teil teile ich deine Ausführungen. Man muss wohl kritisieren, dass RD da personell nicht reagiert hat. Allerdings sollte man zur Bewertung des Spiels auch sagen, dass uns da eigentlich ein Sieg und damit ein so notwendiges Erfolgserlebnis durch den Schiri geklaut wurde. Ob man nun mit dem Gesamteindruck der Mannschaft zufrieden war oder nicht.

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Und dabei fand ich die erste halbe Stunde am vierten Spieltag in Gladbach, mannschaftstaktisch sehr stark. Da haben wir gespielt, wie ich mir das gewünscht habe. Das nach einem Gegentor dann alles zusammengebrochen ist und man die Woche darauf gegen Frankfurt derart desolat weitermachte, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Dass ist das, was ich mit den mentalen Problemen der Mannschaft meine. Auch gegen Dortmund hat man das gesehen. Bis zum 0:1 sah es, wenn man eben berücksichtig, dass wir gegen Dortmund gespielt haben, recht ordentlich aus. Auch die Mehrzahl der Zweikämpfe gingen an uns. Dann passieren diese individuellen Aussetzen, dur fängst dir die Bude und alles bricht auseinander. Gegen Mainz zu hause doch genau das gleiche nur ein wenig verdreht. Du fängst dir früh die Gegentore durch blöde Fehler. Dann geht im ganzen Spiel nichts mehr, bis eigentlich alle glauben, dass Ding es eh durch und plötzlich geht es wieder besser.
 
Zitat von Fliegenfänger;2904768:
Er dreht sich mMn zu sehr mit dem Wind, er lässt sich zu schnell aus dem Konzept bringen und von Außen beeinflussen.
Ist von seinen Entscheidungen selbst nicht voll überzeugt und hofft einfach drauf, das er was richtig macht.
Da ist schon was dran. Paradebeispiel ist sicher die Geschichte mit Yeldell, Giefer und Leno.

Seine Hilf- und Ratlosigkeit erinnert aber auch etwas an Schaaf im letzten Jahr. Vielleicht machen nicht unsere Trainer die Mannschaft kaputt, sondern umgekehrt? :unfassbar:
 
Die völlig unverdienten Siege zu Saisonbeginn können auch im Nachhinein nicht als Begründung/Entschuldigung für völlig katastrophale Spielanlagen dienen . Das war reines Glück.

Nein, dem widerspreche ich wehement. Klar war es Glück, dass Caldirola in der Schlussphase auf der Linie rettet, aber dieses Glück hat man sich einfach mal erarbeitet. Das klingt ja so, als hätte man nur hinten drin gestanden und blind die Bälle rausgehauen und nix getan.

Hier mal nochmal die Spielstatistik vom 1. Spieltag:

Torschüsse 13 : 12 Torschüsse

gespielte Pässe 395 : 458 gespielte Pässe

angekommene Pässe 296 : 356 angekommene Pässe

Fehlpässe 99 : 102 Fehlpässe

Passquote 75% : 78% Passquote

Ballbesitz 46% : 54% Ballbesitz

Mehr Pässe, mehr Ballbesitz, bessere Passquote. Das war keinesfalls reines Glück. Das war der richtige, gelungene Versuch nach der Rückrunde und dem Pokaldebakel sich das unglaublich wichtige Erfolgserlebnis zu holen. Hätte Hannover unter Slomka diesen Sieg vor 2 Jahren geholt, hätten die meisten gesagt: so muss man spielen. Effektiv die Chance nutzen und gewinnen.
 
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