Robin Dutt

In den kommenden Wochen geht es gegen sämtliche Konkurrenten im Abstiegskampf. Ich hoffe TE und der Vorstand stellen sich nochmal die Frage, ob RD der richtige Trainer für uns ist.

Auch wenn es eine Übergangssaison sein sollte (oder eigentlich gerade dann) muss man doch wenigstens Fortschritte und eine positive Entwicklung erkennen können. Mal abgesehen von den ersten Spielen, in denen wenigstens die Defensive besser aussah ist nichts an positiver Entwicklung zu erkennen.

Wir stehen dank einiger glücklicher Punkte deutlich besser in der Tabelle, als es bei unseren Leistungen gerechtfertigt wäre.

Man kann auch nicht immer die mangelnde Qualität im Team beanstanden. Letztlich machen andere Vereine/Trainer aus ähnlicher Qualität deutlich mehr.

Freiburg und Nürnberg stehen zwar hinter uns, machen aber einen deutlich besseren Eindruck. Freiburg mußte die halbe Mannschaft ersetzen und wieder von vorne anfangen, da fehlte es am Anfang auch an Klasse für die Liga, aber dort sieht man die Fortschritte. Bei uns dagegen ist nichts zu sehen, wo man sagen könnte: "Bei dem Thema hat der Trainer die Mnannschaft weitergebracht!"

Es ist nicht der Tabellenstand, oder dass man gegen Dortmund 5:1 verliert. Aber wir haben jetzt ein halbes Jahr für den Aufbau eines neuen Teams (nicht personell, sondern taktisch) verschwendet.

Ich denke es wäre der beste Zeitpunkt einen neuen Trainer zu suchen und einen Neuanfang zu versuchen. Wenn ich mir das Schlussprogramm ansehe, käme ein Trainerwechsel Ende März zu spät. Die entscheidenden Spiele, wo wir punkten können stehen bis dahin an.
 
Slomka würde uns retten.

Dutt traue ich es nicht mehr zu.

Ich bin wirklich ratlos und enttäuscht, aber ich muss mir auch eingestehen, dass Dutt mit dieser Truppe absteigen wird.

Also ja, ein Trainerwechsel wäre ein mögliches Mittel, den anhaltenden Abwärtstrend entegen zuwirken.

Slomka wäre mir für den Moment der Flasche Trainer. Ich denke die Truppe braucht einen Schleifer, einen, der sie hart angeht und die Peitsche raus holt. Das kann ich mir unter Sloka nicht vorstellen.
 
Slomka wäre mir für den Moment der Flasche Trainer. Ich denke die Truppe braucht einen Schleifer, einen, der sie hart angeht und die Peitsche raus holt. Das kann ich mir unter Sloka nicht vorstellen.

Gerade das glaube ich nicht. Ein Schleifer würde hier zunächst mehr Verunsicherung reinbringen. Mir wäre ein Trainer mit praktischem Sachverstand lieber, der den Jungs mal zeigt, wie man sich taktisch zu verhalten hat. Der zeigt, wie man kompakt steht und vernünftig verschiebt und mal mit Konzept einen Angriff ausführt.
 
Gerade das glaube ich nicht. Ein Schleifer würde hier zunächst mehr Verunsicherung reinbringen. Mir wäre ein Trainer mit praktischem Sachverstand lieber, der den Jungs mal zeigt, wie man sich taktisch zu verhalten hat. Der zeigt, wie man kompakt steht und vernünftig verschiebt und mal mit Konzept einen Angriff ausführt.

Die miese Passquote, das schlechte Umschaltspiel und die katastrophale Raumaufteilung wirst du in den noch verbleibenden Monaten der Truppe nicht mehr einhauchen.

Die müssen endlich aufwachen, merken dass man die schlechte Spielanlage, mit Kampf und Fleiß kompensieren muss. Spieler wie GS, Prödl, Bargfrede und Makiadi wirst du kurzfristig nicht hinbiegen können. Ein Trainer a la Hans Meyer würde ich gerne für die Restsaison hier sehen.
 
Die miese Passquote, das schlechte Umschaltspiel und die katastrophale Raumaufteilung wirst du in den noch verbleibenden Monaten der Truppe nicht mehr einhauchen.

Die müssen endlich aufwachen, merken dass man die schlechte Spielanlage, mit Kampf und Fleiß kompensieren muss. Spieler wie GS, Prödl, Bargfrede und Makiadi wirst du kurzfristig nicht hinbiegen können. Ein Trainer a la Hans Meyer würde ich gerne für die Restsaison hier sehen.

Glaube schon, dass man sowas wie Raumaufteilung und richtiges Pressing innerhalb kurzer Zeit vermitteln kann. Vorraussetzung ist halt, dass der Trainer eben selber auch einen Plan davon hat. Natürlich könnte ein bischen mehr Kratzen und Beißen auf dem Platz auch nicht schaden. Aber ausschließlich rettet uns das nicht vor dem Absietg. Spielerisch muss du auch schon einigermaßen mithalten können.

Hans Meyer würde ich bis zum Ende der Saison auch nicht schlecht finden. Der weiß wie "Abstiegskampf" geht und hatte immer ein gutes Auge für junge Spieler, die das Potential haben sich durchzusetzen in der Bundesliga. Aber ob der sich das antut. Dem gehts glaube ich bei den Borussen ganz gut.
 
Ihr werdet Euch noch wundern.

Als jemand, der Robin Dutt in seinen Freiburger Jahren näher beobachtet hat, bin ich doch erstaunt, auf welch positive Resonanz der bei Euch stößt. Ihr werdet Euch, glaube ich, noch wundern.
Dutt stand hier nicht für Zauberfußball, er hat hässlichen Ergebnisfußball spielen lassen. Den Aufstieg geschafft, ok, aber dann war auch die Luft draußen.
Dass er weit entfernt davon ist, als "Konzepttrainer" etwas zu bewegen, hat er ja mit seinem peinlichen Auftreten in Leverkusen beweisen. Und dann die peinliche Nummer als DFB-Sportdirektor, wo er nach einem halben Jahr spüren ließ, dass er keinen Bock mehr hat - bis ein verzweifelter Verein bei ihm anrief.
Für sein kurzatmig-schwäbisches Geschnaufe kann er ja nichts, aber mit seiner arrogant-peinlichen, überheblichen Dicke-Hose-Masche werdet Ihr noch viel Spaß haben. Im Hinblick auf seine Souveränität gelegentlich wieder mal das Töpperwien-Video angucken.
Da habt Ihr Euch ja ein Ei ins Nest legen lassen - viel Spaß mit dem!

Was bin ich froh, dass wir einen anständigen Kerl als Trainer haben und nicht einen aufgeblasenen Karrieristen.
 
Ihr werdet Euch noch wundern.

Als jemand, der Robin Dutt in seinen Freiburger Jahren näher beobachtet hat, bin ich doch erstaunt, auf welch positive Resonanz der bei Euch stößt. Ihr werdet Euch, glaube ich, noch wundern.
Dutt stand hier nicht für Zauberfußball, er hat hässlichen Ergebnisfußball spielen lassen. Den Aufstieg geschafft, ok, aber dann war auch die Luft draußen.
Dass er weit entfernt davon ist, als "Konzepttrainer" etwas zu bewegen, hat er ja mit seinem peinlichen Auftreten in Leverkusen beweisen. Und dann die peinliche Nummer als DFB-Sportdirektor, wo er nach einem halben Jahr spüren ließ, dass er keinen Bock mehr hat - bis ein verzweifelter Verein bei ihm anrief.
Für sein kurzatmig-schwäbisches Geschnaufe kann er ja nichts, aber mit seiner arrogant-peinlichen, überheblichen Dicke-Hose-Masche werdet Ihr noch viel Spaß haben. Im Hinblick auf seine Souveränität gelegentlich wieder mal das Töpperwien-Video angucken.
Da habt Ihr Euch ja ein Ei ins Nest legen lassen - viel Spaß mit dem!

Was bin ich froh, dass wir einen anständigen Kerl als Trainer haben und nicht einen aufgeblasenen Karrieristen.

Uff - das Video kannte ich noch gar nicht.
 
Eher müsstest Du Deine Version mal erläutern. Spielertransfers und damit auch deren Verpflichtungen sind Hauptaufgabe eines Managers.

Schaaf als Trainer wird einen Bedarf für eine bestimmte Position und ggf. eine bis zeitweise sogar zwei Personalien dafür genannt haben. Allofs wird den Markt sondiert, Konditionen ausgehandelt und letztlich über die Umsetzung entschieden haben. Bei einem Verein wie Werder wird er, und damit auch Schaaf, nicht immer seinen Wuschkandidaten bekommen haben, in den meisten Fällen vermutlich nicht. Dann musste eine Alternative gefunden werden. Dieser wird Schaaf letztendlich zugestimmt haben. Insofern stimmt die Aissage vieler Kritiker, dass kein Spieler gegen Schaafs Zustimmung verpflichtet wurde. Das heißt im Umkehrschluss aber noch lange nicht, dass er seine Wunschspieler bekommen hat.

Allofs als Sportdirektor war der Herr der Zahlen. Er hat Verträge (Ablösesummen, Laufzeiten, Gehälter, Verkaufspreise) (oft weit über Werder-Verhältnisse) ausgehandelt. Für Allofs waren Märkte zuletzt stets "überhitzt". Dass das nicht immer so sein muss, hat ihm Eichin mit der Obraniak-Verpflichtung jetzt eindrucksvll vorgemacht. Allofs war zudem Vorgesetzter von Schaaf, hätte bei Zweifel an ihm reagieren müssen. Die sträflich vernächlässigte Scouting-Abteilung fällt in den Verantwortuingsbereich des Managers, nicht in den des Cheftrainers. Die zweite Mannschaft (der Nachwuchs) wurde vom Spordtdirektor stark vernachlässigt, nicht vom Cheftrainer des Profiteams, usw. usw.

Wenn man in der Diskussion hier ernstgenommen werden möchte, darf man das nicht ausblenden und ausschließlich Schaaf die Verantwortung anhängen wollen, so populär das im Bundesliga-Geschäft auch ist. Für mich ist es populistisch!


Bei allem Respekt, aber die Entscheidung welche Spieler aus sportlichen Gesichtspunkten verpflichtet werden liegen in der Regel erst mal beim Trainer/Trainergespann.
Dass dies in enger Abstimmung mit KA gelaufen ist, streitet doch niemand ab, aber der normale Verlauf bei einer Verfplichtung eines Spielers ist doch folgender:

1.

a) Der Trainer sieht Bedarf auf einer bestimmten Position bzw. rechnet damit, dass sich bestimmte Bedarfe ergeben könnten.

b) Es ergeben sich aus Scoutingberichten potentiell Interessante Spieler. Diese werden dem Trainer durch den entsprechenden Scout vorgestellt. Dieser entscheidet dann, ob der Spieler für ihn tatsächlich interessant ist.

c) Spieler werden durch ihre Berater/sich selbst Angeboten. Der Trainer schaut sich das an und entscheidet, ob es sich lohnt sich den Spieler genauer anzuschen.

2. Der Spieler wird weiter gescoutet/beobachtet. IdR bekommt dann der Trainer einen ausführlicheren Scoutingbericht. Der Manager (GF Sport) nimmt in den Fällen 1 a-c ggf. bereits ersten Kontakt mit dem Spieler/Berater/Verein auf. Je nachdem wie groß das Interesse ist.

3. Der Spieler wird dann durch den Trainer selbst weiter beobachtet. In Ära KATS geschah dies tatsächlich regelmäßig durch beide. (Dieser Schritt wird übersprungen, wenn kurzfristig gehandelt wird. Dann mach man sich ein Bild durch Scoutingberichte/Videoaufzeichnungen)

4. Der Trainer/Trainergespann entscheidet aus rein sportlichen Gesichtspunkten, ob der Spieler letztendlich wirklich in Frage kommt oder nicht. In Bremen ist dies in der Ära KATS sicherlich in enger Abstimmung zwischen beiden passiert.

5. Der GF Sport regelt die gesamten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Sicher ist es so, dass man als Werder Bremen nicht alle die Spieler bekommt, die man haben möchte. Letztendlich ist es aber aus sportlichen Gesichtspunkten die Entscheidung des Trainers welcher Spieler überhaupt für eine Verfplichtung in Frage kommt und welcher nicht. Die sportliche Verantwortung liegt also in erster Linie beim Trainer/Trainergespann. Dass dies ganze in einer ggf. engen Abstimmung passiert, ist in Ordnung.

Der gesamte Jugendbereich wurde vernachlässigt. Lag aber auch nicht Aufgabenbereich von KA. Das sollte man bitte nicht vergessen. Dies ist erst vor dieser Saison geändert worden. Jugendspieler in die erste Mannschaft zu integrieren ist allerdings eben auch in erster Linie die Aufgabe des Trainers und nicht des GF Sport. Auch zu erkennen welche Spieler für die Bundesliga in Frage kommen sollte in Abstimmung zwischen dem Cheftrainer der ersten Mannschaft und den Nachwuchstrainer erfolgen. Hier wurde ja viele Talente gar nicht erkannt. Das sollte man nicht vergessen. Auch dieser hirnrissige Versuch einen Harnick zu einem RV umzuschulen ist sicher nicht die Idee des Spielers gewesen.

KA trägt hier sicher die Verantwortung für viele Fehler im wirtschaftlichen Bereich. Auch im sportlichen Bereich ist ihm eine Mitverantwortung nicht abzusprechen. Die Hauptverantwortung für das Sportliche liegt aber letztendlich beim Cheftrainer.



Effenberg halte ich für hochinteressant, aber auch für hochriskant! Der hat null Trainererfahrung! Willst Du sowas in einer Situation riskieren, wo es um Werders Existenz geht (ja, ein Abstieg könnte die Existenz Werders bedrohen, es könnte Aachener Verhältnisse geben, denk allein mal an die immensen Stadionkosten!).

Ich hätte es gerne vor der Saison probiert. Und ich würde dieses Risiko auch jetzt durchaus eingehen.

Die Haupteigenschaft eines neuen Trainers sollte aber in der Tat in der Motivation liegen. Großartige systemtaktische und spielerische Verbesserungen sind kaum mitten in einer Saison binnen drei Monaten zu schaffen.

Im Ernstfall einer Trainerentlassung käme für mich nur eine Lösung in Frage, die Sinn ergäbe: Otto Rehhagel in Verbindung mit einem ihm vertrauten Ex-Spieler, vielleicht Eilts oder Votava. Bis Saisonende, erfolgsbezogen (also nur bei Klassenerhalt) bezahlt.

Ich kann mir das Modell schwer vorstellen. Mal ganz davon abgesehen, dass mich die Trainerfähigkeiten von Votava und Eilts nicht besonders überzeugen, weiss ich nicht, ob nochmal Bock hat mit WL zusammenzuarbeiten. Da ist glaube ich mehr kaputt als man so in der Öffentlichkeit mitbekommen hat.
 
War auch mir neu...das spielt etwa in der Liga "gegen Dortmund hat die Grundordnung gestimmt"...

30cm über das Tor :lol:
Geballter Fußball-Sachverstand!

Irgendwie ist es schon erstaunlich, dass hier in diesem Thread nahezu einstimmig alle der Meinung sind, dass Dutt uns nicht mehr weiter bringt. Solch eine Einmütigkeit gibt es bei der Bewertung von Spielern wohl kaum.

Auch für mich scheint es so, als wäre Dutts Schicksal längst besiegelt. Aus menschlichem Respekt wartet man aber noch die nächsten 2, vielleicht 3 grottigen Spiele ab. Das ist schade, denn es folgen jetzt wichtige Spiele und noch sind wir vor dem Strich!

Da wundert es auch nicht, dass die Fans nach dem Abpfiff nicht pfeiffen. Es scheint wirklich so als sei die derzeitige Situation der unausweichliche Abgesang der "Ära" Dutt. Und da müssen wir jetzt durch.
 
Schaaf als Trainer wird einen Bedarf für eine bestimmte Position und ggf. eine bis zeitweise sogar zwei Personalien dafür genannt haben. Allofs wird den Markt sondiert, Konditionen ausgehandelt und letztlich über die Umsetzung entschieden haben. Bei einem Verein wie Werder wird er, und damit auch Schaaf, nicht immer seinen Wuschkandidaten bekommen haben, in den meisten Fällen vermutlich nicht. Dann musste eine Alternative gefunden werden. Dieser wird Schaaf letztendlich zugestimmt haben. Insofern stimmt die Aissage vieler Kritiker, dass kein Spieler gegen Schaafs Zustimmung verpflichtet wurde. Das heißt im Umkehrschluss aber noch lange nicht, dass er seine Wunschspieler bekommen hat.
Ein Umkehrschluss gilt immer. Ja scheisse was, wenn man mit Begriffen rumschmeisst von denen man keine Ahnung hat.

Aber sonst schon ne lustige Vorstellung, die du da hast. :lol: Aber wie auch immer du dir das vorstellst, ob du das nun Wunschspieler oder Alternative nennst, unterm Strich war Schaaf für die Zusammenstellung des Kaders zuständig.
 
Echt? Noch 2-3 Spiele diesen Antifußball?

Keine Disziplin, kein bischen Spaß am Fußball, kein Selbstvertrauen? All diese Dinge müssen danach auch erst einmal wieder eingeimpft werden... Völlig unnütz verschenkte Zeit. Ich wurde genau 2 mal entlassen, einmal als eine ganze Abteilung aufgelöst wurde und ich keinen Bock hatte mich in einem zerhackten Unternehmen noch durchzufrusten und als ich einen Versuch in eine mir völlig fremde Branche getätigt habe - war richtig, aber ich habs probiert.

Man möge Skripnik ans Ruder nehmen, und ich würde sogar begrüßen, wenn erst TS den Vorzug bekäme, obwohl ich mir diese Rückrunde - egal wer am Ruder ist - keine 10 Punkte mehr vorstellen kann.



*Dutt bleibt, ist kein Thema bei TE somit ist das hier für mich beendet. Ich warte geduldig, bis ein neuer Trainer irgendwann vorgestellt wird, ganz gleich was Werder noch erreicht.
 
Das Dutt sich allen ernstes nach diesem Spiel hinstellt und erzählt, dass die Grundordnung gestimmt habe, ist einfach nur eine riesen Frechheit und nichts anderes. Das hat mich bei Schaaf in der letzten Saison genervt und bei Dutt nervt es jetzt ebenso. Dutt mag ein super Theoretiker sein aber als Trainer sollte er vielleicht erstmal seine Qualitäten bei einem Verein aus der 2. Liga beweisen. Bei Leverkusen nix auf die Kette bekommen und in Freiburg mal ne gute Saison gehabt, in der er mit Sicherheit auch damals schon von der Arbeit von Streich profitiert hat.

Dutt hat es wirklich geschafft in seiner Amtszeit die Mannschaft noch schlechter zu machen als letzte Saison. Respekt. Sowas muss man erstmal schaffen. Hätte niemals im Leben gedacht, dass es überhaupt noch schlechter als letzte Saison werden könnte aber Dutt hat dem ganzen das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Entweder reagiert man jetzt und holt irgendwie einen hungrigen Trainer mit Feuer im Bauch oder es geht direkt in Liga 2. Gegen wen will man bitte sonst mit diesem Anti-Fußball noch gewinnen!?
 
Eine wirklich elementare Aussage kam gerade von Frank Rost im Doppelpass:

"Jeder Spieler muss in der Lage sein, mannschaftlich zu verteidigen. Da ist es egal ob er vorne oder hinten spielt. Wie man richtig steht und sich im Raum verhält, kann man jedem Spieler antrainieren"

Die Aussage hat gerade deswegen so viel Gewicht, weil Rost aus der Praxis spricht und die nötige Erfahrung hat, sowas zu beurteilen. Genau das bemängel ich aber an Dutt. Wer das eben nicht schafft, nach fast 8 Monaten einem Team auch nur im Ansatz beizubringen, macht seine Arbeit nicht gut.
 
Das Dutt sich allen ernstes nach diesem Spiel hinstellt und erzählt, dass die Grundordnung gestimmt habe, ist einfach nur eine riesen Frechheit und nichts anderes.

Das ist vor allem eine bewusste Nebelkerze. Denn die "Grundordnung" bezeichnet nur wie die Mannschaft gewissermaßen auf dem Papier STATISCH(!) zu stehen hat. Dutt hat also seine Mannschaft dafür gelobt, das vier Verteidiger auf einer Linie standen, 5 Mittelfeldspieler -wenn sich der Ball nicht bewegt- auf den ihnen zugedachten Positionen waren und vorne ein Stürmer stammt. Dutt hat nur nicht dazugesagt das beim Fußball ein bewegter Ball im Spiel ist und die Kunst darin besteht sich DANN richtig zu BEWEGEN und nicht richtig zu STEHEN.
 
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