Homophobie im Fußball

Nein, Zeiglers Kommentar braucht man (zu dem Thema) nicht. Das ist ein reiner Post, um sich Likes zu holen, da der Großteil der Leute auch nichts gegen Schwule hat. Viel besser (wenn auch natürlich utopisch) wäre es doch gewesen, wenn das ganze Thema nicht so aufgebauscht würde. Durch das allgemeine große Abgefeiere über Hitzlsperger, Kommentare wie von Zeigler oder auch diverse Tweets von irgendwelchen Vereinen, Verbänden und Fußballern wird aus dem Thema etwas Unnormales gemacht, was ja genau das Gegenteil dessen ist, was man eigentlich erreichen sollte.

sorry da lebst du in einer Welt die so noch nicht existiert. Oder warum denkst du, treffen sich an diesem Wochenende schwul/lesbische Fanclubs um darüber zu sprechen und zu planen wie man mehr Akzeptanz erreicht? Das sind dann wohl aber die Menschen die am Besten wissen müssen, wie weit es mit der Akzeptanz wirklich bestellt ist.
 
Die Tatsache, dass alle Promis, alten Weggefährten, DFB-Funktionäre usw. loben, welch unglaublich mutiger Schritt das war, zeigt doch, wie meilenweit man von Normalität bei dem Thema entfernt ist. Das wird noch lange dauern, bis das Thema Homosexualität keines mehr ist.

Mich nerven ehrlich gesagt auch die ganzen Schreie und Forderungen nach Outings. Das soll doch jeder tun wie er will. UNd wenn jemand sich Outen will und Bedenken hat, wird er sich von selbst vorher Rat suchen und mit Verantwortlichen sprechen. Und wenn er sich nicht outen will, dann ist es auch gut.
 
Zitat von Fliegenfänger;2885345:
Jemand der "Scheiß Türke" brüllt wenn ihn jemand aufregt, jemand der "Heil unsw". ruft, oder den Holocaust im Stadion verleugnet, ist das also auch ok?

Weil man ja gar nicht wissen kann, wie das gemeint war?

Das sind schlechte Beispiele. "F.otze" und "Schwuchtel" sind genauso wie "Behinderter" als Schimpfwörter in den normalen Sprachgebrauch übergegangen. Deine Beispiele dagegen nicht.
 
sorry da lebst du in einer Welt die so noch nicht existiert. Oder warum denkst du, treffen sich an diesem Wochenende schwul/lesbische Fanclubs um darüber zu sprechen und zu planen wie man mehr Akzeptanz erreicht? Das sind dann wohl aber die Menschen die am Besten wissen müssen, wie weit es mit der Akzeptanz wirklich bestellt ist.

:tnx:

Die Tatsache, dass alle Promis, alten Weggefährten, DFB-Funktionäre usw. loben, welch unglaublich mutiger Schritt das war, zeigt doch, wie meilenweit man von Normalität bei dem Thema entfernt ist. Das wird noch lange dauern, bis das Thema Homosexualität keines mehr ist.

Mich nerven ehrlich gesagt auch die ganzen Schreie und Forderungen nach Outings. Das soll doch jeder tun wie er will. UNd wenn jemand sich Outen will und Bedenken hat, wird er sich von selbst vorher Rat suchen und mit Verantwortlichen sprechen. Und wenn er sich nicht outen will, dann ist es auch gut.

:tnx::tnx:
 
Die Tatsache, dass alle Promis, alten Weggefährten, DFB-Funktionäre usw. loben, welch unglaublich mutiger Schritt das war, zeigt doch, wie meilenweit man von Normalität bei dem Thema entfernt ist. Das wird noch lange dauern, bis das Thema Homosexualität keines mehr ist.

Mich nerven ehrlich gesagt auch die ganzen Schreie und Forderungen nach Outings. Das soll doch jeder tun wie er will. UNd wenn jemand sich Outen will und Bedenken hat, wird er sich von selbst vorher Rat suchen und mit Verantwortlichen sprechen. Und wenn er sich nicht outen will, dann ist es auch gut.

DAS finde ich auch sehr unsäglich. Weil es auch dafür spricht, das man sich der eigenen Verantwortung entziehen will und damit sagt "macht ihr mal nur,dann muss ich mich damit nicht beschäftigen. Wenns genug machen, wird sich die Gesellschaft schon von alleine ändern"
 
@Dwight Fry: Nein, Zeiglers Kommentar braucht man (zu dem Thema) nicht. Das ist ein reiner Post, um sich Likes zu holen, da der Großteil der Leute auch nichts gegen Schwule hat. Viel besser (wenn auch natürlich utopisch) wäre es doch gewesen, wenn das ganze Thema nicht so aufgebauscht würde. Durch das allgemeine große Abgefeiere über Hitzlsperger, Kommentare wie von Zeigler oder auch diverse Tweets von irgendwelchen Vereinen, Verbänden und Fußballern wird daraus etwas Unnormales gemacht, was ja genau das Gegenteil dessen ist, was man eigentlich erreichen sollte.
das ist eben der Unterschied zwischen "erreichen" und "haben. Ich will einen Zustand erreichen, Du willst ihn haben. Du kannst ihn aber nicht haben, ohne ihn zu erreichen. Beamen geht nicht. Wir müssen laufen.
 
Das sind schlechte Beispiele. "F.otze" und "Schwuchtel" sind genauso wie "Behinderter" als Schimpfwörter in den normalen Sprachgebrauch übergegangen. Deine Beispiele dagegen nicht.

Ja, was schlimm genug ist. Wenn das denn so ist.
denn ich verwende diese Worte nicht im "normalen Sprachgebrauch".
Und jeder, der dem nicht entgegen tritt, verschlimmert die Situation und macht sich mitschuldig.
 
Das sind schlechte Beispiele. "F.otze" und "Schwuchtel" sind genauso wie "Behinderter" als Schimpfwörter in den normalen Sprachgebrauch übergegangen. Deine Beispiele dagegen nicht.

mmh also für mich sind das keine normalen Schimpfwörter, die ich weder bei mir noch im Umgangston der Menschen um mich rum finde. Das als normal anzusehen finde ich schon ziemlich bedenklich
 
@Dwight Fry: Nein, Zeiglers Kommentar braucht man (zu dem Thema) nicht. Das ist ein reiner Post, um sich Likes zu holen, da der Großteil der Leute auch nichts gegen Schwule hat. Viel besser (wenn auch natürlich utopisch) wäre es doch gewesen, wenn das ganze Thema nicht so aufgebauscht würde. Durch das allgemeine große Abgefeiere über Hitzlsperger, Kommentare wie von Zeigler oder auch diverse Tweets von irgendwelchen Vereinen, Verbänden und Fußballern wird daraus etwas Unnormales gemacht, was ja genau das Gegenteil dessen ist, was man eigentlich erreichen sollte.

Wenn das, was du hier als Idealzustand beschreibst jetzt sofort so möglich wäre, wäre das toll, aber es ist nun einmal leider abseits der Realität und wir kommen da nicht von jetzt auf gleich hin, sondern müssen die kleinen Schritten gehen.
 
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