Homophobie im Fußball

Da der Brief öffentlich gepostet ist, müsste man ihn auch ohne FB Account lesen können ... klick

Ich finde er bringt es damit echt auf den Punkt! :daumen:

Ja, finde ich auch. Auch ist richtig, dass es wohl nur ein kleiner Schritt in Richtung Normalität ist, und ich kann noch nicht abschätzen, ob es Wirkung auf andere haben wird, sich ebenfalls zu outen.
Sicher nicht in der aktiven Karriere. DAs wäre nochmals ein viel größerer Schritt.
 
Eines sollte leider auch klar sein: Auch Deine Offenheit ist nur ein winziger Schritt in Richtung einer längst überfälligen Normalität. Aber von allen winzigen Schritten ist es bisher der Gewaltigste

Danke dafür!

Dein Arnd Zeigler"


weil es so Gewaltig es kann man ihm aber als Pionier, schon zu Ehren kommen lassen, bevor es dann endlich in diese überfällige Normalität geht.

Was sagt eigentlich Ph. Lahm dazu?
 
Ich würd ja mal nicht so viel darauf geben, was in einem Fussballstadion so alles gebrüllt wird. Nen Bekannter sagte mal Scherzhaft, dass bei Gröhlen im Fussballstadion wohl jeder zweite Satz mit "..., du F*tze!" endet. Daher würde ich das nicht alles so hochhängen. Und es rutschen einem ja auch mal Sprüche raus - gerade gegen die Unparteiischen ("Dem sollte man mal ordentlich auf die Fresse geben!") - die man ja nicht so meint.

:tnx:
 
Ich würd ja mal nicht so viel darauf geben, was in einem Fussballstadion so alles gebrüllt wird. Nen Bekannter sagte mal Scherzhaft, dass bei Gröhlen im Fussballstadion wohl jeder zweite Satz mit "..., du F*tze!" endet. Daher würde ich das nicht alles so hochhängen. Und es rutschen einem ja auch mal Sprüche raus - gerade gegen die Unparteiischen ("Dem sollte man mal ordentlich auf die Fresse geben!") - die man ja nicht so meint.

Na das sag mal den Schwulen unter den Fußballfans die daneben stehen :ugly:
und wo stehst oder sitzt du wo Leute du F*tze schreien, ist mir im Gegensatz zu du schwule Sau etc. noch nicht untergekommen.
 
Zeiglers Gelaber ist mal wieder vollkommen überflüssig.

@Fliegenfänger: Ich glaube, die Fanszenen sind sogar schon viel weiter, als viele annehmen. Es ist für Schwule kein Problem, ins Stadion zu gehen. Es gibt in vielen Vereinen schwul/lesbische Fanclubs, Fans machen Choreos und Banner gegen Homophobie. Und die paar Leute, die "schwuler xy" schreien (wobei auch beachtet werden muss, dass das halt in den normalen Sprachgebrauch übergegangen ist und nicht heißen muss, dass der-/diejenige tatsächlich was gegen Schwule hat), finden keine breite Unterstützung, sondern nach meiner Erfahrung oft Gegenwind. Das ist deutlich mehr als ein "langsamer Wandel".
 
Ich würd ja mal nicht so viel darauf geben, was in einem Fussballstadion so alles gebrüllt wird. Nen Bekannter sagte mal Scherzhaft, dass bei Gröhlen im Fussballstadion wohl jeder zweite Satz mit "..., du F*tze!" endet. Daher würde ich das nicht alles so hochhängen. Und es rutschen einem ja auch mal Sprüche raus - gerade gegen die Unparteiischen ("Dem sollte man mal ordentlich auf die Fresse geben!") - die man ja nicht so meint.

Zum Thema generell. Ich finde es eher entlarvend für die Medien, dass die aus der Homsexualität von Hitzelsperger so ein Aufriß machen. Mir geht das eher auf den Kecks, da so ein Theater drum zu machen, weswegen ich mich dazu überhaupt äußere. Es sollte eigentlich jedem sch*** egal sein, ob der Kerl homo-, hetero-, a- oder sonstwassexuell ist.

Und wie soll da wirklich mal Normalität im Umgang eintreten, wenn man sich immer quasi "outen" muss und seine Sexualität als Promi zu einem öffentlichen Thema macht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich einige Menschen nur noch darüber identifizieren. Furchtbar!

Natürlich geht es Hitzeelsperger dabei auch um eigen Sinn. Er will jetzt nach seiner aktiven Karriere nicht Verstecken spielen, sondern mit einem Mann zusammen leben können. Dafür hat er von sich einen grossen und richtigen Schritt getan, vllt. tut es sein Partner auch und am Ende werden Sie heiraten und dann freuen sich alle.

Also ich finde es eine schöne Sache. Vllt. sind da 2 Menschen richtig verliebt und finden dadurch gerade den Mut, ihr Leben zusammen, anzugehen. Ehrlich und Mutig und auch etwas verrückt.
 
Zitat von Stürmerbraut;2885289:
Ja, finde ich auch. Auch ist richtig, dass es wohl nur ein kleiner Schritt in Richtung Normalität ist, und ich kann noch nicht abschätzen, ob es Wirkung auf andere haben wird, sich ebenfalls zu outen.
Sicher nicht in der aktiven Karriere. DAs wäre nochmals ein viel größerer Schritt.
eigentlich aber auch nur ein Schritt in Richtung einer weiteren Übergangsphase. Denn so richtig durch ist das Thema erst, wenn ein outing komplett überflüssig ist, weil's einfach egal geworden ist. Dann, und erst dann und nicht früher, herrscht gleichberechtigung.
 
Zeiglers Gelaber ist mal wieder vollkommen überflüssig.

@Fliegenfänger: Ich glaube, die Fanszenen sind sogar schon viel weiter, als viele annehmen. Es ist für Schwule kein Problem, ins Stadion zu gehen. Es gibt in vielen Vereinen schwul/lesbische Fanclubs, Fans machen Choreos und Banner gegen Homophobie. Und die paar Leute, die "schwuler xy" schreien (wobei auch beachtet werden muss, dass das halt in den normalen Sprachgebrauch übergegangen ist und nicht heißen muss, dass der-/diejenige tatsächlich was gegen Schwule hat), finden keine breite Unterstützung, sondern nach meiner Erfahrung oft Gegenwind. Das ist deutlich mehr als ein "langsamer Wandel".

siehe oben, das da unsere Erfahrungen schlicht andere sind und nur weil sich schwul/lesbische Fanclubs gründen heißt das noch lange nicht das die Akzeptanz dadurch in der Fanszene selber größer ist. Ich erinnere mich nur an das Plakat der Leverkusener und die haben auch nen schwul/lesbischen Fanclub. Sehr akzeptiert dürften die sich, nach dieser Aktion wohl nicht gefühlt haben.
 
Diese Fans wissen wohl aber auch darüber Bescheid, dass es ein Leichtes ist, auf diese Art und Weise gewisse Teile der Bremer Fanszene zu provozieren.

natürlich war das gegen die Bremer Fanszene gerichtet, war ja auch nicht schwer zu erkennen. Trotzdem offenbart das eine Denkweise die nicht für Toleranz spricht. Und wie ich von unseren Jungs/Mädels gehört habe, ist das dort keine Ausnahme sondern sogar schon seit einer ganze Weile Standard.
 
Zitat von Fliegenfänger;2885302:
Ja, Leverkusen z.B. hat auch einen solchen Fanclub.
Deren Fanszene ist dennoch homophob eingestellt, jedenfalls die, die im letzten Spiel das Banner hochgehalten haben.

Keine Frage, die Entwicklung ist positiv, aber noch lange nicht da angekommen, wo viele hier die Entwicklung bereits sehen.

Und wo willst du mit der Entwicklung hin? :confused:

Irgendwelche Mackergruppen wie Ultras Leverkusen, die sich über ihre harte Männlichkeit profilieren müssen, wirds eh immer geben, die kriegts du nicht komplett aus den Stadien raus. Entscheidend ist doch die Entwicklung dahin, dass Plakate wie dieses von den meisten nicht gutgeheißen wird und das wurde mMn auch an vielen Stellen erreicht.
 
Ich versteh auch ehrlich gesagt nicht ganz, wie man Dwight Frys Posting abnicken und gleichzeitig Hitzlspergers Outing und Zeiglers Gewäsch bejubeln kann. Wiederspricht sich das nicht etwas?
 
Zitat von Fliegenfänger;2885302:
Und wo willst du mit der Entwicklung hin? :confused:

Irgendwelche Mackergruppen wie Ultras Leverkusen, die sich über ihre harte Männlichkeit profilieren müssen, wirds eh immer geben, die kriegts du nicht komplett aus den Stadien raus. Entscheidend ist doch die Entwicklung dahin, dass Plakate wie dieses von den meisten nicht gutgeheißen wird und das wurde mMn auch an vielen Stellen erreicht.

Z.B. dahin, das nicht nur 3 von 150 sich gegen einen Homophoben Deppen stellen sondern 100+?
Das solche Plakate wie das der Leverkusener gar nicht erst ins Stadion kommen oder wenn, dann gnadenlos von den anderen im Stadion aus dem Block gebuht werden, wie die Neonazis damals bei uns, meine das war in Bochum?
Dahin, das es schlicht egal ist, wer welche Sexualität auslebt?

Klar, Idioten wird es immer geben, keine Frage.
Aber die Zahl derer, die den Idioten entgegen treten muss einfach viel viel größer werden.

Klappt bei rassistischen Idioten doch auch mittlerweile.
 
mir fällt gerade auf das das Outing von Hitzlsperger gerade gut passt, wenn man bedenkt das an diesem Wochenende in Köln das Treffen der schwul/lesbischen Fanclubs stattfindet. Da wird es wohl gleich ne Menge zu diskutieren geben dort.
 
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