Robin Dutt

& zu Mick
Alles richtig so .
Aber für mich ist nicht mehr der Hauptschuldige TS , an der Katastrophalen Situation, sonder KA den ich eigentlich immer als Vater der Erfolges sah .
Letztlich hatte aber KA zu wenig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) in der Hose ( oder zu nett ) TS zu entlassen. Dieses hätte eigentlich schon nach der verlorenen Meisterschaft passieren müssen . Das aufhören von TS kam viel viel zu spät , das war das Schiff von Werder Bremen schon zu 95 % gesunken.
Noch ein Wort zum Umbruch . Der Umbruch ist jetzt mittlerweile Abgeschlossen und wir befinden uns in der Realität.
Wir sind eine graue Maus, damit müssen wir uns abfinden , egal wie der Trainer jetzt auch heißen mag, und wir haben noch einen guten Trainer, der mehr Analysiert als " wir haben nicht genug angeboten ".
 
Richtig ist vor allem, dass wir uns mit KATS nicht mehr aufhalten müssen.

Umso besorgter bin ich, wenn ich mir das plan- und zahnlose Spiel unserer Mannschaft unter Dutt ansehe. Ohne die zwei Duselsiege ganz zu Anfang, die wir dem nun gescholtenen Mielitz, Amsif und der Blindheit von Braunschweig zu verdanken haben, sähe es bereits jetzt zappenduster aus. Ein Konzept, eine Spielidee sucht man vergebens, die Interviews werden immer wirrer. Ich sehe große Parallelen zu Leverkusen und bin froh, dass diese hier auch aufgezeigt werden.
 
Richtig ist vor allem, dass wir uns mit KATS nicht mehr aufhalten müssen.

Umso besorgter bin ich, wenn ich mir das plan- und zahnlose Spiel unserer Mannschaft unter Dutt ansehe. Ohne die zwei Duselsiege ganz zu Anfang, die wir dem nun gescholtenen Mielitz, Amsif und der Blindheit von Braunschweig zu verdanken haben, sähe es bereits jetzt zappenduster aus. Ein Konzept, eine Spielidee sucht man vergebens, die Interviews werden immer wirrer. Ich sehe große Parallelen zu Leverkusen und bin froh, dass diese hier auch aufgezeigt werden.

Das sehe ich nicht so wie du , sehe es auch nicht schwarz oder weiß, sonder irgentwo dazwischen. .
Sehe das spiel gegen Augsburg auch nicht als Duselsieg an . Bei TS wurden Siege übrigens nie hinterfragt . Allerdings hätte ich auch gedacht das es besser läuft, es ist halt graue Realität.
Wir sind eine graue Maus, egal was für ein Trainer wir hätten .
 
An der Frage ob es an (allein an) TS lag scheiden sich ja die Geister. Ich dagegen denke, dass es die fetten Werder-Jahre ohne Leute wie Otto oder Thomas nie gegeben hätte.

Schade, dass du die Transfers nicht erklären möchtest, mich hätte da deine Sicht sehr interessiert. Bei der zitierten Passage bin ich übrigens ganz bei dir, mit der Einschränkung, dass beider Zeit bei Werder abgelaufen ist und ich Rehhagel und Schaafs Abgang nicht vergleichen möchte. Rehhagel ging auf der Höhe des Erfolgs, Schaaf wurde nach 3 desolaten Jahren -wie sie unter Otto nicht in dieser Intensität vorkamen- gegangen. Für mich ein himmelweiter Unterschied.

Unabhängig davon, dass nach 2006 nicht alles schlecht war: Wenn Du ausgerechnet die gescheiterten Transfers ansprichst und die viel zu hohen Kosten, hätte man eher Allofs vor längerer Zeit feuern müssen. ;)

Komisch, dass Du den nachwievor irgendwie schützt, obwohl er mindestens genauso große Fehler gemacht hat, wenn nicht größere! Transfers fielen eindeutig in seinen Verantwortungsbereich! ;)

Wo schütze ich bitte Allofs? Ich bin froh, dass er weg ist, eben weil er zu einem großen Teil diese Personalsituation verbockt hat. Nur ging es hier um Schaaf. der von @dolablau von Schuld überwiedend freigesprochen wurde. Man sollte schon die Beiträge in Gänze lesen und nicht einzelne Passagen rauspicken, die einem bei der Argumentation gerade mal in den Kram passen. In dem von dir zitierten Beitrag bat ich jenen User darum, darzulegen, wer für ihn der Schuldige an den miesen Transfers war und habe den Namen Allofs ins Spiel gebracht, weil TS ja nun angeblich unschuldig daran war. Das heißt nicht, dass ich Allofs in Schutz nehme und verwahre mich auch gegen diese Behauptung, da er mit TS zusammen vielmehr der Hauptschuldige ist.

Wer schützt denn hier Allofs? Sein Abgang und sein Wirken zuletzt lässt keine zwei Meinungen zu. Sein bestelltes Feld dürfen wir Woche für Woche bestaunen. Seine Finanzpolitik war hasardeurhaft.

:tnx:
 
....Wo schütze ich bitte Allofs? Ich bin froh, dass er weg ist, eben weil er zu einem großen Teil diese Personalsituation verbockt hat. Nur ging es hier um Schaaf. der von @dolablau von Schuld überwiedend freigesprochen wurde. Man sollte schon die Beiträge in Gänze lesen und nicht einzelne Passagen rauspicken, die einem bei der Argumentation gerade mal in den Kram passen. In dem von dir zitierten Beitrag bat ich jenen User darum, darzulegen, wer für ihn der Schuldige an den miesen Transfers war und habe den Namen Allofs ins Spiel gebracht, weil TS ja nun angeblich unschuldig daran war. Das heißt nicht, dass ich Allofs in Schutz nehme und verwahre mich auch gegen diese Behauptung, da er mit TS zusammen vielmehr der Hauptschuldige ist.

Gut, dass Du es klargestellt hast! :daumen: Entschuldige, bitte!

Ich habe natürlich den ganzen Beitrag gelesen, sonst wäre mir diese Textpassage womöglich gar nicht aufgefallen. Sie war aber so zu verstehen, wie ich sie interpretiert habe. Manchmal reicht das Lesen nur eines Posts ggf. nicht aus. Nicht immer aber hat man Zeit und Gelegenheit, den gesamten Schriftverkehr drumherum zu studieren.

Dann sind wie uns ja zufällig mal einig. ;) :beer:
 
Dutt will ja heute bei Augsburg zuschauen in lernen. Ich bin gespannt. :D
Der FCA macht das richtig gut und greift extrem früh an. So eine gute Ordnung und so ne Laufstärke haben wir aber leider nicht. Ich glaube diese Tatktik wäre Selbstmord für uns. :(
 
& zu Mick
Alles richtig so .
Aber für mich ist nicht mehr der Hauptschuldige TS , an der Katastrophalen Situation, sonder KA den ich eigentlich immer als Vater der Erfolges sah .
Letztlich hatte aber KA zu wenig Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) in der Hose ( oder zu nett ) TS zu entlassen. Dieses hätte eigentlich schon nach der verlorenen Meisterschaft passieren müssen . Das aufhören von TS kam viel viel zu spät , das war das Schiff von Werder Bremen schon zu 95 % gesunken.
Noch ein Wort zum Umbruch . Der Umbruch ist jetzt mittlerweile Abgeschlossen und wir befinden uns in der Realität.
Wir sind eine graue Maus, damit müssen wir uns abfinden , egal wie der Trainer jetzt auch heißen mag, und wir haben noch einen guten Trainer, der mehr Analysiert als " wir haben nicht genug angeboten ".

Was ist eine verlorene Meisterschaft?
Sollten grundsätzlich alle Trainer entlassen werden, die nicht Meister werden?

[...]
 
@Mick666:

Respekt für Deinen langen Beitrag von letzter Nacht. Es ist viel Richtiges dabei. Insebesondere den ersten Absatz, Deine Aussagen zu Rehhagel und auch zu Eichin unterstreiche ich.

Bei Deinen Aussagen über Schaaf bin ich, was Dich nicht überraschen wird, oftmals anderer Meinung. Insbesondere bei diesen Passagen...

...Schon zwischen 2006 und 2011 waren doch elementarste Defizite besonders zu beobachten:
a)- stetige Abnahme der Spielkultur und Struktur (bei lange noch guten oder sehr guten Kadern), dem mannschaftlichen Spiel, Zunahme von Individualismus im Team
Parallel dazu
b)-fehlende Spielerentwicklung, speziell in den individualtechnischen Schwächen, passend dazu wenig Integration des eigenen Nachwuchses (beides eigentlich dramatisch in einem "Ausbildungsverein")
Parallel dazu das Ganze bei
c)-gleichbleibenden taktische Defiziten sowie in der strategischen (klugen) Spielführung

Das lässt sich nur in Nuancen an der Transferpolitik festmachen, wenn überhaupt nur in a), dafür klar dem Aufgabenbereich eines Trainerstabes zuordnen.

Die Probleme Werders würde ich daher weniger in den letzten zwei Jahren an Schaaf festmachen, als an den 4 oder 5 Saisons davor. Da wurde die (Negativ-) Basis geschaffen. Im Nachhinein war der zweite Platz 2008 und der dritte 2010, als die Mannschaft früh in der EL ausgeschieden war und dadurch zum Endspurt ansetzte, nicht gut für die Tiefenanalyse. Wir hätten die CL- Ränge nicht halten können, aber das Festhalten an einem unfassbar stoischen Trainer oder dessen fehlende Selbstkritik beschleunigte nicht nur diesen Prozess enorm, es fuhr den Verein viel weiter runter, hinter Vereine mit schwächeren Rahmenbedingungen.

Stetige Abnahme der Spielkultur ab 2006? Zunahme von Individualismus im Spiel?

Das zweite kann man noch gelten lassen, wenn man sich vor Augen führt, dass ein Diego natürlich den Ball länger gehalten hat als ein Micoud, dass auch ein Klose sich häufiger selbst Bälle geholt hat und sich Chancen allein erarbeitet hat. Ist dieses aber nicht deren typisches Spiel? Ist die von Dir angemahnte veränderte Spielkultur nicht eine Folge der Verpflichtung eben dieser Spieler? Klagst Du die Verpflichtung genau dieser Spieler an? Hätte man DMn lieber mannschaftsdienlichere Akteure holen sollen?

Die Vernachlässigung des eigenen Nachwuchses war in der Tat ein großer Fehler, hat aber auch mit dem gestiegenen Niveau des Kaders und den gewachsenen Ansprüchen zu tun. Wenn die Kruses, Diekmeiers, etc. besser gewesen wären als ihre jeweiligen Konkurrenten, hätten sie auch gespielt.

Taktische Defizite? Du meinst sicher die offensive Spielausrichtung! Wir haben uns schon häufiger drüber unterhalten. Du weißt, dass es eine bewusste Entscheidung von KATS war, offensiv spielen zu lassen, "den Zuschauern etwas anzubieten", Werder-Fußball als "Markenzeichen" auszubauen. Dass Schaaf auch Defensivfußball beherrschte, hat er in seinen ersten Jahren gezeigt und auch später, in verschiedenen Abstegskämpfen. Den Abstiegskampf nach der Übernahme von Magath im Jahr 1999 hätte er ohne Defensiv-Kompetenz niemals erfolgreich bestanden.

Die Negativ-Baisis wurde gelegt, als man (KATS) sich entschieden, zu beweisen, dass auch in Bremen regelmäßige CL-Teilnahmen möglich sind. Dafür hat man in den Folgejahren einen Kader zusammengestellt, der fortan auf CL-Einnahmen angewisen war. Das war eine entscheidende Änderung zu früheren Strategien Werders, Pokalspiele nur bis zur 2. Runde und Europapokal-Spiele gar nicht mit einzukalkulieren. Die Strategie ging lange auf. Als dann durch die permanente Dreifach-Belastung irgendwann die Ermüdungen, Verletzungen und damit die knappen Spielausgänge zunahmen, stellt man fest, dass selbst der für Werder-Verhältnisse teure Kader diesen neuen Anforderungen nicht mehr genügte, zumindest in der Breite. Eine breitere Aufstellung hätte sich der Verein nie leisten können. Der entscheidende Fehler war also ein strategischer, den wir jetzt bezahlen müssen. Dabei bleibt eines festzuhalten: Man kann nicht einerseits über Erfolge jubeln, regelmäßige CL-Teilnahmen feiern, andererseits aber den dafür zu zahlenden "Preis" verschmähen, abstreiten, verleugnen. Deshalb kann ich auch einem Klaus Allofs nicht wirklich den teuer erkauften Erfolg vorwerfen. Vielmehr hätte ich beiden, Allofs und Schaaf zugetraut, den schon eingeleiteten Umbruch auch zu vollenden. Was man Allofs mMn anlasten muss, ist, den Verein und auch seinen Compagnon (Schaaf) in einer dramatisch schwierigen Lage "im Stich gelassen" zu haben.

Schaaf war stoisch. Oftmals sind ausgewisene Schwächen gleichzeitig Stärken - oder umgekehrt. Man könnte auch sagen, er sei konzentriert, fokussiert, geduldig. Der Verein ist sicher nicht hinter andere zurückgefallen, weil Schaaf stoisch war. Er hat seinen Anteil am sportlichen Niedergang, ohne Frage. Schließlich hat er alle Entscheidungen mitgetroffen und -getragen. Ihm seine grundsätzlichen Kompetenzen völlig abzustreiten, ist und bleibt jedoch verrückt. Man kann ihn nicht mit Rehhagel vergleichen, das sehe ich selbstverständlich auch so. Aber, er ist nach Rehhagel, der zweiterfolgreichste Trainer Werders aller Zeiten. Und das sicher nicht nur wegen der Ausgliederung der KGaA aus dem Verein! ;)
 
@Mick666:

Respekt für Deinen langen Beitrag von letzter Nacht. Es ist viel Richtiges dabei. Insebesondere den ersten Absatz, Deine Aussagen zu Rehhagel und auch zu Eichin unterstreiche ich.

Bei Deinen Aussagen über Schaaf bin ich, was Dich nicht überraschen wird, oftmals anderer Meinung. Insbesondere bei diesen Passagen...



Stetige Abnahme der Spielkultur ab 2006? Zunahme von Individualismus im Spiel?

Das zweite kann man noch gelten lassen, wenn man sich vor Augen führt, dass ein Diego natürlich den Ball länger gehalten hat als ein Micoud, dass auch ein Klose sich häufiger selbst Bälle geholt hat und sich Chancen allein erarbeitet hat. Ist dieses aber nicht deren typisches Spiel? Ist die von Dir angemahnte veränderte Spielkultur nicht eine Folge der Verpflichtung eben dieser Spieler? Klagst Du die Verpflichtung genau dieser Spieler an? Hätte man DMn lieber mannschaftsdienlichere Akteure holen sollen?

Die Vernachlässigung des eigenen Nachwuchses war in der Tat ein großer Fehler, hat aber auch mit dem gestiegenen Niveau des Kaders und den gewachsenen Ansprüchen zu tun. Wenn die Kruses, Diekmeiers, etc. besser gewesen wären als ihre jeweiligen Konkurrenten, hätten sie auch gespielt.

Taktische Defizite? Du meinst sicher die offensive Spielausrichtung! Wir haben uns schon häufiger drüber unterhalten. Du weißt, dass es eine bewusste Entscheidung von KATS war, offensiv spielen zu lassen, "den Zuschauern etwas anzubieten", Werder-Fußball als "Markenzeichen" auszubauen. Dass Schaaf auch Defensivfußball beherrschte, hat er in seinen ersten Jahren gezeigt und auch später, in verschiedenen Abstegskämpfen. Den Abstiegskampf nach der Übernahme von Magath im Jahr 1999 hätte er ohne Defensiv-Kompetenz niemals erfolgreich bestanden.

Die Negativ-Baisis wurde gelegt, als man (KATS) sich entschieden, zu beweisen, dass auch in Bremen regelmäßige CL-Teilnahmen möglich sind. Dafür hat man in den Folgejahren einen Kader zusammengestellt, der fortan auf CL-Einnahmen angewisen war. Das war eine entscheidende Änderung zu früheren Strategien Werders, Pokalspiele nur bis zur 2. Runde und Europapokal-Spiele gar nicht mit einzukalkulieren. Die Strategie ging lange auf. Als dann durch die permanente Dreifach-Belastung irgendwann die Ermüdungen, Verletzungen und damit die knappen Spielausgänge zunahmen, stellt man fest, dass selbst der für Werder-Verhältnisse teure Kader diesen neuen Anforderungen nicht mehr genügte, zumindest in der Breite. Eine breitere Aufstellung hätte sich der Verein nie leisten können. Der entscheidende Fehler war also ein strategischer, den wir jetzt bezahlen müssen. Dabei bleibt eines festzuhalten: Man kann nicht einerseits über Erfolge jubeln, regelmäßige CL-Teilnahmen feiern, andererseits aber den dafür zu zahlenden "Preis" verschmähen, abstreiten, verleugnen. Deshalb kann ich auch einem Klaus Allofs nicht wirklich den teuer erkauften Erfolg vorwerfen. Vielmehr hätte ich beiden, Allofs und Schaaf zugetraut, den schon eingeleiteten Umbruch auch zu vollenden. Was man Allofs mMn anlasten muss, ist, den Verein und auch seinen Compagnon (Schaaf) in einer dramatisch schwierigen Lage "im Stich gelassen" zu haben.

Schaaf war stoisch. Oftmals sind ausgewisene Schwächen gleichzeitig Stärken - oder umgekehrt. Man könnte auch sagen, er sei konzentriert, fokussiert, geduldig. Der Verein ist sicher nicht hinter andere zurückgefallen, weil Schaaf stoisch war. Er hat seinen Anteil am sportlichen Niedergang, ohne Frage. Schließlich hat er alle Entscheidungen mitgetroffen und -getragen. Ihm seine grundsätzlichen Kompetenzen völlig abzustreiten, ist und bleibt jedoch verrückt. Man kann ihn nicht mit Rehhagel vergleichen, das sehe ich selbstverständlich auch so. Aber, er ist nach Rehhagel, der zweiterfolgreichste Trainer Werders aller Zeiten. Und das sicher nicht nur wegen der Ausgliederung der KGaA aus dem Verein! ;)

Klasse Beitrag, Doc. :tnx::tnx::tnx:
 
Richtig ist vor allem, dass wir uns mit KATS nicht mehr aufhalten müssen.

Umso besorgter bin ich, wenn ich mir das plan- und zahnlose Spiel unserer Mannschaft unter Dutt ansehe. Ohne die zwei Duselsiege ganz zu Anfang, die wir dem nun gescholtenen Mielitz, Amsif und der Blindheit von Braunschweig zu verdanken haben, sähe es bereits jetzt zappenduster aus. Ein Konzept, eine Spielidee sucht man vergebens, die Interviews werden immer wirrer. Ich sehe große Parallelen zu Leverkusen und bin froh, dass diese hier auch aufgezeigt werden.
Klingt nackig fies!Aber dieser Kommentar braucht Gott sei dank keine ellenlangen Ausführungen zu wiedergekäuten Gedanken,die nichts anderes mehr sind als die Dauerpräsenz einer vollendeten Vergangenheit.
Mich erinnert das stark an die Zeit 2009,wo erstmalig nachhaltig(!) angemahnt wurde,daß da nicht nur Kumuluswolken für Schwerstdepressive aufziehen,sondern sich anbahnte,daß eine Hochkultur sportlicher Größe zuende geht.
Manches will man nicht gerne hören,vieles will man verdrängen und das Meiste tut einfach nicht gut,heute wie damals,wenn man klar und deutlich sagt:"Macht Euch doch nichts vor,das kann es nicht sein,worauf sich Hoffnung aufbauen kann.
So aber geht es mir zur Zeit!
Darum bin ich Maddin dankbar,daß sein Kommentar notwendig wie hinreichend alles beinhaltet,was es momentan zu sagen gibt.

Hier schreiben einige ellenlange ,ermüdende Posts,mit ellenlangen ermüdenden Wiederholungen,nur um zu erklären,daß ja alles im Grunde o.k. sei,wenn man die sich selbst verordnete Geduld mitbringt.

Nein!Die Kunst der Kritik liegt darin,mutig zu sagen:Das ist alles in allem einfach zu wenig!Egal wie man zu denken hat!Ich will mehr,ich erwarte mehr und DESHALB übe ich mich nicht in Minimalansprüchen,denen ich zu Kreuze krieche,weil man "JA IM GRUNDE GAR NICHTS ERWARTEN DÜRFTE"!
BILD hin oder her!Ein Trainer,sollte es wirklich stimmen,der nach dem Prinzip panem et circensis sein Konzept einer Stimmungslage anpaßt,bestätigt eine Konzeptionslosigkeit,die sich auf mehreren Ebenen wiederspiegelt!

Aber es paßt zu der gediegenen Begründung, Mielitz wegen EINES Katastrophenspiels zu ersetzen,weil die Ruhepause den Konkurrenzkampf fördert.
Es ließe sich beliebig fortsetzen.
NEIN!Maddin hat Recht!So wird das nix!
 
BILD hin oder her!Ein Trainer,sollte es wirklich stimmen,der nach dem Prinzip panem et circensis sein Konzept einer Stimmungslage anpaßt,bestätigt eine Konzeptionslosigkeit,die sich auf mehreren Ebenen wiederspiegelt!

Ja, als ich das gestern in der Bild gelesen habe, bin ich auch erst von einem schweren Sehfehler ausgegangen und war froh es nur in der Bild gelesen zu haben. Für mich wäre eine solche Aussage wenn ernst gemeint einem Offenbarungseid gleichzusetzen. Wenn dem wirklich so wäre, dann könnte er auch gleich Trappatoni zitieren...:unfassbar:
 
Vor allem finde ich es schizophren, dass wir einerseits (zu Recht) Schaaf nach einer grausamen Rückrunde rauswerfen, Dutt aber nach einer grausamen Hinrunde außer jede Kritik stellen. Bisher haben wir mehr Punkte, als wir nach fast allen Statistiken (Ballbesitz, Passgenauigkeit, Torchancen, zugelassene Torchancen etc. pp.) verdienen. Etliche Siege und Punkte waren glücklich, dem stehen ein nicht glücklicher, aber trotzdem nicht unverdienter Punktverlust gegen Nürnberg und eine etwas unglückliche Niederlage auf Schalke, die aber aufgrund geringerer individueller Qualität erfolgte, gegenüber. Wir können über die 16 Punkte noch froh sein.

Bei dem Kader, den wir haben, sind für mich 20 Punkte pro Halbserie eine völlig normale Erwartung. Dutt muss bis zur Winterpause noch etwas einfahren, 16-17 Punkte pro Halbserie sind Absteiger-Niveau. Sollten wir die letzten drei Spiele verlieren, was ich nicht hoffe und auch noch nicht glauben mag, wäre der Zeitpunkt gekommen, um zu handeln, damit man das Endspiel gegen Braunschweig mit dem nötigen Elan angehen kann.
 
Vor allem finde ich es schizophren, dass wir einerseits (zu Recht) Schaaf nach einer grausamen Rückrunde rauswerfen, Dutt aber nach einer grausamen Hinrunde außer jede Kritik stellen.

Niemand stellt Dutt außerhalb jeder Kritik, aber man ist generell zufrieden über die Leistungssteigerung zur letzten Rückrunde ;).

Bei dem Kader, den wir haben, sind für mich 20 Punkte pro Halbserie eine völlig normale Erwartung. Dutt muss bis zur Winterpause noch etwas einfahren, 16-17 Punkte pro Halbserie sind Absteiger-Niveau. Sollten wir die letzten drei Spiele verlieren, was ich nicht hoffe und auch noch nicht glauben mag, wäre der Zeitpunkt gekommen, um zu handeln, damit man das Endspiel gegen Braunschweig mit dem nötigen Elan angehen kann.

Aus der letzten Rückrunde, den zusätzlich geschwächten Kader durch den Verlust aller Leistungsträger ergibt sich mir ein anderes Bild über das was man pro Halbserie erwarten könnte ;).
Die Tendenz der letzten Rückrunde mit diesen Leistungsträgern ging eher Richtung 10-12 Punkte pro Halbserie.
Nachdem diese Leistungsträger weg sind, sollen es nun 20 sein?
Die natürliche Erwartungshaltung liegt bei mir ziemlich genau zwischen 16-20 Punkte.

Die Spielweise gefällt mir sogar mehr als erwartet. Für mich ist Dutt im soll ;) und deswegen außerhalb meiner Kritik. (gibt natürlich noch kleinigkeiten die ich bemängel)

Wenn die Rückrunde gleich verläuft, sehe ich das als gelungenen Start für Dutt ;). Der Kader gibt nicht mehr her, eher weniger und ein Nichtabstieg, egal wie, ist für mich eine gute Leistung von Herrn Dutt.
Nächstes Jahr erwarte ich nichts anderes, außer das die Bilanz endlich wieder + /- 0 sein muss.

In 2 Jahren können wir dann das erste mal über steigende Erwartungshaltung und mehr als 20 Punkte reden. und erst dann werde ich Dutt anfangen zu kritisieren sollte er wieder nur max. 20 Punkte erreichen ;).

Ich kritisiere eher deine Erwartungshaltung als Dutt ;).
dieses und nächstes Jahr werden Abstiegskampf, mehr gibt der Kader nicht her. Das einzige was ich von Dutt erwarte ist der Klassenerhalt und das auch im nächsten Jahr mit einem Kader der bitte 15mio weniger kosten sollte.

Und komm mir nicht mit dem Festgeldkonto. Da ist zwar Geld drauf, wie man in der Bilanz auch sehen kann. Es wird aber vergessen dass die Bilanz geschummelt ist. Die Weserstadion GmbH ist da rausgerechnet, und die hat einen Kreditrückstand von mindestens 60-70 mio Euro.
Und gehört auch noch zur Hälfte der Stadt Bremen...
Sollte Werder absteigen, ist die Weserstadion GmbH Zahlungsunfähig und Werder Bremen wäre es damit auch. Dieses Festgeldkonto darf man auf keinen Fall anfassen, wenn man nicht innerhalb der nächsten 2-3 Jahre eine Pleite riskieren will, dieses Geld braucht man um die Risiken die in der Tochtergesellschaft stecken decken zu können. Werder ist derzeit Defakto Bankrott und nur durch halblegale öffentliche Finanzierung noch am Leben.

Die Weserstadion Tochtergesellschaft ist ein Pulverfass auf dem Werder und die Stadt sitzen.

Und deswegen geht meine Erwartungshaltung in die Richtung Klassenerhalt so billig wie möglich und so knapp wie nötig.
 
Bisher haben wir mehr Punkte, als wir nach fast allen Statistiken (Ballbesitz, Passgenauigkeit, Torchancen, zugelassene Torchancen etc. pp.) verdienen.

:lol:
Wie oft war das in der Vergangenheit genau andersherum? Und war das dann "Pech", ist das heute "Glück" oder dann doch zumindest ein einziges Qualitätsmerkmal?

Bei dem Kader, den wir haben, sind für mich 20 Punkte pro Halbserie eine völlig normale Erwartung. Dutt muss bis zur Winterpause noch etwas einfahren, 16-17 Punkte pro Halbserie sind Absteiger-Niveau. Sollten wir die letzten drei Spiele verlieren, was ich nicht hoffe und auch noch nicht glauben mag, wäre der Zeitpunkt gekommen, um zu handeln, damit man das Endspiel gegen Braunschweig mit dem nötigen Elan angehen kann.

Ich halte fest: Holt Dutt 16 Punkte bis zur Winterpause, muss er weg. 20, also 4 (!) mehr, wären ok und er dürfte bleiben. Was dann aber bei 17, 18 oder 19 Punkten? Gibts dann eine tagende Elefantenrunde? Zum "Endspiel" gegen Braunschweig :lol: sage ich lieber nichts weiter.
 
Wenn wir mit 16 Punkten aus der Winterpause kommen, dann müssen wir zuhause gegen Braunschweig gewinnen, sonst wird das sehr ungemütlich werden im Weserstadion. Dazu kann es doch keine zwei Meinungen geben.
 
Danach ist man ja in Augsburg, da ists dann schön heimelig.

Im Ernst: Don´t panic!

Ich bin sehr nervös. Wie vorhin geschrieben ist der Verein vermutlich Bankrott wenn er absteigt und jeder von uns wird ungefähr 100-200 Euro an Steuern dafür bezahlen müssen (wenn Steuerpflichtig in Bremen).
Und das wäre nur die geordnete Insolvenz. Werder ist leider stark mit der Politik verbandelt und würde vermutlich saniert werden, was dann jeden 300-500 Euro kostet ;P.
 
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