FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Das Ziel sollte sein, so nah wie möglich an die Illusion zu gelangen, dass tatsächlich der Beste gewinnt und nicht der Reichste, der sich die besten Spieler kauft.

Richtig, aber solange die Gier auf Geld das Financial Fair Play oder 50+1-Regeln nur auf dem Papier existieren lassen bzw. zu großzügig ausgelegt werden, wird sich Spirale immer weiter fortsetzen. Wenn das so weiter geht, haben wir im europäischen Fußball bald Verhältnisse wie im US-Sport, die es erlauben, daß z.B. aufgrund mangelnden Zuschauerzuspruchs eine Lizenz samt Club und Spieler von Stadt A nach Stadt B wechseln kann. Der Sport bleibt dabei auf der Strecke.

Aber andererseits darf man auch nicht der Illiusion verfallen, daß ein finanziell fair gestalteter Wettbewerb identische Chancen für alle Teilnehmer impliziert; dieser kann die Abstände nur reduzieren, mehr nicht.
 
Naja, mal abwarten was die Zukunft bringt. Ansonsten einfach darauf warten, bis die Bayern wieder einen Klinsmann als Trainer holen :bier:

:tnx:

Daß die Bayern die Liga dominiert haben, ist wahrlich keine neue Erscheinung, sondern kannte man schon aus vorherigen Jahrzehnten, auch wenn die Art und Weise, wie sie die Liga dominieren, schon erschreckend ist. Aber diese Dominanz basiert ja nicht nur auf den Bayern allein, sondern einen Teil dazu trägt auch die Tatsache bei, daß andere Clubs mit großen wirtschaftlichen Möglichkeiten (u.a. Dortmund und Schalke aber auch der HSV und Hertha) ihre Hausaufgaben schlecht machen.
 
:tnx:

Daß die Bayern die Liga dominiert haben, ist wahrlich keine neue Erscheinung, sondern kannte man schon aus vorherigen Jahrzehnten, auch wenn die Art und Weise, wie sie die Liga dominieren, schon erschreckend ist. Aber diese Dominanz basiert ja nicht nur auf den Bayern allein, sondern einen Teil dazu trägt auch die Tatsache bei, daß andere Clubs mit großen wirtschaftlichen Möglichkeiten (u.a. Dortmund und Schalke aber auch der HSV und Hertha) ihre Hausaufgaben schlecht machen.

Du sagst es. Die Art und Weise ist das Beängstigende. Das Gegner, vor allem bei Spielen in München kaum mal aufs Tor der Bayern schießen. Und man weiß, dass die Bayern in den nächsten Jahren in jeder Transferperiode 2, 3 Topleute holen können. Ihr Kader, vor allem auch auf den Positionen dahinter wird sich in Zukunft immer weiter von der Konkurrenz absetzen.
Ich habe zuletzt die Aufstellung der Bayern beim 0:4 2009 gegen Barca gesehen und war erschrocken:

Jörg Butt, Massimo Oddo, Martín Demichelis, Breno, Christian Lell ,Mark van Bommel, Bastian Schweinsteiger, Zé Roberto, Hamit Altintop, Franck Ribery, Luca Toni
Und eingewechselt wurden Sosa und Ottl.

Also das ist gerade mal 4 Jahre her und man muss sagen, dass die Qualität nen riesigen Sprung gemacht hat. Auch mit verletzten Spielern wird Bayern aktuell und Zukunft wohl auch, niemals mehr so ne Truppe ins Rennen schicken.
 
@Simac:

Ich glaube schon, dass es möglich wäre, die Dominanz der Bayern in Deutscchland, sowie die einiger weniger Vereine in Europa einzugrenzen, wenn man es nur wollte. MMn versagen da gerade die jeweiligen Verbände. Deren Hauptaufgabe müsste es mMn sein, sich um das Wohl aller Mitglieder, zumindest aber das der großen Mehrheit zu verdient zu machen, nicht nur um das ganz weniger. :zweifeln:

Auch Bayern Munchen hat über die letzten Jahrzehnte, gerade sportlich, sehr viele Fehler gemacht und wird das irgendwann wieder tun. Schaun'mer mal, wann dort wieder über den FC Hollywood berichtet wird. Solche Phasen müssen andere Vereine, wie zuletzt Dortmund, eben ausnutzen. Das wird auch wieder gelingen. ;)

Dennoch: @Corni: Ich kann mir eine Bundesliga ohne FC Bayrn sehr gut vorstellen. Sollen die doch mit der G14? ihre eigenen Wettbewerbe austragen. Der "ehrliche Sport" käme viel besser zum Ausdruck.
 
Wo siehst du denn "allgemein attraktiven Sport" in der Bundesliga?
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Jahrelang hat Werder dafür gesorgt. Derzeit Dortmund. Aber auch kleinere Vereine. Augsburg zeigt großen Sport, Mönchengladbach, auch Braunschweig(für deren Verhältnisse).

Bei Werder gibts, was Attraktivität anbelangt, derzeit ein Vakuum. Umso dringlicher, dass Werder wieder Selbstvertrauen tankt, offensiver spielt, um irgendwann wieder erfolgreicher zu sein.
 
Du sagst es. Die Art und Weise ist das Beängstigende. Das Gegner, vor allem bei Spielen in München kaum mal aufs Tor der Bayern schießen. Und man weiß, dass die Bayern in den nächsten Jahren in jeder Transferperiode 2, 3 Topleute holen können. Ihr Kader, vor allem auch auf den Positionen dahinter wird sich in Zukunft immer weiter von der Konkurrenz absetzen.
Ich habe zuletzt die Aufstellung der Bayern beim 0:4 2009 gegen Barca gesehen und war erschrocken:

Jörg Butt, Massimo Oddo, Martín Demichelis, Breno, Christian Lell ,Mark van Bommel, Bastian Schweinsteiger, Zé Roberto, Hamit Altintop, Franck Ribery, Luca Toni
Und eingewechselt wurden Sosa und Ottl.

Also das ist gerade mal 4 Jahre her und man muss sagen, dass die Qualität nen riesigen Sprung gemacht hat. Auch mit verletzten Spielern wird Bayern aktuell und Zukunft wohl auch, niemals mehr so ne Truppe ins Rennen schicken.

Der weiter zunehmende Konkurrenzkampf bei Bayyern, ein angezählter Präsident, ggf. nachlassender Erfolg( Nichterreichen eines erneuten Triples) bergen für Bayern ernirme Krisenpotenziale und sind gleichzeitig eine Chance fur die Konkurrenz. Wenn diese es geschickt anstellt.

Eine Person wie Sammer ist quasi ein personifiziertes Konfliktpotenzial, ein Robben ebenso, ein Rafinha usw.. Irgendwann werden sie such wieder selbst schaden. ;)
 
Ich bin kein Soziologe und kann es nicht erklären, aber die Attraktivität einer Liga misst sich auch und vor allem am Titelkampf. Es gibt nur einen Titel zu vergeben und ob sich dann Fürth oder Braunschweig um Platz 17 - im wahrsten Sinne des Wortes - kloppen oder es um den Einzug in die hochspannende Europa League geht, ist allenfalls zweitrangig (solange es nicht unmittelbarstens das eigene Team betrifft).

Unnötig zu erwähnen, dass der Titelkampf in der Bundesliga quasi nicht mehr vorhanden ist. Ich will gar nicht erahnen, wie lange die Dominanz der Bayern nun anhalten wird. Ja, es gibt Dortmund und vermutlich wird der BVB auch in Zukunft den ein oder anderen Nadelstich setzen können (zwangsläufig auf einem viel höheren Niveau als noch z.B. 2011). Aber wer glaubt denn ernsthaft, dass der BVB über fünf Jahre permanent auf Augenhöhe mit Bayern spielen kann.
In Spanien ist Real Madrid in der Entwicklung mindestens zwei Jahrzehnte weiter als Borussia Dortmund - und sieht trotzdem selten einen Stich gegen Barca. Die Liga ist stinklangweilig. Und so wird es hier auch kommen.

Dann müssen sich andere Vereine ein Beispiel am FC Bsrcelona und seiner fantastischen Jugendarbeit nehmen, die ja ursprünglich durch Johan Cruyff von Amsterdam aus nach Katalonien getragen wurde.

Auch bei Bayern läuft es erst richtig "rund", seitdem Paul Breitner ed erkannt und ähnliche Strukturen auch in München gefordert und angeschoben hat. Namen wie Schweinsteiger, Lahm, Müller, Kroos, Alaba sprechen für den Erfolg dieses Umdenkens. Ein U. Hoeness hätte, ohne Breitner u. a. (auch van Gaal), vermutlich noch Jahrzehnte für diese Einsicht gebraucht. ;)
 
Bayerns Krisenpotentiale heißen Dante, Ribery, Robben, Schweinsteiger und Lahm. Fast alles Führungsspieler und alle in etwa in demselben Alter. Mal sehen, wie der dort in mittlerer Zukunft anstehende Umbruch angegangen wird.
 
Zitat von [SVW]Andi;2857377:
Das war gestern ein herrlicher Abend - jeder Dortmund Fan heut morgen im Fitnessstudio ein Häufchen Elend. Und Götze hat tatsächlich ein Tor gemacht :bier:


Es besteht doch gar kein Grund für die BvB-Fans sich elend zu fühlen.Denn auch ohne die halbe Stammelf und trotz des Endergebnisses war Dortmund über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft.
 
Ich behaupte einfach mal, für solch eine Denkweise sind einige BVB - Fans zu einfach gestrickt... :ugly:
 
Ich behaupte einfach mal, für solch eine Denkweise sind einige BVB - Fans zu einfach gestrickt... :ugly:



Ich denke die Anzahl derartiger Fans ist überall gleich verteilt.Wenn man allerdings die Logik einiger Bayern-Jubler hier im Forum weiter verfolgt,müssten diiese dann auch jubeln wenn der FCB uns Bremern die Hütte vollhaut,weil ja dann die Wahrscheinlichkeit sinkt,daß Dortmund Meister wird.
 
Ich denke mal, dass die Freude bei einigen auch nur deshalb so groß ist, weil eben für diese das kleinere Übel gewonnen hat.
 
Das sogennante kleinere Übel war einige Jahre auch der Hauptkonkurrent des SVW.Ich persönlich favorisiere beinahe jeden,der eine Langeweile in der Meisterschaft verhindern kann,und die Bayern ab und zu erdet.

Ich üblicherweise auch. Aber bei Vereinen, bei denen das gesunde Selbstbewusstsein der Verantwortlichen in Arroganz umschlägt, sobald man sportlich wieder zu den Großen der Liga gehört... nun, da ist das eben nicht unbedingt der Fall. Gegen einen Sensationsmeister aus Leverkusen hätte ich trotz des Bayer - Konzerns im Rücken aberbspw. nicht das Geringste. Zum einen, weil ich das Sponsoring dort für nicht übertrieben halte und zum anderen, weil die sportliche Führung dort eben nicht so großspurig daherkommt.
 
Ich üblicherweise auch. Aber bei Vereinen, bei denen das gesunde Selbstbewusstsein der Verantwortlichen in Arroganz umschlägt, sobald man sportlich wieder zu den Großen der Liga gehört... nun, da ist das eben nicht unbedingt der Fall. Gegen einen Sensationsmeister aus Leverkusen hätte ich trotz des Bayer - Konzerns im Rücken aberbspw. nicht das Geringste. Zum einen, weil ich das Sponsoring dort für nicht übertrieben halte und zum anderen, weil die sportliche Führung dort eben nicht so großspurig daherkommt.

:tnx:
 
Nun, 2 Meisterschaften und einen Pokalsieg sehe ich nun auch nicht gerade als den Grund, das Maul derart aufzureißen. Zumal die Borussia den eigenen Zenit bereits überschritten haben dürfte.

Mir ging es nur darum,daß man Leverkusen schlecht als Gegenbeispiel anführen kann,weil man gar nicht weiß wie die sich verhalten wenn sie einen Titel gewinnen.Das passiert dort doch nie.
 
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