ich find den herren mit seiner polemischen gutmenschen und h***** nacheifernden und faschistoiden art gesellschaftlich untragbar. und ich sehe keine basis für eine ernsthafte diskussion um diesen, der nur für sein ideologiebuch-verkauf so eine welle schob.
oder mit den worten von serdar somuncu... "ausserdem sagt er es viel schlechter als sein vorbild"..![]()
In einigen Dingen hast du Recht, im Bezug auf die Person Sarazzin sogar mit Sicherheit, sein Buch diente nicht dazu eine sachliche und emotionslose Debatte anzuschieben, sondern war reine Polemik, Provokation um ins Gespräch zukommen und so die Verkaufszahlen zu steigern.
Was eine objektive und sachliche Debatte über diverse Mißstände im Bereich Bildung, Soziale Sicherungssysteme und Einwanderungspolitik nun wieder um einiges erschwert.
Des weiteren werden die von ihm in seinen Buch zitierten Autoren in die rechte Ecke gedrückt, nur weil deren Studien und Bücher in seinem Buch aus dem Kontex gerissen, auf seine Polemik zugeschnitten widergegeben wurden.
Denn viele Autoren auf die sich Sarazzin in seinem Buch bezieht, sind hoch angesehene Wissenschaftler und Institutionen, denen, er durch seine überspitzt dargestellten "Wahrheiten", nun die Arbeit um einiges erschwert hat.
Viele der Studien und Statistiken haben ihre Gültigkeit und auch genug Realitätsbezug, um diese in der Öffentlichkeit sachlich zu debattieren. Das nennt man unter anderem Demokratie, nur kann man dies in Deutschland nicht, weil sofort links und rechts Polemiker aus ihren dreckslöchern schlüpfen und eine sachliche Debatte im Keim ersticken.
Denn genauso wie die rechten Wirrköpfe eine sachliche Debatte unmöglich machen, so gibt es genau so viele linke Schwachköpfe die ihres dazu tun, das bestehende Probleme nicht besprochen werden können. Eine Problemlösung sieht anders aus ...
Eine sachliche Auseinandersetzung wird so gänzlich torpediert, bewusst oder gar gezielt ist dabei nicht auszuschließen. Einige Personenkreise in diesem Land wollen eine solche Debatte nicht, aus Unterschiedlichen Gründen. Aber der Ansatz der meisten ist gänzlich Falsch, denn das es Probleme gibt ist unübersehbar, wenn man aber dem rechten und linken Rand der Gesellschaft es überlässt diese Probleme für sich zu oponieren, hilft man denen die es betrifft am wenigsten ...
Denn für die Rechten sind Einwanderer reine Sündenböcke, für die Linken reines Alibi. Beides verdienen diese Menschen aber nicht, denn sie sind es die diese Gesellschaft weiterbringen können und sollen, wenn man sie aber für polemische Grabenkämpfe am Rande der politischen Kompetenz mißbrauchen lässt, wird ihnen und keinem anderen damit geholfen. Die einzigen die daraus nutzen ziehen sind eben die Grenzdebilenmöchtegernweltversteher aus dem braunen und roten Sumpf.
Was wir brauchen ist keine Stammtischkloschüsselrhetorik, die gerade vor Wahlen in allen politischen Lagern Hochkonjunktur hat, sondern eine Debatte die sich neutral von jeglicher politischen Färbung dem Problem annimmt und durch eine sachliche Argumentation das Problem formuliert und Lösungsansätze vorschlägt.
Nur jeder der dies versucht, wird auch, von sonst so genannten Parteigängern der Mitte an den rechten oder linken Rand verfrachtet, um ihn Mundtod zu machen. Ob nun zu recht oder zu unrecht ...
Das schlimmste ist, das anscheinend nur wenigen bewusst ist, dass wenn man die Probleme nicht löst, das die Situation dann eskalieren wird udn das wird nicht mehr lange dauern. Der Graben in der Gesellschaft wird immer breiter, zwischen den politischen Gruppen aber zwischen den gesellschaftlichen Lagern.
Es wird von Zuwanderern Integration erwartet, das wird auch in vielen anderen Ländern von Zuwanderern erwartet, aber in diesen Ländern wird auch von der Gegenseite mehr entgegen gebracht.
Warum soll ich mich als Einwanderer integrieren, wenn ich immer daran erinnert werde das ich nur Gast oder geduldet bin, irgendwann das Land wieder verlassen soll?
Warum darf ich als Einwanderer der sich dazu entschlossen hat seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland zu verlegen und das für immer, nicht wählen?
Warum darf ich zwar die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, meine Geburtsstaatsangehörigkeit aber nicht gleichzeitig behalten?
Wenn man mir dies alles verwehren würde, dann würd ich mich auch nicht integrieren, ganz ehrlich !
Das schlimmste allerdings ist, das sich auch von der anderen Seite jegliche Verweigerungshaltung etabliert hat, es ist bekannt das der Anteil der Kriminalität der von Einwanderern begannen wird, hoch ist, aber das kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden sollen, ist einer der größten Schlachtrufe der Möchtegern Antirassisten !
Was die Demenzopfer aber nicht verstehen wollen ist, das genau da ein riesen Problem liegt. denn wenn man gegen die kriminellen Elemente nicht vorgeht, schafft man nur neue Vorurteile, was widerum die Diskriminierung aller Einwanderer nach sich zieht.
Argumentativ wird immer angeführt das nur eine kleine Gruppe der Einwanderer Straffällig wird, das ist komplett richtig.
Dieser Anteil ist aber in dem Hochkriminalitätssektor (Drogen, Menschenhandel, Prostitution, Raub und Mord) überproportional verteten und daher Medial auch mehr im Fokus.
Was dazu führt, das eine Minderheit innerhalb einer Gruppe (Einwanderer), die ganze Gruppe unter Generalverdacht stellt und Vorurteile somit erst befeuert und rechten Rattenfängern so Munition liefert.
Geht man also nun härter gegen ausländische Straftäter vor, nimmt man den Rechten das Wasser aus den Mühlen und schützt alle anderen Einwanderer vor Vorurteilen, die daran am meisten leiden und eine Integration zusätzlich erschweren.
Das gleiche gilt im übrigen für radikale Islamisten, ich habe zum Beispiel einen guten Freund deren Eltern aus dem Iran geflohen sind, er ist hier geboren, wird aber nicht Müde zu betonen das seine Eltern vor den islamischen Fundamentalisten aus dem Iran geflohen sind und nun in der Moschee genau neben den gleichen Leuten sitzen müssen. Das schlimmste allerdings findet er ist, das wegen ein paar fundamentalistischen Wirrköpfen alle Muslime über einen Kamm geschert werden und man nun auch ihn als potenziellen TalibanAlQuidaSalafistenTerroristen betrachtet, in dem Land in dem er geboren ist, dem Land, das für Ihn die eigentliche Heimat ist, das er liebt.
Das alles nur weil eine kleine Gruppe Radikaler (Rechte, Linke, Islamisten, Kriminelle) in Deutschland ihre verquirlten Ansichten verbreiten dürfen oder gegen sie strafrechtlich nicht aus dem vollen Geschöpft wird..
).
