Gesamtsituation der Mannschaft

Möchte auch der Mannschaft zu diesem Sieg gestern gratulieren...war hart erarbeitet...nie aufgegeben...und es waren auch schöne Spielzüge erkennbar...deswegen verdient.

So wird die Mannschaft ws. diese Saison nicht mehr auflaufen...die Frage ob mit ähnlichem System gespielt wird, wenn die Stürmer wieder fit sind.
 
Da hast du auch recht. Ich glaube kaum, dass das so gewollt war. Aber während des Spiels, fingen bei langen Bällen einige Zuschauer an zu schimpfen. Ich fand das gar nicht so schlecht, wenn Werder sich nicht durchkombinieren kann, rutscht vielleicht so ein Ball mal durch...
 
Also gerade in der zweiten Halbzeit hat Luki aber gefühlt jeden Ball im Spielaufbau hoch nach vorne gebolzt. Von daher würde ich das so nicht unterschreiben. Der Spielaufbau, gerade dann, wenn der Gegner vorne draufgeht, bleibt imho eines unserer größten Probleme. Ich wünsche mir spätestens im Sommer einen neuen IV an der Seite von Caldirola, der die fußballerischen Fähigkeiten dazu mitbringt.

Ich fand es in höchstem Maße erfreulich, das Lukimya den Ball immer stumpf aus der Gefahrenzone gebolzt und nicht etwa den Pass zum Mitspieler gesucht hat. Den letzteres sorgt regelmäßig für hochkarätige gegnerische Chancen. Wenn Lukimya sich dagegen auf die Verteidigung beschränkt, dann ist er durchaus brauchbar. Pfeif doch einer auf den sog. modernen Verteidiger der schon die Spielzüge einleitet. Den Job macht halt Caldirola. Wenn das Rausbolzen eine Vorgabe von Dutt ist, dann meine Hochachtung dafür!
 
Die zweite Halbzeit war sehr zerfahren. Auch wenn erfreulich oft flach gespielt wurde, war immer irgendwo ein Fehler drin, so dass keine wirkliche Torgefahr ausgetrahlt werden konnte.
Die langen Bälle waren insofern ein Mittel, da die Innenverteidigung von Hannover, besonders Sané völlig neben sich stand.

Ich bin der Meinung das die hohen Bälle Folge der Zerfahrenheit waren und kein bewusstes taktisches Mittel. Wie hier schon erwähnt hatten wir vorne überhaupt keine Spieler die hohe Bälle gut verwerten können, auch wenn das erstaunlicherweise das ein oder andere mal geklappt hat. Aber mit der Zeit hat mich das ein wenig an das Spiele gegen WOB erinnert nur mit dem Unterschied: Gestern ist die Mannschaft bei gegnerischen Pressing auf Nummer sicher gegangen und hat den Ball einfach nach vorne geprügelt um dann den Spieler der den hohen Ball annimmt direkt unter Druck zu setzen (ok, also irgendwie doch wieder taktisches Mittel :D ). Genau letzteres fehlte gegen WOB und deswegen kamen unsere hohen Bälle immer postwendend und gefährlich in unsere Hälfte zurück. Frühes/hohes Stören, das war gestern der Schlüssel zum Sieg.
 
Ich fand es in höchstem Maße erfreulich, das Lukimya den Ball immer stumpf aus der Gefahrenzone gebolzt und nicht etwa den Pass zum Mitspieler gesucht hat. Den letzteres sorgt regelmäßig für hochkarätige gegnerische Chancen. Wenn Lukimya sich dagegen auf die Verteidigung beschränkt, dann ist er durchaus brauchbar. Pfeif doch einer auf den sog. modernen Verteidiger der schon die Spielzüge einleitet. Den Job macht halt Caldirola. Wenn das Rausbolzen eine Vorgabe von Dutt ist, dann meine Hochachtung dafür!

Leider kommen die Bälle aber oftmals wie ein Boomerang zurück und die Entlastung hält nicht wirklich lange an. Aber ich schrieb doch auch, dass ich froh bin, dass Luki das tut, was er kann. Also Zweikämpfe gewinnen und die Bälle wegbolzen. Dennoch braucht es heutzutage im Fußball einen geordneten Spielaufbau. Da geht es nicht um moderne Verteidiger. Es geht um Spieler, die in der Lage sind, auch unter Pressing des Gegners in Ruhe einen klaren Pass zu spielen oder mal mit einer einfachen Körpertäuschung den heranstürmenden Gegner aussteigen zu lassen und dann den Platz vor sich zu nutzen.
Denn das raushauen der Bälle führt eigentlich permanent zu Ballverlusten, da sich der eigene Stürmer zwei langen IV's gegenüber sehen. Und dann kostet es viel Kraft den Ball wieder und wieder zu erobern. Also ein geordneter Spielaufbau ist unbedingt anzustreben, wenn das Personal dazu zur Verfügung steht.
 
Leider kommen die Bälle aber oftmals wie ein Boomerang zurück und die Entlastung hält nicht wirklich lange an. Aber ich schrieb doch auch, dass ich froh bin, dass Luki das tut, was er kann. Also Zweikämpfe gewinnen und die Bälle wegbolzen. Dennoch braucht es heutzutage im Fußball einen geordneten Spielaufbau. Da geht es nicht um moderne Verteidiger. Es geht um Spieler, die in der Lage sind, auch unter Pressing des Gegners in Ruhe einen klaren Pass zu spielen oder mal mit einer einfachen Körpertäuschung den heranstürmenden Gegner aussteigen zu lassen und dann den Platz vor sich zu nutzen.
Denn das raushauen der Bälle führt eigentlich permanent zu Ballverlusten, da sich der eigene Stürmer zwei langen IV's gegenüber sehen. Und dann kostet es viel Kraft den Ball wieder und wieder zu erobern. Also ein geordneter Spielaufbau ist unbedingt anzustreben, wenn das Personal dazu zur Verfügung steht.

Gestern kamen sie eben nicht wie ein Boomerang zurück weil mit Rausbolzen die Spieler nicht die Flugbahn beobachtet sondern sofort umgeschaltet haben. Du hast natürlich vollkommen recht das ein geordneter Spielaufbau auch durch Verteidiger deutlich vorzuziehen ist. Aber wir haben eben keinen Mats Hummels und ein Luki sollte besser nicht versuchen so zu spielen. Gestern haben sich Makiadi Hunt und Juno oft sehr clever in die Räume vor der gegnerischen Abwehr bewegt, genau dorthin wo die zweiten Bälle landen (können) wenn die langen IV den Ball zurück köpfen. Gegen WOB z.B., übertrieben gesagt, landete jeder hohe Ball erst auf Naldos Kopf und dann auf Gustavos Fuß, ohne das jemand da gewesen wäre um Gustavo noch vor Ballannahme zu stören.
 
Gestern kamen sie eben nicht wie ein Boomerang zurück weil mit Rausbolzen die Spieler nicht die Flugbahn beobachtet sondern sofort umgeschaltet haben. Du hast natürlich vollkommen recht das ein geordneter Spielaufbau auch durch Verteidiger deutlich vorzuziehen ist. Aber wir haben eben keinen Mats Hummels und ein Luki sollte besser nicht versuchen so zu spielen. Gestern haben sich Makiadi Hunt und Juno oft sehr clever in die Räume vor der gegnerischen Abwehr bewegt, genau dorthin wo die zweiten Bälle landen (können) wenn die langen IV den Ball zurück köpfen. Gegen WOB z.B., übertrieben gesagt, landete jeder hohe Ball erst auf Naldos Kopf und dann auf Gustavos Fuß, ohne das jemand da gewesen wäre um Gustavo noch vor Ballannahme zu stören.

Es gab genügend Bälle, die schnell wieder zurückkamen. Speziell die ersten 20 Minuten der zeriten Halbzeit.
Aber ein Mittel ist ganz klar, sich dann in die Räume zu bewegen, wo die IV's hinköpfen. Das haben wir gestern teilweise nicht schlecht gemacht, erfordert aber eben auch eine enorme Laufleistung.
Wie gesagt, Luki soll das tun, was er kann. Das ist gut so. Aber es braucht keinen Hummels, um sauber hinten raus zu spielen. Bin mir aber auch sicher, dass RD das Schritt für Schritt angeht. Aktuell würde der Versuch eines suaberen Spielaufbaus, ein Kombinieren hinten raus wohl zu vielen Fehlern und dem Einladen des Gegeners führen. Daher lassen wir das oftmals noch. Ist auch ok. Die Politik der kleinen Schritte eben. Gehe ich auch voll mit.
 
Es gab genügend Bälle, die schnell wieder zurückkamen. Speziell die ersten 20 Minuten der zeriten Halbzeit.

Das ist richtig, hatte auch schon geschrieben das die zweite Halbzeit mich zunehmend an das WOB-Spiel erinnert hat. Zum Glück war aber Hannover zu unfähig um etwas aus Werders Schwächephase zu machen und so wurden diese 20 Minuten eben ein munteres Fehlpass-Festival.
 
Das ist mir jetzt zum wiederholten Mal aufgefallen, dass nach der Pause wenig geht. Wo ich sonst den Eindruck hatte, dass zumindest in den ersten 15 Minuten nach der Pause erkennbar war, dass die Pausenanalyse/Ansprache gefruchtet hat (da hatte ich die Halbzeit gelegentlich "herbeigesehnt"), frage ich mich jetzt langsam, was Robin Dutt in der Pause mit den Jungs macht (jetzt ist mir vor der Halbzeitpause bzw. den 15 Minuten danach eher bang).

Beim Nürnberg-Spiel war es noch viel extremer. Da hatte ich den Eindruck, die haben in der Pause Valium geschluckt.
 
Gefühlt waren wir schon immer eine Mannschaft, die die Anfangsphasen verschläft. Waum auch immer. Habe dafür keine Erklärung. Würde aber gerne mal eine Statistik sehen, ob das auch wirklich der Fall ist/war.
 
Daran erkennt man die.Schwachstelle des duttschnSystems. Sobald die AVs defensiver spielen sollen, macht es sich Werder schwer und dem Gegner leicht.

Nach der schwachen ersten Hälfte von Fritz und garcia der müde wirkte, war dur Anweisung wohl, dass beide hinten bleiben sollen.

Sofort fehlte das überzahlSpiel auf dem Flügel, der eigene Ball wird öfter durch die Mitte gespielt, worauf sich der Gegner leicht einstellen.kann und unser Mittelfeld nicht die Grosse Klasse hat, raumgewinn zu erspielen.
 
Gefühlt waren wir schon immer eine Mannschaft, die die Anfangsphasen verschläft. Waum auch immer. Habe dafür keine Erklärung. Würde aber gerne mal eine Statistik sehen, ob das auch wirklich der Fall ist/war.

Ja vorige RR 13 Tore von 37 Gegentoren zw. 45- 60min. Was über ein Drittel ist. Statistisch unsere schwächste Phase.

Im Gegensatz zu dieser Saison. 3 von 17 zw. 45-60.min. Was knapp über einem Sechstel ist.
 
Sofort fehlte das überzahlSpiel auf dem Flügel, der eigene Ball wird öfter durch die Mitte gespielt, worauf sich der Gegner leicht einstellen kann....

Interessante These, bei der ich gerade an eine Aussage von Uli Borowka denken muß...

Der bekam nämlich von König Otto die knallharte Anweisung, den Ball bei Balleroberung oder im Aufbauspiel NIEMALS in die Mitte zu spielen sondern immer auf die Außen, die gerade bei Otto immer sehr offensiv orientiert spielten.

Vorteil damals war aber, das man eine IV aus drei Spielern hatte (die beiden Manndecker + Libero) + zwei sehr defensiv orientierte Zerstörer im MF. Und das diese Positionen von absoluten Klassespielern besetzt waren. So konnten eben beide AV sehr viel zur Offensive beitragen, ohne das es hinten gleich lichterloh brannte. Kontrollierte Offensive eben...

Mich erinnert das Duttsche System etwas an diese Zeiten. Mit dem kleinen Unterschied, das es keinen Libero mehr gibt, sich dafür aber ein 6er (Kroos) bei Vorwärtsbewegung des Teams in die IV zurückfallen läßt und dort dann quasi eine Dreierkette entsteht.

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Den Eindruck dürftest du alleine haben...
Na - weiterhin im "Niedermach-Modus" unterwegs ?

Diesen Eindruck habe ich allerdings tatsächlich nicht allein.
Da habe ich mich durchaus schon mit verschiedenen Leuten drüber unterhalten. Und es ist nicht so, dass ich es dabei regelmäßig war, der die Frage stellte.

Die Frage: "Was erzählt Dutt denen denn - um Himmels Willen - in der Pause bzw. was nehmen die in der Pause zu sich" ist - zumindest in meinem Bekanntenkreis - durchaus eine geläufige Frage.

Soviel nur dazu.

Ich schätze aber mal, dass auch die Erwähnung dieses Umstandes sofortige "Beißreflexe" provozieren dürfte. Eine andere Sichtweise/andere Eindrücke als die eigenen einfach so stehen lassen - das wäre wohl sicher zuviel verlangt.

Ich kann mir zwar auch nicht vorstellen, wie man diese Frage für gänzlich unverständlich halten kann, wenn man z.B. die Spiele gegen Nürnberg und Hannover gesehen hat. Aber ich habe zumindest kein Prooblem damit, wenn einer meint, dass man auch in diesen Spielen nach der Pause einen "Schub nach vorn" bzw. zumindest einen kontinuierlich guten Auftritt erkennen konnte. Wenn das einer da raussehen konnte - warum nicht.
 
Ich hoffe, dass Dir schon bewusst ist, dass unter dem Über-Trainer TS Werder die Mannschaft war, die in den ersten 15 min und auch nach der Pause die meisten Gegentore gefangen hat?!
Das ist ein grundsätzliches Problem dieser Truppe.
 
Interessante These, bei der ich gerade an eine Aussage von Uli Borowka denken muß...

Der bekam nämlich von König Otto die knallharte Anweisung, den Ball bei Balleroberung oder im Aufbauspiel NIEMALS in die Mitte zu spielen sondern immer auf die Außen, die gerade bei Otto immer sehr offensiv orientiert spielten.

Vorteil damals war aber, das man eine IV aus drei Spielern hatte (die beiden Manndecker + Libero) + zwei sehr defensiv orientierte Zerstörer im MF. Und das diese Positionen von absoluten Klassespielern besetzt waren. So konnten eben beide AV sehr viel zur Offensive beitragen, ohne das es hinten gleich lichterloh brannte. Kontrollierte Offensive eben...

Mich erinnert das Duttsche System etwas an diese Zeiten. Mit dem kleinen Unterschied, das es keinen Libero mehr gibt, sich dafür aber ein 6er (Kroos) bei Vorwärtsbewegung des Teams in die IV zurückfallen läßt und dort dann quasi eine Dreierkette entsteht.

Gruß vom
Werder-Oldie
:tnx:
Exakt!
 
also mit der dzt. führung und auch mannschaft wird es salopp gesagt peu à peu weiter bergab gehen, da fehlen die visionen. verwalten ist zu wenig.

:confused:

Auf Dauer, das betonte Bode jedoch auch, „kann es nicht unser Anspruch sein, Mittelmaß zu akzeptieren“. Die Rückkehr ins internationale Geschäft sei das mittelfristige Ziel. Bode: „Man braucht solche Visionen, das ist wichtig als Antrieb.“ ·
 
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