Robin Dutt

Gemach, gemach!
Wir müssen bei aller Diskussion aufpassen, dass wir hier nicht in Revanchismus verfallen! Die Deutsch-Serbische Geschichte ist nicht ganz unbelastet, vgl. 1914 Attentat auf österreichischen Thronfolger mit Ausbruch des I. Weltkriegs, deutsche Besatzungstruppen in den 40er mit Gräueltaten etc., was hier allerdings völlig am Thema vorbeigeht.

Ich meine, dass Herr Dutt aus seiner vorherigen Position als SD des DFB sich zum serbischen Fußballverband geäussert hat. Da spricht eine gewisse Arroganz heraus, die mEn in keinster Weise gerechtfertigt ist.
Denn! Was hat denn der große DFB in den letzten Jahren bei Großereignissen gerissen? Bei den U-Mannschaften war man zuletzt teilweise überhaupt nicht mehr für die EMs und WMs qualifiziert und die A-Mannschaft war 1996 (!!!) Europameister. Zweiter Platz ist erster Verlierer.
Serbische Ballsportler sind extrem technisch begabt, ob nun ein Djokovic, Handballer, Volleyballer, Wasserballer, Basketballer etc. oftmals in der Spitze zu finden, was für Deutsche Ballsportler nicht immer gilt. Darum ging es mir. Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. :grinsen:
 
Gemach, gemach!
Wir müssen bei aller Diskussion aufpassen, dass wir hier nicht in Revanchismus verfallen! Die Deutsch-Serbische Geschichte ist nicht ganz unbelastet, vgl. 1914 Attentat auf österreichischen Thronfolger mit Ausbruch des I. Weltkriegs, deutsche Besatzungstruppen in den 40er mit Gräueltaten etc., was hier allerdings völlig am Thema vorbeigeht.

Ich meine, dass Herr Dutt aus seiner vorherigen Position als SD des DFB sich zum serbischen Fußballverband geäussert hat. Da spricht eine gewisse Arroganz heraus, die mEn in keinster Weise gerechtfertigt ist.
Denn! Was hat denn der große DFB in den letzten Jahren bei Großereignissen gerissen? Bei den U-Mannschaften war man zuletzt teilweise überhaupt nicht mehr für die EMs und WMs qualifiziert und die A-Mannschaft war 1996 (!!!) Europameister. Zweiter Platz ist erster Verlierer.
Serbische Ballsportler sind extrem technisch begabt, ob nun ein Djokovic, Handballer, Volleyballer, Wasserballer, Basketballer etc. oftmals in der Spitze zu finden, was für Deutsche Ballsportler nicht immer gilt. Darum ging es mir. Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. :grinsen:

:confused: Was hat das denn mit Revanchismus zu tun?! Überhaupt dieses in diesem Zusammenhang zu missbrauchen ist schon eigenartig. Davon abgesehen, dass der Beitrag von @Theonlein auch höchst fragwürdig ist. Aber gleichzeitig kein Grund, sich auf dieses Niveau herabzulassen, nicht mal tendenziell.

Außerdem finde ich das Fettmarkierte Quatsch.
 
:confused: Was hat das denn mit Revanchismus zu tun?! Überhaupt dieses in diesem Zusammenhang zu missbrauchen ist schon eigenartig. Davon abgesehen, dass der Beitrag von @Theonlein auch höchst fragwürdig ist. Aber gleichzeitig kein Grund, sich auf dieses Niveau herabzulassen, nicht mal tendenziell.

Außerdem finde ich das Fettmarkierte Quatsch.

Lesen heißt verstehen, mola23!
Natürlich ist der Beitrag von theonlein völlig daneben. Aber leider geht er eben, wie von mir angedeutet, tendenziell in diese Richtung. Wundere mich ohnehin, warum die Mods diesen Beitrag nicht redigiert haben? Ist halt so!
Dutts Aussagen über den serbischen Verband sind zum einen aus dem Ärger über die causa Iggy und evtl. aus der vermeintlich deutschen Fußballstärke als Ex-SD des DFB heraus entstanden?
Bloß weil sich die deutsche Sportjournaille kollektiv über die Stärke speziell der Bayern und des BVB in den Armen liegen, heißt das noch lange nicht, dass der deutsche Fussball wirklich so stark ist. Die U-Mannschaften reißen derzeit wirklich nicht viel und die A-Mannschaft rennt ihren eigenen Erwartungen hinterher.
 
Na, da hat's wieder zugeschlagen, das Chauvilein. Mentale Strampelanzüge angetreten!

Dutt hat recht Punkt.

Bei dem oben zitierten Beitrag werde ich zur Entschärfung nur ein kleines EDIT hinzufügen.
 
Hat man heute beim Training Bode und Eichin gesehen, wie sie darüber sprachen, Dutt die Dienstanweisung zu geben, als Vorbild in kurzen Ärmeln und kurzer Hose aufzulaufen, um der Mannschaft nochmals einzubläuen, eine wichtige Vereinsstrategie zu verinnerlichen und von Herzen anzunehmen(?):
DAS WERDERWETTER!
 
:tnx:

Vom 0:3 zu Hause gegen Frankfurt abgesehen kann mit der bisherigen Ausbeute durchaus zufrieden sein - aber Fußball war ja eh nie die Stärke vom Spiegel
 
Ich (taktisch unwissend) fand das Spiel ab der ca. 80. Minute unerträglich. Es wirkte so, als würde die Mannschaft gar nicht den Sieg wollen, sondern ihr 0:0 gegen Freiburg verwalten, denn sie ließen sich immer schön Zeit mit Einwürfen und Abstößen usw. Dann musste ich wehmütig an frühere Spiele zurückdenken, in denen die Mannschaft gegen drohende Niederlagen oder Unentschieden angerannt ist, in immer neuen Angriffswellen auf das gegnerische Tor zu, die ganze Mannschaft schien in Bewegung zu schien und oft klappte es dann sogar noch irgendwie in der Nachspielzeit mit dem erlösenden Tor.
Nun also meine Frage (und warum das ganze im Trainer-Thread steht):
Steht dahinter wohl eine taktische Anweisung des Trainers? Im Sinne von: bloß nichts riskieren, nicht überhastet nach vorne spielen und ins offene Messer rennen?
(Oder konnte die Mannschaft einfach nicht mehr? ... oder wollte sie nicht mehr?)
 
Nun also meine Frage (und warum das ganze im Trainer-Thread steht):
Steht dahinter wohl eine taktische Anweisung des Trainers? Im Sinne von: bloß nichts riskieren, nicht überhastet nach vorne spielen und ins offene Messer rennen?
(Oder konnte die Mannschaft einfach nicht mehr? ... oder wollte sie nicht mehr?)

Exakt so hat sich das in Dutts Erklärung angehört. Man habe am Ende etwas mehr versucht, ohne jedoch das letzte Risiko zu gehen und den Sieg zu erzwingen. Gegen Nürnberg habe man das Risiko gesucht und habe einen 2-Tore Vorsprung damit eingebüßt.

Der Fehler in der Denke (mMn.): So wie Werder gespielt hat sollte man mglw. spielen, wenn man führt. Zu Hause gegen Freiburg muß man mehr Risiko gehen. Zum Glück ist Yildirim wieder dabei, der hat für Belebung gesorgt und hoffentlich ist bald auch di Santo fit, dann haben wir auch wieder eine Alternative die nicht gerade Lorenzen heißt (nichts gegen Lorenzen, ich finde es toll wenn Dutt dem Nachwuchs eine Plattform gibt).
 
Exakt so hat sich das in Dutts Erklärung angehört. Man habe am Ende etwas mehr versucht, ohne jedoch das letzte Risiko zu gehen und den Sieg zu erzwingen. Gegen Nürnberg habe man das Risiko gesucht und habe einen 2-Tore Vorsprung damit eingebüßt.

Der Fehler in der Denke (mMn.): So wie Werder gespielt hat sollte man mglw. spielen, wenn man führt. Zu Hause gegen Freiburg muß man mehr Risiko gehen. Zum Glück ist Yildirim wieder dabei, der hat für Belebung gesorgt und hoffentlich ist bald auch di Santo fit, dann haben wir auch wieder eine Alternative die nicht gerade Lorenzen heißt (nichts gegen Lorenzen, ich finde es toll wenn Dutt dem Nachwuchs eine Plattform gibt).

:tnx:
Für meinen Geschmack ist diese Denke auch zu übervorsichtig. Und auch nicht so ganz mit Nürnberg zu vergleichen. Denn gegen Nürnberg gab es doch gar keinen Grund, ins Risiko zu gehen - wenn man 2:0 führt. NACH dieser Führung hätte man doch so spielen können wie heute am Ende. Aber in einer Schlussphase beim Stand von 0:0 gegen Freiburg würde ich mir dann schon ein bisschen mehr Risiko wünschen.

Hoffen wir mal, dass Petersen sich nicht ernsthaft verletzt hat, sonst sieht es in der Offensive weiterhin trist aus. Im Moment ärgerlich, dass Wurtz und Füllkrug ausgeliehen sind.
 
Hoffen wir mal, dass Petersen sich nicht ernsthaft verletzt hat, sonst sieht es in der Offensive weiterhin trist aus. Im Moment ärgerlich, dass Wurtz und Füllkrug ausgeliehen sind.

Hoffen wir wie gesagt vor allem, das di Santo fit wird. Petersen darf nämlich auch wirklich gerne mal eine seiner Chancen reinmachen. Und Garcia oder Makiadi dürfen auch gerne den Ball zumindest auf's Tor bringen und nicht Richtung Freimarkt schießen.
 
:tnx:
Für meinen Geschmack ist diese Denke auch zu übervorsichtig. Und auch nicht so ganz mit Nürnberg zu vergleichen. Denn gegen Nürnberg gab es doch gar keinen Grund, ins Risiko zu gehen - wenn man 2:0 führt. NACH dieser Führung hätte man doch so spielen können wie heute am Ende. Aber in einer Schlussphase beim Stand von 0:0 gegen Freiburg würde ich mir dann schon ein bisschen mehr Risiko wünschen.

Hoffen wir mal, dass Petersen sich nicht ernsthaft verletzt hat, sonst sieht es in der Offensive weiterhin trist aus. Im Moment ärgerlich, dass Wurtz und Füllkrug ausgeliehen sind.

Völlig richtig! Wenn man 2:0 gegen Nürnberg in Führung liegt, gibt es überhaupt keinen Grund, etwas zu riskieren. Wozu? Um im Erfolgsfall das Torverhältnis zu verbessern und im Misserfolgsfall 2 Punkte zu verschenken?

Wenn es aber 0:0 steht, dann muss man abwägen. Sollen wir versuchen, dieses 0:0 zu sichern? Muss auch nicht klappen. Oder sollen wir etwas riskieren, um in Führung zu gehen. Wenn es klappt, haben wir 2 Punkte gewonnen, wenn nicht, dann haben wir den Punkt gehalten oder im schlimmsten Fall, wenn es nach hinten los geht, einen Punkt gewonnen.
Wenn man die Wahrscheinlichkeit, in Führung zu gehen nicht viel niedriger einschätzt als die, in Rückstand zu geraten, sollte man unbedingt auf Sieg spielen. Alles andere zeigt, dass man die 3-Punkte-Wertung nicht verstanden hat.
 
Mmmhh, ich habe das Spiel leider nur auf der Arbeit im Kicker-Ticker verfolgen können. Und das hat sich für mich nicht so angehört, als wenn wir uns großartig Chancen erspielen können. Dafür aber auch wieder hinten anfällig für den einen oder anderen Konter sind. Wenn man kämpferisch noch mehr als den einen Punkt zu erreichen versucht hätte, hätte man viel offensiver mit entsprechenden Anspielstationen vorne stehen müssen. Und dementsprechend hinten wieder offen. Bei schon wieder einer Passquote von unter 80% (naja, man muss teilweise schon positiv sagen, daß sie immerhin über 70% lag), wäre mir das Risiko zu groß, daß der Ball zu früh schon wieder weg ist. Und dann so kurz vor Schluß in einen Konter laufen, wo die eigene Abwehr nach wie vor nicht so sattelfest ist. Ne, da kann ich Dutt verstehen. Dann lieber den Punkt und Freiburg dadurch nicht näher rankommen lassen. Man ist immer noch in schlagweite der internationalen Plätze und hat 6 Punkte vor dem Drittletzten.

Auch wenn ich in zu vielen Punkten immer noch keine wirklichen Verbesserungen sehen kann, bleibt die Hoffnung, daß zur Rückrunde noch mal ein Schub kommen könnte. Die eine Halbzeit gegen Nürnberg hat Mut gemacht. Wenn man bis zur Winterpause den Abstand zu Platz 16 halten und den Kader noch um die eine oder andere Personalie verstärken bzw. durch den einen oder anderen Abgang Handlungsspielraum gewinnen kann, könnte man in der nächsten Saison möglicherweise schon wieder um mehr als nur gegen den Abstieg spielen.
 
Also was er da auf der Homepage sagt, halte ich für eine absolute Frechheit...Mit Petersen war er sehr zufrieden?? Vor Elia, der nach vorne absolut nichts gebracht hat, zieht er den Hut? Man könnte ja meinen der hat sich das Spiel schöngesoffen, würde auch die späten Wechsel erklären:crazy:
 
Also was er da auf der Homepage sagt, halte ich für eine absolute Frechheit...Mit Petersen war er sehr zufrieden?? Vor Elia, der nach vorne absolut nichts gebracht hat, zieht er den Hut? Man könnte ja meinen der hat sich das Spiel schöngesoffen, würde auch die späten Wechsel erklären:crazy:

Aber echt. Ich finde auch er sollte die Spieler generell öffentlich fertig machen. Wir haben ja auch soviele Optionen in der Offensive, dass es egal ist, wie wie Spieler das verkraften würden. Tauschen wir sie einfach aus.

btw: Elia defensiv wieder mal brutal gut. Offensiv leider völlig fahrig. Dennoch imho im Moment nicht wegzudenken aus der Mannschaft. Und Petersen: naja, ich bin wahrlich kein Fan von ihm, aber ne Alternative gibts im Moment nicht. Also lieber stark reden. Macht er das Ding in der 90. ist er der Matchwinner. Da hat er den Ball super mitgenommen und damit den Gegenspieler überlaufen. Leider war der Abschluss nicht mehr so gut.
 
Zwischen Glorifizierung definitiv schlechter Leistungen und öffentlichem Fertigmachen ist aber eine Menge Luft.

Wenn jemand einen großen Haufen macht, dann sage ich auch nicht: "Hmm, das ist ja ein leckerer Schokopudding."

Man macht sich dadurch nämlich unglaubwürdig und lächerlich.
 
petersen hat unglaublich viel gearbeitet, elia ebenso. kann die aussagen von dutt absolut nachvollziehen.
 
Schön und gut, mir gefällt`s auch, dass die Mannschaft defensiv arbeitet und einigermaßen die Ordnung hält. In Bezug darauf ist das ein kleiner Quantensprung zu früher. Was nicht heisst, dass es gut ist.

Aber unsere, vor allem langsame Spielentwicklung bereitet Sorgen.
Makiadi kann überhaupt nicht einschätzen, was außerhalb seines direkten Sichtfeldes um ihn herum passiert. Deshalb braucht er nach der Ballannahme in der Regel noch einen Dreher, um überhaupt zu sehen, was passiert, wo er eigentlich schon vor der Ballannahme sehen und wissen müsste, was er spielen kann. Und danach fehlen folgerichtig die Optionen, da es auch einen Gegner gibt, der mitmacht und zustellt. Schon hier fehlt Handlungsschnelligkeit und Übersicht, dummerweise agiert Makiadi auf dem zentralen Part, von dem eigentlich der erste oder zweite Ball (nach der IV) ausgehen soll. Hinzu kommen Hunt`s oftmals drucklose Pässe, wobei von ihm noch die wenigen Ideen ausgehen. Kroos wiederrum ist zwar meistens Anspielpunkt der IV (wodurch er einige Ballkontakte hat), wandelt aber insgesamt zu oft jenseits des Spielgeschehens auf dem Rasen. Schmerzlich besonders, weil es auch dann passiert, wenn der Gegner mit Ball marschiert, und nicht selten ungehindert an ihm oder in seinem Raum vorbei. Bei Junuzovic weiss ich nicht so recht, ob die Wege, die er geht zu dem passen, was die Mannschaft spielen will oder kann.
Keiner der Spieler ist wirklich schlecht, doch es fehlen die Chefs auf dem Rasen, die dem Ganzen eine klare Linie geben können, irgendwie einer oder zwei "Denker". Die Mischung passt speziell im Mf nicht und so recht seh ich auch nicht DIE Alternativen im Kader.
 
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