Claudio Pizarro

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Für die Rubrik "Topstürmer" heute erneut kläglich gescheitert.
Sucht viel zu selten den Abschluss und muß viel egoistischer spielen...
 
...finde ich es, wenn das stimmt, was Bild im Artikel über denTransfer von da Silva schreibt. Werder hat 1,35 Millionen als Ablöse "an den Verein" gezahlt. Davon sind aber lediglich 250.000 tatsächlich an den Verein gegangen. Das sind gerade einmal 18,5 % der Summe.

Niemand hat was davon gesagt, dass sich Berater, Vermittler, Agenturen usw.die Taschen dabei vollschlagen. Ich würde gern genau wissen, wer am Ende wieviel bekommen hat. Und falls Pizarro da was Illegales am Laufen hat, will ich ihn hier nicht mehr kicken sehen.

Rotzfrech finde ich es allemal, wenn Verantwortliche eine Ablöse ausmachen, an der die selbst Fett verdienen. Falls Born da mitgemacht hat, gehört er angeklagt. Inwieweit Pizarro da mit drinhängt, wird sich zeigen. Die Firma, die den Transfer abwickelte, ist ja sein Baby. Da ahne ich schon, wie das ausgeht: "Ich habe von den Vorgängen nichts gewußt. Auf einmal war das Geld auf meinem Konto. Woher es kam, wollte ich garnicht wissen...".
 
Pizarro hält die meisten Aktien. Das steht auch im Bericht der Bild. Somit gibt er natürlich da den Ton an. Das ist bei AG's so.

Selbst wenn die Zeitung tatsächlich einmal Recht haben sollte: Bei Aktiengesellschaften werden in der Regel die Geschäfte nicht vom Mehrheitseigner geführt, sondern von einem Geschäftsführer. Hat Pizarro deinen Erkenntnissen nach diese Funktion ausgeübt?
 
Selbst wenn die Zeitung tatsächlich einmal Recht haben sollte: Bei Aktiengesellschaften werden in der Regel die Geschäfte nicht vom Mehrheitseigner geführt, sondern von einem Geschäftsführer. Hat Pizarro deinen Erkenntnissen nach diese Funktion ausgeübt?

na ja,vom Vorstand, der bei der duetschen AG in der Tat unabhägig - anders als bei der GmbH - von den Gesellschaftern führen darf, bis er abberufen wird. Das spräche für Pizza. Das Geldhinundhergeschiebe allerdings nicht, wenn es stimmt. Zudem ist es perunanisches Gesellschaftsrecht, wer weiss, was da geht....

Meines Wissens nach aber,hat er nur 48% der Anteile oder so, was nicht die Mehrheit wäre- just 4 the records
 

Ich habe mir mal erlaubt, die entscheidenden Worte dieser Affäre zu zitieren. Bislang erscheint mir die ganze Quellenlage zu dürftig, um ein vernünftiges Urteil fällen zu können.

Wenn Pizarro nachweislich gegen die Regeln verstoßen hat, sollte er entsprechend bestraft werden, aber bis zu diesem Nachweis sind Vorverurteilungen unangebracht.

GWG Niedersachse
 
...finde ich es, wenn das stimmt, was Bild im Artikel über denTransfer von da Silva schreibt. Werder hat 1,35 Millionen als Ablöse "an den Verein" gezahlt. Davon sind aber lediglich 250.000 tatsächlich an den Verein gegangen. Das sind gerade einmal 18,5 % der Summe.

Wie gesagt ist es in Südamerika üblich, dass Beraterfirmen oder andere Investoren einen Großteil der Transferrechte halten. Dem Verein standen offensichtlich nur 250.000 Dollar zu, weil er nur noch einen kleinen Anteil an den Transferrechten von Roberto Silva hielt. Da lief alles korrekt ab.

Siehe http://www.elcomercio.com.pe/noticia/250512/si-claudio-mi-socio-accionista-image-agente-fifa-soy-yo (Interview mit Delgado auf spanisch)

Pizarro hält die meisten Aktien. Das steht auch im Bericht der Bild. Somit gibt er natürlich da den Ton an. Das ist bei AG's so.
Das ist in der deutschen Presse falsch wiedergegeben worden. Ob absichtlich oder aus Schlampigkeit, sei mal dahingestellt.

Nach den peruanischen Presseberichten (die beziehen sich auf die gleichen Dokumente) hält Pizarro 42.800 Aktien an der Firma seines Beraters. Das ist zwar nicht wenig, bedeutet aber nicht die Anteilsmehrheit.

Zu den Besitzverhältnissen ein Bericht auf spanisch: http://espanol.news.yahoo.com/s/180...nvestigaria-carlos-delgado-representante.html

Leider recherchiert gerade die BILD sehr unsauber und vermischt viele Dinge.
 
@Alsterbremer

Gegen die Analyse kann ja auch niemand etwas einwenden, aber viel zu viele sind hier mittlerweile in beängstigender Geschwindigkeit mit einem Urteil zur Hand - das halte ich für äußerst fragwürdig.

GWG Niedersachse
 
Im Falle Pizarro ist doch noch gar nichts bewiesen, ob er in die Finanz-Affäre der "Image"-Firma verwickelt ist. Es kann genausogut sein, dass irgendwelche Schreiberlinge meinten, sich wichtig machen zu müssen und damit Kohle zu scheffeln. Ich selber schließe mich Klaus Allofs an, der von Pizzas Unschuld überzeugt ist. Er braucht unseren Rückhalt jetzt erst recht!!
 
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