Robin Dutt

Da Letzteres sowohl in Braunschweig als auch gegen Augsburg der Fall war, muss man von glücklichen Siegen sprechen. ;) Es war praktisch nie damit zu rechnen, dass wir ein eigenes Tor schießen könnten.

Wenn ich mich recht entsinne, HABEN wir gegen Augsburg 2 weitere Tore geschossen und nur eines davon war minimal abseits. Augsburger Chancen hat Werder fast keine zugelassen, es gab ein paar verzweifelte Weitschüsse und einmal in HZ 1 hat Miele schön gerettet. Insofern verdient, auch wenn Augsburg mehr Ballbesitz und Spielanteile hatte. Aber okay, beim Spiel in Braunschweig KANN man (wenn man denn möchte) von einem glücklichen Sieg reden. Ich nenne es eher Braunschweiger Unvermögen/ mangelnde Cleverness vorm Tor/ tapferes Verteidigen der Bremer (Caldirola auf der Linie!).

Ich glaube, es ging nicht darum, zwangsläufig alle 3 -5 Jahre den Trainer auswechseln zu müssen, sondern dann, wenn es offensichtlich für beide Seiten das Beste ist. Es ist halt so, dass das innerhalb dieses Zeitraumes häufig der Fall ist.

Ich frage mich nur, warum trotz des wechselndem Personals sich immer wieder die gleichen Schwachstellen offenbart haben. Vielleicht doch eine Art Abnutzungserscheinung?

Nun, wenn der Punkt erreicht ist, dann sollte dieser Schritt vollzogen werden, egal, ob bereits nach einem halben oder halt erst nach 14 Jahren ...

Schön auf den Punkt gebracht. Natürlich ist es nicht angebracht, per se alle 3-5 Jahre den Trainer zu wechseln, so dieser denn im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins erfolgreich arbeitet. Bis 2010 waren KATS extrem erfolgreich (ich nehme mal hier den Manager nicht raus, er hat seinen Anteil am extremen Erfolg ebenso wie am darauf folgenden extremen Niedergang), obwohl man in meinen Augen schon seit 2007 den kommenden Fall erahnen konnte, zumindest saßen die meisten Transfers ab diesem Zeitpunkt nicht mehr. Letzte Volltreffer waren transfertechnisch nur noch Pizarro (da wusste man, was man hat und ohne Bremer Vergangenheit wäre er damals wohl auch eher nicht zu uns gewechselt) und Özil. Spieler aus dem eigenen Nachwuchs konnten gleich gar nicht mehr über einen längeren Zeitraum in der Liga etabliert werden (mit großen Abstrichen noch Bargfrede). Das war vorher mit Stalteri, Hunt, Borowski noch anders. Aber gut, das sind alte Zöpfe, die man lamgsam mal abschneiden sollte, man kommt bei diesem Thema zu sehr ins labern. Ich halte RD für einen sehr kompetenten, sachkundigen Trainer. Ob es mit ihm passt und bergauf geht, weiß keiner. Meine felsenfeste Überzeugung ist allerdings nach wie vor, dass es mit TS nicht mehr in diese Richtung (bergauf!) gegangen wäre. Dafür waren über Jahre zu wenig Fortschritte, zu miese Transfers, zu wenig Weiterentwicklung bei den Spielern und in der Spieltaktik zu sehen. Zweierlei habe ich in dieser Saison wieder, was mir zuvor komplett abging: Hoffnung und Geduld. Ersteres dürfte klar sein, zum zweiten Punkt: Geduld habe ich gegenüber Ts nicht mehr aufgebracht, zugegeben. Stattdessen war da das Gefühl, dass mit jedem Tag unter seiner Leitung der Karren noch tiefer in die Scheiße gefahren wird, da sich in 3 Jahren nichts mehr bewegte. Unter Dutt wird es mit Sicherheit viele Rückschläge und negative Erlebnisse geben, aber etwas mehr Geduld mit seiner Arbeit als 5 Pflichtspiele sollte man schon aufbringen. Insofern konnte ich die extreme Kritik einiger hier nicht nachvollziehen. Insbesondere das abschließende Bewerten von Transfers (nach teilweise erst einem oder zwei Spielen!!) ging schon erheblich auf die Nüsse. So konnte man doch hier nachlesen, was für Graupen Caldirola (nur 2.italienische Liga, pfui!Bäh!), Garcia (in Italien von einem Absteiger geholt und von den Fans sicher nicht grundlos weggemobbt), Makiadi (kommt nur vom SC Freiburg), di Santo (auch abgestiegen) und Petersen (kann nix!) doch seien. Früher hat amn neuen Spielern zumindest eine Halbserie lang Zeit eingeräumt um ihr Können zu zeigen. Diese Zeiten sind wohl leider vorbei. Bezeichnenderweise kam das dann noch teilweise von Leuten, die noch immer auf den Durchbruch von Arnautovic, Akpala und Avdic warteten.
Lasst und doch wirklich schauen, wo Werder nach der Hinserie steht und welchen Fußball wir dann spielen. So viel Geduld sollte das Minimum sein.
 
Ich glaube, es ging nicht darum, zwangsläufig alle 3 -5 Jahre den Trainer auswechseln zu müssen, sondern dann, wenn es offensichtlich für beide Seiten das Beste ist.
Dein Glaube in allen Ehren - es ging aber tatsächlich exakt darum, das ein Trainer alle 3 bis spätestens 5 Jahre ausgetauscht werden sollte - unabhängig von den Entwicklungen. Ich weiß ja selbst, dass das eine reichlich behämmerte Auffassung ist - so haben es einige Protagonisten hier aber zu Protokoll gegeben.

Da das offenbar keiner mehr glauben mag, muss ich wohl doch bei Gelegenheit einmal ein paar dieser User "entblößen". Erst einmal werde ich aber morgen im Stadion Teil zwei der neuen Siegesserie des SV Werder (die Eroberung von Platz 5 der Tabelle) mit verfolgen ...
 
@ mezzo19742

1899% Zustimmung :tnx:

Es ist erschreckend, wie wenig Vertrauen RD und die von ihm zusammen mit TE verpflichteten Spieler stellenweise bei eigenen (!) Fans "genießen". Sicherlich, einen so hohen Kredit, wie (KA)TS ihn hatte(n), muß man sich auch erst einmal erarbeiten, aber wenn noch nicht einmal ein Minimum an Geduld an den Tag gelegt wird und die Saisonbeginn-Maßstäbe der Vergangenheit auf einmal nicht mehr zählen ("Wartet doch erst mal die ersten 10 Punktspiele ab"), dann ist das schon etwas irritierend. Und noch unverständlicher ist es, wenn man unmittelbar vor bzw. nach der ersten vorzeitigen Trennung von einem Trainer seit 14 Jahren bei Werder Verhältnisse wie beim HSV herbeschwörte, aber gleichzeitig die Arbeit eines neuen Coaches inkl. seiner Spieler-Verpflichtungen nach nur wenigen Partien "HSV-like" in Frage stellt.
 
@ mezzo19742

1899% Zustimmung :tnx:

Es ist erschreckend, wie wenig Vertrauen RD und die von ihm zusammen mit TE verpflichteten Spieler stellenweise bei eigenen (!) Fans "genießen". Sicherlich, einen so hohen Kredit, wie (KA)TS ihn hatte(n), muß man sich auch erst einmal erarbeiten, aber wenn noch nicht einmal ein Minimum an Geduld an den Tag gelegt wird und die Saisonbeginn-Maßstäbe der Vergangenheit auf einmal nicht mehr zählen ("Wartet doch erst mal die ersten 10 Punktspiele ab"), dann ist das schon etwas irritierend. Und noch unverständlicher ist es, wenn man unmittelbar vor bzw. nach der ersten vorzeitigen Trennung von einem Trainer seit 14 Jahren bei Werder Verhältnisse wie beim HSV herbeschwörte, aber gleichzeitig die Arbeit eines neuen Coaches inkl. seiner Spieler-Verpflichtungen nach nur wenigen Partien "HSV-like" in Frage stellt.

:tnx::tnx:
Allerdings glaube ich nicht das die Mehrheit diese Auffassung hat , sind halt die letzten verborten TS jünger , ok davon gibt es noch einige , ist aber wie eine Seuche irgenwann ist keiner mehr übrig von Ihnen
 
Dein Glaube in allen Ehren - es ging aber tatsächlich exakt darum, das ein Trainer alle 3 bis spätestens 5 Jahre ausgetauscht werden sollte - unabhängig von den Entwicklungen. Ich weiß ja selbst, dass das eine reichlich behämmerte Auffassung ist - so haben es einige Protagonisten hier aber zu Protokoll gegeben.

Da das offenbar keiner mehr glauben mag, muss ich wohl doch bei Gelegenheit einmal ein paar dieser User "entblößen". Erst einmal werde ich aber morgen im Stadion Teil zwei der neuen Siegesserie des SV Werder (die Eroberung von Platz 5 der Tabelle) mit verfolgen ...

Nur weil Du einer anderen Meinung bist, musst Du die andere nicht als "reichlich behaemmert" abtuen. Ich war von der langen Arbeit von TS bei uns auch sehr angetan. Aber dennoch denke ich, dass häufigere Wechsel des Trainerteams der Entwicklung guttuen. Aus Orchestern kenne ich, dass neue Dirigenten dem Orchester neue Schwerpunkte mitbringen, die helfen können, dass sich das Ensemble als ganzes weiterentwickelt. Die ersten Monate unter dem neuen Orchesterleiter bringen dann wieder eine viel steilere Lernkurve mit sich. Neue externe Trainingsleiter bringen neuen Schwung und neue Ideen mit, die den ganzen Verein weiterbringen. Ungefähr 5 Jahre sehe ich da als angemessene Zeitspanne.
 
Ich wünsche dir für heute wieder ein gutes Händchen bei der Aufstellung und den Einwechslungen. Und hoffentlich hast die Mannschaft so eingestellt, dass sie am Anfang nicht überzieht, weil sie nach dem Auftritt gegen Frankfurt etwas gutmachen will. Dafür haben wir 90 Minuten Zeit.

Forza SVW :schal::schal:
 
Viel Licht, viel Schatten heute. Die 1.HZ war stark, das 1:2 hat uns leider wieder ins Trudeln gebracht. Diese Mannschaft ist immer noch stark verunsichert und das Selbstbewusstsein fragil. Immerhin- ein Punkt ist besser als keiner und 4 Punkte aus den letzten beiden Spielen sind mehr als nur okay. Nicht lockerlassen, nicht aufgeben jetzt. Die erste HZ hat mir sehr viel Mut gemacht und gezeigt, dass wir auch offensiv nicht unterirdisch sind und was drauf haben. Logisch, dass es nach den schwachen letzten Jahren zu Rückschlägen kommt. In Stuttgart geht auch was,so prall sind die auch nicht.
 
Viel Licht, viel Schatten heute. Die 1.HZ war stark, das 1:2 hat uns leider wieder ins Trudeln gebracht. Diese Mannschaft ist immer noch stark verunsichert und das Selbstbewusstsein fragil. Immerhin- ein Punkt ist besser als keiner und 4 Punkte aus den letzten beiden Spielen sind mehr als nur okay. Nicht lockerlassen, nicht aufgeben jetzt. Die erste HZ hat mir sehr viel Mut gemacht und gezeigt, dass wir auch offensiv nicht unterirdisch sind und was drauf haben. Logisch, dass es nach den schwachen letzten Jahren zu Rückschlägen kommt. In Stuttgart geht auch was,so prall sind die auch nicht.
:tnx::tnx::tnx:
 
Das eine 2-Tore-Führung zu Hause alles aber keine Sicherheit bedeutet, daran haben wir uns unter Schaaf gewöhnt. Auch das eine zweimalige Führung nicht notwendigerweise den Sieg bedeutet. Aber jetzt haben wir ein neues Defensivkonzept, könnte man evtl. mal anfangen wenigstens gegen Abstiegskandidaten halbwegs, nur halbwegs hinten sicher zu stehen? Oder wenn man meint es wird an der Taktik schon nicht liegen das BITTE BITTE BITTE im Winter einen neuen Innenverteidiger verpflichten!!!
 
Schwache taktische Leistung des Trainers. Nach der 2:0-Führung hat unser ''Abwehrbollwerk'' alles andere als gut organisiert gestanden und taktische Veränderung hat man auch nicht beobachten können. Nachdem man das Spiel erst dominierte, was auch an passiven und schwachen Nürnbergern lag, hätte man nach der 2:0-Führung auf Kompaktheit umstellen müssen und die Nürnberger auskontern müssen.
 
Das eine 2-Tore-Führung zu Hause alles aber keine Sicherheit bedeutet, daran haben wir uns unter Schaaf gewöhnt. Auch das eine zweimalige Führung nicht notwendigerweise den Sieg bedeutet. Aber jetzt haben wir ein neues Defensivkonzept, könnte man evtl. mal anfangen wenigstens gegen Abstiegskandidaten halbwegs, nur halbwegs hinten sicher zu stehen? Oder wenn man meint es wird an der Taktik schon nicht liegen das BITTE BITTE BITTE im Winter einen neuen Innenverteidiger verpflichten!!!

:tnx:
 
naja das Spiel im ganzen betrachtet hat mir heute manchmal die ruhe gefehlt. solider hinten stehen, aber ich fürchte das wir erstmal damit leben müssen. entweder hinten gut stehen und vorne nich viel chancen haben oder eben andersrum. ein ansatz den wir verbessern müssen. wir können mit dem punkt leben.
 
Viel Licht, viel Schatten heute. Die 1.HZ war stark, das 1:2 hat uns leider wieder ins Trudeln gebracht. Diese Mannschaft ist immer noch stark verunsichert und das Selbstbewusstsein fragil. Immerhin- ein Punkt ist besser als keiner und 4 Punkte aus den letzten beiden Spielen sind mehr als nur okay. Nicht lockerlassen, nicht aufgeben jetzt. Die erste HZ hat mir sehr viel Mut gemacht und gezeigt, dass wir auch offensiv nicht unterirdisch sind und was drauf haben. Logisch, dass es nach den schwachen letzten Jahren zu Rückschlägen kommt. In Stuttgart geht auch was,so prall sind die auch nicht.

Jepp, aber aufgrund der Tabellenkonstellation und der Torfolge waren es trotz eines hohen Unterhaltungswert leider 2 verschenkte Punkte.
 
Heute ist das Glas halbvoll und nicht wie nach Frankfurt halbleer.
In der Offensive hat ein EE mal richtig gute Akzente gesetzt, man war gefährlich auch bei Standards (Ecken), so dass letztendlich ein positiver Trend festzustellen ist.
Das Problem bleibt die Defensive. Was heute die IVs + AVs abgeliefert haben, war größtenteils nicht bundesligatauglich. In punkto Stellungspiel und Raumaufteilung eine einzige Tragödie zum Schluss, wobei unser MF auch kräftig mit mangelnder Unterstützung mitgeholfen hat. Dutt hat mich mit seinen Auswechselungen heute nicht überzeugt. Ekici hätte runtergemusst, um mehr Stabilität in das MF zu bekommen. Juno läuft zwar viel, aber leider nicht immer in die richtige Richtung.
Es ist und bleibt eine schwierige Saison für Werder. Und der Klassenerhalt und nur das wird am Ende zählen.
 
Jepp, aber aufgrund der Tabellenkonstellation und der Torfolge waren es trotz eines hohen Unterhaltungswert leider 2 verschenkte Punkte.

Ja, schon. Aber lieber 1 Punkt als gar keinen. Wer weiß, wofür der nochmal wichtig ist. Wenn wir zur Winterpause 20 plus X Punkte haben, sind wir m.E. voll im Plan. Dann bräuchte man in der RR noch ca. 15 Punkte um die Klasse definitv zu halten, 35 Punkte reichen so gut wie immer und in dieser Saison präsentieren sich Braunschweig und Freiburg derart schwach, dass diese Saison evtl. sogar weniger vonnöten sind. Positiv nehme ich aus diesem Spiel mit:
- Werder "kann" auch Offensive
- Elia, Hunt und Fritz scheinen in Form zu kommen
- die Ecken sind gefährlicher
. man ist nicht mehr so anfällig bei gegnerischen Standards

Negativ:
- Konditionell scheinen wir Defizite zu haben, nach der 1.HZ haben wir uns viel zu sehr den Schneid abkaufen lassen
- Anfälligkeit bei kontern bleibt
- die IV ist personell zu schwach besetzt
- die Mannschaft kann mit Druck nicht umgehen (nach dem 1:2 brach alles zusammen)
 
Heute ist das Glas halbvoll und nicht wie nach Frankfurt halbleer.
In der Offensive hat ein EE mal richtig gute Akzente gesetzt, man war gefährlich auch bei Standards (Ecken), so dass letztendlich ein positiver Trend festzustellen ist.
Das Problem bleibt die Defensive. Was heute die IVs + AVs abgeliefert haben, war größtenteils nicht bundesligatauglich. In punkto Stellungspiel und Raumaufteilung eine einzige Tragödie zum Schluss, wobei unser MF auch kräftig mit mangelnder Unterstützung mitgeholfen hat. Dutt hat mich mit seinen Auswechselungen heute nicht überzeugt. Ekici hätte runtergemusst, um mehr Stabilität in das MF zu bekommen. Juno läuft zwar viel, aber leider nicht immer in die richtige Richtung.
Es ist und bleibt eine schwierige Saison für Werder. Und der Klassenerhalt und nur das wird am Ende zählen.

:tnx: Die Wechsel waren auch in meinen Augen merkwürdig. Die schwächsten Akteure heute waren Junuzovic, Lukimya und Petersen. Allle drei durften DURCHSPIELEN. In meinen Augen unverständlich. Nach dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden 3:2 hätte man bei dem Nürnberger Druck auf Halten spielen müssen, Kroos für den schwachen (und mit Gelb belasteten) Junuzovic und entweder Selassie oder meinetwegen auch Prödl für den ohnehin ineffektiven Petersen bringen müssen. Aber gut, das ist Stammtischgelaber. Hinterher ist man immer schlauer.
 
@mezzo19742

Unter dem Aspekt, daß die Mannschaft nach dem 1:2 und auch nach dem 3:3 ins Schwimmen geraten ist, muß wohl mit dem einen Punkt zufrieden sein. Allerdings waren Spiel- und Torverlauf wahrlich nicht als Beitrag geeignet, daß sich der Umgang mit Drucksituationen verbessert. Das ist m.E. eine der größten Baustellen bei uns, denn es spricht ja schob Bände, wenn eine sieglose, und daher auch nicht vor Selbstbewußtsein strotzende Gastmannschaft uns in unserem Stadion so aus der Ruhe bringen kann - auch wen das zwischenzeitliche 3:2 dahingehend ein Lichtblick gewesen ist.
 
Schwache taktische Leistung des Trainers. Nach der 2:0-Führung hat unser ''Abwehrbollwerk'' alles andere als gut organisiert gestanden und taktische Veränderung hat man auch nicht beobachten können. Nachdem man das Spiel erst dominierte, was auch an passiven und schwachen Nürnbergern lag, hätte man nach der 2:0-Führung auf Kompaktheit umstellen müssen und die Nürnberger auskontern müssen.

Bin mir sicher, dass man die 2. HZ auch defensiver angegangen wäre, wenn man nicht noch das unnötige erste Gegentor in eben der 1. HZ gefangen hätte. Die daraus resultierende Unsicherheit beflügelte dann halt die Franken und man sollte sich dann einfach mal eingestehen, dass eben auch Nürnberg in Hälfte 2 teilweise richtig guten Fußball gespielt hat. Dieser Gegner hat nun einmal trotz des schlechten Tabellenstandes in dieser Saison aber auch erst zweimal verloren (1x davon gegen die Bayern, zudem Dortmund am Rand einer Niederlage gehabt) und scheint eine ebensolche Wundertüte wie Werder zu sein, die an guten Tagen auch übermächtigen Gegnern das Leben schwer machen kann, an schlechten dann aber in Braunschweig nicht zu gewinnen vermag oder gar daheim gegen Augsburg einen Salto Nullo hinlegt. Gegen Werder zeigte diese Mannschaft gleich beide Gesichter. Positiv, dass Elia gleich doppelt genetzt hat und man aus diesem Spiel zumindest den einen Punkt gegen einen zum Schluss hin unbequemen Gegner dann eben doch mitgenommen hat. Auch aus diesem Spiel wird die Mannschaft lernen müssen und Dutt wird gesehen haben, wo es noch klemmt.
 
Schade, denn so kurz vor der Länderspielpause hätte ein zweiter Sieg in Folge (idealerweise noch eine Nicht-Niederlage in Stuttgart) echt gut getan.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Leistungsstand nicht. Aber ich warte mal ab, wie das Team nach der Pause den neunten und zehnten Spieltag bestreitet. Dann muss aber so langsam mal eine Entwicklung zu sehen sein.
 
Bin mir sicher, dass man die 2. HZ auch defensiver angegangen wäre, wenn man nicht noch das unnötige erste Gegentor in eben der 1. HZ gefangen hätte. Die daraus resultierende Unsicherheit beflügelte dann halt die Franken und man sollte sich dann einfach mal eingestehen, dass eben auch Nürnberg in Hälfte 2 teilweise richtig guten Fußball gespielt hat. Dieser Gegner hat nun einmal trotz des schlechten Tabellenstandes in dieser Saison aber auch erst zweimal verloren (1x davon gegen die Bayern, zudem Dortmund am Rand einer Niederlage gehabt) und scheint eine ebensolche Wundertüte wie Werder zu sein, die an guten Tagen auch übermächtigen Gegnern das Leben schwer machen kann, an schlechten dann aber in Braunschweig nicht zu gewinnen vermag oder gar daheim gegen Augsburg einen Salto Nullo hinlegt. Gegen Werder zeigte diese Mannschaft gleich beide Gesichter. Positiv, dass Elia gleich doppelt genetzt hat und man aus diesem Spiel zumindest den einen Punkt gegen einen zum Schluss hin unbequemen Gegner dann eben doch mitgenommen hat. Auch aus diesem Spiel wird die Mannschaft lernen müssen und Dutt wird gesehen haben, wo es noch klemmt.

Natürlich hat Nürnberg sich erheblich gesteigert und durch das Gegentor, welches aus heiterem Himmel fiel, nochmal Lunte gerochen, aber ich hätte mir direkt nach dem 2:0 ein wesentlich stärkereres Zurückziehen und ein passiveres Spiel gewünscht. In Hamburg hat man gezeigt, wie man Gegenangriffe mit wenigen Ballberührungen koordinieren kann und da war die Führung deutlich knapper. Beispielsweise hatte ich den Eindruck, dass Garcia nach der ''sicheren'' Führung seine Rolle viel zu offensiv interpretierte. Da hätte Dutt eingreifen müssen, ebenso bei der Raumverknappung. Man kann die Nürnberger natürlich stark reden, aber unter dem Strich muss man nach einer 2:0 Führung vor eigener Kulisse und einer bis zum Gegentor guten Leistung konstatieren, dass die taktische Leistung und die an das Spielgeschehen angelehnte Anpassung heute nur ausreichend war.
 
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