Thomas Schaaf

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Soll Thomas Schaaf eine andere Position beim SVW übernehmen ?


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Ich finde es erstaunlich, dass du bereits nach sechs Wochen feststellen zu können meinst, dass RD genau so wenig in der Lage ist, die Probleme in der Mannschaft und bei den Spieler zu lösen, wie TS die Jahre zuvor nicht dazu in der Lage war. Mir ist das eindeutig zu früh.

Die Ergebnisse -bislang- sprechen für sich, ebenso die Art und Weise, wie diese Ergebnisse zustande kamen. Zudem zeigt das bislang offenbarte auch die fragwürdige Argumentation einiger aus der letzten Saison auf, die sich im wesentlichen auf eine Behauptung stützte: Egal wer oder was Schaaf auf der Bank ablöst garantiert alleine dadurch besseren, erfolgreicheren Fußball, und das aus dem Stand.

Wie gesagt: Dutt ist ein kompetenter Trainer, Lorenz sagt heute in der SKZ zum Beispiel auch, wie genau er arbeitet und was er für gute taktische Vorgaben an die Spieler versucht zu vermitteln, diese es allerdings nicht umsetzen. Kommt mir bekannt vor.
 
Das sei Dir unbenommen. Wobei ich mich natürlich freuen würde zu erfahren, warum die Feststellung meinerseits, dass das Problem bei Werder nicht die letzte und auch nicht die derzeitige Trainerbank darstellt, sondern eine Kopfsache bei den Konstanten im Spielerbereich ist, erstaunlich, geschweige denn lächerlich ist.

Schon mal darüber nachgedacht, daß "die letzte Trainerbank" an der Kopfsache höchstwahrscheinlich eine Mitverantwortung trägt? Es kann ja kein Zufall sein, daß bei unterschiedlichen Spielertypen und menschenlichen Charakteren weitesgehend sportlicher Entwicklungsstillstand bzw. sogar Stagnation zu beobachten war.
 
Dieser eine Satz von gestern morgen scheint der Grundsatz deiner gesamten ewig langen Ausführungen zu sein: alle deine Argumente scheinen nur das Ziel zu haben, dir (und uns) zu beweisen, dass du mit deiner Einschätzung zu dem Rausschmiss recht hast. Da ist es auch egal, welche Fakten und Argumente du ran ziehst - alles wird von dir so gedreht, dass es in deine Argumentation passt. Egal wie hanebüchen es ist. Selbst wenn Werder diese Saison die EL-Quali erreichen sollte, würdest du sicher noch zig "Argumente" finden, weshalb unter TS sicher die CL erreicht worden wäre.
Anders herum macht es einen Sinn. Meine Beobachtungen und meine Meinung zu verschiedenen Vorgängen haben bei mir - in der Summe - den Eindruck verfestigt, dass ein 100% Festhalten an Thomas Schaaf die clevere Alternative gewesen wäre.
Ich beobachte die Vorgänge schon genau und unvoreingenommen. Wenn ich in der Vorbereitung und den Testspielen sowie in dem kommunikativen Umgang von Eichin / Dutt hiermit irgendwelche positiven, mutmachenden Tendenzen erkennen könnte, wäre ich sicher nach wie vor offen und latent positiv gestimmt. Dann bliebe nur, dass ich - trotzdem - die Art und Weise des Rausschmisses für nicht angemessen betrachte.

Es ist nur leider so, dass ich seit Trainingsauftakt so gar keine positiven Tendenzen ausmachen konnte. Als die ersten positiven Spieler O-Töne kamen, von wegen "neuer Trainer, setzt neue Reize" etc. hab ich noch gedacht, "ok. dann wird ja wohl ein positiver neue-Besen-Ruck durch die Mannschaft gehen". Spätestens das Auftreten und die Ergebnisse in den Testspielen im weiteren Verlauf der Vorbereitung haben dann aber absolut gar nichts von positivem Ruck gezeigt. Insbesondere das fehlende bzw. nicht auszumachende taktisches Konzept fand ich erschreckend. Hinzu kamen die üblichen Schönrede-Aussagen (der Drittligist sei ja schon weiter in der Vorbereitung, bla bla). Dann der blutleere Auftritt gegen einen (in der Vorbereitung noch längst nicht so weiten ...) FC Fulham, wo ich spontan sagte: "Gegen Saarbrücken würde ich die vermeintliche "B-Elf" spielen lassen, die Dutt zur 70. Minute eingewechselt hat". Selbst MA war da ja relativ dynamisch mit gelaufen (war wohl auch ihm klar, dass das blöd aussieht, wenn alle rennen und er nicht ...), wenngleich er sich als Chancentod erwies.

Dass man gegen den (schlecht in die Liga gestarteten) Drittligisten Saarbrücken wohl eher ausscheiden würde (weil die ja überraschender Weise schon "weiter" sind ...), war mir klar.

Es ist definitiv nicht so, dass ich sage "TS forever" und mir jedes Fitzelchen raussuche, um diese Grundhaltung zu unterfüttern. Es ist nur eben so, dass ich seit Trainingsauftakt NICHTS erkennen kann, das auf eine auch nur latent positive Perspektive hindeuten könnte.
Das einzig Positive bleibt damit - jedenfalls für die Leute, die schon länger "Trainer raus" gerufen haben - dass "der alte Trainer endlich weg ist". Wenn ich hier alles lese, was von dieser Fraktion so kommt, dann finden sich so gar wenig Fakten, die seit Trainingsauftakt für einen Aufwärtstrend sprechen könnten. Ich meine, ich hätte überhaupt noch keine solche Fakten gelesen. Es wird nur immer - gebetsmühlenartig - die Platte aufgelegt, wie schlimm doch alles war und dass man den neuen Verantwortlichen Zeit geben müsse (weil eben alles so lange so schlimm war). Das ist mir - auch wenn es bislang nur 6 Wochen mit einigen Testspielen und einem Pflichtspiel waren - einfach deutlich zu wenig.

Ich glaube auch nicht, dass Eichin am Samstag seine eindrucksvolle Serie ohne Pflichtspielsieg seit Amtsantritt wird beenden können (ich weiß, er kann nichts dafür ...). Allein die zu erwartende kämpferische Einstellung der Braunschweiger - in diesem 6-Punkte-Spiel - legt die Latte für den SV Werder derzeit wohl deutlich zu hoch.

Und - wenn der SV Werder am Ende Platz 6 erreicht, wäre ich der letzte, der noch Klagelieder singt, dass man mit Thomas Schaaf besser oder gleich gut abgeschnitten hätte. Wenn es aber doch nur Platz 15 (hoffentlich schafft man das) oder der Abstieg sein sollte, darf ich doch bestimmt - dann ungestraft - weiter in Frage stellen, ob der Trainerrauswurf wohl eine clevere Entscheidung war ?!
 
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Nö, dass brauche ich nicht und diese Argumentation ist auch Dir nicht unbekannt. Dazu brauchst Du sicher nur kurz die, sagen wir mal, letzten 50 Seiten im alten TS-Thread durchlesen.

Schon mal darüber nachgedacht, daß "die letzte Trainerbank" an der Kopfsache höchstwahrscheinlich eine Mitverantwortung trägt? Es kann ja kein Zufall sein, daß bei unterschiedlichen Spielertypen und menschenlichen Charakteren weitesgehend sportlicher Entwicklungsstillstand bzw. sogar Stagnation zu beobachten war.

Ja, selbstverständlich habe ich darüber nachgedacht und auch nichts gegenteiliges behauptet, auch wenn ich tatsächlich die Nummer etwas, in Nuancen, aber doch entscheidend, anders sehe. DENN: Die Transferpolitik war ja für viele "nur" ein kleiner Anteil an den letzten drei Jahren. Entscheidender war doch die angebliche Sturheit des Trainers, an gewissen Spielern festzuhalten. Seine angebliche taktische Unflexibilität, seine falschen Einwechselungen, die mangelnde Qualität der Standards, das Fehlen von Automatismen / einstudierten Spielzügen, das schlechte Bewegen im Raum, das Halten der richtigen Abstände und das Defizit bei den Basics, wie zum Bsp. kurze Pässe zum Mitspieler.

So, jetzt aber mal ab an Strand. :cool:
 
Aus der Perspektive bei Saisonstart kann ich beim besten Willen nicht erkennen, warum ein Makiadi eine schlechtere Wahl gegenüber einem Leihspieler aus der Chelsea-Wundertüte sein sollte. KdB hätte sich hier genauso gut als Flop erweisen können, wie diverse andere Leihspieler aus Chelsea, für die Chelsea auch irgendwann mal "viel Geld nicht ohne Grund" ausgegeben hatte. Wenn ich zu Saisonauftakt der Vorsaison hätte entscheiden sollen, ob ein budesligaerfahrener Makiadi (fest verpflichtet) oder ein KdB (als Leihe aus Chelsea ohne Kaufoption) zu Werder kommen sollte, dann hätte ich mich ganz klar für Makiadi entschieden.
Dass viele in dem "Austausch" KdB gegen Makiadi jetzt eine personelle "Schwächung" sehen, ist einzig der Entwicklung geschuldet, die KdB beim SV Werder (trotz schwieriger Rahmenbedingungen) genommen hat. Er ist für mich auch ein guter Nachweis dafür, dass es Thomas Schaaf sehr wohl versteht, Spieler zu "entwickeln". !

Natürlich hätte sich KDB als Flop erweisen können das kann jeder Spieler. Es ist aber schon so das KDB auch vor Werder schon ein hohes Niveau an den Tag gelegt hat. Sei es bei Genk oder den diversen belgischen Nationalmannschaften das war schon ein Fingerzeig wo die Reise wohl vermutlich hingeht. Da hätte ich von der Qualität definitiv de Bruyne bevorzugt. Gegen ihn sprach nunmal lediglich das man sich ihn nur als Leihe leisten konnte. Deine Vorstellung das sozusagen TS ihn "gemacht" hat teile ich nicht. Ich sage damit aber nicht das er sich hier nicht weiterentwickelt hat und auch nicht das Thomas daran keinen Anteil hatte. Was aber alles nicht bedeutet das ich Makiadi als schlecht oder als Fehleinkauf ansehe.
 
Die Ergebnisse -bislang- sprechen für sich, ebenso die Art und Weise, wie diese Ergebnisse zustande kamen.

Auch ich hatte mir erhofft, dass sich mit dem Trainerwechsel schneller etwas verändert und bin im Moment sicher nicht zu euphorisch, was die kommende Zeit angeht. Aber die Mannschaft ist (bis auf zwei Ausnahmen) genau die, die letztes Jahr unter Schaaf nah am Abstieg war und mittlerweile 14 Pflichtspiele ohne Sieg in den Köpfen hat. Klar kann es sein, dass auch RD nichts bewirken kann und die Mannschaft noch eine Saison mit erschreckenden Leistungen durch die Liga taumelt. Aber dann werde ich genau so RD dafür kritisieren, wie ich in den letzten Jahren TS dafür kritisiert habe. Sicher ist der Kader von der Qualität und wohl auch von der Mentalität her schwierig, aber es ist und bleibt die Aufgabe eines Trainers, daran zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass sich eine positive Entwicklung erkennen lässt. RD hat sicher eine schwierige Aufgabe übernommen mit einem qualitativ begrenzten Kader und metal angeschlagenen Spielern. Aber jetzt alles auf die Spieler zu schieben, um letztendlich TS im Nachhinein zu rehabilitieren, wird ganz bestimmt nicht mein Weg sein.

Zudem zeigt das bislang offenbarte auch die fragwürdige Argumentation einiger aus der letzten Saison auf, die sich im wesentlichen auf eine Behauptung stützte: Egal wer oder was Schaaf auf der Bank ablöst garantiert alleine dadurch besseren, erfolgreicheren Fußball, und das aus dem Stand.

So habe ich nie argumentiert und werde deswegen auch nicht jetzt auf diesem Niveau diskutieren.

Wie gesagt: Dutt ist ein kompetenter Trainer, Lorenz sagt heute in der SKZ zum Beispiel auch, wie genau er arbeitet und was er für gute taktische Vorgaben an die Spieler versucht zu vermitteln, diese es allerdings nicht umsetzen. Kommt mir bekannt vor.

Die Stichprobe ist noch viel zu klein, um irgendwelche Vergleiche oder gar Schlüsse ziehen zu können.
 
Natürlich hätte sich KDB als Flop erweisen können das kann jeder Spieler. Es ist aber schon so das KDB auch vor Werder schon ein hohes Niveau an den Tag gelegt hat. Sei es bei Genk oder den diversen belgischen Nationalmannschaften das war schon ein Fingerzeig wo die Reise wohl vermutlich hingeht. Da hätte ich von der Qualität definitiv de Bruyne bevorzugt. Gegen ihn sprach nunmal lediglich das man sich ihn nur als Leihe leisten konnte. Deine Vorstellung das sozusagen TS ihn "gemacht" hat teile ich nicht. Ich sage damit aber nicht das er sich hier nicht weiterentwickelt hat und auch nicht das Thomas daran keinen Anteil hatte. Was aber alles nicht bedeutet das ich Makiadi als schlecht oder als Fehleinkauf ansehe.

1899% Zustimmung. :tnx:

Die Leihe von KvB war eine Notverpflichtung, um der Offensive mehr Kreativität zu verleihen. Notverpflichtung deshalb, weil in der Saison das konzeptlose agieren im OM so offensichtlich war, so daß ein Piza sich die Bälle dort oftmals selber holen mußte und sowohl durch das Talent von KvB als auch die fehlende Kaufoption - abgesehen davon, daß Werder sich diesen Kauf wohl kaum hätte leisten können (!) - abzusehen war, daß es bei einem einjährigen Gastspiels des Belgiers bleiben wird. Dies kann man weder mit dem Kauf von Makiadi gleichsetzen noch es TERD dies als "Schwächung" anlasten.
 


Deine Anischt, daß du bedingslos hinter Thomas Schaaf stehst und seine Arbeit durch die Bank lobst, sei dir ja gegönnt. Ebenso ist es dein Ding, wenn du bei der gerade erst begonnene Arbeit von Robin Dutt andere Maßstäbe als bei Thomas Schaaf ansetzt und Dutts Wirken noch vor seinem ersten Buli-Spiel durch Bank schlechtredest. Aber wenn du dir dabei dann noch Unvoreingenommenheit attestierst, dann ist es auch nicht verwunderlich wenn solche Reaktionen wie die von Norge dabei rauskommen.
 
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Ohne es zu belegen, glaube ich, dass auch Du Dich daran erinnern kannst, dass viele User es genauso ausgedrückt haben, wie von mola23 formuliert.

Genügend Belege zu finden, dürfte keine Schwierigkeit bereiten. Allein der Zeitaufwand sprengt derzeit ein wenig den Rahmen. Ohnehin erscheint auch der Beweis der Aussagen vor dem Hintergrund ständiger Ausflüchte der Gegenpartei nutzlos zu sein! ;)
 
Also - ich lese eigentlich immer weiter - auch wenn es bei manchen Leute z.T. recht schwer fällt. Denn - auch wenn ich von der Grundtendenz her hier und da eher anderer Auffassung bin, bin ich Argumenten gegenüber eigentlich immer aufgeschlossen. Mein Gesamtbild setze ich durchaus auch aus Ideen/Meinungen von Leuten, die den Trainerrauswurf als Schritt nach vorn betrachten, zusammen. Wenn das argumentativ und nicht so platt vorgetragen ist, ist da eigentlich auch oft etwas Bedenkenswertes dabei.

Die Erfahrung hier sagt mir, dass es manchen Leuten, die in Lagern denken und jeden in eine feste Schublade einsortieren müssen, einfach lästig ist, wenn sie mit Argumenten konfrontiert werden, zu denen es schwer fällt, Stellung zu nehmen (weil man da irgendwie nichts sachliches dagegensetzen kann).
Zunächst wird geschrien: "Dann begründe doch mal, warum ..." Wenn man dann ausführlich schildert, warum man zu seiner Auffassung kommt, ist das Interesse aber schnell dahin. Bestenfalls greift man sich dann noch die ein bis zwei Punkte aus der Argumentation heraus, zu denen man überhaupt eine andere Meinung vertreten kann, die man auch sachlich begründen kann und macht den Gesamtvortrag damit platt. Auf die übrigen - vorher geforderten - sachlichen Begründungen wird nicht weiter eingegangen. Dann wird der Vortrag auch schnell für "zu lang" befunden.

Schließlich wird noch die Schublade aufgezogen ("TS-Jünger" bla bla), was immer ein paar Beifallklatscher zum Vorschein bringt, und gut is.

Ich könnte jede Menge Posts von mir - aus allen TS-Zeiten - hervorkramen, in denen ich ihn für dies und das z.T. hart kritisiert habe (mache ich aber nicht, weil das dann wieder keinen interessiert s.o.).
Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich die jüngere Entwicklung auf der Trainer/Sportdirektor Position derzeit immer noch für eher negativ als positiv befinde. Auch das mag sich aber ändern, wenn sich erste positive Auswirkungen der Arbeit des neuen Trainers/Sportdirektors zeigen. Das hatte ich aber auch schon gesagt - allerdings in den Ausführungen, die einige nicht lesen konnten, weil sie es einfach nicht ausgehalten haben :)
 
Vielleicht könnte einer der Dutt-Soldaten ja mal etwas Licht ins Dunkel bringen und stichwortartig auflisten, was der neue Trainer bisher besser/anders macht als der alte. Und persönlich würde mich in dem Zusammenhang auch noch interessieren, was euch nach den letzten "Vorstellungen" so optimistisch in die Zukunft schauen lässt.
 
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