Bremer Straßenbahnfahrten sind immer wieder lustig. Neulich hat mir ein sichtlich Betrunkener folgende Story in der Linie 6 aufgetischt. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich vom Inhalt aber die Geschichte / Verschwörung möchte ich euch nicht vorenthalten

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Der Mann war sichtlich betrunken und setzte sich auf einen Platz genau gegenüber. Es dauert nich lange, da fing er an über Werder zu fluchen. Er behauptete ein "freier" Finanzberater der Stadt Bremen gewesen zu sein. An dieser Stelle möchte ich das mal abstreiten, denn er machte eher den Anschein eines Alkoholikers, der sehr ungepflegt aussah und evtl. auf der Straße lebt. Er behauptete, er sei in beratender Funktion bezüglich der Stadt Bremen als 50 prozentiger Anteilseigner der Stadion GmbH (BWS) tätig gewesen. 2008 begann ja bekanntlich der Umbau, der seiner Aussage nach mit ca 60 Millionen Euro und einer Kreditkonstruktion zur Abzahlung abgesegnet wurde von allen Partnern. Er sagte, es wurde dann lediglich an die Presse weiter geleitet, dass die Mehrkosten 20 Millionen, also ingesamt 80 Millionen betrugen durch die wirtschaftliche Krise und der Preiserhöhung vor allem von Metall und Kupfer. Das würde so nicht stimmen. Es wär viel mehr, so dass die aktuelle Kreditfinanzierung keinerlei Grundlage hätte und nicht stemmbar ist und nicht finanzierbar sein wird die nächsten Jahre. Darum muss die Stadt nun einspringen, der Kredit würde sogar noch erhöht werden die nächsten Jahre.
Er sagte auch, dort sind Überschüsse aus Spielerverkäufen und CL-Teilnahmen verzeichnet gewesen, die vom Verein an die BWS überwiesen wurden, gedacht für den Umbau des Stadions. Da die BWS eine GmbH ist und somit nach Vereinbarung mit allen Anteilseignern in Aktien investieren darf, wären Gelder aus diesen Überschüssen in Belug-Aktien angelegt worden, die ja bekanntlich "versunken" sind. Das wäre vom Vorstand des SV Werder ausdrücklich gewollt worden, da diese selber (und einige Spieler) in Beluga investiert haben und um ihr eigens Kapital fürchteten. Man wollte so Beluga retten und als Sponsor behalten.
Allofs wäre daran nicht beteiligt und hätte sich intern dagegen ausgesprochen. Als er im Winter merkte, das die Finanzierung den Bach runter geht und das nicht mit verantworten will, hat er den Wechsel nach Wolfsburg angestrebt.
Die Geschichte scheint mir so abstrus

aber ich glaube unter Alkoholeinfluss kommen die besten Ideen. Den hätte man mit der Geschichte direkt zur Bild schicken können.