Alles rund um Schule & Lehrer

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas matt
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In diesem Fall muss man mir einfach mal beweislos vertrauen.;)

Damit ich aber auch noch etwas zum eigentlichen Thema beitrage:
Die Abiturnoten zum Maßstab für die Qualität eines Lehrers anzulegen, halte ich für falsch, denn sie sagen nicht viel über die Talente und die Fähigkeiten aus, die jenseits des reinen Lehrstoffes liegen. Das sind vor allem Motivationsfähigkeit (und zwar das Motivieren der Schüler und die Eigenmotivation), ein gewisses Sendungsbewusstsein und die Hartnäckigkeit, nicht nach 10 Jahren zu den ausgebrannten, desillusionierten Lehrern zu gehören, die nach langen Kämpfen im Kollegium oder mit der Schulbehörde resigniert haben und nur noch Dienst nach Vorschrift machen.

Das kann man alles nicht immer lernen, erst recht nicht an einer Schule.
 
teilweise sieht man den leuten in der vorlesung aber schon im gesicht an, dass sie das studieren, weil ihnen auf dem arbeitsamt nichts besseres geraten wurde :D

das geben einige auch zu..:D


Zitat von Yps-Gimmick:
Die Abiturnoten zum Maßstab für die Qualität eines Lehrers anzulegen, halte ich für falsch, denn sie sagen nicht viel über die Talente und die Fähigkeiten aus, die jenseits des reinen Lehrstoffes liegen. Das sind vor allem Motivationsfähigkeit (und zwar das Motivieren der Schüler und die Eigenmotivation), ein gewisses Sendungsbewusstsein und die Hartnäckigkeit, nicht nach 10 Jahren zu den ausgebrannten, desillusionierten Lehrern zu gehören, die nach langen Kämpfen im Kollegium oder mit der Schulbehörde resigniert haben und nur noch Dienst nach Vorschrift machen.

Das kann man alles nicht immer lernen, erst recht nicht an einer Schule.


:tnx:
und man lernt es auch nicht an der uni...
 
BWL ist für viele ein "Ausweichstudium" weil sie den Numerus Clausus für Medizin oder Jura nicht geschafft haben oder beruflich dermaßen desorientiert sind, daß sie sich denken "mit BWL hab ich wenigstens etwas in der Tasche", aber ohne Supernoten und/oder einer zusätzliche Spezialausbildung kann man nach dem BWL-Studium gleich zur Agentur für Arbeit gehen.
 
BWL ist für viele ein "Ausweichstudium" weil sie den Numerus Clausus für Medizin oder Jura nicht geschafft haben oder beruflich dermaßen desorientiert sind, daß sie sich denken "mit BWL hab ich wenigstens etwas in der Tasche", aber ohne Supernoten und/oder einer zusätzliche Spezialausbildung kann man nach dem BWL-Studium gleich zur Agentur für Arbeit gehen.

Inzwischen sind aber die Anforderungen des BWL-Studiums in den ersten Semster so hart, dass schon früh ausselektiert wird, wer`s packt und wer nicht. Die meisten können also frühzeitig nach Alternativen Ausschau halten.

BTT:
Was mich an meinem Lehramtstudium ziemlich verwundert hat, ist die Verteilung der Prioritäten. Das Fachliche erhält immer noch deutlichen Vorzug im Vergleich zum Didaktischen, obwohl das meiste vom Fachlichen nicht schulrelevant ist. Und das Didaktische, was gelehrt wird, kann man auch schon fast ausschließlich mit einem Wort beschreiben: Projektmethode.
Die Professoren sind ohnehin weitab von der Praxis, berufen sich ständig auf irgendwelche Theorien und Denkmodelle, und wissen gar nicht, dass solche alternativen Lernmethoden beispielsweise in der Hauptschule gar nicht zu realisieren sind. Das ist jetzt auch nicht diskriminierend gegenüber Hauptschülern gemeint, aber es ist leider so, dass in einer Hauptschulklasse der Anteil der Unmotivierten um ein Vielfaches höher ist als auf einem Gymnasium, so dass dort Gruppenarbeiten schwer zu realisieren sind.
Mein Chemiedidaktiker war allerdings noch soweit einsichtig, dass das, was er erzählt hat, nicht alles und nicht immer funktionieren wird.
Wenn man nicht das persönliche Know-How miteinbringt, ist man sowieso nicht für den Beruf geeignet.

Welches Buch ich jedem Lehrer (vor allem den Alteingesessenen) mal empfehlen würde, ist der EW- und Didaktik-Klassiker (fast) jeder Hochschule Hilbert Meyer`s "Zehn Merkmale eines guten Unterrichts". Das Einzige Buch, dass ich während meiner Unizeit komplett gelesen habe, wo ich auch absolut dahinter stehen kann, über das, was da drin steht.
 
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Welches Buch ich jedem Lehrer (vor allem den Alteingesessenen) mal empfehlen würde, ist der EW- und Didaktik-Klassiker (fast) jeder Hochschule Hilbert Meyer`s "Zehn Merkmale eines guten Unterrichts". Das Einzige Buch, dass ich während meiner Unizeit komplett gelesen habe, wo ich auch absolut dahinter stehen kann, über das, was da drin steht.


Das kann ich alles absolut unterstreichen.

Ergänzend dazu folgendes sehr empfehlenswerte Buch:

http://www.amazon.de/Wenn-Nervensägen-unseren-Nerven-sägen/dp/3466307120

Wie werden zukünftige Lehrer auf das Lösen von Konflikten vorbereitet?? Wenig bis gar nicht, und die machen immerhin mindestens 30-40 % des Unterrichts aus!! Zumindest in der HS ......
 
Ist das ein Unterrichtsfach?


Du scheinst ja echt auf der Besten Schule in Niedersachen (?) zu gehen, wir haben nicht mal dieses darstellendes Spiel oder wie das heißt. Ok, wir sind auch die schlechteste Schule in Niedersachen (und 3.schlechteste von Deutschland oder so glaube ich) :D:(
 
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