"Zu gut für den SV Werder" ?
Solch ein Prädikat kann es in meinen Augen gar nicht geben ...
Wenn es einen Spieler gibt, der aus der am Ende doch wieder verfahrenen Saison fast durchweg Positives ziehen konnte, ist das wohl Kevin de Bruyne.
Hier fand er ein Team, dem er fast immer Impulse geben konnte, einen Trainer, der bedingungslos auf ihn baute und Fans, die ihn gern spielen sehen.
Und wo liegt der Schlüssel zu einer solch positiven Personalie (in insgesamt eher tristen Zeiten) ?
Meiner Meinung nach liegt der im unermüdlichen Einsatz - unabhängig davon, ob es gerade mal läuft oder nicht. Selbst wenn er in manchem Spiel mal der einzige war, der überhaupt etwas nach vorn bewegen konnte, hat er nicht die Schultern hängen lassen sondern ist regelmäßig lange Wege gegangen und hat bis zum Schluss - auch bei uneinholbaren Rückständen - noch seine langen Spurts angezogen.
Klar hat auch er mal die eine oder andere kleine "Verschnaufpause" während des Spiels dabei gehabt (je später die Saison, desto weniger), wo er ein wenig abtauchte. Aber insgesamt fiel er durch hohen Einsatz und gute Ideen auf.
KdB ist damit ein gutes Beispiel dafür, dass nicht nur der Verein sondern gerade auch ein Spieler selbst nur davon profitieren kann, wenn er sich 100% reinhängt und eine professionelle Einstellung an den Tag legt. Er hätte ja spätestens nachdem andere Vereine (mit mehr Geld und Europa-Ambitionen) anfingen, sich für ihn zu interessieren, ein wenig "kürzer treten" können (nach dem Motto: "Was soll ich mir in diesem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
-Verein noch groß den A... aufreißen, nächste Saison werden ich eh woanders richtig durchstarten!"). Hat er aber nicht ! Im Gegenteil - ich habe sogar das Gefühl, dass er Richtung Saisonende bzw. "Werder-Ende" (für ihn) sogar noch eine Schippe drauflegt.
Das ist das Holz aus dem bessere Fußballer geschnitzt sind. Da braucht man hier auch nicht groß drum zu streiten, wer nun Schuld daran ist (der Trainer, die Mannschaft, die Einkaufspolitik, die falsche Taktik etc.), das ein ach so toller Fußballer seine eigentlichen Fähigkeiten nicht abrufen konnte (wie etwa im Falle MA). Es liegt zu einem ganz großen Teil am Spieler selbst, wie er sich reinhängt und präsentiert. Von daher kann ich mir bei KdB schon vorstellen, dass er nochmal einen bleibenderen Eindruck in den Fußball-Geschichtsbüchern hinterlassen wird - und dies weitgehend unabhängig davon, wie jeweils seine Trainer heißen mögen und mit welchen Aufgaben sie ihn betrauen.
Solch ein Prädikat kann es in meinen Augen gar nicht geben ...

Wenn es einen Spieler gibt, der aus der am Ende doch wieder verfahrenen Saison fast durchweg Positives ziehen konnte, ist das wohl Kevin de Bruyne.
Hier fand er ein Team, dem er fast immer Impulse geben konnte, einen Trainer, der bedingungslos auf ihn baute und Fans, die ihn gern spielen sehen.
Und wo liegt der Schlüssel zu einer solch positiven Personalie (in insgesamt eher tristen Zeiten) ?
Meiner Meinung nach liegt der im unermüdlichen Einsatz - unabhängig davon, ob es gerade mal läuft oder nicht. Selbst wenn er in manchem Spiel mal der einzige war, der überhaupt etwas nach vorn bewegen konnte, hat er nicht die Schultern hängen lassen sondern ist regelmäßig lange Wege gegangen und hat bis zum Schluss - auch bei uneinholbaren Rückständen - noch seine langen Spurts angezogen.
Klar hat auch er mal die eine oder andere kleine "Verschnaufpause" während des Spiels dabei gehabt (je später die Saison, desto weniger), wo er ein wenig abtauchte. Aber insgesamt fiel er durch hohen Einsatz und gute Ideen auf.
KdB ist damit ein gutes Beispiel dafür, dass nicht nur der Verein sondern gerade auch ein Spieler selbst nur davon profitieren kann, wenn er sich 100% reinhängt und eine professionelle Einstellung an den Tag legt. Er hätte ja spätestens nachdem andere Vereine (mit mehr Geld und Europa-Ambitionen) anfingen, sich für ihn zu interessieren, ein wenig "kürzer treten" können (nach dem Motto: "Was soll ich mir in diesem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
-Verein noch groß den A... aufreißen, nächste Saison werden ich eh woanders richtig durchstarten!"). Hat er aber nicht ! Im Gegenteil - ich habe sogar das Gefühl, dass er Richtung Saisonende bzw. "Werder-Ende" (für ihn) sogar noch eine Schippe drauflegt.Das ist das Holz aus dem bessere Fußballer geschnitzt sind. Da braucht man hier auch nicht groß drum zu streiten, wer nun Schuld daran ist (der Trainer, die Mannschaft, die Einkaufspolitik, die falsche Taktik etc.), das ein ach so toller Fußballer seine eigentlichen Fähigkeiten nicht abrufen konnte (wie etwa im Falle MA). Es liegt zu einem ganz großen Teil am Spieler selbst, wie er sich reinhängt und präsentiert. Von daher kann ich mir bei KdB schon vorstellen, dass er nochmal einen bleibenderen Eindruck in den Fußball-Geschichtsbüchern hinterlassen wird - und dies weitgehend unabhängig davon, wie jeweils seine Trainer heißen mögen und mit welchen Aufgaben sie ihn betrauen.



