TS zu entlassen, macht keinen Sinn, weil es zwei Jahre zu spät kommt. 2011 hätte man es vollziehen müssen, was aber sowohl im Verein als auch im Umfeld (Fans, Forum etc.) nicht vermittelbar war. Jeder, der das eingefordert hatte, wurde als Erfolgsfan stigmatisiert.
Jetzt 2013 hat sich doch im Vergleich zu 2011 nicht viel geändert. Die Probleme in der Defensive, Umkehrspiel im def. MF sind nahezu identisch.
Das einzige, was sich geändert hat, ist die Arrosion des Eigenkapitalkontos.
Was hier jetzt eingefordert wird, ist die Quadratur des Kreises.
Dieser Kader hat keine Perspektive, was heißt:
- KdB weg
- Petersen wohl auch weg, auf jeden Fall ziemlich teuer in der Anschaffung
- Sokratis wird verkauft werden
- MA mit einem Jahr Restlaufzeit und den Eskapaden auch weg
- Elia und Ekici gescheitert
- Yilderim Hannover
- Hunt als TS Zögling unklar, was er machen wird
Da ist doch schon die halbe Mannschaft auf dem Sprung und gleichzeitig müssen die Kaderkosten gesenkt werden.
Jetzt soll ein TE, der jahrelang nur in der DEL tätig war, neue preiswerte Spieler verpflichten, die Kaderkosten senken und dabei gleichzeitig einen neuen Trainer präsentieren. Dieser Trainer muss aber diesen Kader eigentlich mitgestalten, damit er sich nicht herausreden kann, dass er diesen oder jenen Spieler nicht haben wollte respektive nicht bekommen hat. Werder wird wahrscheinlich in die Relegation gehen, so dass die Zeit bis zum Saisonneubeginn aufgrund der kurzen SP wegen der WM 2014 sich weiter verringert. Zudem müsste man einen TS mit einem hohen Millionenbetrag abfinden, was man lieber in die Mannschaft investiert anstatt dieses Geld in die TS-Denkmalpflege umzuschichten.
Das ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben oder anders ausgedrückt, eine Gleichung mit sehr vielen Unbekannten.
Diese o.g. Probleme kann man nur zum Teil lösen, in dem man jetzt schon weiß, wer die Nachfolge von TS definitiv antritt!!! Schaumschläger Scholl bloß nicht.
Die Lösung heißt, mit TS bis 2014 weiter zu machen (irgendwie auf den Klassenerhalt zu hoffen?!) und dann in der kommenden Saison den endgültigen Umbruch sowohl mit Spielern als auch einem neuen Trainer peu a peu einzuleiten.