Finanzkrise-Auswirkungen?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas gelöscht
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
G

gelöscht

Guest
Moin Moin,

Ich hoffe mal ich liege nicht falsch damit einen neuen Thread aufzumachen aber ich habe eine (sehr) dringende Frage..
Undzwar: Wie wirkt sich die Finanzkrise auf den Realmarkt aus?
Also wie kommt es dazu, dass durch die Finanzkrise Umsatzzahlen bei Unternehmen zurückgehen? Warum kaufen die Kunden weniger als vorher?
Was kann mit ihrem Geld passieren? Bzw wo ist ihr Geld hin, dass sie nicht mehr Investieren in z.B. ein Auto?
 
Ich habe auch eine dringende Frage:
Warum beschäftigt dich das so?
Hast du ein Schulreferat dazu zu erledigen?

Sonst wird mir ehrlich gesagt nicht klar, warum es so dringend ist ;)
 
Und du bist dir sicher, dass du dafür populistische Meinungen aus einem Forum verwenden willst?!
Das würde ich mir gut überlegen.
 
Haha. Wie soll man denn eine solche Finanzkrise erklären oder verstehen? Das Problem ist, und das kannst Du in die Facharbeit ruhig in die Einleitung schreiben, dass es, wenn Du 5 Ökonomen befragst, 6 Meinungen gibt. Das könnte daran liegen, dass sich solche Vorgänge der letzten rationalen Erklärung entziehen.
 
Moin Moin,

Ich hoffe mal ich liege nicht falsch damit einen neuen Thread aufzumachen aber ich habe eine (sehr) dringende Frage..
Undzwar: Wie wirkt sich die Finanzkrise auf den Realmarkt aus?
Also wie kommt es dazu, dass durch die Finanzkrise Umsatzzahlen bei Unternehmen zurückgehen? Warum kaufen die Kunden weniger als vorher?
Was kann mit ihrem Geld passieren? Bzw wo ist ihr Geld hin, dass sie nicht mehr Investieren in z.B. ein Auto?

Die Menschen haben Angst, dass die Notenbanken weltweit den Markt mit Geld überschwemmen, um immer noch größere Rettungsschirme aufspannen zu können. Eine steigende Geldmenge führt normalerweise - kann man sich auch vorstellen - zu Geldentwertung, also Inflation. Diese bewegt sich allerdings aktuell in Deutschland auf einem fast schon ungewöhnlich niedrigen Niveau.

Was machen die Menschen, wenn sie Angst davor haben, dass ihr Geld immer weniger wert wird? Sie kaufen sich Sachwerte - Edelmetalle, Immobilien, Aktien... Man schaue sich mal die Indexstände an, die aktuell sehr hoch sind, gerade heute hat der Dow Jones sein Allzeithoch geknackt.

Deine These, dass Menschen jetzt weniger kaufen, kann in jedem Fall nur bedingt so stehen bleiben. Vielmehr gilt es da zu überlegen, auf welche Anschaffungen zugunsten des sicheren Kaufs von Anlagegütern verzichtet wird - und das sind die schwächelnden Branchen.
 
Ok Tschuldigung ich glaub ich hab mich missverständlich ausgedrückt.
Ich muss für eine Facharbeit eine Verbindung aus der Wirtschaftskrise(ab 07) und einem Unternehmen darstellen. Doch leider fehlt mir auch nach einiger Zeit mit der Suchmaschine der Übergang von Banken zu Privatpersonen/Konsumenten. Diese Verbindung muss nicht ach wie ausführlich sein, sondern es reicht eine Verbindung die aufzeigt inwiefern der normale Mensch von dem großen Geldverlust der Banken betroffen ist..
 
Kann man anders sehen wenn man die Bankenkrise nimmt.
Die Bankenkrise hat aufgrund des Misstrauens und der Vorsicht der Banken dazu geführt das weniger Kredite vergeben werden und samit potentiellen Käufern/Konsumenten weniger Geld zum kaufen zur Verfügung steht. Die Folge: weniger Umsätze...
 
Kann man anders sehen wenn man die Bankenkrise nimmt.
Die Bankenkrise hat aufgrund des Misstrauens und der Vorsicht der Banken dazu geführt das weniger Kredite vergeben werden und samit potentiellen Käufern/Konsumenten weniger Geld zum kaufen zur Verfügung steht. Die Folge: weniger Umsätze...

die es aber durchaus nicht querbeet durch alle Branchen gibt.

Okay Vielen Dank mit diesen Informationen, kann ich schonmal etwas anfangen ;) :beer:
 
Es soll ja auch Leute geben, die durch die Bankenkrise nicht nur schwer an Kredite kommen, sondern auch welche, die ihr Geld einfach direkt verloren haben. Stichwort: Lehmann Brothers oder Subprime Krise.
Einen direkteren Zusammenhang zwischen Bankenkrise und nachlassender Kaufkraft, als die Tatsache, dass das Geld einfach weg ist, gibts ja kaum oder? :D
 
DIE Finanzkrise gibt es entgegen dem öSprachgebrauch der öffentlichen Diskussion gar nicht. Es gibt lediglich einer Ansammlung von Kausalitäten, die weder in einen Zusammenhang zu stellen noch klar voneinander zu trennen sind.

Vor allem aber: Wenn dir der Ansatz für die Facharbeit fehlt, solltest du dich v.a. auf Literatur beziehen. Da das Thema relativ aktuell ist, fehlt wahrscheinlich das literarische Überblickswerk und du musst selber einzelne Artikel zusammenweben. Das ist sogar im Studium noch eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe, als die theoretische Grundlage nur zu reproduzieren.
Das Problem was besteht ist aber, dass dir dieser Thread womöglich hilft eine Meinung zu bilden, du diese in deiner Facharbeit aber fundieren musst. Und dann musst du in Quellen etwas finden, was diese Meinung stützt, gehst also andersrum vor, als es in der Wissenschaft eigentlich üblich ist. Nicht nur, dass du so Gefahr läufst, z.B. Statistiken so zu verfälschen, indem du sie quasi "passend machst" - das muss aber nicht unbedingt passieren, es kann trotzdem hochwertig sein): Du machst es dir auch selber schwer. Also ran an die Literatur und selber ausarbeiten, sonst wird das am Ende zum Boomerang.

Das ist aber auch typisch Schüler - liegt aber nicht an dir. Du kennst es womöglich aus der Schule, das Probleme im simplen Frage-Antwort-Spiel erklärt werden. In Klausuren steckt der Lehrer einen Erwartungshorizont ab, in dem du ihn angelehnt am Unterricht erklären sollst, warum es die Finanzkrise gibt. Im Unterricht läuft es ähnlich. Die tatsächlichen Sachverhalte im Leben sind aber nunmal bedeutsam komplexer. Genau darin liegt aber auch deine Chance: Eigene Gedanken entwickeln. In vielen Schulen passiert das zu selten, die Facharbeit ermöglicht es einem endlich mal - leider oft in diesem Umfang erstmalig.
 
Back
Top