Whisk(e)y

Der Rauch des Taliskers ist allerdings noch lange Zeit später, wenn man von dem Rest des Whiskys nichts mehr ahnt, präsent. Interessante Erfahrung. :)

Na ja, das "Problem" ist ja, dass man, wenn man erstmal Blut geleckt hat, am liebsten immer was neues probieren möchte. Und es gibt ja auch so unendlich viel zu entdecken... So ganz in der Hand habe ich persönlich es deshalb zumindest nicht. :)

Ob Du es glaubst oder nicht, das kann ich schon jetzt nachvollziehen. :D Andererseits sehe ich das entspannt. Ich bin noch jung und habe noch viel Zeit dies und jenes zu probieren. Es muss nicht gleich alles auf einmal sein. :)

Ausserdem, selbst wenn man bei der Sache ein etwas höheres Tempo anlegt: Solange man es mit Vernunft tut und nicht mehr Geld ausgibt als da ist, sehe ich da auch kein Problem, denn man erhält ja schließlich mit jeder Flasche auch einen entsprechenden Gegenwert. :)

Cruach-Mhona? An Turas Mor? PC10? Ich verstehe nur noch Bahnhof. :D Werde mich zu Bildungszwecken nun mal in den Whisky Store begeben und danach suchen.
 
Na ja, das "Problem" ist ja, dass man, wenn man erstmal Blut geleckt hat, am liebsten immer was neues probieren möchte. Und es gibt ja auch so unendlich viel zu entdecken... So ganz in der Hand habe ich persönlich es deshalb zumindest nicht. :)





Hatte ich bei dem allerdings auch noch nicht. ;) Mit etwas Wohlwollen vielleicht bei der Destiller's Edition. Aber das Empfinden der Aromen ist ja auch immer höchst subjektiv.



Aber er wollte doch einen wie den Fine Oak. Ändert allerdings nix daran, dass er mit dem Revival mit Sicherheit nix falsch machen kann. ;)

Ich kann hier außerdem nur nochmal allen (so wie du es vor einiger Zeit bei mir gemacht hast :tnx:) wärmstens den Bowmore Darkest ans Herz legen.
Er ist bislang noch immer mein absoluter Liebling. Und vor allem bei jedem Genuss etwas anders, aber immer wieder traumhaft.

Ja das stimmt,Bowmore ist sowieso meine Lieblings-Distille und der 18er und der Darkest sind auch meine Favs :daumen:
Aber der 18er ist bald leer :eek:
 
Der Rauch des Taliskers ist allerdings noch lange Zeit später, wenn man von dem Rest des Whiskys nichts mehr ahnt, präsent. Interessante Erfahrung. :)

Cruach-Mhona? An Turas Mor? PC10? Ich verstehe nur noch Bahnhof. :D Werde mich zu Bildungszwecken nun mal in den Whisky Store begeben und danach suchen.

Cruach-Mhona ist ein Bunnahabhian und die anderen sind Port Charlotte,ein Projekt von Bruichladdich und eine ehemalige bald wieder eröffnende Destillerie.
 
Ja das stimmt,Bowmore ist sowieso meine Lieblings-Distille und der 18er und der Darkest sind auch meine Favs :daumen:
Aber der 18er ist bald leer :eek:

Von Bowmore mochte ich auch alles, was ich bisher probiert habe, sogar den Legend, auch den angeblich unbeliebten Mariner. Dann muss ich den Darkest mal ganz oben auf meine Liste setzen - ist Bowmore eigentlich auf der Hanse-spirit???
 
Also den Mariner hat mein Vater sich gekauft und ich habe ihn Heiligabend verkostet und fand ihn wunderbar. Ich glaube Marvman meinte, der sei unter Bowmore-Liebhabern recht unbeliebt.
 
Joah, der ist auch klasse. Ein sehr ausgewogener Islay. Und ich als ebenfalls Bowmore-Liebhaber finde den absolut spitze und habe auch noch nix anderes über den gehört/gelesen. Aber selbstverständlich sind Geschmäcker verschieden.
 
Von Bowmore mochte ich auch alles, was ich bisher probiert habe, sogar den Legend, auch den angeblich unbeliebten Mariner. Dann muss ich den Darkest mal ganz oben auf meine Liste setzen - ist Bowmore eigentlich auf der Hanse-spirit???

Jein,der hier wird da sein:Gordon Dundas | European Brand Ambassador Bowmore aus Schottland.In welcher Art er dort Bowmore vertritt,kann ich nicht sagen.

Also den Mariner hat mein Vater sich gekauft und ich habe ihn Heiligabend verkostet und fand ihn wunderbar. Ich glaube Marvman meinte, der sei unter Bowmore-Liebhabern recht unbeliebt.

In der Tat ist der Mariner bei Bowmore-Freunden nicht sonderlich beliebt,warum erschliesst sich mir auch nicht.Ich mag ihn sehr gerne,denn er ist mal eine andere Richtung der Destillerie.

Wer kommt denn am Wochenende nun von hier auf die Hanse-Spirit?
 
In der Tat ist der Mariner bei Bowmore-Freunden nicht sonderlich beliebt,warum erschliesst sich mir auch nicht.Ich mag ihn sehr gerne,denn er ist mal eine andere Richtung der Destillerie.

Hängt wohl damit zusammen, daß sich auch und meines Erachtens sogar ganz viele Whisk(e)y-Freunde in ihren Ansichten ziemlich verbohrt sind und alles andere, was ihrem Geschmacks-Raster nicht entspricht, als negativ ansehen. Was die Bowmmore-Liebhaber gegen den Mariner explizit auszusetzen haben, ist mir allerdings auch ein Rätsel, wahrscheinlich liegt es daran, weil dieser wie von dir auch schon beschrieben nicht in deren Bowmore-Geschmacks-Raster paßt.
 
Ich will definitv hin. Aber es wird wohl leider erst am Sonntag was...

:dagegen:

Schade,kann man nix machen.

Hängt wohl damit zusammen, daß sich auch und meines Erachtens sogar ganz viele Whisk(e)y-Freunde in ihren Ansichten ziemlich verbohrt sind und alles andere, was ihrem Geschmacks-Raster nicht entspricht, als negativ ansehen. Was die Bowmmore-Liebhaber gegen den Mariner explizit auszusetzen haben, ist mir allerdings auch ein Rätsel, wahrscheinlich liegt es daran, weil dieser wie von dir auch schon beschrieben nicht in deren Bowmore-Geschmacks-Raster paßt.

:tnx:
Ich hab noch keinen Malt,richtig scheisse gefunden,und konnte bis jetzt auch jedem Malt etwas abgewinnen ( und ich denke das ich schon an die 100 probiert habe )
Aber wie gesagt,es gibt etliche Whiskytrinker die einen sehr sonderbaren
Bezug dazuhaben.
 
Versuch mal, den Whisky zunächst in den Bereich der Zungenspitze zu bekommen. Mit Tumblern, dem Glencairn und dem Bugatti passiert das automatisch, bei deinem ist das etwas schwieriger. Wenn du gleich Whisky hinten am Gaumen und im Rachen hast, schmeckst du natürlich gleich die volle Schärfe und den Rauch. Die Süße ist ne leicht fruchtige bis zitrusartig und nur an der Zungenspitze zu schmecken.

Ich möchte nochmal auf diesen Beitrag zurück kommen und :tnx: :tnx: sagen. :daumen:

Hab das nämlich gestern abend bewusst berücksichtigt, als ich den Laphroaig Triple wood das 2. Mal getestet habe.

Was soll ich sagen: Schon wieder hab ich bei meinem ersten Tasting völlig daneben gelegen. :unfassbar: Auch wenn es ja normal ist, das Tasting immer schwer von der Tagesform abhängig ist, hat mich dieses Ergebnis doch völlig überrascht.

Erklärung ist vielleicht, dass der Triple wood komplexer als der quarter cask und vom Charakter schon sehr verschieden vom normalen 10y ist.

Die Unmengen an Kamille vom ersten Triple-wood-Tasting hab ich überhaupt nicht mehr wahr genommen. Wie das ? Statt dessen kam nach langem nosing (>20sec) immer stärker Vanille und Holz und dann am Ende im Hintergrund, aber sicher erkennbar etwas Kokosnuss. Insgesamt fand ich ihn viel harmonischer. Im Gaumen wich der unglaublich kräftige Antritt mit Torf nach einiger Zeit einer starken Vanillesüsse mit etwas Eiche die fröhlich in dichtem Rauch dahinwaberte. Das was als "medizinisch" bezeichnet wird, ist sowohl in der Nase und am Gaumen beim Torf-Antritt dabei, tritt dann allerding mit zunehmener Zeit zusammen mit dem Torf in den Hintergrund.

Ich glaube jetzt, die Jungs bei Laphroaig haben es geschafft, einen Whisky zu machen, der leicht als Laphroaig identifizierbar ist, aber dennoch dann im Feinen ganz anders schmeckt.

Totaler Genuss, der allerdings selbst für "normal"-Laphroaig gewohnte Konsumenten wohl etwas Eingewöhnung braucht.
 
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