Für mich klingt das, was Bode nach seiner Karriere gemacht hat, eher nach Tingeltangel, nach Ringelpietz mit Anfassen, nach Herumgedaddel, nach Beschäftigungstherapie, nach Tätigkeiten eines Menschen, der nicht arbeiten muss. Das finde ich auch nicht schlimm, er hat genug Geld verdient und wird klug genug sein, es nicht alles verjuxt zu haben. Ich frage mich aber, ob er, und seine Aussagen deuten ja an, dass er sich da auch unsicher ist, willens ist, sich einen solchen 24/7-Job anzutun. Wenn ich wie Bode meine Schäfchen im trockenen hätte, würde ich es vermutlich auch nicht wollen.
Wenn Bode für den Job brennt, bringt er selbstredend alles mit, dann ist er der bessere, intelligentere und sympathischere Allofs, ein echter Werderaner und eine Integrationsfigur, die ihresgleichen sucht. Daran kann kein Zweifel bestehen, die Zweifel liegen anderswo.