Trainerinnen im Profifußball

Find ich mal ganz spannend zu diskutieren. :D

Also meines Erachtens gibt es das bisher nirgendwo in Europa. Da eine Bibiana Steinhaus aber nun auch in die Männerriege bei den Schiedsrichtern eingebrochen ist: ist es nur eine Frage der Zeit bis die erste Frau an der Seitenlinie ein Bundesligateam coacht? Oder gab/gibt es das schon in einer kleineren europäischen Liga?

Ich hab neulich noch gelesen das die ein oder andere ehemalige Nationalspielerin nach dem Rücktritt schon Männermannschaften trainiert hat, aber nie über die Oberliga hinaus. Welche Vereine das waren weiß ich auch nicht mehr.

Ist sowas vorzustellen das es mal dazu kommt? Ich meine warum nicht, hat ja schließlich nichts mit dem Geschlecht zu tun wie gut man eventuell eine Mannschaft trainiert, wenn diejenige den nötigen Biss mitbringt. Würde ja sicherlich schwerer sein so ein Team zu erreichen oder von der Mannschaft ernst genommen zu werden.

Spannend fänd ich das sicherlich. Männliche Trainer gibt es bei den Frauen ja auch genug, daran solls ja nicht scheitern.

Hat vielleicht ein bißchen was vom "ersten Fußballer der sich als homosexuell outet". Da gehört auch einge Menge Mut zu und es würde immenser Druck auf dem Spieler liegen. Aber da ich auch glaube (und auch gut finde) dass das auch mal dazu kommt...wieso nicht auch mal eine Frau als Trainer im Bundesligageschäft.

Oder wärt ihr aus Prinzip dagegen? Könnte es mal so kommen?
 
Als Trainerin wären die Fußballerinnen sicherlich besser geeignet, nur wird es dazu wohl nicht so schnell kommen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Verein diesen Schritt wagen wird (außer vielleicht Hoffenheim).
 
Da sehe ich aber auch nicht so das Problem. Müssen dann halt etwas umschulen.

Ich könnte mir vorstellen die ein oder andere wäre durchaus erfolgreich.

das will ich auch nit ausschließen, allerdings wird es nit so laufen, dass direkt jede dahergweaufene spielerin (warum fällt mir grad markus babbel ein:confused:) nen profi-club spielerisch weiter bringt....

in der BuLi wird sicherlich keiner das "risiko" eingehen, eher ein ambitionierter club in der 3.liga...
kann mir dann auch vorstellen, dass bei ausreichend geduld, das ganze recht erfolgreich verläuft...
 
Das denke ich auch nicht.

Vor allem das "Risiko" einzugehen ist so eine Sache. Sollte dann der Erfolg ausbleiben - und genau auf den Verein wird dann besonders geschaut - kriegt man diese Entscheidung um die Ohren gehauen.

Vor einiger Zeit hätte auch niemand gedacht das es mal eine Schiedsrichterin gibt. Und die Steinhaus hat sich nicht schlecht gemacht, wobei ich da skeptisch war anfangs.

Und es gibt auch Peter Neururer als Trainer und keiner weiß warum. Dann können wir auch ne Frau nehmen :lol:
 
Vor allem das "Risiko" einzugehen ist so eine Sache. Sollte dann der Erfolg ausbleiben - und genau auf den Verein wird dann besonders geschaut - kriegt man diese Entscheidung um die Ohren gehauen.

:tnx:


Zitat von Exciter:
Vor einiger Zeit hätte auch niemand gedacht das es mal eine Schiedsrichterin gibt. Und die Steinhaus hat sich nicht schlecht gemacht, wobei ich da skeptisch war anfangs.


ist für mich nur noch ne frage der zeit, bis die in der BuLi pfeift..
und ich hab anfangs ebenfalls eher zu den skeptikern gehört....



Zitat von Exciter:
Und es gibt auch Peter Neururer als Trainer und keiner weiß warum. Dann können wir auch ne Frau nehmen :lol:


nix gegen peter, den großen, bitte:D
 
Der Frauenfussball ist taktisch noch nicht auf dem Level wie der Männer-Fußball. Das ist kein Klischee, sondern einfach noch ein Rückstand in der Entwicklung des Frauenfussballs. Das letzte WM-Finale war taktisch ziemlich einfach gestrickt, da fehlt noch was.
Das heißt nicht, dass zwangsläufig alle Frauen sich diesem Klischee anpassen, allerdings haben die ihr wissen ja auch irgendwoher. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel.
Ein Proficlub hat eben eine Menge zu verlieren, denn eine Frau ist, auch wenn sie kompetenter sein kanne als so manche Herrentrainer, ein Risiko (Autoritätsprobleme, Druck der Medien, etc...)
Als Schiedsrichterin wird Bibiana Steinhaus ja automatisch von außen zu einer Autoritätsperson, bei Trainerinnen hätten Proficlubs eine Menge zu verlieren, da ein Risiko bestünde.
Um sowas einzuführen, müssen kleinere Schritte her. Eine Co-Trainerin kann ich mir durchaus vorstellen.
 
Nee komm, echt nicht. Schluss mit der Frauenemanzipation im Fußball. Ist zwar jetzt oberflächlich von mir, aber da hab ich echt kein Nerv zu. Fußball sollte im Großen und Ganzen ein Männersport bleiben. Im Flugzeug erwarte ich ja auch ne nette Stewardess und kein Frauenversteher in Strumpfhosen
 
Nee komm, echt nicht. Schluss mit der Frauenemanzipation im Fußball. Ist zwar jetzt oberflächlich von mir, aber da hab ich echt kein Nerv zu. Fußball sollte im Großen und Ganzen ein Männersport bleiben. Im Flugzeug erwarte ich ja auch ne nette Stewardess und kein Frauenversteher in Strumpfhosen

In spätestens 24 Stunden meldet sich Stürmerbraut auf diesen Beitrag! Viel Spaß. :D
 
Ein Männersport bleibt es doch, die stehen dann ja nicht auf dem Platz.

Wichtig ist die Qualität eines Trainers, nicht das Geschlecht. Das war bisher zwar immer männlich, aber wer weiß was noch kommt.

Das hat nichts mit Emanzipation zu tun finde ich.
 
Ein Männersport bleibt es doch, die stehen dann ja nicht auf dem Platz.

Wichtig ist die Qualität eines Trainers, nicht das Geschlecht. Das war bisher zwar immer männlich, aber wer weiß was noch kommt.

Das hat nichts mit Emanzipation zu tun finde ich.

Doch finde ich schon...:p

Eine Frau, die an der Linie steht und brüllt, könnte ich als Mann gar nicht für vollnehmen.
Ob wissen oder nicht, eine Frau als Trainerin hätte Akzeptanz- und Auroritätsprobleme, davon bin ich überzeugt.
 
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