12 Minuten und 12 Sekunden schweigen

Weiß jemand wie sich Werder entscheidet??
Werder wird einen Antrag auf Vertagung stellen. Da sich nur vier Vereine (Werder, HSV, St. Pauli, Sandhausen) öffentlich für eine Vertagung ausgesprochen haben, 22 Vereine aber bereits angekündigt haben, dem Konzept zustimmen zu wollen, wird dieser Antrag wohl scheitern.

Sollte es heute zu einer Entscheidung kommen, wird Werder zwei Änderungsanträge stellen:

1. Die sog. Ganzkörperkontrollen sollen nur bei einem begründeten Verdacht zulässig sein, nicht aber stichprobenartig durchgeführt werden dürfen

2. Der Heimverein soll das Gästekontingent bei einem Risikospiel nur mit Zustimmung des Gastvereins oder des DFB reduzieren dürfen (nach dem aktuellen Entwurf könnte der Heimverein das Gästekontingent ohne Zustimmung des Gastvereins und des DFB willkürlich reduzieren)

Hier das Interview mit Klaus-Dieter Fischer: http://www.radiobremen.de/sport/fussball/klausdieterfischer110.html

Ich finde es positiv, dass Werder eine wesentlich differenziertere Position einnimmt als die meisten anderen Vereine und sich nicht von der Politik treiben lässt. Vermutlich auch ein Verdienst der Fanbetreuung um Julia Ebert und Till Schüssler.
 
Das ist nicht ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass Fischer jemand ist, der den Teilen der Fans, die sich konstruktiv einbringen, auch zuhört.
 
KHR in München hat doch recht: wenn das DFL Papier abgelehnt wird dann wir die Politik Fakten schaffen. Und die werden über strengere Personenkontrollen usw. hinausgehen. Unser Bundesminister des Inneren und für Sport für da schon für sorgen.

Wüsste mal gerne die Dunkelziffer, die gegen das DFL Papier gröhlen und nicht ansatzweise wissen worum es geht bzw. es verstanden haben.
 
Was sieht nicht gut aus?
Das die DFL das Papier hoffentlich verabschiedet und uns dadurch viel schlimmeres erspart bleibt?
 
Auf n-tv soll wohl gleich die PK übertragen werden, mal gucken was da rauskommt.
Noch wird über den vereitelten Bombenanschlag berichtet.
 
KHR in München hat doch recht: wenn das DFL Papier abgelehnt wird dann wir die Politik Fakten schaffen. Und die werden über strengere Personenkontrollen usw. hinausgehen. Unser Bundesminister des Inneren und für Sport für da schon für sorgen.

Eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hat ergeben, dass Herr Friedrich da gar keine Handhabe hat:

Zum anderen haben Jan Korte und die Linksfraktion nach der Rechtsgrundlage für Stehplatzverbote gefragt. Der Bundesregierung fällt hier lediglich das Bauordnungsrecht der Länder ein. Im Bauordnungsrecht gibt es aber einen Bestandsschutz, der nur bei Umbauten ungültig wird, oder aber bei erheblicher Gefahr für Leib und Leben. Letzteres müsste für in jedem Bundesland, für jedes Objekt anhand einer konkreten Gefahrenanalyse festgestellt werden. Mit anderen Worten: Ein bundesweites Verbot von Stehplätzen, wie es Bundesinnenminister Friedrich angedroht hat, sollte in den Stadien nicht „Ruhe und Ordnung“ einkehren, ist auf diesem Wege nahezu unmöglich.
 
Jo, das sind leere Drohungen von Herrn Friedrich. Er will halt einfach als starker Mann darstehen und dass die Vereine es selber regeln, das wird dann für den Bund billiger.

Die Vereine sind schön blöd, sich da so einseifen zu lassen.
 
Begründbar...

...wäre, wenn Bengalos schon vorm Stadion abgefackelt würden. Oder der Stadionblockwart erfährt, dass Fans mit vollen Rucksäcken in die Klos gehen und mit leeren wieder verlassen und nun breitbeinig gehen. Und noch einfacher: Bei Denunziation!
 
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