Und wann (außer jetzt mal so außnahmespiele wie Anderlecht, Valencia usw.) war das anders?
Es war quasi bei jedem Spiel von 84 bis ca. 93 eine "logische" Stimmung. Da gab es auch Spiele, wo man nicht völlig euphorisiert nach Hause gegangen ist aber eigentlich immer gab es das Gefühl, man ist eine Einheit, ist Teil der Mannschaft, weil man immer auf das Spielgeschehen fokussiert war und darauf reagiert hat und dementsprechend die Spieler angeschoben hat. Merkte man, die haben keinen Bock, hat man sie angepfiffen, war der Gegner überlegen, hat man seine Mannschaft stark gerufen und den Gegner versucht einzuschüchtern und zu verhöhnen, hat man gemerkt, der Schiri baut nur Mist oder es fehlt das Feuer im Spiel, hat man den Schiri ausgepfiffen in einer extrem fiesen Lautstärke. gefeiert wurde da auhc erst, wenn es nicht mehr schiefgehen konnte (psychologisch nicht ganz unwichtig).
Unterstützt wurde das ganze dann durch einzelne Flaggen (klein und groß), Tröten (sehr laut), Banden schlagen (effektiv) und alle möglichen Rufe.
Alles in allem nicht organisiert, sondern einfach als Organismus, alle da, bunt durchmischt, Professoren, Arbeitslose,Angestellte, Jugendliche, Mittelalte, alte Hasen, alle nur koordiniert durch das was auf dem Rasen passierte und umgekehrt auch wieder das Geschehen des Spiels beeinflussend.
Edit: @Peggy, das hat Deine Frage glaube ich auch beantwortet, oder?