Ich glaube nachdem man sich an den Gedanken gewöhnt hat, muss man erstmal Klaus Allofs für seine jahrelang hervorragende Arbeit für Werder danken. Natürlich finde ich so einen Abgang nach wie vor ätzend und mitten im Umbruch und im größten Verlust der Vereinsgeschichte hat es etwas von verpieseln.
Trotzdem muss man sich, an dem Punkt, an dem Herr Allofs jertzt ist und in dem alter, in dem er sich befindet, fragen: "Mache ich lebenslang Werder oder versuche ich nocheinmal etwas anderes aufzubauen?" Ich hätte mir zwar gewünscht, dass er diese entscheidung, wenn sie sorum ausfällt, vor seiner Vertragsverlängerung getroffen hätte.
Im Endeffekt war ich aber in den letzten Jahren mit allofs und schaaf und etlichen Entscheidungen, die sie getroffen haben, ziemlich unzufrieden, darüber hinaus habe ich nicht verstanden, wieso er öffentlich so ein Theater veranstalten musste, als unser Budget weit überschritten war und wir einen Konsolidierungskurs einleiten mussten.
Ich glaube deswegen, dass ein profilierter Manager, der zudem voller elan für die Aufgabe bei einem so tollen Verein wie Werder Bremen ist, hier den Turnaround zurück zu schwarzen Zahlen vielleicht besser bewerkstelligt und dass so jemand die Gegenbenheiten bei Werder udn die finanziellen Zwänge eher bereits ist anzuerkennen, weil er die fetten Jahre, in denen man nach Herzenslust Carlos Albertrosse und Wesleys shoppen konnte, nicht mitgemacht hat.
Bis dahin sage ich danke Klaus Allofs für etliche überaus erfolgreiche Jahre.