Man sollte einfach sagen: Wenn man spielt wie gegen Augsburg, wen will man dann noch schlagen?
Na SV Heiligenfelde zum Beispiel. =)
Hoffe ich zumindest, dass man das ohne große Probleme schaffen wird. :cool:

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Man sollte einfach sagen: Wenn man spielt wie gegen Augsburg, wen will man dann noch schlagen?

Na SV Heiligenfelde zum Beispiel. =)
Hoffe ich zumindest, dass man das ohne große Probleme schaffen wird. :cool:![]()

Genau diese Hoffnung wurde auch geschürt als abzusehen war, daß zu Beginn der Saison 12/13 ein großer Umbruch bevorsteht und in den ersten Buli-Spielen sah der Trend trotz zweier Niederlagen recht gut aus. Aber in den letzten 4 Partien sah man leider die Häufung von identischen Fehler und Unzulänglichkeiten, wie man sie in den Jahren zuvor schon von einer mehr eingespielten Werder-Mannschaft mit wesentlich mehr Erfahrung gesehen hatte. Ein neuer Wein kann nicht schmecken, wenn er durch alte Schläuche läuft.
Richtig.Viele Kritiker liessen sich ja auch von der Aufbruchsstimmung mitreissen, ich auch !
Weil gerade der Trainer doch klar mitteilte, er werde auch sich selbst und seine Arbeit/Konzepte auf den Prüfstand stellen. Es werde ein neues Konzept geben.
Es gab dann ja auch ein ganz neues Spielkonzept.
Was einen aber jetzt so verzweifeln lässt ist doch, dass dieses neue TS-Konzept zwar im Kleinen an etlichen vorherigen Problemen ansetzt, die ganz großen und grundlegenden Schwächen und Versäumnisse jedoch nicht angegangen wurden.
Und weil das, was geändert wurde, ja sehr viel Gedanken-Arbeit erkennen lässt und ich TS grundsätzlich auch für einen sehr kompetenten Mann halte, kann man eben sagen, das das, was bisher nicht gemacht wurde, auch nicht gewollt war und nicht gewollt ist.
Es wird grundsätzlich weiter auf die Durchsetzung individueller Stärken gesetzt und ein offensives System gestaltet, das die Spieler soweit möglich von kollektiven Zwängen frei hält, damit sie ihre individuellen Stärken ausspielen und für überraschende Dinge sorgen können, die dann die Basis für Siege sein soll.
Das funktioniert aber - wie ein individuell fussballerisch sehr deutlich unterlegenes Team wie Augsburg beweist - überhaupt nicht mehr, wenn die individuell unterlegenen Teams als Kollektiv gut oder sehr gut eingestellt sind und zusammen funktionieren. Und erst Rechtnicht, wenn man auf individuell gleichwertige oder überlegene Teams trifft, die mit einem "engeren taktischen Korsett" spielen.
Die Antwort kann darauf nicht sein, das Individuelle noch besser zu machen, dafür fehlt u.a. das Geld und die Zeit, die Antwort kann nur sein, das Kollektiv von der gesamten Spielanlage stärker in systemische Zwänge einzubinden. Das ist aber eben nicht gewollt, das geschieht seit vielen Jahren nicht.
Nach all den Jahren mit einer total anderen Ausrichtung käme sowas auch einer Revolution gleich. Und das funktioniert wahrscheinlich nicht von heute auf morgen,
Ausnahmen, wie die von Favre mit Gladbach vorletzte Saison beweisen die Regel. Aber da lag der große psychologische Vorteil ja im fehlenden Druck: Als Favre anfing, hatte jeder Gladbacher begriffen, dass es so wie vorher nicht weiter ging, alle zogen voll bei den Neuerungen mit und Druck gab es auch nicht, weil die Mannschaft eigentlich schon abgestiegen war. Dann kam mit den überraschend schnell einsetzenden Erfolgen die Euforie, erst bei der Mannschaft, dann bei den Fans.
Werder ist im Vergleich damit noch in der Frontzeck-Phase: Zunehmend verbissen versuchend, die vielen einzelnen kleinen Fehler beheben zu wollen, ohne zu sehen, dass schon die Grundlage nicht passt und kleinere Veränderungen und Verbesserungen keinen durchgreifenden Erfolg mehr bringen.


Bin deiner Meinung.
Was ist daran ein Umbruch nur die Spieler auszutauschen. TS macht genau so weiter wie die Jahre davor. Wenn ich eine Junge und im zusammenspiel unerfahrene Mannschaft habe dann lass ich hauptsächlich auf Konter spielen, bis sich die Offensive eingespielt hat. Was TS uns hier bietet ist weiter nach Schema F.
Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss.
Ich kann das jedem, der meine Beiträge hier angezweifelt hat oder bei dem ganzen Taktikzeuchs nicht mehr so mit kommt, nur empfehlen. Man sieht die Dinge sehr sehr deutlich.
Man meint auch in der 2.HZ den Punkt zu erkennen, ab dem nacheinander mehrere Spieler immer weiter nachlassen, bei Elia und Arnautovic am deutlichsten.
Ich habe mich bei dieser Quälerei, mir dieses Ereignis nochmal anzutun ganz besonders auf Augsburg konzentriert. Und muss sagen, dass Augsburg nahezu komplett das Gegenteil zu Werder war.
Während ich bei Werder tatsächlich eine hohe individuelle Qualität sehen konnte, die dann unter nachlassendem Elan litt, sah ich bei Augsburg ein mittleres bis besseres Zweitligateam, was die individuellen Qualitäten angeht.
Augsburg holte das Spiel einzig und allein über eine weitestgehend kollektiv gut bis sehr gut umgesetzte Spielanlage, die viele Elemente guten, modernen Fussballs zeigte und zwar von Kopf bis Fuß sprich vom Torwart bis zum Stürmer wie aus einem Guß.
Bei Werder dagegen waren nur zwei Mannschaftsteile erkennbar, die als Formation auftraten: Die Vierer- oder situationsbedingt manchmal Dreierkette ganz hinten, die gemeinsam agierte und (jedenfalls noch in der 1.HZ) die drei Offensivleute, die versuchten, den gegnerischen Spielaufbau ganz weit vorne zu stören, meist wenig erfolgreich, da der Gegner offensichtlich hierauf gut vorbereitet und eingestellt worden war.
Dazwischen klafften immer gewaltige Lücken.
Im direkten Vergleich spielte und stand Augsburg nahezu über das gesamte Spiel wirklich "kompakt" im eigentlichen Sinn dieses Fachbegriffes und bei Werder war nahezu das gesamte Spiel das Gegenteil der Fall, was bei der grundsätzlichen Spielanlage nicht wundert.
Mein Kopfschütteln über diese Spielanlage ist noch größer geworden. Es passt voll ins Bild, dass Werder damit am Anfang der Saison gute Spiele zeigte - als die Gegner diese Grundlagen des Werder-Spiels noch nicht voll erkannt hatten und Werder deshalb die Möglichkeiten dieser Spielanlage gut umsetzen konnte.
Jetzt aber konnte auch Trainer-Novize Weinzierl in Augsburg seine individuell weit unterlegene Mannschaft (in etwa auf Paderborn- und Münster-Niveau) so gut darauf einstellen, das ein hochverdienter Sieg mit zwei Toren Vorsprung, der auch noch höher hätte ausfallen können, heraus sprang.
Da nur auf "mangelnden Einsatz" und "schlecht geführte Zweikämpfe" unserer Spieler zu verweisen, geht völlig in die Irre. Natürlich war das zu beobachten. Aber man muss nach der Ursache fragen und sie suchen.
Zum Einen ist dies systembedingt, weil wenn man das Spielfeld ohne kollektive Organisation lang und breit macht, man eben zu viel Raum abdecken muss und dann permanent "falsch" steht und nicht in die Zweikämpfe kommt.
Oder irgendwann im Kopf müde wird und in den Anstrengungen nachlässt, wenn man 55 min. immer falsch steht, hinterher laufen muss und blöd aussieht, obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass alle Werder-Spieler besser als die Gegner sind und im Kopf verzweifelt, weil die Augsburger trotzdem zusammen besseren Fussball spielen. Man fühlt sich ohnmächtig und das macht auf dem Platz die Beine am schwersten.
Nach dem 2. Mal Spiel-anschauen sehe ich mittlerweile die Ursachen für den mangelnden Einsatz und die mangelnde Zweikampfführung auch bei der demotivierenden Wirkung der nicht funktionierenden eigenen Spielanlage und damit beim Trainer.
Mankann auch sagen: Unsere Spieler haben höchstwahrscheinlich aufgegeben, weil sie bemerkten, dass alles Laufen gegen eine besser ausgerichtete Augsburger Mannschaft nichts nützt !
Schaut Euch das Spiel alle nochmal in Ruhe komplett an und achtet auf die Raumaufteilung bei Werder und dann bei Augsburg.
Achtet (das ist zum Begreifen von angewandter Taktik das Einfachste) besonders bei Augsburg auf das Entstehen von Spielergruppen VOR der Viererkette, manchmal 2 Mann, manchmal 3, selten 4 Mann, wie sie sich GEMEINSAM bewegen und verschieben.
Achtet auf MEHRERE Gruppen, wie sie sich ZUEINANDER bewegen und damit Werder-Angreifer einkreisen und einengen. Achtet auf die dabei bestehenden und sich einengenden Abstände der Augsburger.
Habt ihr das gesehen und abgespeichert, schaut Euch an, wie Werder das macht.
Das sollte eigentlich reichen, um danach zu sagen : OHNE WORTE !
Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss.
Ich kann das jedem, der meine Beiträge hier angezweifelt hat oder bei dem ganzen Taktikzeuchs nicht mehr so mit kommt, nur empfehlen. Man sieht die Dinge sehr sehr deutlich.
Man meint auch in der 2.HZ den Punkt zu erkennen, ab dem nacheinander mehrere Spieler immer weiter nachlassen, bei Elia und Arnautovic am deutlichsten.
Ich habe mich bei dieser Quälerei, mir dieses Ereignis nochmal anzutun ganz besonders auf Augsburg konzentriert. Und muss sagen, dass Augsburg nahezu komplett das Gegenteil zu Werder war.
Während ich bei Werder tatsächlich eine hohe individuelle Qualität sehen konnte, die dann unter nachlassendem Elan litt, sah ich bei Augsburg ein mittleres bis besseres Zweitligateam, was die individuellen Qualitäten angeht.
Augsburg holte das Spiel einzig und allein über eine weitestgehend kollektiv gut bis sehr gut umgesetzte Spielanlage, die viele Elemente guten, modernen Fussballs zeigte und zwar von Kopf bis Fuß sprich vom Torwart bis zum Stürmer wie aus einem Guß.
Bei Werder dagegen waren nur zwei Mannschaftsteile erkennbar, die als Formation auftraten: Die Vierer- oder situationsbedingt manchmal Dreierkette ganz hinten, die gemeinsam agierte und (jedenfalls noch in der 1.HZ) die drei Offensivleute, die versuchten, den gegnerischen Spielaufbau ganz weit vorne zu stören, meist wenig erfolgreich, da der Gegner offensichtlich hierauf gut vorbereitet und eingestellt worden war.
Dazwischen klafften immer gewaltige Lücken.
Im direkten Vergleich spielte und stand Augsburg nahezu über das gesamte Spiel wirklich "kompakt" im eigentlichen Sinn dieses Fachbegriffes und bei Werder war nahezu das gesamte Spiel das Gegenteil der Fall, was bei der grundsätzlichen Spielanlage nicht wundert.
Mein Kopfschütteln über diese Spielanlage ist noch größer geworden. Es passt voll ins Bild, dass Werder damit am Anfang der Saison gute Spiele zeigte - als die Gegner diese Grundlagen des Werder-Spiels noch nicht voll erkannt hatten und Werder deshalb die Möglichkeiten dieser Spielanlage gut umsetzen konnte.
Jetzt aber konnte auch Trainer-Novize Weinzierl in Augsburg seine individuell weit unterlegene Mannschaft (in etwa auf Paderborn- und Münster-Niveau) so gut darauf einstellen, das ein hochverdienter Sieg mit zwei Toren Vorsprung, der auch noch höher hätte ausfallen können, heraus sprang.
Da nur auf "mangelnden Einsatz" und "schlecht geführte Zweikämpfe" unserer Spieler zu verweisen, geht völlig in die Irre. Natürlich war das zu beobachten. Aber man muss nach der Ursache fragen und sie suchen.
Zum Einen ist dies systembedingt, weil wenn man das Spielfeld ohne kollektive Organisation lang und breit macht, man eben zu viel Raum abdecken muss und dann permanent "falsch" steht und nicht in die Zweikämpfe kommt.
Oder irgendwann im Kopf müde wird und in den Anstrengungen nachlässt, wenn man 55 min. immer falsch steht, hinterher laufen muss und blöd aussieht, obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass alle Werder-Spieler besser als die Gegner sind und im Kopf verzweifelt, weil die Augsburger trotzdem zusammen besseren Fussball spielen. Man fühlt sich ohnmächtig und das macht auf dem Platz die Beine am schwersten.
Nach dem 2. Mal Spiel-anschauen sehe ich mittlerweile die Ursachen für den mangelnden Einsatz und die mangelnde Zweikampfführung auch bei der demotivierenden Wirkung der nicht funktionierenden eigenen Spielanlage und damit beim Trainer.
Mankann auch sagen: Unsere Spieler haben höchstwahrscheinlich aufgegeben, weil sie bemerkten, dass alles Laufen gegen eine besser ausgerichtete Augsburger Mannschaft nichts nützt !
Schaut Euch das Spiel alle nochmal in Ruhe komplett an und achtet auf die Raumaufteilung bei Werder und dann bei Augsburg.
Achtet (das ist zum Begreifen von angewandter Taktik das Einfachste) besonders bei Augsburg auf das Entstehen von Spielergruppen VOR der Viererkette, manchmal 2 Mann, manchmal 3, selten 4 Mann, wie sie sich GEMEINSAM bewegen und verschieben.
Achtet auf MEHRERE Gruppen, wie sie sich ZUEINANDER bewegen und damit Werder-Angreifer einkreisen und einengen. Achtet auf die dabei bestehenden und sich einengenden Abstände der Augsburger.
Habt ihr das gesehen und abgespeichert, schaut Euch an, wie Werder das macht.
Das sollte eigentlich reichen, um danach zu sagen : OHNE WORTE !

Doch. So arrogant und von sich überzeugt kann/ sollte kein Trainer mehr sein und die Entwicklung des Fussballs auf diese Weise mißachten. Desweiteren muss Werder wirtschaften und ist mindestens in der Hinsicht ein Verein wie fast jeder andere auch. Dass Schaaf als einziger BL-Coach sich nicht an Ergebnissen messen lassen muss und der Verein sich dadurch einen völlig unverständlichen Wettbewerbsnachteil verschafft, ist eine andere Sache, hat aber nichts damit zu tun, was man in diesem Geschäft grundsätzlich erwarten kann und darf.
Ich finde es zu einfach, ja sogar falsch, zu sagen, Augsburg sei taktisch besser eingestellt gewesen.
Sie waren der defensive, auf Konterangriffe ausgelegte Underdog und diese Taktik ist, siehe z.B. Werder in Dortmund, grundsätzlich die einfachere. Allerdings ist eine solche Taktik eben auch ausschließlich reaktiv, d.h. gegen einen Gegner, der es gut spielt, verliert man halt meistens.
Vorweg möchte ich Dir für Deine ausführliche Analyse zum Augsburgspiel Respekt und Dank zollen!Richtig.Viele Kritiker liessen sich ja auch von der Aufbruchsstimmung mitreissen, ich auch !
Weil gerade der Trainer doch klar mitteilte, er werde auch sich selbst und seine Arbeit/Konzepte auf den Prüfstand stellen. Es werde ein neues Konzept geben.
Es gab dann ja auch ein ganz neues Spielkonzept.
Was einen aber jetzt so verzweifeln lässt ist doch, dass dieses neue TS-Konzept zwar im Kleinen an etlichen vorherigen Problemen ansetzt, die ganz großen und grundlegenden Schwächen und Versäumnisse jedoch nicht angegangen wurden.
Und weil das, was geändert wurde, ja sehr viel Gedanken-Arbeit erkennen lässt und ich TS grundsätzlich auch für einen sehr kompetenten Mann halte, kann man eben sagen, das das, was bisher nicht gemacht wurde, auch nicht gewollt war und nicht gewollt ist.
Es wird grundsätzlich weiter auf die Durchsetzung individueller Stärken gesetzt und ein offensives System gestaltet, das die Spieler soweit möglich von kollektiven Zwängen frei hält, damit sie ihre individuellen Stärken ausspielen und für überraschende Dinge sorgen können, die dann die Basis für Siege sein soll.
Das funktioniert aber - wie ein individuell fussballerisch sehr deutlich unterlegenes Team wie Augsburg beweist - überhaupt nicht mehr, wenn die individuell unterlegenen Teams als Kollektiv gut oder sehr gut eingestellt sind und zusammen funktionieren. Und erst Rechtnicht, wenn man auf individuell gleichwertige oder überlegene Teams trifft, die mit einem "engeren taktischen Korsett" spielen.
Die Antwort kann darauf nicht sein, das Individuelle noch besser zu machen, dafür fehlt u.a. das Geld und die Zeit, die Antwort kann nur sein, das Kollektiv von der gesamten Spielanlage stärker in systemische Zwänge einzubinden. Das ist aber eben nicht gewollt, das geschieht seit vielen Jahren nicht.
Nach all den Jahren mit einer total anderen Ausrichtung käme sowas auch einer Revolution gleich. Und das funktioniert wahrscheinlich nicht von heute auf morgen,
Ausnahmen, wie die von Favre mit Gladbach vorletzte Saison beweisen die Regel. Aber da lag der große psychologische Vorteil ja im fehlenden Druck: Als Favre anfing, hatte jeder Gladbacher begriffen, dass es so wie vorher nicht weiter ging, alle zogen voll bei den Neuerungen mit und Druck gab es auch nicht, weil die Mannschaft eigentlich schon abgestiegen war. Dann kam mit den überraschend schnell einsetzenden Erfolgen die Euforie, erst bei der Mannschaft, dann bei den Fans.
Werder ist im Vergleich damit noch in der Frontzeck-Phase: Zunehmend verbissen versuchend, die vielen einzelnen kleinen Fehler beheben zu wollen, ohne zu sehen, dass schon die Grundlage nicht passt und kleinere Veränderungen und Verbesserungen keinen durchgreifenden Erfolg mehr bringen.


