Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Genau diese Hoffnung wurde auch geschürt als abzusehen war, daß zu Beginn der Saison 12/13 ein großer Umbruch bevorsteht und in den ersten Buli-Spielen sah der Trend trotz zweier Niederlagen recht gut aus. Aber in den letzten 4 Partien sah man leider die Häufung von identischen Fehler und Unzulänglichkeiten, wie man sie in den Jahren zuvor schon von einer mehr eingespielten Werder-Mannschaft mit wesentlich mehr Erfahrung gesehen hatte. Ein neuer Wein kann nicht schmecken, wenn er durch alte Schläuche läuft.

Bin deiner Meinung.
Was ist daran ein Umbruch nur die Spieler auszutauschen. TS macht genau so weiter wie die Jahre davor. Wenn ich eine Junge und im zusammenspiel unerfahrene Mannschaft habe dann lass ich hauptsächlich auf Konter spielen, bis sich die Offensive eingespielt hat. Was TS uns hier bietet ist weiter nach Schema F.
 
Richtig. :tnx: Viele Kritiker liessen sich ja auch von der Aufbruchsstimmung mitreissen, ich auch !

Weil gerade der Trainer doch klar mitteilte, er werde auch sich selbst und seine Arbeit/Konzepte auf den Prüfstand stellen. Es werde ein neues Konzept geben.

Es gab dann ja auch ein ganz neues Spielkonzept.

Was einen aber jetzt so verzweifeln lässt ist doch, dass dieses neue TS-Konzept zwar im Kleinen an etlichen vorherigen Problemen ansetzt, die ganz großen und grundlegenden Schwächen und Versäumnisse jedoch nicht angegangen wurden.

Und weil das, was geändert wurde, ja sehr viel Gedanken-Arbeit erkennen lässt und ich TS grundsätzlich auch für einen sehr kompetenten Mann halte, kann man eben sagen, das das, was bisher nicht gemacht wurde, auch nicht gewollt war und nicht gewollt ist.

Es wird grundsätzlich weiter auf die Durchsetzung individueller Stärken gesetzt und ein offensives System gestaltet, das die Spieler soweit möglich von kollektiven Zwängen frei hält, damit sie ihre individuellen Stärken ausspielen und für überraschende Dinge sorgen können, die dann die Basis für Siege sein soll.

Das funktioniert aber - wie ein individuell fussballerisch sehr deutlich unterlegenes Team wie Augsburg beweist - überhaupt nicht mehr, wenn die individuell unterlegenen Teams als Kollektiv gut oder sehr gut eingestellt sind und zusammen funktionieren. Und erst Rechtnicht, wenn man auf individuell gleichwertige oder überlegene Teams trifft, die mit einem "engeren taktischen Korsett" spielen.

Die Antwort kann darauf nicht sein, das Individuelle noch besser zu machen, dafür fehlt u.a. das Geld und die Zeit, die Antwort kann nur sein, das Kollektiv von der gesamten Spielanlage stärker in systemische Zwänge einzubinden. Das ist aber eben nicht gewollt, das geschieht seit vielen Jahren nicht.

Nach all den Jahren mit einer total anderen Ausrichtung käme sowas auch einer Revolution gleich. Und das funktioniert wahrscheinlich nicht von heute auf morgen,

Ausnahmen, wie die von Favre mit Gladbach vorletzte Saison beweisen die Regel. Aber da lag der große psychologische Vorteil ja im fehlenden Druck: Als Favre anfing, hatte jeder Gladbacher begriffen, dass es so wie vorher nicht weiter ging, alle zogen voll bei den Neuerungen mit und Druck gab es auch nicht, weil die Mannschaft eigentlich schon abgestiegen war. Dann kam mit den überraschend schnell einsetzenden Erfolgen die Euforie, erst bei der Mannschaft, dann bei den Fans.

Werder ist im Vergleich damit noch in der Frontzeck-Phase: Zunehmend verbissen versuchend, die vielen einzelnen kleinen Fehler beheben zu wollen, ohne zu sehen, dass schon die Grundlage nicht passt und kleinere Veränderungen und Verbesserungen keinen durchgreifenden Erfolg mehr bringen.

Für diesen Post, werter Sofatester möchte ich Dir den güldenen Bundesverdienstkeks am wollenen Bande verleihen! :daumen: :tnx:
 
Danke. Hab mir ja auch den Mund genügend fusselig geredet. ;)

Auf den wunden-Finger-Award warte ich noch. :lol:
 
Bin deiner Meinung.
Was ist daran ein Umbruch nur die Spieler auszutauschen. TS macht genau so weiter wie die Jahre davor. Wenn ich eine Junge und im zusammenspiel unerfahrene Mannschaft habe dann lass ich hauptsächlich auf Konter spielen, bis sich die Offensive eingespielt hat. Was TS uns hier bietet ist weiter nach Schema F.

Wenn Schema F gut ist und funktionieren würde, dann würde ja auch keiner was sagen. Wie man deutlich am Augsburg Spiel gesehen hat mangelt es aber bereits an grundlegenden Tugenden des Fussballs.
TS will wieder einmal den "doppelten Flic Flac mit zweieinhalb Schrauben" sehen noch bevor das Baby überhaupt laufen kann.
Vielleicht sollte er weniger irgendwelche "Elitetrainer Seminare" besuchen, sich lieber an den Grundtugenden des Fussballs orientieren und erst mit dem Flic Flac anfangen wenn eben jene Tugenden und Automatismen auch sicher sitzen? Naja, ich versteh ja nix von Fussball ...
 
Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss.

Ich kann das jedem, der meine Beiträge hier angezweifelt hat oder bei dem ganzen Taktikzeuchs nicht mehr so mit kommt, nur empfehlen. Man sieht die Dinge sehr sehr deutlich.

Man meint auch in der 2.HZ den Punkt zu erkennen, ab dem nacheinander mehrere Spieler immer weiter nachlassen, bei Elia und Arnautovic am deutlichsten.

Ich habe mich bei dieser Quälerei, mir dieses Ereignis nochmal anzutun ganz besonders auf Augsburg konzentriert. Und muss sagen, dass Augsburg nahezu komplett das Gegenteil zu Werder war.

Während ich bei Werder tatsächlich eine hohe individuelle Qualität sehen konnte, die dann unter nachlassendem Elan litt, sah ich bei Augsburg ein mittleres bis besseres Zweitligateam, was die individuellen Qualitäten angeht.

Augsburg holte das Spiel einzig und allein über eine weitestgehend kollektiv gut bis sehr gut umgesetzte Spielanlage, die viele Elemente guten, modernen Fussballs zeigte und zwar von Kopf bis Fuß sprich vom Torwart bis zum Stürmer wie aus einem Guß.

Bei Werder dagegen waren nur zwei Mannschaftsteile erkennbar, die als Formation auftraten: Die Vierer- oder situationsbedingt manchmal Dreierkette ganz hinten, die gemeinsam agierte und (jedenfalls noch in der 1.HZ) die drei Offensivleute, die versuchten, den gegnerischen Spielaufbau ganz weit vorne zu stören, meist wenig erfolgreich, da der Gegner offensichtlich hierauf gut vorbereitet und eingestellt worden war.

Dazwischen klafften immer gewaltige Lücken.

Im direkten Vergleich spielte und stand Augsburg nahezu über das gesamte Spiel wirklich "kompakt" im eigentlichen Sinn dieses Fachbegriffes und bei Werder war nahezu das gesamte Spiel das Gegenteil der Fall, was bei der grundsätzlichen Spielanlage nicht wundert.

Mein Kopfschütteln über diese Spielanlage ist noch größer geworden. Es passt voll ins Bild, dass Werder damit am Anfang der Saison gute Spiele zeigte - als die Gegner diese Grundlagen des Werder-Spiels noch nicht voll erkannt hatten und Werder deshalb die Möglichkeiten dieser Spielanlage gut umsetzen konnte.

Jetzt aber konnte auch Trainer-Novize Weinzierl in Augsburg seine individuell weit unterlegene Mannschaft (in etwa auf Paderborn- und Münster-Niveau) so gut darauf einstellen, das ein hochverdienter Sieg mit zwei Toren Vorsprung, der auch noch höher hätte ausfallen können, heraus sprang.

Da nur auf "mangelnden Einsatz" und "schlecht geführte Zweikämpfe" unserer Spieler zu verweisen, geht völlig in die Irre. Natürlich war das zu beobachten. Aber man muss nach der Ursache fragen und sie suchen.

Zum Einen ist dies systembedingt, weil wenn man das Spielfeld ohne kollektive Organisation lang und breit macht, man eben zu viel Raum abdecken muss und dann permanent "falsch" steht und nicht in die Zweikämpfe kommt.

Oder irgendwann im Kopf müde wird und in den Anstrengungen nachlässt, wenn man 55 min. immer falsch steht, hinterher laufen muss und blöd aussieht, obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass alle Werder-Spieler besser als die Gegner sind und im Kopf verzweifelt, weil die Augsburger trotzdem zusammen besseren Fussball spielen. Man fühlt sich ohnmächtig und das macht auf dem Platz die Beine am schwersten.

Nach dem 2. Mal Spiel-anschauen sehe ich mittlerweile die Ursachen für den mangelnden Einsatz und die mangelnde Zweikampfführung auch bei der demotivierenden Wirkung der nicht funktionierenden eigenen Spielanlage und damit beim Trainer.

Mankann auch sagen: Unsere Spieler haben höchstwahrscheinlich aufgegeben, weil sie bemerkten, dass alles Laufen gegen eine besser ausgerichtete Augsburger Mannschaft nichts nützt !

Schaut Euch das Spiel alle nochmal in Ruhe komplett an und achtet auf die Raumaufteilung bei Werder und dann bei Augsburg.

Achtet (das ist zum Begreifen von angewandter Taktik das Einfachste) besonders bei Augsburg auf das Entstehen von Spielergruppen VOR der Viererkette, manchmal 2 Mann, manchmal 3, selten 4 Mann, wie sie sich GEMEINSAM bewegen und verschieben.

Achtet auf MEHRERE Gruppen, wie sie sich ZUEINANDER bewegen und damit Werder-Angreifer einkreisen und einengen. Achtet auf die dabei bestehenden und sich einengenden Abstände der Augsburger.

Habt ihr das gesehen und abgespeichert, schaut Euch an, wie Werder das macht.

Das sollte eigentlich reichen, um danach zu sagen : OHNE WORTE !

Ich sag ja die Mannschaft konnte nichts dafür, sie hatten einfach keinen Plan!
 
Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss.

Ich kann das jedem, der meine Beiträge hier angezweifelt hat oder bei dem ganzen Taktikzeuchs nicht mehr so mit kommt, nur empfehlen. Man sieht die Dinge sehr sehr deutlich.

Man meint auch in der 2.HZ den Punkt zu erkennen, ab dem nacheinander mehrere Spieler immer weiter nachlassen, bei Elia und Arnautovic am deutlichsten.

Ich habe mich bei dieser Quälerei, mir dieses Ereignis nochmal anzutun ganz besonders auf Augsburg konzentriert. Und muss sagen, dass Augsburg nahezu komplett das Gegenteil zu Werder war.

Während ich bei Werder tatsächlich eine hohe individuelle Qualität sehen konnte, die dann unter nachlassendem Elan litt, sah ich bei Augsburg ein mittleres bis besseres Zweitligateam, was die individuellen Qualitäten angeht.

Augsburg holte das Spiel einzig und allein über eine weitestgehend kollektiv gut bis sehr gut umgesetzte Spielanlage, die viele Elemente guten, modernen Fussballs zeigte und zwar von Kopf bis Fuß sprich vom Torwart bis zum Stürmer wie aus einem Guß.

Bei Werder dagegen waren nur zwei Mannschaftsteile erkennbar, die als Formation auftraten: Die Vierer- oder situationsbedingt manchmal Dreierkette ganz hinten, die gemeinsam agierte und (jedenfalls noch in der 1.HZ) die drei Offensivleute, die versuchten, den gegnerischen Spielaufbau ganz weit vorne zu stören, meist wenig erfolgreich, da der Gegner offensichtlich hierauf gut vorbereitet und eingestellt worden war.

Dazwischen klafften immer gewaltige Lücken.

Im direkten Vergleich spielte und stand Augsburg nahezu über das gesamte Spiel wirklich "kompakt" im eigentlichen Sinn dieses Fachbegriffes und bei Werder war nahezu das gesamte Spiel das Gegenteil der Fall, was bei der grundsätzlichen Spielanlage nicht wundert.

Mein Kopfschütteln über diese Spielanlage ist noch größer geworden. Es passt voll ins Bild, dass Werder damit am Anfang der Saison gute Spiele zeigte - als die Gegner diese Grundlagen des Werder-Spiels noch nicht voll erkannt hatten und Werder deshalb die Möglichkeiten dieser Spielanlage gut umsetzen konnte.

Jetzt aber konnte auch Trainer-Novize Weinzierl in Augsburg seine individuell weit unterlegene Mannschaft (in etwa auf Paderborn- und Münster-Niveau) so gut darauf einstellen, das ein hochverdienter Sieg mit zwei Toren Vorsprung, der auch noch höher hätte ausfallen können, heraus sprang.

Da nur auf "mangelnden Einsatz" und "schlecht geführte Zweikämpfe" unserer Spieler zu verweisen, geht völlig in die Irre. Natürlich war das zu beobachten. Aber man muss nach der Ursache fragen und sie suchen.

Zum Einen ist dies systembedingt, weil wenn man das Spielfeld ohne kollektive Organisation lang und breit macht, man eben zu viel Raum abdecken muss und dann permanent "falsch" steht und nicht in die Zweikämpfe kommt.

Oder irgendwann im Kopf müde wird und in den Anstrengungen nachlässt, wenn man 55 min. immer falsch steht, hinterher laufen muss und blöd aussieht, obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass alle Werder-Spieler besser als die Gegner sind und im Kopf verzweifelt, weil die Augsburger trotzdem zusammen besseren Fussball spielen. Man fühlt sich ohnmächtig und das macht auf dem Platz die Beine am schwersten.

Nach dem 2. Mal Spiel-anschauen sehe ich mittlerweile die Ursachen für den mangelnden Einsatz und die mangelnde Zweikampfführung auch bei der demotivierenden Wirkung der nicht funktionierenden eigenen Spielanlage und damit beim Trainer.

Mankann auch sagen: Unsere Spieler haben höchstwahrscheinlich aufgegeben, weil sie bemerkten, dass alles Laufen gegen eine besser ausgerichtete Augsburger Mannschaft nichts nützt !

Schaut Euch das Spiel alle nochmal in Ruhe komplett an und achtet auf die Raumaufteilung bei Werder und dann bei Augsburg.

Achtet (das ist zum Begreifen von angewandter Taktik das Einfachste) besonders bei Augsburg auf das Entstehen von Spielergruppen VOR der Viererkette, manchmal 2 Mann, manchmal 3, selten 4 Mann, wie sie sich GEMEINSAM bewegen und verschieben.

Achtet auf MEHRERE Gruppen, wie sie sich ZUEINANDER bewegen und damit Werder-Angreifer einkreisen und einengen. Achtet auf die dabei bestehenden und sich einengenden Abstände der Augsburger.

Habt ihr das gesehen und abgespeichert, schaut Euch an, wie Werder das macht.

Das sollte eigentlich reichen, um danach zu sagen : OHNE WORTE !

Dafür das Du Dir diese SHICE noch mal angeschaut hast gebührt DIR der größte Respekt! Ich hätte nicht die Muße mir das nochmal anzutun. Ich ziehe meinen Hut vor Dir! :tnx:
 
Ich finde es zu einfach, ja sogar falsch, zu sagen, Augsburg sei taktisch besser eingestellt gewesen. Sie waren der defensive, auf Konterangriffe ausgelegte Underdog und diese Taktik ist, siehe z.B. Werder in Dortmund, grundsätzlich die einfachere. Allerdings ist eine solche Taktik eben auch ausschließlich reaktiv, d.h. gegen einen Gegner, der es gut spielt, verliert man halt meistens.

Schlimm ist, wie hilf- und einfallslos Werder gegen solche Gegner agiert, wobei mir da das Defensivspiel noch im Vergleich zum Offensivspiel das kleinere Übel ist. Auch wenn die Räume groß sind und blablabla: Das erste Tor kann Fritz verhindern, das dritte Mielitz. Das waren eben auch individuelle Fehler. Kollektiv schlecht ist jedoch, gegen eine solch biedere Truppe in der zweiten Halbzeit genau nüscht nach vorne zu bringen. Das ernüchtert mich viel schlimmer.

Und da sehe ich auch nicht, wo wir denn offensiv gespielt haben. Die Viererkette hängt, siehe zweites Gegentor, oft am 16er rum, wo sie 20m hätte aufrücken müssen, unsere Außenstürmer sind oft viel zu tief und werden viel zu selten in der gefährlichen Zone in ein eins zu eins gebracht. Unser Spiel ist behäbig und wird, wie gehabt, oft viel zu früh nach außen verlagert und der Gegner muss nur rüberschieben, mehr nicht. Dieses einfältige Offensivspiel ist viel schlimmer. Auch nach dem 2:1 zur Pause kann man so einen Gegner noch locker schlagen und nach einem 3:1 wäre noch ein Punkt drin. Wenn man denn nach vorne sinnvoll spielte.
 
Doch. So arrogant und von sich überzeugt kann/ sollte kein Trainer mehr sein und die Entwicklung des Fussballs auf diese Weise mißachten. Desweiteren muss Werder wirtschaften und ist mindestens in der Hinsicht ein Verein wie fast jeder andere auch. Dass Schaaf als einziger BL-Coach sich nicht an Ergebnissen messen lassen muss und der Verein sich dadurch einen völlig unverständlichen Wettbewerbsnachteil verschafft, ist eine andere Sache, hat aber nichts damit zu tun, was man in diesem Geschäft grundsätzlich erwarten kann und darf.

Das hat weniger mit Arroganz zu tun, als mit Überzeugung.
Wenn Deine Erwartungshaltung ähnlich wie nOrge ist, dann ist es kein Wunder das du seit 2007 auf "die Barrikaden" gehst. Schaaf wird sich nicht ändern. Da kannst du dich rein sprichwörtlich: "auf den Kopf stellen".
Und die Erwartungshaltung Deinerseits, er würde das tun oder gar müssen, die ist somit auch fehlangebracht.
Schaaf lässt diesen Fußball den du kritisierst spielen weil ers kann und will und weil er keinen anderen Fußball hier spielen lassen will. so schlicht und ergreifend ist das.

Wenn du anderen Fußball bei Werder sehen willst, dann mußt du so lange warten, bis Schaaf nicht mehr Trainer von Werder ist.

Andererseits: Kann es vielleicht auch sein, daß du eine relativ exklusive Meinung über "Fußball sportlich/wirtschaftlich" vertrittst?
 
Ich finde es zu einfach, ja sogar falsch, zu sagen, Augsburg sei taktisch besser eingestellt gewesen.

Ob es zu einfach ist, sei dahin gestellt und die Wertung "besser" ist Ansichtssache.

Jedenfalls aber war das taktische Konzept der Augsburger was das Offensivspiel angeht erkennbar auf die Schwächen des Werderspiels ausgerichtet und es hat funktioniert.

Bei Werder überfordert das eigene System die Spieler selbst dann, wenn es ansatzweise funktioniert.
Jeder der es aushält, kann sich das noch einmal intensiv anschauen.

Und hat dann einen sehr deutlichen Vergleich zwischen dem, was bei Werder völlig fehlt und dem, was Augsburg in vielen Phasen wirklich gut auf dem Platz gezeigt hat.

Ich will meinen sehr langen Beiträgen nicht wieder einen so langen hinzu fügen und mache daher hier einen "."

Sie waren der defensive, auf Konterangriffe ausgelegte Underdog und diese Taktik ist, siehe z.B. Werder in Dortmund, grundsätzlich die einfachere. Allerdings ist eine solche Taktik eben auch ausschließlich reaktiv, d.h. gegen einen Gegner, der es gut spielt, verliert man halt meistens.

Entschuldigung, aber das ist nur oberflächliches bla-bla. Die Spielweise von Werder in Dortmund und die von Augsburg gegen Werder kann man nicht einmal ansatzweise miteinander vergleichen, dafür sind die Unterschiede viel zu groß. Von der grundsätzlichen Anlage her würde ich übrigens bei beiden Teams bestreiten, dass "die Taktik" in den genannten Spielen "ausschließlich reaktiv" war.

Bei Werder kann man das am ehesten noch zum Bayern-Spiel sagen. Beim Dortmund-Spiel hat Werder von Anfang an immer versucht, selber zu kommen. Aufgrund der Klasse des Gegners ist das erstens nicht so aufgefallen und zweitens hatte man da schon die grundsätzliche Anlage, tiefer zu stehen.
Nach dem 0:1 Rückstand kam trotzdem noch einiges und Dortmund war auf diese insgesamte Spielanlage nicht vorbereitet. Es wäre zuviel Kritik zu behaupten, Werder wäre da nur reaktiv gewesen.

Bei Augsburg ist trotz fehlender individueller Klasse im Kollektivspiel eine klare Entwicklung dahin gehend zu beobachten, mehr selber zu machen, wie es diese Mannschaft ja schon in Mainz (trotz 0:2 Niederlage überraschend aktive Offensivbemühungen) und in Hoffenheim (Offensivbemühungen erfolglos, aber stabil ein 0:0 geholt) andeutete. Als man da dann zu Hause gegen Leverkusen weiter machen wollte, hat man eine Niederlage gefangen.

Auch gegen Werder sah man das häufiger, das Augsburg schon auf viel mehr als ein reines Reagieren ausgerichtet war. Und zwar so deutlich, das ein weiteres Diskutieren darüber keinen Sinn macht.

Das Augsburg mangels individueller Klasse noch längst nicht soweit ist, ein Spiel gegen Werder von Anfang an zu dominieren, ist kein Wunder. Darum ging es in meinem Beitrag aber auch gar nicht, wie jeder nachlesen kann.

Augsburg bleibt vorläufig ein Abstiegskandidat, allerdings einer, der sich wehrt und der erkennbar mit einem tauglichen System versucht, eine bessere Mannschaftsleistung zu liefern, als die Summe der 11 Einzelleistungen ausmacht. Defensiv war das gegen Werder auch noch mit einer Menge Fehler behaftet, aus denen Werder aber kein Kapital schlagen konnte.

Worauf ich hinaus wollte war, dass ein Abstiegskandidat wie Augsburg mit individuell sehr viel weniger guten Spielern und mit einem neuen, unerfahrenen jungen Trainer defensiv ein modernes und wirksames systematisches Kollektivspiel zeigt und dies konzentriert umsetzt.

DAS bitte mal mit dem Werder-Defensivspiel der letzten Jahre vergleichen und dann kann man doch nur noch verzweifeln.
 
Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, was es bedeutet, "einen Konter zu setzen". Damit man dies tun kann, muss ersteinmal ein Angriff des Gegners erfolgen. Eine Spielweise, die auf Konter aus ist, ist somit immer und notwendig reaktiv. Wer darüber hysterische Tobsuchtsanfälle bekommt, weil er solche Banalitäten nicht kapiert, dem kann ich leider auch nicht helfen.

Und nur weil Augsburg gegen Werder taktisch anders gespielt hat als Werder in Dortmund, so war doch die grundsätzliche Ausrichtung eben jene, ersteinmal den Gegner kommen zu lassen, um auf die sich dadurch bietenden Räume zu reagieren.

Und dass es immer leichter ist zu verteidigen als anzugreifen, ist eine Binsenweisheit. Darum kann ich auch nicht nachvollziehen, wieso man TS immer vorwirft, er könne keine Defensive. Eine defensiv solide Truppe kann er genauso auf das Feld stellen wie Weinzierl, Streich, Meier oder der Busfahrer. Er hat dies oft genug bewiesen.

Was ihm seit geraumer Zeit jedoch nicht gelingt, ist eben eine Balance zu finden bzw. ein Offensivspiel aufzuziehen, das Teams in Gefahr brächte, die wir noch vor wenigen Jahren 3-8 zu 1 aus dem Stadion gekegelt hätten.
 
Das wäre ein guter Zeitungsartikel, weil man solches vermehrt liest. Geht aber am zuletzt verfolgten Themenstrang oberflächlich vorbei, der da hieß: Spielanlage.

Genau diese Ausreden mit der angeblich (nur) fehlenden Balance kommen doch die ganze Zeit von den Verantwortlichen bei Werder. Wer so redet, blendet die viel grundsätzlichere Spielanlage, die Gedanken über das übergeordnete "wie und womit" aus und verstellt so den Blick auf das, was die eigentliche Problematik ist.

Du kannst soviel balancieren wie Du willst, Du bekommst eine solche Art zu spielen nur dann erfolgreich hin, wenn Du die grundsätzlichen Defizite mit deutlich mehr individueller Qualität auffangen kannst. Solche Elite-Spieler hat Werder aber nicht (kaum) und kann dort auf absehbare, mittelfristige Zeit auch nicht nachlegen.

Gute individuelle Qualität hat Werder, nach all den Abgängen sogar überraschen schnell wieder, nur reicht diese nicht einmal mehr gegen individuell deutlich unterlegene Gegner wie Augsburg, damit nur den Hauch einer Chance auf einen Dreier zu haben, wenn der Gegner selber das auf den Platz bringt, was bei Werder völlig fehlt: Ein systematisches Defensivspiel, eine taugliche insgesamte Spielanlage, die darauf ausgerichtet ist, das auch individuell unterlegene Kicker es spielen können.

Und zum "Konter setzen": Ich hab mir das Spiel ganz bewusst sehr genau angeschaut, es gab mehrere Konter-Situationen auch für Werder. Allerdings nie so strukturiert ausgespielt (negativ formuliert: schablonenhaft) wie bei Augsburg.
Auch da gilt: Mit besseren Einzelspielern hat Werder diese Situationen chaotischer verspielt als Augsburg das infolge schwächerer Spieler tat. Und nach Ballverlust hatte Augsburg schnell die Räume wieder eng und das Positionsspiel geordnet, bei Werder wurde konzeptgemäß früh, aber erfolglos gestört und dahinter rissen gewaltige Räume auf.

Man kann auch anmerken, dass bei Augsburg die mit wenigen Spielern erzeugte Gefahr meist höher war, als die bei Werder mit mehr Spielern nicht erzeugte Gefahr, und das, obwohl die Augsburger Angriffe eigentlich keine Konter reinsten Wassers waren, sondern eher so ein Mittelding zwischen Konter und normalem Angriff.
Was wiederum mit der grundlegenden Spielanlage und der Raumaufteilung der Augsburger zusammen hängt.

Das muss man doch sehen, wenn man es konzentriert anschaut.
 
Es nutzt die beste taktik nix, wenn die Einstellung fehlt. Das war nix und dazu sollte sich der Trainer so seine Gedanken machen. Die 5 offensiv Kräfte arbeiten nicht genug mit nach hinten. Die Spieler sollten sich ein Beispiel am BVB und dessen Laufbereitschft nehmen. Elia, Astronautovic, KdB sind defensiv Totalausfälle. Das ist eindeutig zu wenig!
 
Das mit der tauglichen Spielanlage stimmt, der Rest sind weiterhin nichts als wohlfeile Luftblasen. Viel tiefergehender muss man es nicht analysieren: Die Spielanlage passt nicht, Offensive und Defensive zerfallen in zwei Blöcke, die weit auseinander klaffen, die einzelnen Spieler sind überfordert. Das sieht jeder. Nur ob man dem damit beikommen kann, dass man Werder in ein Augsburg verwandelt, bei dem 11 Leute bieder herumrennen: Das wage ich mal zu bezweifeln. Und das ist auch kein taktisches Kunststück, sondern lediglich das, was schon Bayer Uerdingen unter funkel konnte.
 
Nein, Werder soll man weiß Gott nicht in ein Augsburg verwandeln, das wäre weder bezüglich der vorhandenen Qualität noch hinsichtlich der Ansprüche das Richtige.

Aber etliches von dem, was Weinzierl in Augsburg spielen lässt ist absolut auf der Höhe der Zeit und mit besseren Spielern, -wie sie Werder hat- könnte man damit viel mehr machen, ohne an Uerdingen und Funkel zu denken.

Das was Augsburg bisher als Mannschaft zeigt ist auch um einiges besser als nur biederes Herumrennen, sonst wäre Augsburg mit der vorhandenen Qualität, die bestenfalls mittleres Zweitliganiveau hat, jetzt schon abgeschlagen und nicht lediglich nur 2 Punkte hinter Werder.

Der Gedanke ist schon interessant, sich die Spielanlage von Augsburg, die sich unter dem neuen Trainer Weinzierl ja auch in dieser Saison erst Stück für Stück entwickelt, mal mit der viel größeren individuellen Klasse von Werder vorzustellen. Was zB. Hunt, de Bruyne, Elia, Arnautovic und Petersen/Akpala/Füllkrug aus einer solchermaßen modernen Spielanlage so alles machen könnten. Und dabei ist Weinzierl jetzt sicher nicht der neue Trainer-Papst.
 
So groß sind die Unterschiede nicht, selbst eine Drittligamannschaft, siehe Münster, läuft mit 11 voll austrainierten Profifußballern auf, die unfallfrei kicken können. Wenn eine biedere Truppe engagiert verteidigt, in die Zweikämpfe geht und kämpft bis die Socken qualmen, muss man eben besser Fußball spielen - oder man verliert. Das ist aber nicht eine Meisterleistung oder eine besonders tolle Taktik, dass ein relativ biederes PRofiteam kämpft und mannschaftlich geschlossen spielt.
 
Gut, wenn man das so als gegeben annimmt, ist man wieder bei der Frage, warum das bei Werder selbst nach einer Aufbruchsstimmung und einer gut harmonierenden Truppe, einer nahezu optimalen Vorbereitung, wenigen Verletzten, 32-Mann-Kader, einem durch den Elite-Trainer akribisch vorbereiteten neuen System, etlichen guten Neuzugängen, der hochwissenschafltichen Begleitung durch Athletik-Trainer und High-Pod-Trainingsaufzeichnung incl. aller möglichen Analysen nicht ansatzweise klappt.

Und nicht bei der Mannschaft davor klappte. Und bei der Mannschaft davor auch nicht.

*Ratlos* ?

Mach jetzt vorläufig Schluss hier, ab gehts zum Thai . Frustfressen ist angesagt. Schönen Abend für Euch alle.
 
Richtig. :tnx: Viele Kritiker liessen sich ja auch von der Aufbruchsstimmung mitreissen, ich auch !

Weil gerade der Trainer doch klar mitteilte, er werde auch sich selbst und seine Arbeit/Konzepte auf den Prüfstand stellen. Es werde ein neues Konzept geben.

Es gab dann ja auch ein ganz neues Spielkonzept.

Was einen aber jetzt so verzweifeln lässt ist doch, dass dieses neue TS-Konzept zwar im Kleinen an etlichen vorherigen Problemen ansetzt, die ganz großen und grundlegenden Schwächen und Versäumnisse jedoch nicht angegangen wurden.

Und weil das, was geändert wurde, ja sehr viel Gedanken-Arbeit erkennen lässt und ich TS grundsätzlich auch für einen sehr kompetenten Mann halte, kann man eben sagen, das das, was bisher nicht gemacht wurde, auch nicht gewollt war und nicht gewollt ist.

Es wird grundsätzlich weiter auf die Durchsetzung individueller Stärken gesetzt und ein offensives System gestaltet, das die Spieler soweit möglich von kollektiven Zwängen frei hält, damit sie ihre individuellen Stärken ausspielen und für überraschende Dinge sorgen können, die dann die Basis für Siege sein soll.

Das funktioniert aber - wie ein individuell fussballerisch sehr deutlich unterlegenes Team wie Augsburg beweist - überhaupt nicht mehr, wenn die individuell unterlegenen Teams als Kollektiv gut oder sehr gut eingestellt sind und zusammen funktionieren. Und erst Rechtnicht, wenn man auf individuell gleichwertige oder überlegene Teams trifft, die mit einem "engeren taktischen Korsett" spielen.

Die Antwort kann darauf nicht sein, das Individuelle noch besser zu machen, dafür fehlt u.a. das Geld und die Zeit, die Antwort kann nur sein, das Kollektiv von der gesamten Spielanlage stärker in systemische Zwänge einzubinden. Das ist aber eben nicht gewollt, das geschieht seit vielen Jahren nicht.

Nach all den Jahren mit einer total anderen Ausrichtung käme sowas auch einer Revolution gleich. Und das funktioniert wahrscheinlich nicht von heute auf morgen,

Ausnahmen, wie die von Favre mit Gladbach vorletzte Saison beweisen die Regel. Aber da lag der große psychologische Vorteil ja im fehlenden Druck: Als Favre anfing, hatte jeder Gladbacher begriffen, dass es so wie vorher nicht weiter ging, alle zogen voll bei den Neuerungen mit und Druck gab es auch nicht, weil die Mannschaft eigentlich schon abgestiegen war. Dann kam mit den überraschend schnell einsetzenden Erfolgen die Euforie, erst bei der Mannschaft, dann bei den Fans.

Werder ist im Vergleich damit noch in der Frontzeck-Phase: Zunehmend verbissen versuchend, die vielen einzelnen kleinen Fehler beheben zu wollen, ohne zu sehen, dass schon die Grundlage nicht passt und kleinere Veränderungen und Verbesserungen keinen durchgreifenden Erfolg mehr bringen.
Vorweg möchte ich Dir für Deine ausführliche Analyse zum Augsburgspiel Respekt und Dank zollen!
Viele haben hier mal eine Sternstunde,aber Du scheinst auf eine ganze Galaxie Zugriff zu haben.
Es hat schon Niveau,wie Du mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen knallharter Analyse und Einfühlung in die Ursachen fähig bist,sinnleeres "Papier zu schwärzen"!:tnx:

So beschränkt sich mein Beitrag auch nur auf eine Feststellung.

Du schreibst,daß es ein ganz entscheidender Fehler sei,auf die individuelle Stärke zu setzen und die kollektive Zusammenarbeit zwischen den Einzelstrukturen zu vernachlässigen.Und siehst auch zurecht,daß hier der entscheidende Hebel anzusetzen ist.

Mich wundert,daß dies genau die Vorgabe von Allofs und Schaaf nach Beendigung der Saison war,mit der Aussage,die Transferpolitik darauf auszurichten.
Allofs betonte,die Spieler deshalb nach charakterlicher "Tauglichkeit" aussuchen zu wollen.

Dies ist nur begrenzt gelungen,wie man jetzt schon auch für die Zukunft erahnen kann.

Ich will damit sagen,daß imgrunde,rein theoretisch,die richtigen Schlußfolgerungen gezogen worden waren.

Das Problem ist,daß man offensichtlich(und das muß man sehr ernst nehmen) nicht fähig ist(!),die Theorie in die Praxis umzusetzen!

Die Spieler sind bei ihren Vorgaben,wie Du richtig herausgestellt hast,schlicht und ergreifend überfordert.
Es liegt in der Tiefe nicht an der Motivation!
Es liegt auch nicht daran,daß die plötzlich keinen Ball mehr auf 10-20m zuspielen können.
Das Problem ist eine mentale Blockade,weil ihnen kein vernünftiger Schaltplan an die Hand gegeben wird.

Und damit landen wir wieder bei der alten Frage,ob Thomas Schaaf dies überhaupt noch erfolgreich modellieren kann?

Hier geht es tatsächlich nicht um kleine Korrekturen oder Unschärfen,-hier kann es tatsächlich sein,daß man zusehen muß,wie ein Zug gegen die Wand fährt.ohne daß man irgendeinem tatsächlich böse sein kann.

Den guten Willen wird man niemandem absprechen.
Aber wir sind nicht bei den Guttemplern oder der Caritas!!!

Ich habe mir das Augsburgspiel auf Deine Empfehlung auch noch einmal "angetan".
-Und habe Deiner Bewertung nichts hinzuzufügen!:tnx::beer:
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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