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Ich dachte, dass sich ein Matchplan auf das jeweilige Spiel bezieht und dabei den Gegner und verschiedene mögliche Spielverläufe und deren Reaktion darauf beinhaltet. Bei Werder habe ich seit Jahren das Gefühl, dass man versucht, seinen (Offensiv-)Stiefel herunterzuspielen, ohne dabei groß auf Gegner oder Situation Rücksicht zu nehmen (mit wenigen Ausnahmen, wie z.B. auswärts beim HSV letzte Saison).
Gut, weil ich Deine Beiträge ansonsten schätze, nochmal für Dich.Hier einfach nochmal zu behaupten ich wolle dich verdrehen oder absichtlich Missverstehen macht das ganze nicht richtiger.
Was hat es zum Beispiel mit Verdrehen zu tun wenn ich dich zu deiner Meinung zur Analyse von Spielverlagerung.de, die nun mal eine andere Sichtweise auf das Bayernspiel wiedergibt, befrage?
Als ich das Gesicht von Thomas Schaaf sah,als er sich Anfang der Woche vor den Kameras geäußert hat,verlor sich meine Aufmerksamkeit zunehmend in dieses faltendurchströmte,gelittene Gesicht,aus dem sich in scheinbar stoischer Gelassenheit Altbekanntes auftat.Ist ja alles richtig, Schmolle. Und schaaf ist auch sicherlich ein guter Trainer und was Mick schreibt, ist in dieser Absolutheit schon immer Unsinn gewesen, denn hätte er Recht, wäre er der bundesligatrainer und Schaaf der Forumsquatschkopp.
Mein Hauptkritikpunkt ist ein ganz anderer: Schaaf kriegt es seit Jahren nicht hin, dass wir offensiv ansehnlich, gut, schnell, direkt spielen. Er wirkt wie ein 100m-Läufer, der 45 Jahre alt ist, der seine ursprünglichen Stärken verloren hat, der ausgebrannt ist und den jüngeren Läufern nicht mehr hinterherkommt. Sein Fußball ist nicht mehr aufregend, dynamisch und spektakulär, sondern lahmarschig, passiv und vorhersehbar einfältig. Seit nun fast 3 jahren mehr oder weniger durchgägig.
Es reicht endgültig.
treten"!Doch. So arrogant und von sich überzeugt kann/ sollte kein Trainer mehr sein und die Entwicklung des Fussballs auf diese Weise mißachten. Desweiteren muss Werder wirtschaften und ist mindestens in der Hinsicht ein Verein wie fast jeder andere auch. Dass Schaaf als einziger BL-Coach sich nicht an Ergebnissen messen lassen muss und der Verein sich dadurch einen völlig unverständlichen Wettbewerbsnachteil verschafft, ist eine andere Sache, hat aber nichts damit zu tun, was man in diesem Geschäft grundsätzlich erwarten kann und darf.Schaaf bezieht den Gegner nicht in die Planung mit ein. Auch nicht die Reaktionen des Gegners auf seine Vorstellung vom spiel. So wie du es im letzten Satz geschreiben hast ist es nicht mal dein Gefühl was dich trügt, sondern es ist so.
Und wie ich in meinem Post versuchte zu erklären, wird man von Schaaf nicht erwarten können und dürfen, daß er das ändert.
Mein Lieblingswort ist Dialektik!@Mick:
Ich denke, wir werden in den nächsten Spielen mehr Klarheit bekommen. Gerade jetzt wird man auch bei Werder versuchen, dem Ganzen eine positive Wende zu verpassen.
Das Potential ist mMn dafür vorhanden und auch TS ist dazu in der Lage. Das hat er schon mehrfach nachgewiesen.
@Schmielitz:
Was soll das werden?

Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss. .. OHNE WORTE !
[...]
Was` n, ist das jetzt die übliche Masche?
Gezieltes Missverstehen, Verdrehen und geschickt an den Inhalten zitierter Beiträge vorbeischreiben war ja schon immer eine prima Vorgehensweise in Internetforen, um die Meinungsführerschaft zu erobern und denjenigen, der nachhakt im Bemühen, nicht missverstanden zu werden, letztlich noch dümmer aussehen lässt, weil das eh keiner mehr liest und unglaubwürdig wirkt (beknackt, aber Rudelmentalität). So ähnlich hat das Blacki84 letzte Woche schon versucht, nur nicht so krass wie Du es hier tust.
Ich schreibe über zwei Aspekte der Schaaf` schen Aussagen: Spiel der Mannschaft gegen den Ball und Zweikampfverhalten. a) Bedeutung und b) Zusammenhang/ Analyse im Gesamtverhalten.
Da wird hier irgendwelcher Unsinn gepostet, von wegen man könne nicht die Anzahl unvermeidbarer Zweikämpfe minimieren oder irgendwas von Schach geschwafelt, wenn es um Ursachen und Folgesituationen eines gegnerischen Angriffs geht und zu guter Letzt werden ein Haufen Sachen durcheinander gebracht mit Gegnerorientierung, Wechselwirkung Scheinpassivität/ Passivität/ Aktivität. Stets verquer an den Aussagen vorbei.
So jetzt ärgere ich mich wieder, dass ich darauf überhaupt eingegangen bin, obwohl das eigentlich nicht mehr will. Denn das spielt Leuten wie Dir ja in die Karten. Aber manchmal platzt einem eben der Kragen.
Gestern kam auf sky ja nochmal das Spiel Augsburg-Werder in voller Länge.
Ich hab mir das ganz ruhig und aufmerksam noch mal angeguckt, um zu prüfen, ob ich meine bisherigen Wortmeldungen hier ergänzen oder korrigieren muss.
Ich kann das jedem, der meine Beiträge hier angezweifelt hat oder bei dem ganzen Taktikzeuchs nicht mehr so mit kommt, nur empfehlen. Man sieht die Dinge sehr sehr deutlich.
Man meint auch in der 2.HZ den Punkt zu erkennen, ab dem nacheinander mehrere Spieler immer weiter nachlassen, bei Elia und Arnautovic am deutlichsten.
Ich habe mich bei dieser Quälerei, mir dieses Ereignis nochmal anzutun ganz besonders auf Augsburg konzentriert. Und muss sagen, dass Augsburg nahezu komplett das Gegenteil zu Werder war.
Während ich bei Werder tatsächlich eine hohe individuelle Qualität sehen konnte, die dann unter nachlassendem Elan litt, sah ich bei Augsburg ein mittleres bis besseres Zweitligateam, was die individuellen Qualitäten angeht.
Augsburg holte das Spiel einzig und allein über eine weitestgehend kollektiv gut bis sehr gut umgesetzte Spielanlage, die viele Elemente guten, modernen Fussballs zeigte und zwar von Kopf bis Fuß sprich vom Torwart bis zum Stürmer wie aus einem Guß.
Bei Werder dagegen waren nur zwei Mannschaftsteile erkennbar, die als Formation auftraten: Die Vierer- oder situationsbedingt manchmal Dreierkette ganz hinten, die gemeinsam agierte und (jedenfalls noch in der 1.HZ) die drei Offensivleute, die versuchten, den gegnerischen Spielaufbau ganz weit vorne zu stören, meist wenig erfolgreich, da der Gegner offensichtlich hierauf gut vorbereitet und eingestellt worden war.
Dazwischen klafften immer gewaltige Lücken.
Im direkten Vergleich spielte und stand Augsburg nahezu über das gesamte Spiel wirklich "kompakt" im eigentlichen Sinn dieses Fachbegriffes und bei Werder war nahezu das gesamte Spiel das Gegenteil der Fall, was bei der grundsätzlichen Spielanlage nicht wundert.
Mein Kopfschütteln über diese Spielanlage ist noch größer geworden. Es passt voll ins Bild, dass Werder damit am Anfang der Saison gute Spiele zeigte - als die Gegner diese Grundlagen des Werder-Spiels noch nicht voll erkannt hatten und Werder deshalb die Möglichkeiten dieser Spielanlage gut umsetzen konnte.
Jetzt aber konnte auch Trainer-Novize Weinzierl in Augsburg seine individuell weit unterlegene Mannschaft (in etwa auf Paderborn- und Münster-Niveau) so gut darauf einstellen, das ein hochverdienter Sieg mit zwei Toren Vorsprung, der auch noch höher hätte ausfallen können, heraus sprang.
Da nur auf "mangelnden Einsatz" und "schlecht geführte Zweikämpfe" unserer Spieler zu verweisen, geht völlig in die Irre. Natürlich war das zu beobachten. Aber man muss nach der Ursache fragen und sie suchen.
Zum Einen ist dies systembedingt, weil wenn man das Spielfeld ohne kollektive Organisation lang und breit macht, man eben zu viel Raum abdecken muss und dann permanent "falsch" steht und nicht in die Zweikämpfe kommt.
Oder irgendwann im Kopf müde wird und in den Anstrengungen nachlässt, wenn man 55 min. immer falsch steht, hinterher laufen muss und blöd aussieht, obwohl man eigentlich ganz genau weiß, dass alle Werder-Spieler besser als die Gegner sind und im Kopf verzweifelt, weil die Augsburger trotzdem zusammen besseren Fussball spielen. Man fühlt sich ohnmächtig und das macht auf dem Platz die Beine am schwersten.
Nach dem 2. Mal Spiel-anschauen sehe ich mittlerweile die Ursachen für den mangelnden Einsatz und die mangelnde Zweikampfführung auch bei der demotivierenden Wirkung der nicht funktionierenden eigenen Spielanlage und damit beim Trainer.
Mankann auch sagen: Unsere Spieler haben höchstwahrscheinlich aufgegeben, weil sie bemerkten, dass alles Laufen gegen eine besser ausgerichtete Augsburger Mannschaft nichts nützt !
Schaut Euch das Spiel alle nochmal in Ruhe komplett an und achtet auf die Raumaufteilung bei Werder und dann bei Augsburg.
Achtet (das ist zum Begreifen von angewandter Taktik das Einfachste) besonders bei Augsburg auf das Entstehen von Spielergruppen VOR der Viererkette, manchmal 2 Mann, manchmal 3, selten 4 Mann, wie sie sich GEMEINSAM bewegen und verschieben.
Achtet auf MEHRERE Gruppen, wie sie sich ZUEINANDER bewegen und damit Werder-Angreifer einkreisen und einengen. Achtet auf die dabei bestehenden und sich einengenden Abstände der Augsburger.
Habt ihr das gesehen und abgespeichert, schaut Euch an, wie Werder das macht.
Das sollte eigentlich reichen, um danach zu sagen : OHNE WORTE !
Deine auffassung von matchplan ist eine grundlegend andere als die von TS.
Dieser Mann steht seit 13 Jahren(!) ohne Pause,ohne Regenerierungszeiten,unter einem Dauerdruck!

Das freut mich, sagt Schulz. Weniger erfreut ist er von der sportlichen Entwicklung des Bundesligisten. Natürlich bin ich nicht zufrieden. Aber dieser Umbruch musste sein, und er ist noch nicht vollzogen. Wir müssen Geduld haben, fordert Schulz und versichert: Es wird gutgehen. Ich vertraue unserem Trainer und mit Klaus Allofs ist der richtige Mann an seiner Seite. Dass Schaaf an seinem neuen System und der sehr offensiven Ausrichtung nichts ändern will, ist für Schulz keine Überraschung: Ich bewundere seine Ruhe. Dass er stur ist, hat ihm immer geholfen. Denn man ist nicht so lange als Trainer erfolgreich, wenn man wankelmütig ist und seine Linie verlässt. Die Spieler warten doch nur auf so eine Schwäche des Trainers, nutzen das sofort aus. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Heutzutage ist das noch extremer geworden.
Das freut mich. :kiss:Dann kann man nur hoffen, dass die Springerpresse und die damit verbundene Meinungsbildung in der Fangemeinde nicht ein Szenario triggert, dass man in keinem Fussballverein haben will. :O
Wenn man weiter so in Richtung Wand zurast wie in den letzten 2 Jahren, kann und wird vermutlich auch genau das passieren. :x:
