Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
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Aha. Kaum was zugelassen. Ribery ständig mit ungewohnten Freiräumen, aber hier und da zu eigensinnig. Gut für uns. Pizarro mit mehreren Möglichkeiten, alleine in der ersten Halbzeit, von denen die meisten nur deshalb keine Großchancen wurden, weil die Bayern diesmal nicht entschlossen nachrückten oder einfach deren spielerische Linie anfangs fehlte. Schlechte Zuordnungen bei den wenigen Standards.


23.01.2010 Werder Bremen - Bayern München 2:3 (1:2)
Hunt schießt das 1:0 (10.), Werder verliert durch den Robben-FS zum 2:3 in der 78. Minute.

29.01.2011 Werder Bremen - Bayern München 1:3 (0:0)
Merte schießt das 1:0 kurz nach der Halbzeitpause, am Ende verlieren wir noch 1:3

21.04.2012 Werder Bremen - Bayern München 1:2 (0:0)
Naldo schießt das 1:0 kurz nach der Halbzeitpause, am Ende verlieren wir durch Tore in der 75. und 90. Minute.

29.09.2012 Werder Bremen - Bayern München 0:2 (0:0)
Wir verlieren durch Tore in der 81. und 83. Minute.

Um auf Deine Frage einzugehen und abgesehen davon, dass es mich persönlich besonders gegen diesen Drecksverein nervt, verdeutlicht diese Statistik ein entscheidendes Werder-Defizit.
[...]

Teils. Auch die bereits genannten Ergebnisse gegen Stuttgart, Schalke und Hannover unter Slomka und gegen diverse Teams aus dem unteren Tabellendrittel, die Werder durch einfachsten Konterfußball aus einer stabilen Grunddefensive heraus Niederlagen beibrachten.

Ah, ok. :tnx:
Trotzdem zur obigen "Statistik": Bis auf das erste Beispiel zeigen alle folgenden doch vor allem eins: Werder hatte ein Spielkonzept und etwas, dass schwammig mit "Defensive" bezeichnet werden kann. Denn: immerhin haben wir bis kurz vor Schluss geführt oder wie gestern zumindest ein Unentschieden gehalten.
Wenn wir jetzt auch noch anerkennen, dass der FC Bayern über die individuell stärker besetzte Mannschaft besteht, also in der Breite und in der Tiefe, komme ich zu einem anderen Ergebnis als @Mick_666, nämlich das wir aufgrund taktischer Vorgaben, auch der defensiven, es schafften, ein für uns positives Ergebnis zu erspielen bzw. zu erhalten. Das ging genau dann in die Hose, als aufgrund der fortgeschrittenen Spielphase die höhere individuelle Qualität der Bayernspieler sich gegenüber unserer taktischen Qualität durchsetzte, sprich unterbewußte, hoch überlernte Fähigkeiten/Fertigkeiten der Bayernspieler gegenüber bewußten, aufwändig zu erhaltenden Fähigkeiten unserer Elf. Hier spielen Faktoren wie Konzentration und Ermüdung eine Rolle (die auch die Bayernspieler betrafen, aber wie gesagt, muss man leider dem FCB die höhere Spielerqualität bescheinigen und damit eine größere Resistenz gegen Konzentrationsverlust). Und das ist nur allzu menschlich.

Fazit: Die Bayern sind momentan einfach zu gut für uns, aber dafür haben wir es gegen die ganz gut gemacht, auch taktisch, auch in der Defensive.

Meine Interpretation ist sicher nicht vollständig und der Weisheit letzter Schluss. Doch gibt sie auch mal eine andere Perspektive auf solche Reihen wie sie von @Mick_666 gepostet wurde.
 
@Mola:

Dir ist aber jetzt bei Deinem Post nicht entgangen, dass die Bundesligasaison nicht grad gestern begonnen hat, oder?

Das hat doch damit nix zu tun. Wir reden hier ja nicht über einen absehbaren Zeitraum von jetzt 7 Pflichtspielen, sondern, was den Aufbau von Qualität bei Werder nach einem Umbruch/Aufbruch oder Abbruch angeht, über Jahre.
Oder ich versteh Dich nach 2 Bieren schon nicht mehr, dann mach ich mir aber Sorgen um mich. ;)
 
Ich finde, dass Werder den Umbruch spätestens mit der 2. Halbzeit Stuttgart völlig unnütz abgebrochen hat und seitdem wieder denselben alten Schaaf'schen passiven Antifußball anbietet.

Den habe ich schon 2 Jahre jetzt gesehen und den habe ich zum Kotzen satt. Ich hätte lieber 2:5 verloren, wenn wir wenigstens Fußball gespielt hätten.
 
Ich finde, dass Werder den Umbruch spätestens mit der 2. Halbzeit Stuttgart völlig unnütz abgebrochen hat und seitdem wieder denselben alten Schaaf'schen passiven Antifußball anbietet.

Den habe ich schon 2 Jahre jetzt gesehen und den habe ich zum Kotzen satt. Ich hätte lieber 2:5 verloren, wenn wir wenigstens Fußball gespielt hätten.

Und Du meinst, Schaaf hat ihnen verboten zu gewinnen? :eek: ;)

Ich verstehe, dass man manchmal Kritik üben möchte und Du möchtest lieber heute als morgen unseren geliebten Schaaf als Trainer hier nicht mehr sehen. Aber bitte, übertreibe nicht mit der Kritik, sonst machst Du Dich irgendwann noch lächerlich.
 
Lieber Thomas !

machst deinen Job gut aber tu mir einen Gefallen MEister !

setze eine zweiten 6er neben junu...Iggy oder XY...

versuche auch mal deinen High End Stammspieler auf der Bank zu lassen ohne dann da sganze Team umzustellen ..

einfach mal Iggy rein oder Ekici spielpraxis geben....wobei ersteres sinniger ist..

gib dir einen Ruck zum wohle des Teams !
 
Das hat doch damit nix zu tun. Wir reden hier ja nicht über einen absehbaren Zeitraum von jetzt 7 Pflichtspielen, sondern, was den Aufbau von Qualität bei Werder nach einem Umbruch/Aufbruch oder Abbruch angeht, über Jahre.
Oder ich versteh Dich nach 2 Bieren schon nicht mehr, dann mach ich mir aber Sorgen um mich. ;)

Da hätte ich zunächst einmal die Frage, was Du mit Qualität meinst.

Ich finde, dass Werder den Umbruch spätestens mit der 2. Halbzeit Stuttgart völlig unnütz abgebrochen hat und seitdem wieder denselben alten Schaaf'schen passiven Antifußball anbietet.

Den habe ich schon 2 Jahre jetzt gesehen und den habe ich zum Kotzen satt. Ich hätte lieber 2:5 verloren, wenn wir wenigstens Fußball gespielt hätten.

Ich sage einfach mal provokativ NEIN! Warum? Weil es in Teilen falsch begonnen hat. Man hat sich mE zu sehr der Offensive zu Lasten der Defensive gewidmet, hat Automatismen gelegt, die uns in der zweiten Halbzeit regelmäßig das Genick brechen und unser Coach kann dem mE mehr oder minder nur tatenlos zusehen.
 
Da hätte ich zunächst einmal die Frage, was Du mit Qualität meinst.
[...]

Zitat von Wikipedia:
In der praktischen Anwendung des Qualitätsbegriffes kann nach der Auffassung von David A. Garvin zwischen fünf verschiedenen Sichtweisen unterschieden werden:
[...]
  • das produktbezogene Qualitätsverständnis: Wird die produktbezogene Sichtweise bei der Qualitätsbetrachtung zugrunde gelegt, ergibt sich die Qualität eines Produktes aus der Erfüllung von allgemein festgelegten Anforderungen.
[...]

Die Anforderungen (mittelfristig und langfristig) sind Erfolg, Attraktivität des Spiels und Nachhaltigkeit. Und sicher noch einiges mehr.

Ich verstehe aber immer noch nicht, worauf Du eigentlich hinauswillst?!
 
Trotzdem zur obigen "Statistik": Bis auf das erste Beispiel zeigen alle folgenden doch vor allem eins:

[...]

Das Argument, daß die Bayern die individuell bessere Mannschaft haben, läßt sich sicherlich nicht von der Hand weisen - aber dieses Argument verführt leider auch dazu, sich darauf auszuruhen. Ein Sieg oder selbst ein Remis gegen den Rekordmeister ist nicht selbstverständlich, aber wenn ein Gegner über Jahre einen deutlich besser besetzten Kader hat, beinhaltet das ja noch längst nicht, daß die nominell schwächere Mannschaft dazu verdammt ist, sämtliche Spiele zu gegen diesen Spieler verlieren. Nach dieser Sichtweise hätten wir in den Jahren nach dem Double gegen Mannschaften wie Bielefeld, Bochum, Duisburg oder Karlsruhe auch sämtliche Partien gewinnen müssen, weil die ja auch mit einen schwächeren Kader schwammige Spielweisen an den Tag legten.
 
Die Anforderungen (mittelfristig und langfristig) sind Erfolg, Attraktivität des Spiels und Nachhaltigkeit. Und sicher noch einiges mehr.

Ich verstehe aber immer noch nicht, worauf Du eigentlich hinauswillst?!

Werder hat ein Problem, dass bislang nicht unter Kontrolle zu bekommen ist. Werder bricht kontinuierlich ein. Bis gestern hätte ich geschrieben, das wir über unsere Verhältnisse leben.
 
In der praktischen Anwendung des Qualitätsbegriffes kann nach der Auffassung von David A. Garvin zwischen fünf verschiedenen Sichtweisen unterschieden werden:
[...]
das produktbezogene Qualitätsverständnis: Wird die produktbezogene Sichtweise bei der Qualitätsbetrachtung zugrunde gelegt, ergibt sich die Qualität eines Produktes aus der Erfüllung von allgemein festgelegten Anforderungen.
[...]
Die Anforderungen (mittelfristig und langfristig) sind Erfolg, Attraktivität des Spiels und Nachhaltigkeit. Und sicher noch einiges mehr.

Bei dem, was du in der Summe als Anforderungen definierst, gibt es allerdings ein nicht zu übersehendes Problem: all diese Anforderungen unter einem Hut zu bringen. Denn gerade im Fußballsport ist es eher eine Ausnahme, daß die am attraktivsten spielende Mannschaft auch die erfolgreichste ist.

Abgesehen davon wie willst/kannst du Attraktivität eindeutig definieren? Für die einen ist attraktiver Fußball der mit schnellen Spielzügen und einer offensiven Taktik, andere zelebrieren dagegen eine defensiven Ausrichtung als die ansehnliche Kunst taktischer Raffinessen.
 
Das Argument, daß die Bayern die individuell bessere Mannschaft haben, läßt sich sicherlich nicht von der Hand weisen - aber dieses Argument verführt leider auch dazu, sich darauf auszuruhen. [...]

Nö, es beschreibt einfach einen Zustand, ob es ein Abholpunkt ist oder ein in Stein geklöppeltes Gesetz mit Ewigkeitsanspruch liegt in der Hand der Protagonisten.

Bei dem, was du in der Summe als Anforderungen definierst, gibt es allerdings ein nicht zu übersehendes Problem: all diese Anforderungen unter einem Hut zu bringen. denn gerade im Fußballsport ist es eher eine Ausnahme, daß die am attraktivsten spielende Mannschaft auch die erfolgreichste ist.

Abgesehen davon läßt sich Attraktivität nicht eindeutig definieren, weil es stets auf die Sichtweise des Betrachters ankommt: für die einen ist attraktiver Fußball der mit schnellen Spielzügen und einer offensiven Taktik, andere zelebrieren dagegen eine defensiven Ausrichtung als die ansehnliche Kunst taktischer Rafinessen.

Sicher, darum schrieb ich auch "sicher noch einiges mehr". Denn mir fehlt momentan Zeit und Muße für unendlich lange Posts.
 
"Sicher noch einiges mehr" erklärt aber nicht das, worauf ich mit meinem Post hinauswollte, sprich dem Widerspruch in der nicht eindeutigen Definierbarkeit von Attraktivität.
 
Das Argument, daß die Bayern die individuell bessere Mannschaft haben, läßt sich sicherlich nicht von der Hand weisen - aber dieses Argument verführt leider auch dazu, sich darauf auszuruhen. Ein Sieg oder selbst ein Remis gegen den Rekordmeister ist nicht selbstverständlich, aber wenn ein Gegner über Jahre einen deutlich besser besetzten Kader hat, beinhaltet das ja noch längst nicht, daß die nominell schwächere Mannschaft dazu verdammt ist, sämtliche Spiele zu gegen diesen Spieler verlieren. .

Hast du das auch damals nach ner Heimniederlage in der CL gegen Barcelona so gesehen und beurteilt ? Ich glaube einfach, dass viele Leute diese Saison nicht wahrhaben wollen, dass Bayern einen absoluten Ausnahme-Kader beisammen hat. Und ich bin beileibe kein FC Bayern Fan, aber die Mannschaft kann sich dieses Jahr mit Barca und Real messen lassen ohne das die Luete in schallendes Gelächter ausbrechen werden.
Sicher bei 10 Spielen gegeneinander in der jetzigen Kaderkonstellation von Bremen und Bayern kann es auch mal vorkommen, dass Bremen eins von 10 Spielen gewinnen wird und ein Remis abtrotzen kann. Aber im Normalfall läuft es eben so wie am Samstag.
 
Ich glaube einfach, dass viele Leute diese Saison nicht wahrhaben wollen, dass Bayern einen absoluten Ausnahme-Kader beisammen hat.
(...) Aber im Normalfall läuft es eben so wie am Samstag.

Das mag ja alles so sein, aber es geht hier beileibe nicht nur um dieses eine Spiel gegen die Bayern. Sondern darum, dass sich die Fehler seit Jahren wiederholen und Schaaf`sche Mannschaften (natürlich immer nur Werder, aber mit wechselnden Protagonisten) nicht in der Lage sind, Ergebnisse zu halten oder Punkte auch mal ohne immensen Aufwand zu holen.
 
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