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Unabhängig von der Situation um Wiesenhof, die hier im Forum hinlänglich diskutiert worden ist, müssen wir doch seit Jahren in Bezug auf Sponsoring und Mäzentum einen Werteverfall international wie national feststellen.
Im internationalen Fussball treten immer mehr Investoren aus der arabischen Welt auf, die teilweise aus Ländern stammen, in denen die Sharia mit öffentlichen Hinrichtungen (Enthauptungen, Steinigungen bei Ehebruch und Hand abhacken bei Diebstahl usw.) ausgelegt wird. Man nimmt diese Investoren gerne an, weil sie Spitzenspieler zu jedem Preis an den Verein ihrer Wertschätzung holen. Hier als neustes Beispiel der PSG zu nennen, bei denen mal eben ein Brasilianer für 43 Mio (angeblich in bar?!) neben Ibrahimovic und Co geholt wird. Wer glaubt denn ernsthaft, dass der Franzose Platini sein Financial Fair Play bei einem französischen Spitzenclub zur Anwendung bringt?
Zum Thema FIFA und Sepp Blatter muss man nicht mehr viel schreiben. Das ist schon eine gelebte Farce.
Als Gazprom bei S04 einstieg, habe ich nicht bei der Schalker Fanseele erlebt, dass man die Person W. Putin, den Vollblutdemokraten, irgendwie hinterfragt hat. Da braucht man nicht auf drei Sängerinnen Pussy Riot zu warten, um ihn in einem kritischen Licht zu sehen.
Auf dem Wege der Kommerzialisierung werden eben national wie international viele Wege beschritten, die manchmal eben holprig und schlecht begehbar sind, aber um des Zweckes wegen als passierbar gelten.
- Allofs behauptet, der Verein wisse mehr über Wiesenhof als die kritischen Fans. Nicht sehr diplomatisch.
- Er diffamiert die kritischen Fans („auf den Zug aufspringen“, nimmt die Kritik nicht ernst.
- Er erweckt den Eindruck, es sei eh egal, was die Kritiker sagen. Der Verein mache, was er wolle. Wenn deshalb Mitglieder austreten, schade, aber eben nicht zu ändern…
Ich denke, es gibt viele Leute, die sich sehr viel eingehender mit Wiesenhof beschäftigen als dies KA und der SVW jemals tun werden. Es ging hierbei aber auch darum, dass im Hinblick auf die Kommunikation mit Fans und Öffentlichkeit es nicht sehr geschickt ist zu sagen, "ihr habt alle keine Ahnung" (sinngemäß).Wie viele der kritischen wissen wirklich etwas über Wiesenhof? Waren vielleicht sogar mal vor Ort in den Ställen?
Das Erste kannst du nur spekulieren, und Ernst nehmen sollte ein Vertreter des Vereins die Fans in jedem Fall, auch wenn er mit ihrer Meinung nicht übereinstimmt.Wenn seine erste Aussage, dass er mehr über Wiesenhof weiß, stimmt und nicht dahergesagt ist, dann kann er auch die vorgebrachte Kritik einschätzen (z.B. das mehrere Strafverfahren gegen Wiesenhof laufen, was nach Allofs Aussage nicht stimmt) und auch ob er sie in der vorgebrachten Form ernst nehmen muss.
Es geht hier eben nicht nur um wirtschaftliche Belange, sondern um das Image des Vereins und die Identifikation von Fans mit diesem. KA spekuliert (wohl mit Recht) darauf, dass es den meisten scheißegal ist, was für ein Logo die Spieler auf dem Trikot herumtragen. Meiner Meinung nach ist es aber schlechte PR, dies auch mehr oder weniger deutlich in der Öffentlichkeit zu sagen.Soll der Verein die Fans in wirtschaftlichen Belangen einbinden? Dann können wir den Laden direkt dicht machen.
Ich glaube, da überschätzt du die Bedeutung des Werder-Sponsorings für ein Unternehmen wie Wiesenhof. Natürlich erhoffen sie sich einen positiven Image-Effekt von dem Deal. Aber deswegen werden sie doch ihre Unternehmspolitik um keinen Deut ändern.Werder bekommt sein Geld, Wiesenhof seine Publicity und damit diese positiv ist müssen sie entsprechend als Firma handeln. Und ich bin guter Dinge das sie das tun werden, denn sonst wäre der Schritt zum Bundesliga Sponsoring reichlich sinnlos für beide Seiten.
Allofs kann doch nicht ernsthaft einen Fanrat einberufen, wenn er einen Vertrag abschließen will. Ich finde es ja ok, wenn Fans mitreden wollen, aber mehr als Meinung sagen ist nicht drin. Darum finde ich die Basta-Politik von Filbry und Allofs genau richtig. Klare Ansage, sie sind die Geschäftsführung, sie geben den Kurs vor - und wem das nicht passt, der kann ja gehen. Immerhin 50 Vereinsaustritte, der Verein kann sich auflösen, wenn das noch 30 Jahre so weitergeht.
Aber mit einer Basta-Politik wird man in einer Zeit, in der Politiker über einen Shitstorm scheitern; geleakt wird, was das Zeug hält; sich eine Partei gründet, um den Wunsch nach mehr Beteiligung zu erfüllen; Menschen sich in Foren, über Facebook, Youtube und ähnliches immer mehr austauschen wollen, wohl kaum in der öffentlichen Wahrnehmung Freunde machen.
Das möchte ich noch ergänzen. Jeder macht natürlich irgendwo etwas falsch. Das heißt natürlich im Umkehrschluss nicht, dass jemand, der vielleicht Billig-Kaffee aus zweifelhafter Produktion trinkt, deshalb nicht gegen Wiesenhof sein darf. Blöd ist das halt nur, wenn man sich (hier oder sonstwo) als Moralapostel aufspielt.Ich könnte diese Liste noch beliebig weiterführen, denke aber die Botschaft war/ist verständlich. Ein jeder von uns macht sihc jeden Tag unter moralisch ethischen Gesichtspunkten straf- und angreifbar.
Für die Meckerer schön provokant formuliert - letztlich aber voll den Kern der Sache getroffen.
Ob oder wie Wiesenhof seine Firmenpolitik ändert, sollte man abwarten.
Interessant ist, das Wiesenhof schon vor geraumer Zeit eine Öko-Schiene ins Leben gerufen hat und gerade seit den letzten Änderungen in der dortigen Geschäftsführung allgemein schon eine Änderung im Verhalten des Unternehmens erkennbar ist.
Noch interessanter die Verlautbarung, das die Öko-Schiene, die auch unter anderem Namen produziert im Markt relativ schlecht angenommen wird und statt dessen die Masse der Kunden weiter fröhlich bei den Billig-Produkten zugreift.
Das lässt wiederum die interessante Diskussion zu, ob zuerst die Henne oder das Ei da war.
Ich würde es jedenfalls nicht für unmöglich halten, wenn genau so eine Sponsoring-Entscheidung gerade auch eine stärkere Umorientierung des Sponsors fördern soll. Insofern wäre es ein Gebot der Fairness, einfach mal zu schauen, was bei diesem Unternehmen weiter passiert. Vielleicht hat die gesteigerte Öffentlichkeit ja auch die Auswirkung, Anhänger der früheren Strategie dieses Unternehmens weiter in die Defensive zu bringen.
Die hier so vehement begonnene Diskussion zum Nahrungs- und Tierhaltungsthema -ich wiederhole mich- gehört eigentlich darauf fokussiert, das allzu viele Leute weiterhin nur auf den Preis schauen und das Billgfressen einkaufen, anstelle konsequent auf Qualität zu achten, dafür tiefer in die Tasche zu greifen und ggf. zum Ausgleich den Fleischkonsum einzuschränken (gerade auch wenn man Fleisch weiterhin mit Genuss verzehrt).
Man sollte sich nicht dabei vertun, das die Massentierhaltung, so wie sie derzeit noch von Wiesenhof durchgeführt wird, legal ist und das gerade so Sachen passieren, wie das mit EU-Geldern in anderen Ländern wie der Ukraine eine Massentierhaltung gefördert wird, die so wie früher gegen alle deutschen Beschränkungen verstößt. Ohne Wiesenhof findet sich sehr schnell ein anderer, der es viel schlimmer macht, darüber sollte man auch mal nachdenken.
Die richtigen Ansatzpunkte sind nicht ein in meinen Augen alberner Protest gegen Werder, sondern Öffentlichkeitsarbeit gegen das Konsumverhalten weiter Verbraucherkreise und gegen "merkwürdige" Vorgänge in den politischen Gremien, die solche Tierhaltung bzw. Tierquälerei in der EU erlauben.
Man kann daneben dann ganz entspannt beobachten, ob der neue Hauptsponsor sein Engagement bei Werder tatsächlich dafür nutzen will, sich vom Saulus zum Paulus zu wandeln.
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Mal zurück zu einem weiteren Kernbereich des KA Managements:
Von den 18 Bundesligisten haben nur 6 einen Transferüberschuss erzielt.
Und Werder ist mit 7,3 Mio der Verein mit dem größten Überschuss.
Gleichzeitig dürfte Werder auch der Verein mit den am stärksten geschrumpften Kader-Gehaltskosten sein.
Und das trotz der aufgrund des Umbruchs sich überraschend früh abzeichnenden positiven Veränderungen beim Personal.
Werder hat also auch noch das Potenzial, einen guten Stürmer zu verpflichten, wenn sich das in einem vernünftigen Rahmen ermöglichen lässt.
Die anderen 5 Vereine sind lt. Presseschau auf werder.de übrigens
VfB Stuttgart (+6,8 Mio Euro),
1. FC Nürnberg (+4,8),
1899 Hoffenheim (+4,65),
HSV (+2,0) und
Mainz 05 (+1,5).
Bei unseren Freunden aus Stellingen weiß man noch nicht sicher, wieviel schon jetzt für den späteren Zugang Calhanoglu gezahlt werden müssen (Ablöse insgesamt angeblich 2,5 Mio ).
wo kommen denn bitte 7,3 Mio Überschuss her???
wo kommen denn bitte 7,3 Mio Überschuss her???
) , auch
