
:daumen:
Zum angesprochenen Punkt, das Werder nun schon häufiger weniger beifallsheischende Sponsoren hatte:
Das muss doch niemanden wundern !
Wie wir alle wissen ist Werder einer der bundesweit als am sympathischten angesehenen Vereine !
Dazu ist Werder keiner der ganz großen Vereine, ergo kann Werder auch nicht ganz deren Summen für ein Hauptsponsoring aufrufen.
Diese Kombination macht Werder doch gerade absolut interessant für
die Unternehmen, die ein.... sagen wir mal erhebliches Defizit in der öffentlichen Sympathiebewertung haben.
Gerade solche Unternehmen suchen sich also nicht einen Fußballclub, der für maximale Größe und maximalen Erfolg (Bayern) oder für die niveaulosesten Fans (Stellingen) steht, nein gerade diese Firmen suchen nach einem mittelgroßen Verein mit bundesweit hohen Sympathiewerten, um sich im Windschatten des Fußballvereins eine Scheibe von dessen Sympathiekuchen abschneiden zu können.
Da Werder -infront hin oder her- dringend auf diese Einnahmen angewiesen ist, wird es immer wieder zu genau diesen Situationen kommen und die Wahrscheinlichkeit, das ein ökologisch und politisch "korrektes" Unternehmen Hauptsponsor von Werder wird, dürfte für viele der nächsten Jahre gegen Null gehen.
Umgekehrt wird es gerade wegen dieser Konstellation eher wahrscheinlich sein, das nach Wiesenhof das nächste Unternehmen mit einem verbesserungswürdigen Ruf genau auf diesen Werder-Sympathiefaktor setzen will.
Der beste Beweis dafür ist die Liste der letzten vier Hauptsponsoren, angefangen mit dem verhinderten Wettanbieter, dem Billig-Klamottenhersteller, dem Bankgesindel und jetzt eben den Hühnchenfritzen.
Man sollte, bevor man ungerecht die Herren Filbry und Allofs beschimpft, diese real wirksamen Marktmechanismen begreifen und erfassen, wie schwierig bis unmöglich es ist, irgend wen anderes, den auch alle mögen, dazu zu bewegen, 8 Mio an Werder zu zahlen. Derjenige wird es nämlich nicht nötig haben, neben der Werbung, die man billiger bekommen kann auch sein Image aufzupolieren.
Bitte mal darüber nachdenken.