Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Da wir die Hintergründe nicht wissen, mit wem alles Verhandelt wurde bzw. wer überhaupt im Gespräch war ist es mühsellig darüber zu diskutieren.

Nein ist es nicht, weil Zara ziemlich sicher ein Kandidat war. Und dir gehen einfach die Argumente aus. Du kannst es natürlich auch gern so wie NewAgeEule machen und sagen, scheiß auf das Geld.

Dann ist man aber im Profifußball falsch und sollte sich ein anderes Hobby suchen, wenn man mit den Mechanismen in dem Geschäft nicht klar kommt!
 

Das hat nichts mit Unterstellungen zu tun, viel mehr mit Beobachtungen.

Du solltest vielleicht nicht anfangen zu urteilen, wenn du nicht weißt mit welchem Hintergrund ich das geschrieben habe

Soll ich den Hintergrund erahnen?
Oder darf ich dann zu deinem Beitrag nichts schreiben, weil du den Hintergrund nicht mitgeliegert hast?
 
Massentierhaltung beinhaltet für mich z.B. Schweine auf Spaltböden in zu kleinen Boxen, die sich gegenseitig totbeissen, Kühe, die nur noch in Ställen gehalten werden, Hühner, die niemals das Tageslicht sehen und niemals auf Naturboden laufen durften etc.pp. Hinzukommend noch Verabreichung von Antibiotika und Wachstumshormonen.
Vollspaltenboden bei Schweinen ist in D verboten, die Mortalitätsrate bei reinen Freilandschweinen liegen ca 8% höher, im Geflügelbereich ungefähr 13%. Volierenauslauf wäre das sinnvollste. Weidehaltung ist überwiegend in Norddeutschland zu finden, wo die Betriebe ca doppelt so viele Kühe halten wie im Süden.
Antibiotika sind in allen Haltungsformen zugelassen und auch anzutreffen (Gott sei Dank). Wachstumshormone sind in der EU verboten.
 
Nein ist es nicht, weil Zara ziemlich sicher ein Kandidat war. Und dir gehen einfach die Argumente aus. Du kannst es natürlich auch gern so wie NewAgeEule machen und sagen, scheiß auf das Geld.

Dann ist man aber im Profifußball falsch und sollte sich ein anderes Hobby suchen, wenn man mit den Mechanismen in dem Geschäft nicht klar kommt!

Ok du meinst zu wissen wer ALLES im Gespräch war?WAS alles für Summen auf dem Tisch lagen??Na dann schiesch mal los und bring mal bessere Argumente als nur dein Flüchtiges Zara.
 
Das Interview der Geschäftsführung zu Wiesenhof auf werder.de ist eine Schande. Dass die ein solches Unternehmen schön reden können, ich schäme mich echt dafür. Meine Mitgliedschaft wird heute gekündigt, mit solchen Argumenten eines Vereins fühle ich mich nicht verbunden. Für mich der absolute Tiefpunkt der jüngeren Vereinsgeschichte. :mad: Was ist bloß aus diesem Verein geworden?
 
D

Soll ich den Hintergrund erahnen?
Oder darf ich dann zu deinem Beitrag nichts schreiben, weil du den Hintergrund nicht mitgeliegert hast?

Ich habe einfach eine Tatsache in den Raum gestellt und du kommt mit nicht über den Tellerrand schauen. Das es aber durch auch Menschen gibt, die sehr sehr extrem mit ihrem Geld haushalten müssen, sollte nun eigentlich keine Geheimnis sein! Ich wusste nicht das man dafür eine Glaskugel braucht:roll:
 
Das Problem schaffen "wir" uns hier im Forum oder auf anderen Plattformen gerade selbst. Die Jungs in Königsblau laufen mit dem "Gazprom"-Schriftzug auf der Brust rum. Da hat es eben nicht so ein Aufschrei gegeben und kein Menschen sagt daher zu dem Thema etwas. Über die ganzen chinesischen Solaranlagenhersteller, die sich bei diversen Bundesligavereinen eingekauft haben, gibt es eben auch kein Geschrei.

Sicherlich ist das nicht gut. Aber man sollte das, was im Internet alles so geschrieben und hochgekocht wird, auch nicht übertreiben. Und trotz der Berichterstattung über Wiesenhof verkaufen sie ihre Produkte weiterhin durchaus erfolgreich.

Das hängt aber ja auch mit der marketingstrategischen Ausrichtung zusammen.

Bei einem Verein wie Schalke, der tendenziell eher mit sozialer Kälte (Trainerentlassungen usw) in Verbindung gebracht und einen Fleischfabrikanten als Vorsitzenden hat und zudem einem dubios-kriminellen Gaslieferanten zusammenarbeitet sind die Erwartungen eben anders und auch das Klientel. Das ist auch alles erst mal in Ordnung. Wenn meine Kunden sich nicht für soziale Themen und Integrität interessieren, ist es marketingtechnisch nicht nötig, auf solche Dinge bei der Vereinsstruktur zu achten.

Werder aber hat die letzten Jahre soziale und ökologische Themen forciert wie kein anderer Verein in der Bundesliga. Sie haben Geld dafür investiert, Stiftungen gegründet, die Fans sensibilisiert und dadurch auch Sympathien gewonnen und die Marke "Werder Bremen" dadurch sympathisch und integer nach vorne gebracht. Dies brachte auch das entsprechende Klientel mit sich. Gerade das macht den Deal mit Wiesenhof so schlimm: Ich kann nicht Sensibilitäten für Ökologie und Soziales Engagement bei den Kunden (Fans) schaffen und dann einen Hauptsponsor präsentieren, der genau diese Sensibilität erregt, die Werder selbst geschaffen hat. Das ist kontraproduktiv und marketing-strategisch ein absolutes No-Go!
 
[...]
Dazu dann noch Vorwürfe von extremem Hygienemangel in der Lebensmittelproduktion und Subventionsbetrug, und das alles auch noch direkt vor der Haustür hier. Ich bin nun wahrlich kein Vegetarier, habe auch keinerlei moralische Probleme damit Tiere zu essen und wenn ich das Wort Peta höre rolle ich instinktiv erstmal mit den Augen - aber was bei Wiesenhof abgeht ist völlig untragbar. Nun mag man die Zustände bei Wiesenhof für ein Spiegelbild der Gesellschaft halten, aber daraus folgt ja nicht, dass man dem ganzen kritiklos zujubeln oder zumindest die Klappe halten soll, weil der Deal ja schon durch ist. Wenn Werder nach Ablauf des Vertrags denkt "Gott sei Dank ist der Spuk vorbei, beim nächsten Sponsor gucken wir lieber zwei mal nicht nur aufs Geld" wäre das die einzig positive Entwicklung, die von der ganzen Sache kommen kann.

Word. Wie man nun zu der Geschichte steht oder nicht, es ist ein Imageverlust. Ich kann mir vorstellen, dass durch den Schritt sich viele Gedanken über das Thema machen und da auch was Positives rauskommen kann. Allerdings wird das auf dem Rücken bzw. der Brust vom SVW ausgetragen. Gibt sicher glücklichere Entscheidungen. Wobei mir auch auf Anhieb kein Sponsor einfällt, der mir lieb wäre.
 
Genau. Das geht mir meistens ziemlich am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei und in den meisten Fällen fallen mir militante Tierschützer noch viel negativer auf. Das ist aber von Fall zu Fall zu unterscheiden.

Siehste.
Und es gibt 2 Dinge die ich schlimmer finde als Leute denen das egal ist.
Heuchler und Extremisten.
Da kommen Leute wie du noch sehr gut weg :bier: :lol:
 
Trotz alledem muss man ja kein zu allem ja und amen sager sein

Das bin ich auch nicht. Mir gefällt die Wahl auch nicht. Aber es ist besser im allgemeinen Kritisch zu sein und sich zu fragen wo und wie etwas "produziert" wird, als nur einmal loszupoltern und dann wieder zum Alltag über zu gehen.

Wenn jeder nur einmal pro Woche bewusst auf Fleisch verzichten würde, wäre die Welt erheblich besser dran. Und, ist sie es? Nein! Weil es keiner macht. Hört auf zu träumen und kehrt vor eurer eigenen Haustür, dann wäre Allen geholfen.
 
Dann lieber garkeinen Sponsor oder einfach mal ein paar Wochen ins Land ziehen lassen. Es hätten sich 100 pro auch kleinere Sponsoren gefunden, dann hätte man halt 2 oder 3 Mio. weniger aufm Konto gehabt aber dafür kein kaputtes Image!

Und dann Ende September Allofs raus schreiben, wenn's sportlich nicht läuft weil keine Kohle für vernünftige Spieler da ist...
Profi-Fussball ist Business, nicht mehr und nicht weniger, dass müssen auch mal die Weltverbesserer verstehen
 
Du unterschlägst hier, dass Wiesenhof deutlich schlimmer ist, als "nur" den normalen zynischen Betrieb der industriellen Massentierhaltung mitzumachen. Die Alternative um die es hier geht sind nämlich nicht Bio-Hühnchen für 30€/kg sondern Hühnchen aus industrieller Massentierhaltung, die im Rahmen der nun wirklich nicht übermäßig strengen gesetzlichen Regelung hierfür stattgefunden hat.

Dazu dann noch Vorwürfe von extremem Hygienemangel in der Lebensmittelproduktion und Subventionsbetrug, und das alles auch noch direkt vor der Haustür hier. Ich bin nun wahrlich kein Vegetarier, habe auch keinerlei moralische Probleme damit Tiere zu essen und wenn ich das Wort Peta höre rolle ich instinktiv erstmal mit den Augen - aber was bei Wiesenhof abgeht ist völlig untragbar. Nun mag man die Zustände bei Wiesenhof für ein Spiegelbild der Gesellschaft halten, aber daraus folgt ja nicht, dass man dem ganzen kritiklos zujubeln oder zumindest die Klappe halten soll, weil der Deal ja schon durch ist. Wenn Werder nach Ablauf des Vertrags denkt "Gott sei Dank ist der Spuk vorbei, beim nächsten Sponsor gucken wir lieber zwei mal nicht nur aufs Geld" wäre das die einzig positive Entwicklung, die von der ganzen Sache kommen kann.
Als Fan sollte man einfach das Trikot nicht kaufen und dann kann Werder schon die richtigen Schlüsse draus ziehen.
Wenn jetzt aber Teile der Fans hingehen und wochenlang Protestaktionen starten, dann würde das in meinen Augen zu sehr vom sportlichen Ablenken. Gerade zu Beginn der neuen Saison ist es wichtig die junge Mannschaft zu unterstützen und nicht zu viel Energie auf anderes zu verschwenden.
 
werder soll ja kein tierschützer sein, aber das ist es nicht, herr allofs....
.ich bin zu tiefst traurig, wie tief werder gesunken ist.
werder und wiesenhof in einem atemzug, vielleicht der letzte für manch huhn...:confused:

na dann..ohne mich
klaus aus hangelsberg
 
Ok du meinst zu wissen wer ALLES im Gespräch war?WAS alles für Summen auf dem Tisch lagen??Na dann schiesch mal los und bring mal bessere Argumente als nur dein Flüchtiges Zara.

Die Summen sind hierbei ja gänzlich irrelevant. Den egal wie viel der Sponsor bereit ist zu zahlen uns sind IMMER 8 Mio sicher, sofern wir nicht von unserem Vetorecht Gebrauch machen! Also sagst du, wir sollten lieber auf 8 Mio verzichten?
 
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