Sehe ich nicht als so unsinnig an. Die täglichen Basics (die du selbst geschrieben hast: entweder schlecht erlernt, oder ein Spieler verliert die Fähigkeit, wenn er länger bei unserem Verein ist) sind vielleicht nicht synchrone Arbeitsabläufe, aber ein eben ein Basic, dass man beherrschen muss um seinen Beruf auszuführen, und man es regelmäßig jeden Tag ausführt.
Und was man jeden Tag ausführt, kann man meines Erachtens nicht verlernen. Deswegen die Frage an dich, wie so etwas passieren kann, worauf ich noch keine Antwort bekommen habe.
(s Beitrag 1270, dein vierter Absatz)
Ich denke Mick spielt mit seinem Post auf die vielzitierten "kollegtiven Automatismen" an. Jeder der sich mal mit Trainingslehre oder Lernmechanismen im Zusammenhang mit Sport beschäftigt hat weiss, dass bezogen auf Fussball zunächst die individuellen Bewegungsmuster bis zur Perfektion geübt werden, um diese dann durch stetige Wiederholung zu automatisieren, sprich passiert x,y,z, dann macht der spieler automatisch das und das. Wenn diese individuellen Automatismen dann sitzen, dann macht man sich an die komplexeren Aufgaben, den kollegtiven Übungsformen und infolgedessen kollegtiven Automatismen. Je mehr dieser individuellen und kollegtiven Automatismen beherrscht werden, desto mehr Zeit/Aufmerksamkeit/Energie steht für neue Dinge zur Verfügung (tricks, verzögern, finten etc).
Aussen stehenden Laien kommt es dann häufig so vor, dass eben jene Spieler, welche über Automatismen auf den höchsten Leveln verfügen "vom Kopf her immer ein paar zehntel sekunden handlungsschneller" sind, um dann evtl. auch noch einen oder mehrere Gegenspieler zu verladen.


:daumen: