Aaron Hunt (Laufbahn beendet)

@Mohr-Gott :lol:: Was meinst Du denn zu was so ein Kapitänsamt auf dem Feld gut sein soll? Oder soll CF nur proforma die Binde spazieren tragen und ansonsten das Mowl halten?
Klar ist es gut mehrere "Leitwölfe" im Team zu haben, aber zu viele Köche verderben den Brei.
Mit der Kapitänsbinde verbindet sowohl die Öffentlichkeit als auch die Mannschaft gewisse Erwartungen. Sollte man CF sagen "hey, Clements, Du bist neben dem Feld zwar unser Kapitän, aber darauf hälst Du lieber die Klappe"? Damit würde man CF öffentlich lächerlich machen und diskreditieren.
Ich bleibe dabei: Ein Kapitän muss voran gehen und die Marschroute vorgeben. Dazu muss er Leistung bringen. Alles andere ist in der Tat Käse (siehe mein obiger Post)!

Bei den Bayern und in der N11 ist Lahm der Kapitän, aber Schweinsteiger ist der Chef. Die Forderung, dass sich Fritz viel mehr zeigen müsse, ist doch oftmals reine Antipathie. Dabei hat Werder hier doch jahrelang eine ähnliche Konstelation gehabt. Vom Kapitän Baumann hat man selten mal was gesehen. Chef war Frings....
 
Ein Kapitän muss nicht rumbrüllen wie ein Gorilla, das ist nicht die Hauptaufgabe in meine Augen und wenn du keinen hast der so rumbrüllt um scheinbar die Mannschaft wach zu rütteln, dann hast du auch keine Probleme die TanteKaethe beschreibt. ( Kapitän bringt selbst keine guten Leistungen )

Früher hatte man als Fußballer viel mehr Raum und Zeit und da war es viel einfacher durch Einzelaktionen vieles zu bewirken und so wie es von vielen gefordert wird voran zu gehen und jeden mitzureißen. Die Zeiten haben sich aber geändert, der Fußball ist viel Systematischer geworden, man hat nicht mehr soviel Raum und Zeit wie damals - Effenberg´s Zeiten als Beispiel - sodass es kaum möglich ist "voran zu gehen" und das Spiel an sich zu reißen.
Viel mehr geht es um das gesamte Konstrukt und da ist jeder gleichermaßen gefordert. Taktik wird ganz groß geschrieben, weswegen auch die EM jetzt von vielen als langweilig gesehen wird, weil da nicht großartige Einzelaktionen das Turnier "verschönern".
Man muss eingespielt sein und als gesamte Mannschaft "voran gehen" und Automatismen müssen greifen und für mich ist eben deswegen ein Kapitän auf dem Platz überflüssig.
 
@Mohr-Gott :lol:: Was meinst Du denn zu was so ein Kapitänsamt auf dem Feld gut sein soll? Oder soll CF nur proforma die Binde spazieren tragen und ansonsten das Mowl halten?
Klar ist es gut mehrere "Leitwölfe" im Team zu haben, aber zu viele Köche verderben den Brei.
Mit der Kapitänsbinde verbindet sowohl die Öffentlichkeit als auch die Mannschaft gewisse Erwartungen. Sollte man CF sagen "hey, Clements, Du bist neben dem Feld zwar unser Kapitän, aber darauf hälst Du lieber die Klappe"? Damit würde man CF öffentlich lächerlich machen und diskreditieren.
Ich bleibe dabei: Ein Kapitän muss voran gehen und die Marschroute vorgeben. Dazu muss er Leistung bringen. Alles andere ist in der Tat Käse (siehe mein obiger Post)!

Du erklärst ja selber die Problematik. Ich sehe derzeit niemanden, der für dieses Amt besser in Frage käme. Fritz war nie ein Spieler, der den Ball nach vorne treibt, sondern jemand, der durch Konstanz überzeugt hat (selten wirklich stark, aber auch selten schwach). Zudem scheint er gut vermitteln zu können und Ruhe auszustrahlen.

Diesbezüglich schließe ich mich den Beiträgen von big fish, Lutscher und FKT an.
 
Ein Kapitän muss nicht rumbrüllen wie ein Gorilla, das ist nicht die Hauptaufgabe in meine Augen und wenn du keinen hast der so rumbrüllt um scheinbar die Mannschaft wach zu rütteln, dann hast du auch keine Probleme die TanteKaethe beschreibt. ( Kapitän bringt selbst keine guten Leistungen )

Früher hatte man als Fußballer viel mehr Raum und Zeit und da war es viel einfacher durch Einzelaktionen vieles zu bewirken und so wie es von vielen gefordert wird voran zu gehen und jeden mitzureißen. Die Zeiten haben sich aber geändert, der Fußball ist viel Systematischer geworden, man hat nicht mehr soviel Raum und Zeit wie damals - Effenberg´s Zeiten als Beispiel - sodass es kaum möglich ist "voran zu gehen" und das Spiel an sich zu reißen.
Viel mehr geht es um das gesamte Konstrukt und da ist jeder gleichermaßen gefordert. Taktik wird ganz groß geschrieben, weswegen auch die EM jetzt von vielen als langweilig gesehen wird, weil da nicht großartige Einzelaktionen das Turnier "verschönern".
Man muss eingespielt sein und als gesamte Mannschaft "voran gehen" und Automatismen müssen greifen und für mich ist eben deswegen ein Kapitän auf dem Platz überflüssig.

Defenitiv nicht. Die Spieler sind doch keine Roboter...es wird immer Abwehrchefs, Taktgeber, Spielmacher etc. pp geben...

Und Systemfussball? Portugal? CR? Robben/Ribery in München...nein, es sind immer noch die Stars, die den Erfolg ausmachen.

Der Kapitän ist mMn nicht zwingend der Leader oder Antreiber auf dem Platz. Im Gegenteil....für mich ist der Kapitän ein Spieler, der für "Werder" steht...also sicher kein Sokratis, der sich reinhaut und so Sympathiepunkte bei den Fans sammelt. Aber das hat ja nicht mit der Funktion eines Kapitäns zu tun. Er ist letztlich das Verbindungsglied zum Trainer...
 
Ein Kapitän muss nicht rumbrüllen wie ein Gorilla, das ist nicht die Hauptaufgabe in meine Augen und wenn du keinen hast der so rumbrüllt um scheinbar die Mannschaft wach zu rütteln, dann hast du auch keine Probleme die TanteKaethe beschreibt. ( Kapitän bringt selbst keine guten Leistungen )

Früher hatte man als Fußballer viel mehr Raum und Zeit und da war es viel einfacher durch Einzelaktionen vieles zu bewirken und so wie es von vielen gefordert wird voran zu gehen und jeden mitzureißen. Die Zeiten haben sich aber geändert, der Fußball ist viel Systematischer geworden, man hat nicht mehr soviel Raum und Zeit wie damals - Effenberg´s Zeiten als Beispiel - sodass es kaum möglich ist "voran zu gehen" und das Spiel an sich zu reißen.
Viel mehr geht es um das gesamte Konstrukt und da ist jeder gleichermaßen gefordert. Taktik wird ganz groß geschrieben, weswegen auch die EM jetzt von vielen als langweilig gesehen wird, weil da nicht großartige Einzelaktionen das Turnier "verschönern".
Man muss eingespielt sein und als gesamte Mannschaft "voran gehen" und Automatismen müssen greifen und für mich ist eben deswegen ein Kapitän auf dem Platz überflüssig.

Das hast Du sehr schön umschrieben! :tnx::) Stimmt, einer alleine reisst gegen eine gute, eingespielte Mannschaft heutzutage garnix. Auf diese "Problematik" habe ich hier auch bereits X-mal im Forum hingewiesen. Die Mannschaftskollegen müssen MITZIEHEN. Das bedeutet: Entweder es verteidigen alle, oder es greifen alle an. Stürmer der/die für Kontersituationen offensiv positioniert sind, bleiben je nach Spielstand und Situation bei defensiven Situationen vorne, Verteidiger blieben bei offensiven Aktionen hinten um abzusichern.
Ein gutes Beispiel ist hier Borussia Mönchengladbach: Die haben sich in der Defensive durch gute Arbeit ausgezeichnet und kompakt gestanden. Nach vorne und hinten hin haben sie blitzschnell umgeschaltet (ein weiterer WESENTLICHER Faktor im modernen Fussball durch den Spiele gewonnen werden) und hatten 3-4 Leute die sehr gut miteinander "als Einheit" spielen konnten. Dazu einen überrragenden Ter Stegen, der wenns mal brannte die Bude sauber hielt und das wars dann.
Und dennoch: Gerade wenns mal nicht so läuft oder ein Team einfach mal "nicht seinen Tag" hat, dann sind eben jene "Leitwölfe" wichtig, die andere mitreissen um ein Spiel wenns sein muss auch mal dreckig zu gewinnen. Ein Kapitän sollte auch ein solcher sein und GENAU DIESEN Rythmus vorgeben (in Ballverlust/Ballgewinn Situationen). Da darf nicht lange gafackelt werden, sondern muss ruck zuck die Situation erkannt und gehandelt werden. Ich rede in diesem Zusammenhang auch von "Körpersprache", durch "Laufwege und Dynamik" den anderen zeigen wie zu spielen ist oder dazu auch mal "ein, zwei Worte sagen" ;)
Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt so verständlich rüber bringen.
 
Wieso gehen eigentlich alle von der Flügelzange Elia/Arnautovic aus? Hat Hunt nicht damals in der Hinrunde 09/10 in einem 4-2-3-1 den rechten offensiven Außen gespielt? Und ist dann aufgrund von klasse Leistungen in die Nationalmannschaft berufen worden? Also der Astronaut muss sich meiner Meinung nach erstmal gegen Hunt oder Petersen durchsetzen, um zu spielen. Und dafür konstant Leistung bringen :O
 
Wieso gehen eigentlich alle von der Flügelzange Elia/Arnautovic aus? Hat Hunt nicht damals in der Hinrunde 09/10 in einem 4-2-3-1 den rechten offensiven Außen gespielt? Und ist dann aufgrund von klasse Leistungen in die Nationalmannschaft berufen worden? Also der Astronaut muss sich meiner Meinung nach erstmal gegen Hunt oder Petersen durchsetzen, um zu spielen. Und dafür konstant Leistung bringen :O

Das war aber keine echte Flügelzange, wie sie MA und EE interpretieren. Das waren eher eine etwas offensiver interpretierte Halbfeldposition.

Hunt wird ausserdem als Tempogeber im Mittelfeld gebraucht, entweder auf der 8 oder der Doppel-6.
 
würde sagen - Laßt Euch übersachen - vom SV- Werde -
braucht keine neue Trainer -Geschäftsführe - von Besserwisser
 
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