Klaus Allofs

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Ehrlich fand ich den hier eigentlich am wichtigsten in diesem Interview:

Frage: Wie groß wird denn der Umbruch bei Werder Bremen und damit die Arbeit für Sie beide ausfallen?
Thomas Schaaf: Der Umbruch wird recht groß ausfallen. Vergleichbar mit jenem, als wir unsere Arbeit aufgenommen haben, 1999. Damals mussten wir unser Team, fast über Jahre hinweg, neu aufbauen. Auffällig ist nun vor allem, dass uns in diesem Jahr viele ältere Spieler verlassen werden.

Das verdeutlicht recht gut, wie schwierig die neuen Vorraussetzungen sind, diesen Verein wieder in die Spur zu bekommen. Ich hoffe, da wird nach den Abgängen von Pizarro und Marin noch mit Qualität nachgelegt, statt wie häufig nur mit Quantität.
 
Das verdeutlicht recht gut, wie schwierig die neuen Vorraussetzungen sind, diesen Verein wieder in die Spur zu bekommen. Ich hoffe, da wird nach den Abgängen von Pizarro und Marin noch mit Qualität nachgelegt, statt wie häufig nur mit Quantität.

Vor allem verdeutlicht das noch was ganz anderes: Man hat es verpasst in den letzten Jahren sukzessive Talente an die Mannschaft heranzuführen und einzubauen, sodass dieser Umbruch erst nötig wurde.
 
Vor allem verdeutlicht das noch was ganz anderes: Man hat es verpasst in den letzten Jahren sukzessive Talente an die Mannschaft heranzuführen und einzubauen, sodass dieser Umbruch erst nötig wurde.

Solange T.Wolter die zweite Mannschaft betreut wird sich dies vermutlich nicht ändern.
Wo findet den bitteschön ein Umbruch bei Werder statt, Herr Allofs?
Sie und Ihr Kompagnon TS sollten zusammen mit TW einen neunen Verein suchen, den Sie so herunterwirtschaften können wie Werder.
Es lebe Werder!:svw_schal: ... und das ein Leben lang!
 
Vor allem verdeutlicht das noch was ganz anderes: Man hat es verpasst in den letzten Jahren sukzessive Talente an die Mannschaft heranzuführen und einzubauen, sodass dieser Umbruch erst nötig wurde.

Quantitativ hat man es m.E. nicht wirklich verpasst.
Es waren nur unverhältnismäßig viele Rohrkrepierer dabei, um es mal drastisch auszudrücken.

Es waren genügend junge Spieler dabei, die aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader beordert wurden, in der Transferperiode günstig verpflichtet oder zunächst ausgeliehen wurden.

Leider hielt sich gegenüber den Vorjahren auch die "Trefferquote" der sportlichen Leitung in Grenzen.

Auf der anderen Seite hat man vielleicht etwas lange an alt gedienten Profis festgehalten, die aber nie über den Status des Mitläufers hinauskommen konnten.
 
Ehrlich fand ich den hier eigentlich am wichtigsten in diesem Interview:



Das verdeutlicht recht gut, wie schwierig die neuen Vorraussetzungen sind, diesen Verein wieder in die Spur zu bekommen. Ich hoffe, da wird nach den Abgängen von Pizarro und Marin noch mit Qualität nachgelegt, statt wie häufig nur mit Quantität.

Schaaf hätte aber sagen dürfen, dass die finanziellen Voraussetzung wesentlich bessere sind.
 
Schaaf hätte aber sagen dürfen, dass die finanziellen Voraussetzung wesentlich bessere sind.

Womit er sich selbst und uns wahrscheinlich in die Tasche lügen würde.

Wir hatten jetzt durch die CL fette Jahre wo gute Überschüsse erwirtschaftet wurden. Sicherlich gibt es auch eine Entwicklung in den Finanzierungsmöglichkeiten, so dass Sponsoren tiefer in die Tasche greifen müssen und auch die Fernsehrechte wesentlich teurer gehandelt werden.

Auf der anderen Seite ist es aber so, dass nicht nur die eigenen Ansprüche den Kader verteuert haben, sondern auch das allgemeine Preisniveau seit 1999 für einen überdurchschnittlichen Anstieg bei Spielergehältern, Ablösesummen, Handgeldern etc. gesorgt haben.

Brechen 20-25 Mio aus einer CL-Vorrunde plötzlich weg, sind auch zuvor angehäufte Reserven ruck zuck aufgefressen.

Vergleichbar mit 1999 ist also bestenfalls, dass wir durch zwei Jahre ohne internationales Geschäft nahe an der schwarzen Null operieren. Mit dem Unterschied, dass wir mit teureren Spielern kalkulieren müssen und ein Budget ohne internationales Geschäft sehr schnell verplant sein kann.

Deshalb würde ich sogar soweit gehen zu sagen, dass wir gegenüber 1999 evtl. sogar in einer schlechteren Position sind. Das Geld ist aus oben genannten Gründen schnell verplant, durch die erhöhten Summen mit denen man planen muss, sind Vorteile aber auch schneller verspielt und Fehlentscheidungen können schwerwiegendere Folgen haben.
 
Womit er sich selbst und uns wahrscheinlich in die Tasche lügen würde.

Wir hatten jetzt durch die CL fette Jahre wo gute Überschüsse erwirtschaftet wurden. Sicherlich gibt es auch eine Entwicklung in den Finanzierungsmöglichkeiten, so dass Sponsoren tiefer in die Tasche greifen müssen und auch die Fernsehrechte wesentlich teurer gehandelt werden.

Auf der anderen Seite ist es aber so, dass nicht nur die eigenen Ansprüche den Kader verteuert haben, sondern auch das allgemeine Preisniveau seit 1999 für einen überdurchschnittlichen Anstieg bei Spielergehältern, Ablösesummen, Handgeldern etc. gesorgt haben.

Brechen 20-25 Mio aus einer CL-Vorrunde plötzlich weg, sind auch zuvor angehäufte Reserven ruck zuck aufgefressen.

Vergleichbar mit 1999 ist also bestenfalls, dass wir durch zwei Jahre ohne internationales Geschäft nahe an der schwarzen Null operieren. Mit dem Unterschied, dass wir mit teureren Spielern kalkulieren müssen und ein Budget ohne internationales Geschäft sehr schnell verplant sein kann.

Deshalb würde ich sogar soweit gehen zu sagen, dass wir gegenüber 1999 evtl. sogar in einer schlechteren Position sind. Das Geld ist aus oben genannten Gründen schnell verplant, durch die erhöhten Summen mit denen man planen muss, sind Vorteile aber auch schneller verspielt und Fehlentscheidungen können schwerwiegendere Folgen haben.

20-25 Mio sind rein brutto. Was Born 2009 schon betonte. Durch die Einsparungen der letzten beiden Spielzeiten sind die 20-25 Mio schon längst eingespart. Dazu kommen Transfereinnahmen seit Merte in Höhe von knapp 20 Mio Euro.

Ich bin manchmal echt sprachlos, was manche User für Vorstellungen über die Finanzkraft Werders haben ;-)
 
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