FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Was übrigens gar nicht ging, war Sat1 ! Da ist das Finale der CL vorbei und man bringt direkt danach einen Werbeblock der gefühlte 15 Min. andauerte!
Klasse, so kann man natürlich auch jegliche, emotionale Stimmung kpl. vernichten, egal wer am Ende gewonnen hat. Armselig.
Ebenso armselig wie mein Lieblingsmoderator J.B.Kerner, der danach, ohne sein debiles Dauergrinsen zu verlieren, weinerlich ins "aber wir waren doch klar besser, manno"-Horn stieß, während der Kaiser angenehm nüchtern analysierte, daß man nunmal seine Chancen nicht konsequent nutzte.
 
Mich hat Bayern, im Gegensatz zu 1999 oder 2001 oder 2010 in dieser CL-Saison insgesamt nicht überzeugt. Weder im Finale noch in den Halbfinals gegen Real Madrid.

Sicherlich hat die Truppe ok gespielt, war organisiert und hatte ein Konzept. Was sie aber in keinem der Spiele ausstrahlte, war so etwas wie Esprit, Begeisterung, spielerischer Glanz oder den allerletzten Siegeswillen. Es wirkte alles eher wie Beamtenfußball.
 
Was übrigens gar nicht ging, war Sat1 ! Da ist das Finale der CL vorbei und man bringt direkt danach einen Werbeblock der gefühlte 15 Min. andauerte!
Viel witziger fand ich, dass die bis Sonntag 8 Uhr noch irgendwas übertragen haben. Das macht man doch nicht, wenn man Chelsea als Sieger sieht. Das macht man, weil man vorher schon fest mit dem FCB als Sieger rechnet und davon ausgeht, dass viele Bayern-Fans sich die ganze Nacht nicht satt sehen können an ihrem CL-Sieger. Arroganz pur. Schön, dass diese Rechnung nicht aufgegangen ist.
 
Was sie aber in keinem der Spiele ausstrahlte, war so etwas wie Esprit, Begeisterung, spielerischer Glanz oder den allerletzten Siegeswillen. Es wirkte alles eher wie Beamtenfußball.
Wie sagte UH doch grade im SpoBi-Interview - "uns fehlte ein Jens Jeremis, der dem Gegner schon beim Warlaufen in die Waden biss". That´s it.
Joar, wirkte mir auch irgendwie alles zu statisch und teils mutlos. Wenn selbst am 16er der Ball noch quergespielt wird und damit die Verantwortung weitergereicht wird, ist das schon etwas bezeichnend...
 
Für mich ist auch klar, dass Bayern im Sturm nachbessern muss. Gomez trifft zwar 10x gegen Basel, aber in so einem Spiel braucht man halt den arbeitenden, spielenden Stürmer, der mal etwas überraschendes macht, der mal ein Dribbling gewinnt und dann querlegt, anstatt sofort draufzuholzen.
 
Nur ist bspw Real Madrid für mich eine wesentlich größere Söldnertruppe, die Jahr für Jahr gefühlte 20 Spieler kauft und verkauft in Größenordnungen von zig Millionen. Denen hätte ich es weit weniger gegönnt...

:tnx::tnx::tnx:

Das sieht man mal weider, wie sehr mit zweierlei Maß gemessen wird. Ich bin wahrlich kein Freund der Investorenclub, aber es ist widersprüchlich, wenn man den Chelsea FC als Söldnertruppe tituliert aber andererseits ein Club wie z.B. Real Madrid mit einem in € ähnlich oder gar höherem Transfervolumen geduldigt wird, obwohl dieser über 400 Mio € Schulden an den Backen hat (wie der ärgste Rivale FC Barcelona übrigens auch) und von der Politik im Lande auch noch steuerlich begünstigt wird ("Lex Beckham").

Abgesehen davon: welcher Profimannschaft kann man heutzutage noch nachsagen, daß sie keine Söldnertruppe ist?
 
The Guardian fragt sinngemäß:

>> Wie kann eine deutsche Mannschaft einen Holländer den Elfer schießen lassen?<<

Nicht nur witzig, sondern auch wahr.
 
O.k.: was 5vor12 und Eisbaer schreiben ist ein berechtigter Einwand gegen meine Söldnerbemerkung. Was ich primär damit meine, ist, dass Chelsea doch einer der ersten Vereine war, der sich auf einen Großinvestor eingelassen hat. Das Team spielt in Grundzügen schon länger so zusammen, das stimmt.

Aber auf Hoffe schimpfen & bei Chel$ski beide Augen zudrücken, bloß weil es gegen die Bayern geht...hmmm.

Spieler wie Czech und Drogba sind gute Fußballer kein Frage. Ich respektiere beide sehr, fand es aber schon immer schade, dass sie für die Blues am Start sind.

Zum anderen finde ich es schon komisch, dass man Spieler wie Alaba, Badstuber (waren ja gesperrt), Contento & Kroos und deren Leistungen nicht erwähnt, sonder sich immer auf Robben beschränkt. Sei`s drum. Ich fand es schade, dass die in München verloren haben.

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Hätte Hoffenheim gegen Bayern gespielt, wäre ich auch gegen Bayern gewesen. Es gibt eben für mich keinen unsympathischeren Verein als die Bayern in Deutschland und international würde ich da nur Barca auf einer Stufe sehen.

Selbst Hamburg finde ich irgendwie derzeit sympathischer als die Bauern. Es gab mal Zeiten, da hatten die Bayern ganz sympathische Spieler wie den Rheuma Kay. Selbst mit einem Kahn konnte man sich identifizieren, weil der einfach nur unglaublich ehrgeizig war. Und was hat Bayern nun?
Rib und Rob, die sich in puncto Fallsucht/Schauspielerei nach Fouls kaum voneinander unterscheiden, einen völlig unsympathischen Senor Rechteckstatur Gomez im Sturm, einen Milchbubi im Tor, einen Lahm, der die Bayern-Schmierbacke in Person ist, usw.. Von den ewigen Hassfiguren Rummenigge und Hoeneß mal abgesehen oder einem Nehrlinger.
 
Sehe zwischen Chelsea und Hoffenheim einen großen Unterschied, wenn ich ehrlich bin. Chelsea ist schon Klub mit einer langen Tradition und war auch schon vor Abramowitsch durchaus sportlich erfolgreich. Die Stuttgarter können da ja auch ein Lied von singen. Hoffenheim (genauso wie RB Leipzig) sind reine Kunstprodukte.
Zudem ist Chelsea weiß Gott nicht einer der ersten Klubs, der sich an Investoren verkauft hat. Das lief in England schon davor so. Einer der Vorreiter war übrigens Man Utd., die man komischerweise überall respektiert, während man auf den Stadtrivalen nun einprügelt.
Und die Bayern kommen eben auch nicht ganz ohne Investoren aus, auch wenn das offensichtlich dann gleich etwas ganz anderes ist, wenn man Anteile an zwei Weltkonzerne verkauft.

Übrigens muss ich zu Abramowitsch sagen, dass er mir in den letzten zwei Tagen wirklich sympathischer geworden ist. Die Freude beim Finale, das Herzen eines jeden Spielers auf dem Weg zu Siegerehrung, das Feiern mit den Fans im Stadion und auch gestern bei der Feier in London, lässt ihn durchaus für mich in einem etwas verändertem Licht erscheinen.
 
Also gerade die beiden Spiele gegen Real fand ich brutal stark von den Bayern. Das hätte ich ihnen nicht zugetraut. Wie sie diese Mannschaft, die in Spanien diese Saison alle Rekorde gebrochen hat und voller Selbstvertrauen war, mit unglaublicher Ball- und Passsicherheit im Griff hatte, hat mich beeindruckt. Und wie auch alle Spieler sagten, dass sie nach dem frühen 0:2 in Madrid noch daran glaubten, weil sie an Manchester dachten, hat mich beeindruckt.
Diese Siegermentalität wurde ihnen danach jedoch von den unglaublich starken Dortmundern komplett geraubt.

Das Perverse und Kranke ist jedoch, dass mit einem verlorenen Spiel, bzw. einem Fehlschuß wie dem von Robben eine ganze Saison schlecht ist. Aber das ist nunmal so. Sie haben in den enttscheidenden Momenten versagt und deshalb auch verdient "nicht gewonnen".

Das Gerede über Führungsspieler oder Wadenbeißer wie jetzt im Beispiel Jeremies bringt mich allerdings immer zum lachen. Wie schön sich die Vergangenheit doch immer glorifizieren lässt: Kahn hätte sie nach dem 1:0 alle aufgefressen und keinen Ball mehr reingelassen, Jeremies hätte alles weggegrätscht, was in die eigene Hälfte gekommen wäre und der Tiger hätte sie einmal böse angeschaut und Chelsea hätte den Pokal kampflos überlassen... :lol::lol::wall::wall:
 
Was ich primär damit meine, ist, dass Chelsea doch einer der ersten Vereine war, der sich auf einen Großinvestor eingelassen hat.
Naja, bei Inter saß schon vorher einer. Bei Milan ist auch Berlusconi ganz dick dabei gewesen. Bayer und VW waren auch schon längst in der Bundesliga, als RA 2003 das Ruder bei Chelsea übernahme. Da gibt es noch viele andere Beispiele.


Spieler wie Czech und Drogba sind gute Fußballer kein Frage. Ich respektiere beide sehr, fand es aber schon immer schade, dass sie für die Blues am Start sind.
Bei Cech kannst du dich bei Allofs bedanken.:D
 
Also gerade die beiden Spiele gegen Real fand ich brutal stark von den Bayern. Das hätte ich ihnen nicht zugetraut. Wie sie diese Mannschaft, die in Spanien diese Saison alle Rekorde gebrochen hat und voller Selbstvertrauen war, mit unglaublicher Ball- und Passsicherheit im Griff hatte, hat mich beeindruckt.

Diese Spiele habe ich nicht gesehen. Ich habe Spiele gesehen, in denen weder Real noch Bayern überzeugen konnten und in denen sich letztendlich die glücklichere Mannschaft ohne Clasico, sondern mit einer Schonveranstaltung in Bremen in den Beinen zufällig durchgesetzt hat.
 
Das Gerede über Führungsspieler oder Wadenbeißer wie jetzt im Beispiel Jeremies bringt mich allerdings immer zum lachen. Wie schön sich die Vergangenheit doch immer glorifizieren lässt: Kahn hätte sie nach dem 1:0 alle aufgefressen und keinen Ball mehr reingelassen, Jeremies hätte alles weggegrätscht, was in die eigene Hälfte gekommen wäre und der Tiger hätte sie einmal böse angeschaut und Chelsea hätte den Pokal kampflos überlassen... :lol::lol::wall::wall:

UH hat doch auch schon angekündigt auf Einkaufstour gehen zu wollen. Das ist eben die Reaktion der Bayern auf eine solche Niederlage.
 
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