Champions League Finale 2012

Wer gewinnt die CL?


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Also ich finde, dass der FCB in der Transferphase als Ribery, Toni und Co kamen, durchaus auf die Entwicklungen im europäischen Fußball reagiert hat, weil man gemerkt hat, dass es ohne diese großen Investitionen nicht mehr für die europäische Spitze reicht, wenn Vereine einfach wild Schulden machen (Spanien) oder finanzstarke Besitzer haben (England)

Die Spieler sind gekommen, weil der FCB erfolgreich sein will und diese Spieler ins Konzept passten. Genauso wie zum selben Zeitpunkt der U. Der FCB kann es sich leisten und leistet es sich eben auch. Ich sehe das als agieren und nicht als reagieren an.
 
Das Geld von Abramowitsch und Gazprom ist mit Blut beschmiert.Und wieviele Leute in Sibirien und anderen Gefängnissen sitzen, läßt sich nur erahnen. Aber natürlich: Geld bleibt Geld.

Sorry. Aber dann schau dir mal bitte an wie teilweise Produkte von Adidas in aller Welt gefertigt werden oder von so manch andere Sponsor. Gerade weil ja in den letzten Jahren so einige Solarfirmen bei deutschen Bundesligisten auftreten, sollte man sich mal anschauen wie so seltene Erden abgebaut werden. Und ist es nicht gerade Werder Bremen, die sich darum bemühen einen Sponsor aus China an Land zu ziehen???:rolleyes:
 
Danke Fußballgott!! Es gibt doch noch Gerechtigkeit. Hab gestern immer wieder kurz reingeschaltet, und immer war Bayern am Stürmen oder hatte Eckball. Das ist jetzt eine kleine Rache für Dutzende Spiele, die Bayern in der 89. Minute gewonnen hat, dank des Dusels. Als in der 83. Minute das 1:0 fiel, habe ich ausgeschaltet, weil ich keine feirnden Bayern sehen wollte. Heute morgen, beim Videotext erwartete ich Schlagzeilen wie: 'Bayern gewinnt die CL - München steht Kopf 400 euphorische Fans feiern 30 Minuten lang' stattdessen stand da 'Chelsea holt CL' wie geil!!!!


Ich liebe den Anblick von am Boden zerstörter Bayernspieler und -fans!! Ganz besonders schön war das Gesicht von Schweinchen Schweinsteiger:D

Du tust mir wirklich Leid.
 
Nein. Weil es eben egal ist wie das Investorenmodell am Ende des Tages aussieht. Wenn man beispielsweise Man City nimmt dann ist da ja genaugenommen auch keine Einzeperson, die den Verein gekauft hat, sondern die ADUG. Wie in arabischen Medien eben auch zu lesen war ist mit dem Investment übrigens das Ziel eine Platzierung anderer im Besitz der Gruppe befindlicher Unternehmen auf dem europäischen Markt verbunden. Also eben eigentlich auch eine Art Sponsoring. Oder meinst du Adidas und Audi machen das aus Gründen der Nächstenliebe.

Für mich ist es ein riesiger Unterschied, ob man der Willkür irgendwelcher neuen Besitzer ausgesetzt ist (ob das nun ne Einzelperson oder eine Investorgruppe ist), die Spieler und Trainer nach Lust und Laune wie in einem Managerspiel austauschen, oder ob der Verein von Leuten geführt wird, denen der Verein so unglaublich am Herzen liegt, wie bspw. in München. Auch wenn mir Herr Wurst und Kalle oftmals auf den Sack gehen, bin ich mir sicher, dass sie sich viel viel mehr mit ihrem Verein identifizieren als Abramo und Co. Bei Chelsea hängt doch der Erfolg von den Launen eines Abramo ab. Hat der Lust auf neue gute Spieler oder nicht. Ich glaube auch, dass solche Besitzer nie Ansatzweise solche Emotionen und Leiden spüren, wie Herr Wurst gestern.

Bei Chelsea interessiert es keinen, ob ein Spieler 30 Millionen kostet und floppt. Dann kommt eben ein neuer. Abramo hat in den ersten beiden Jahren ca. 20 Stars für 350 Millionen geholt. Bei Man City ist ja jetzt ähnlich. Da fehlen für mich einfach jegliche Relationen.
 
Für mich ist es ein riesiger Unterschied, ob man der Willkür irgendwelcher neuen Besitzer ausgesetzt ist (ob das nun ne Einzelperson oder eine Investorgruppe ist), die Spieler und Trainer nach Lust und Laune wie in einem Managerspiel austauschen, oder ob der Verein von Leuten geführt wird, denen der Verein so unglaublich am Herzen liegt, wie bspw. in München. Auch wenn mir Herr Wurst und Kalle oftmals auf den Sack gehen, bin ich mir sicher, dass sie sich viel viel mehr mit ihrem Verein identifizieren als Abramo und Co. Bei Chelsea hängt doch der Erfolg von den Launen eines Abramo ab. Hat der Lust auf neue gute Spieler oder nicht. Ich glaube auch, dass solche Besitzer nie Ansatzweise solche Emotionen und Leiden spüren, wie Herr Wurst gestern.

Bei Chelsea interessiert es keinen, ob ein Spieler 30 Millionen kostet und floppt. Dann kommt eben ein neuer. Abramo hat in den ersten beiden Jahren ca. 20 Stars für 350 Millionen geholt. Bei Man City ist ja jetzt ähnlich. Da fehlen für mich einfach jegliche Relationen.

:tnx:

Man muss sich nur mal die Reaktion von Abramo beim entscheidenden Elfmeter reinziehen. Da freut sich meiner Mutter mehr über ein paar Socken zum Geburtstag.
 
Die Spieler sind gekommen, weil der FCB erfolgreich sein will und diese Spieler ins Konzept passten. Genauso wie zum selben Zeitpunkt der U. Der FCB kann es sich leisten und leistet es sich eben auch. Ich sehe das als agieren und nicht als reagieren an.

Für mich war das eine Abkehr der bisherigen Philosophie als Konsequenz und Reaktion auf veränderte Verhältnisse in Europa. Bayern hat nie zuvor auch nur ansatzweise 90 Millionen in Neuzugänge investiert. Klar hatte man auch große Einnahmen durch Verkäufe, aber es war doch das erste mal seit längerem, dass man wiede internationale Topstars holte.
 
:tnx:

Man muss sich nur mal die Reaktion von Abramo beim entscheidenden Elfmeter reinziehen. Da freut sich meiner Mutter mehr über ein paar Socken zum Geburtstag.

Hihi stimmt das fand ich seltsam, da hat Chelsea gerad die wichtigste Trophäe gewonne und Abramowitch muss erst von seinen Nebenleuten zum Jubeln gezwungen werden. Vielleicht hat das Gas von Gazprom seine Gesichtsnerven gelähmt?:D
 
Für mich ist es ein riesiger Unterschied, ob man der Willkür irgendwelcher neuen Besitzer ausgesetzt ist (ob das nun ne Einzelperson oder eine Investorgruppe ist), die Spieler und Trainer nach Lust und Laune wie in einem Managerspiel austauschen, oder ob der Verein von Leuten geführt wird, denen der Verein so unglaublich am Herzen liegt, wie bspw. in München. Auch wenn mir Herr Wurst und Kalle oftmals auf den Sack gehen, bin ich mir sicher, dass sie sich viel viel mehr mit ihrem Verein identifizieren als Abramo und Co. Bei Chelsea hängt doch der Erfolg von den Launen eines Abramo ab. Hat der Lust auf neue gute Spieler oder nicht. Ich glaube auch, dass solche Besitzer nie Ansatzweise solche Emotionen und Leiden spüren, wie Herr Wurst gestern.

Bei Chelsea interessiert es keinen, ob ein Spieler 30 Millionen kostet und floppt. Dann kommt eben ein neuer. Abramo hat in den ersten beiden Jahren ca. 20 Stars für 350 Millionen geholt. Bei Man City ist ja jetzt ähnlich. Da fehlen für mich einfach jegliche Relationen.

Das hat aber nichts mit dem Investment ansich zu tun, sondern wie man so einen Club dann führt. Und ich muss sagen so wirklich "unseriös" ist Chelsea nun auch nicht geführt. Auch nicht unseriöser als beispielsweise der HSV. Da wechselt man Trainer wie Unterhosen und das Gebilde ist noch ein klassischer "e.V.".
Und nochmal auch bei den Bayern sitzen eben im Aufsichtsrat entsprechend Vertreter der Investoren und Sponsoren. Sie entscheiden also mit. Wobei ich eben nicht abstreite, dass für Honeß und Co die Bayern eine Herzensangelegenheit ist. Ob das die Aktionäre von VW oder Adidas auch so sehen, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Und wie sich die Ablösesummen entwickelt haben, hängt natürlich damit zusammen, dass sich die Menge der vorhandenen Geldmittel verändert hat. Aber da muss eben auch sagen, dass die Premier League oder auch Premiera Division da einiges der Bundesliga voraus haben. Aber die Bayern gehen das Spiel mit. Kannst du dich noch an die Ablöse für Oliver Kahn erinnern? Die damals ausgegeben knapp 5 Mio. DM, waren zu dem Zeitpunkt die höchste für einen Torhüter bezahlte Ablöse.
 
Wieso? Wenn dann tun mir die Bayern leid, beim 'Public crying' gestern...obwohl doch nicht. Schau gerade die Wiederholung auf Sky...köstlich wie Effe und Reif sich ärgern. :lol:

Du tust mir aus dem Grund Leid, weil du dich am Leid anderer Menschen aufgeilst. Man muss die Bayern ja nicht gleich mögen, aber ich habe in meinem Leben gelernt, in diesen Situationen soviel Fairplay an den Tag zu legen, dass man dem Unterlegenen seinen Respekt zollt.

Aber naja, der liebe Gott konnte halt nicht jedem Empathie mit auf den Weg geben. Und bei dir scheint nicht nur diese Fähigkeit zu fehlen :D
 
Für mich war das eine Abkehr der bisherigen Philosophie als Konsequenz und Reaktion auf veränderte Verhältnisse in Europa. Bayern hat nie zuvor auch nur ansatzweise 90 Millionen in Neuzugänge investiert. Klar hatte man auch große Einnahmen durch Verkäufe, aber es war doch das erste mal seit längerem, dass man wiede internationale Topstars holte.

UH hat ein wenig auf der Medienflöte gespielt und ansonsten Tatsachen geschaffen. Da wird nicht gezaudert sondern agiert. Die haben schon immer gewußt, wo sie ihr Geld aquirieren, sind Bündnisse eingegangen, von denen viele nichts wissen.

Man hat auch mehr auf der Medienflöte gespielt um Präsent zu sein. Die Allianz pulvert genug Kohle in die Bild und ein jeder der eine Versicherung bei der Allianz abschließt finanziert die Bild und die Bayern mit. Who cares. Es ist scheißegal wo das Geld herkommt. Entscheidend ist, wie man sich verkauft und das kann der FCB par exellencé!

Von denen kann der SVW mit seinem Bündnis zur SKZ (lol) noch ne Menge lernen. Magath hat damals ne Menge gelernt. Hat sich über die Marktmacht DFB Bild beschwert und versucht bei S05 ähnliches aufzuziehen. Nur hat er das Gesamtkonstrukt noch nicht so ganz geblickt. Er wusste nur, dass die Bayern sehr gut die Flöte bedienen können.

Also nochmal. Die Bayern sinds, die national vorangehen und international im Gleichschritt maschieren aber sich das Saubermannimage verpassen!

Und der SVW hat dem nur sportlich etwas entgegenzusetzen, bislang jedenfalls.
 
Du tust mir aus dem Grund Leid, weil du dich am Leid anderer Menschen aufgeilst. Man muss die Bayern ja nicht gleich mögen, aber ich habe in meinem Leben gelernt, in diesen Situationen soviel Fairplay an den Tag zu legen, dass man dem Unterlegenen seinen Respekt zollt.

Aber naja, der liebe Gott konnte halt nicht jedem Empathie mit auf den Weg geben. Und bei dir scheint nicht nur diese Fähigkeit zu fehlen :D

:tnx:
 
Das hat aber nichts mit dem Investment ansich zu tun, sondern wie man so einen Club dann führt. Und ich muss sagen so wirklich "unseriös" ist Chelsea nun auch nicht geführt. Auch nicht unseriöser als beispielsweise der HSV. Da wechselt man Trainer wie Unterhosen und das Gebilde ist noch ein klassischer "e.V.".
Und nochmal auch bei den Bayern sitzen eben im Aufsichtsrat entsprechend Vertreter der Investoren und Sponsoren. Sie entscheiden also mit. Wobei ich eben nicht abstreite, dass für Honeß und Co die Bayern eine Herzensangelegenheit ist. Ob das die Aktionäre von VW oder Adidas auch so sehen, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Und wie sich die Ablösesummen entwickelt haben, hängt natürlich damit zusammen, dass sich die Menge der vorhandenen Geldmittel verändert hat. Aber da muss eben auch sagen, dass die Premier League oder auch Premiera Division da einiges der Bundesliga voraus haben. Aber die Bayern gehen das Spiel mit. Kannst du dich noch an die Ablöse für Oliver Kahn erinnern? Die damals ausgegeben knapp 5 Mio. DM, waren zu dem Zeitpunkt die höchste für einen Torhüter bezahlte Ablöse.

Ich sagte ja auch nicht das Chelsea schlecht geführt wird. Unter Abramovitsch sind da sicher viele fähige Menschen, die aber im Endeffekt nichts zu sagen haben.
Natürlich haben auch Adidas und Audi was zu melden bei Bayern, aber die haben doch null Einfluss auf sportliche Personalentscheidungen. Die haben nicht mal die Macht, dass die Spieler alle mit Adidas-Schuhen spielen :D
Das generell die Transersummen innerhalb der Premier-League höher sind ist auch klar, aber wenn Vereine fernab sportlicher Erfolge, so explosionsartig künstlich in den absoluten Spitzenbereich geschossen werden, dann finde ich das sehr fragwürdig.
Naja genug Finanzen und Vereinsphilosophien für mich für heute.
Ich bin absolut glücklich nicht Fan eines solchen Vereines zu sein. Hart eratbeitete Siege und Erfolge finde ich um unendlich vieles schöner und intensiver.
 
Genau! Du hast es auf den Punkt gebracht. Aber wer ist denn der Auslöser, dass es dazu kommt? Die europäische Spitze mit ihrer irrwitzigen Finanzpolitik oder Bayern München? Bayern "reagiert" ja nur auf diese Entwicklung. Sie werden doch dazu gezwungen. Ansonsten fährt der Zug ohne sie ab... Werder ist aktuell das beste Beispiel. Hier hat man es nicht geschafft, schnell zu reagieren. Ich will mir die nächsten 5 Jahre gar nicht ausmalen :(

Aber das könnte auch bedeuten, dass Werder seine eigenen Tugenden hätte verraten müssen, oder seh ich das falsch?
Das soll kein Contra sein, bin da ganz bei Dir!

BTW: Kennt jemand noch Bundesliga Manager Professional? Wenn ich mich recht erinnere, konnte man damals nur die Stadionpreise erhöhen und einen Trikotsponsor auswählen...mehr nicht. Ob das die Realität von damals wiedergespiegelt hat?
 
Seh gerade die Wiederholung auf Sky. Hatte da reingezappt und sehe gerade, dass Schweinsteiger dem Bundespräsidenten tatsächlich den Handschlag verweigert hat.
 
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