Das ist auch aus meiner Sicht ein riesiges Problem bei Werder. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich hier die Erwartungshaltung definieren soll? Da kommt aus dem Verein so gut wie nichts Handfestes. Für europäische Würden sind wir offensichtlich zu schlecht. Damit kann ich mich aktuell sogar arrangieren. Aber was ist nächste Saison? Oder übernächste? Welchen langfristigen Plan gibt es? Das muss der Verein einfach mal kommunizieren, damit ich meine Erwartungshaltung danach orientieren kann. Ich habe keine Ahnung, ob sich dieser Umbruch zum Ziel setzt, international wieder anzugreifen oder überhaupt ansatzweise erstligatauglich zu bleiben. Da nützt es nichts, wenn sich der Trainer nach einem Debakel gegen Stuttgart hinstellt und die zu hohe Erwartungshaltung anprangert. Nach solch einer desolaten Leistung wird mit so einer Aussage der "große Plan" ins lächerliche gezogen. Aber Schaaf und auch Allofs sagen nicht wirklich, was man denn nun erwarten darf und wie es mittelfristig wieder laufen soll. Und so wirkt es für den gemeinen Fan eben so, als würde man sich die Legitimation für alle noch so schlechten Szenarien offen halten. Im idealen Fall hätte man im Winter oder sogar letzten Sommer schon angekündigt, dass es erstmal für eine gewisse Zeit hauptsächlich saure Gurken gibt. Am Ende einer der schlechtesten Rückrunden aller Zeiten sollte man das Argument der Erwartungshaltung allerdings stecken lassen. Das ist völlig deplaziert, meiner Meinung nach...Zitat von WÜ-HB;2194278:Da hast du sicher nicht Unrecht.Aber auch Ziele muss man im Zuge eines Neubeginns überdenken und ggfs. neu formulieren. Das meinte ich mit dem Hinweis , dass dies von der Spitze kommen muss und natürlich professionell gemanagt und kommuniziert- ahnlich wie in einem Unternehmen , das sich neuen Herausforderungen stellen muß um nicht unterzugehen.




