Klaus Allofs

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Und soweit ich eben weiss, hat die EWE lediglich ein Vorkaufsrecht auf den Namen, wenn Werder sich entschließen sollte diesen zu verkaufen. Die Kooperation mit der EWE beinhaltet zwar oben genanntes Recht, aber der Name ist meines Wissens nicht verkauft.
Problem war/ist wohl bisher immer, dass Bremen als Anteilseigner am Stadion eben einen Teil der Einnahmen abhaben möchte, wenn der Name verkauft werden sollte.

Jepp, der Name ist nicht an die EWE verkauft worden, weil der EWE-Vorstand Brinker, der auch im AR von Werder sitzt, wohl keinen Anlaß bzw.Vertertbarkeit sieht. klick
 
Das was Du als Unfung und hohle Phrase abwertest, beruht leider auf Tatsachen. Erinnere Dich doch mal bitte an die Verpflichtung von Miroslav Klose, die bei Werder trotz der 5 Mio € Ablöse als vertretbar angesehen wurde. Der Einzige, der diese Verpflichtung offen ablehnte, war Willi Lemke mit seiner 80er-Fußballgeschäfts-Mentalität...

Achso, und deswegen ist Klose doch gekommen.

:ugly:
 
Jepp, der Name ist nicht an die EWE verkauft worden, weil der EWE-Vorstand Brinker, der auch im AR von Werder sitzt, wohl keinen Anlaß bzw.Vertertbarkeit sieht. klick

Hatte ich es also richtig in Erinnerung.

Im übrigen könnte es durchaus lukrativ sein. Ich weiss, dass als es den Streit zwischen Politik und Verein damals gab, es um einen Vertrag von 4 Mio per anno ging. Selbst wenn die Stadt die hälfte bekäme, wären es immernoch 2 Mio pro Jahr. Das sind in zehn Jahren, und ungefähr so lang dürfte die Diskussion schon laufen, wären das mal nette 20 Mio Euro gewesen sein.

Aber Werder hats ja so dicke... :rolleyes:

Achja und was mögliche Investoren angeht, so ist wohl das Problem, dass die natürlich ein Mitspracherecht im AR haben wollen...
 
Naja, ein Laufzeit von 10 Jahren wäre etwas sehr lang, daß in solch einem Zeitfenster zu Folgeverträgen mit dem bisherigen oder einem anderen Namensgeber gekommen wäre. Aber der Marktwert des Stadions ist wohl auch von der sportlichen Leistung der Mannschaft abhängig und nach der Talfahrt der letzten Jahre wäre also auch der Marktwert in den Keller gegangen.
 
Naja, ein Laufzeit von 10 Jahren wäre etwas sehr lang, daß in solch einem Zeitfenster zu Folgeverträgen mit dem bisherigen oder einem anderen Namensgeber gekommen wäre. Aber der Marktwert des Stadions ist wohl auch von der sportlichen Leistung der Mannschaft abhängig und nach der Talfahrt der letzten Jahre wäre also auch der Marktwert in den Keller gegangen.

Ging damals auch nicht um eine so lange Laufzeit. Ich habe die zehn Jahre nur genannt, weil man die Summe als "Peanuts" abtut. Selbst wenn wir in zehn Jahren durch verschiedenste Verträge nur einen Schnitt von einer Mio pro Jahr machen würden, wärens 10 Mio Euronen.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob sich Werder es sich tatsächlich leisten sollte auf das Geld zu verzichten. Das ist ja quasi geschenkte Kohle.
 
Das war/ist bei Werder de facto doch schon der Fall. Mit Werner Brinker sitzt ein Vorstandsmitglied eines großen Sponsors im AR von Werder und bis zur Pleite des Sponsors Belugasaß auch deren Chef Nils Stolberg in diesem Gremium.

Kommt halt auf die Personen an. Mir sind die Personen Brinker vom Namen und Stolberg aus der "alten Heimat" sehr gut bekannt.

Aber es wäre schon ein Unterschied, wenn da plötzlich Vertreter einer, sagen wir mal, arabischen Investorengruppe sitzen würden.
 
@ maddin

Das nicht, aber gegen Ignoranz ist nun einmal kein Kraut gewachsen :ugly::ugly:

Nee, ich will nur mal Argumente lesen.

Die Klose-Story ist 9 Jahre her und damals war Werder finanziell ein kleiner Verein. Und da hatte Lemke Zweifel an so einem teuren Transfer. Aber eben halt auch nur Zweifel, als die CL immer perfekter wurde, da hat er dann den Transfer durchgewunken.

Insofern finde ich es nur berechtigt, wenn Aufsichtsräte alle 8 Jahre mal die Sinnhaftigkeit einer Großinvestition in Frage stellen undzumindest nach Alternativen oder der sicherstellung der Finanzierung fragen. Das ist doch schließlich deren Job. Und verhindert wurde im Fall Klose eben einfach ma gar nichts, obwohl der AR dies hätte verhindern können. Hat er aber sinnvollerweise nicht, was nun genau gegen die These spricht, der AR und sein Vorsitzender Lemke könnten nicht mit der Zeit gehen und ihre Haltungen anpassen oder guten Argumenten nachgeben. Die Causa Klose beweist das glatte Gegenteil von dem, was du sagst.
 
Auch wenn die Klose-Story 8 (nicht 9) Jahre her ist, so hat sie doch zumindest, wie Du es ja selbst geschrieben hast, eine gewisse Nachhaltigkeit gehabt. so daß man ihre Wirkung trotz des langen zeitlichen Abstands nicht runterspielen sollte. Aber sie zeigte auch, daß Lemke nicht nur im AR so ziemlich der einzige war, der die Kalkulierbarkeit dieses Risiko ebenso wenig erkannt hat (oder erkennen wollte), wie die Tatsache, daß das Geschäftsgebaren, wie es Lemke in seiner Zeit als Manager gezwungenermaßen führen mußte, nicht mehr ganz den Anforderungen des Business Bundesliga und den Möglichkeiten von Werder Bremen entspricht.

Daß Klose sportlich (vom letzten halben Jahr abgesehen) und wirtschaftlich ein Gewinn für Werder gewesen ist, war im Sinne von Werder Bremen ein Denkzettel für WL, daß man auch bei Werder Bremen mit kalkulierbaren Risiken Erfolg haben kann, was ihm sein Ok zu späteren Transfers sicherlich erleichterte. Aber daß Lemke an seiner grundsätzlichen Einstellung nicht viel geändert hat, hat man ja zuletzt zu Beginn der Saison bei der Causa Sokratis gesehen.

Zitat von maddin:
Insofern finde ich es nur berechtigt, wenn Aufsichtsräte alle 8 Jahre mal die Sinnhaftigkeit einer Großinvestition in Frage stellen undzumindest nach Alternativen oder der sicherstellung der Finanzierung fragen. Das ist doch schließlich deren Job.

Nur alle 8 Jahre? Ein etwas sehr großes Zeitfenster, denn ein AR sollte zumindest 1x im Geschäftsjahr seine Kontrollfunktion ausführen. :p


Ich bin jedenfalls auf die zukünftige Entwicklung sehr gespannt, auch was das Verhältnis sportliche Leitung / Lemke angeht. Denn durch den spärlichen Zulauf von Spielern aus der eigenen U23, die sich im Profikader über mehrere Jahre im Profi-Kader etablieren konnten, wird trotz fehlender EC-Einnahmen ein gewisser Investitionsbedarf bestehen - zumindest dann, wenn man sich von den bisherigen sportlichen Zielen nicht noch länger oder sogar weiter entfernen will, wie es seit letzter Saison der Fall ist.
 
Ich verstehe aber das Argument nicht wirklich. Lemke hat die Sinnhaftigkeit des Risikos bei Klose bezweifelt und sich dann aber überzeugen lassen und zugestimmt, d.h. für mich ist die Klose-Nummer insofern nur relevant, als hier ein Tor aufgestoßen wurde und Lemke diesen Weg auch mitgegangen ist, denn in der Folge kamen etliche Transfers dieser Größenordnung völlig geräuschlos zustande. Dies war dann der Punkt, könnte man sagen, an dem Lemke sich an die Realitäten der 00er-Jahre angepasst hat.

Wäre der Transfer nach etlichem Hin und Her gescheitert, dann würde ich zustimmen. Es gab damals aber nur ein paar Diskussionen und Hin und Hers, keine Blockade oder ähnliches. Darum bewerte ich die Klose-Geschichte grundsätzlich als positiv. Ich hätte mir vielmehr gewünscht, dass Lemke mal sich gerührt hätte, als die 8 Millionen für 2 Wundertüten aus Brasilien gezückt wurden, was er leider nicht getan hat, das war doch ein wenig des Risikos zuviel. Aber da hatte Lemke halt schon nachgegeben in Folge der Klose-Nummer.
 
So wie ich Lemke verstanden habe, haben KATS die letzte Chance eine Mannschaft zusammenzustellen die wirklich in der Lage ist International zu spielen. Wenn es schief geht, sind beide weg vom Fenster
 
Man sollte sich von Schaaf trennen, man kann auch ohne ihn bis 2014 einen Umbruch machen.
 
Jo, jetzt ist das Kind im Brunnen, jetzt hat man verlängert. Jetzt müssen wir es halt mit Onkel Thomas hingegurkt kriegen.
 
Jo, jetzt ist das Kind im Brunnen, jetzt hat man verlängert. Jetzt müssen wir es halt mit Onkel Thomas hingegurkt kriegen.
Auch wenn ich das Ganze ohne TS durchaus in Angriff genommen hätte, denke ich mittlerweile, sie sollten beide noch ein Jahr haben, um die selbst eingebrockte Suppe wieder auszulöffeln. Die kommende Saison wird in meinen Augen entscheidend zu sehen, ob es tatsächlich einen erfolgsversprechenden Umbruch gibt, oder ob man ganz einfach mit seinem Latein am Ende ist und das ganze lediglich unter dem Deckmantel "Umbruch" geschieht.
 
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